Cover-Bild Nächte, in denen Sturm aufzieht
(49)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 29.01.2019
  • ISBN: 9783499276392
Jojo Moyes

Nächte, in denen Sturm aufzieht

Judith Schwaab (Übersetzer)

Eine überraschende und mitreißende Liebesgeschichte in einem kleinen Fischerort an der Küste Australiens. Bestsellerautorin Jojo Moyes schreibt über die Kraft der Natur – und die oft zerstörerischen Tendenzen der Menschen.

Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot raus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren.

Als der Engländer Mike Dormer anreist und sich in der Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den zu schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay, und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern könnten.

Dies ist die Neuausgabe von «Dem Himmel so nah ».

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.05.2020

Kritik in einer Liebesgeschichte verpackt

0

Inhalt:
Liza McCullen liebt das Meer und ganz besonders die Wale. Sie lebt mit ihrer Tochter Hannah in Silver Bay, einem Küstenort in Australien und bietet für Touristen Walbeobachtungen an. Alles scheint ...

Inhalt:
Liza McCullen liebt das Meer und ganz besonders die Wale. Sie lebt mit ihrer Tochter Hannah in Silver Bay, einem Küstenort in Australien und bietet für Touristen Walbeobachtungen an. Alles scheint harmonisch, doch der schöne Schein trügt.

Es ist nur eine Frage der Zeit, wann auch hier der Tourismus um sich greift und dieser Moment könnte schneller kommen, als alle gedacht haben.

Als der smarte Mike in Silver Bay auftaucht, ist es nicht nur Lizas Herz, welches er in Aufruhr versetzt.


Meine Meinung:

Kritik in einer Liebesgeschichte verpackt

Ich gebe zu, mir war nicht bekannt, dass es sich um eine ältere, schon mal unter einem anderen Titel veröffentlichte Geschichte von Jojo Moyes handelte und das war für mich persönlich jetzt auch nicht so relevant, weil ich das „Original“ nicht gelesen hatte. Und diesen Umstand, dass hier ein „altes“ Buch neu aufgelegt wurde, habe ich auch erst im Nachhinein entdeckt.

Ich hatte mich eher für die Kurzbeschreibung schon begeistert und hatte mich auf eine herzergreifende Story gefreut. Eben ganz im Stil von Jojo Moyes´ sonstigen Werken.

Ja, es gab auch eine Liebesgeschichte und auch viel Schicksal hinter dem Vordergründigen. Aber für mich kam am meisten zum Tragen, dass man den Waltourismus an den schönsten Orten unserer Erde anprangert. Die Autorin hat ja recht, es ist furchtbar, wie egoistisch die Touristen an vielen Orten unserer Erde sind, sich nicht darum scheren, was ihr maßloses Verhalten für die Tierwelt, die Umwelt und die Menschen dort bedeutet. Aber muss man das so fast schon exzessiv auf round about 500 Seiten anprangern?

Die Geschichte rund um Liza, ihre Familie, ihre Vergangenheit und dann alles rund um Mike und was ihn nach Silver Bay geführt hat, gerät gefühlt etwas in den Hintergrund. Zu sehr für meinen Geschmack, um mein Herz wirklich wie sonst zu erweichen.

Trotzdem ist der Stil von Jojo Moyes wie gewohnt leicht zu lesen, man kann der Story sehr gut folgen und was die Beschreibung dieses Landstriches und der Liebe zum Meer und der Geschöpfe, die dort leben, da hat sie auch wirklich sehr detailreich und mit viel Liebe erzählt. Ich kann mir auch gut denken, dass ihr Anliegen war, auf die Missstände aufmerksam zu machen, ihre Leser auch dafür zu sensibilisieren. Die Hälfte der Intensität hätte es meiner Meinung nach aber auch getan.

Ich hatte das erste mal bei einem Moyes-Buch hinterher keine feuchten Augen. Es war eher das Gefühl, ich habe einen Fernsehfilm gesehen, der zwar ganz nett war, aber eben nicht sehr herzergreifend.

Fazit:
Wer wie ich das Ursprungsbuch (Dem Himmel so nah) nicht kennt, kann sich hier auf leichte Art unterhalten lassen, aber keine wirklich tiefgehenden Gefühle erwarten. Es war nett, aber eben nicht überragend.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 28.04.2020

Tolles Buch

0

Zunächst kam ich etwas schwer in die Geschichte rein. Die Protagonisten erzählen abwechselnd in der Ich-Form. Während einer Begebenheit wird plötzlich aus der Vergangenheit erzählt, was mich manchmal etwas ...

Zunächst kam ich etwas schwer in die Geschichte rein. Die Protagonisten erzählen abwechselnd in der Ich-Form. Während einer Begebenheit wird plötzlich aus der Vergangenheit erzählt, was mich manchmal etwas verwirrt hat. Doch wenn man sich durchgekämpft hat, die Charaktere versteht, dann wird die Geschichte lebendiger und man kann nicht mehr aufhören zu lesen. Und nach und nach versteht der Leser die Wesenszüge, das Verhalten und die Handlung der einzelnen Protagonisten. Bei mir kam oft Mitleid und Mitgefühl auf. Und das Ende hat mich doch etwas überrascht und mich dann sehr berührt. Und da wusste ich wieder, wie Jojo Moyes versteht die Leser mit in ihre Welt zu nehmen. Ein leichter Roman ist es nicht, aber mit so einigen Tiefgänge, die auch selbst einem zum nachdenken anregt.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 11.03.2020

So friedlich und doch so dramatisch

0

Diese Geschichte ist einfach perfekt um in Sommerstimmung zu kommen.

Es spielt an der Küste Australiens, an einem unscheinbaren, aber wunderschönen Ort namens Silver Bay. 🌺🌾

Als Leser begleitet man ...

Diese Geschichte ist einfach perfekt um in Sommerstimmung zu kommen.

Es spielt an der Küste Australiens, an einem unscheinbaren, aber wunderschönen Ort namens Silver Bay. 🌺🌾

Als Leser begleitet man Bootstouren zur Wal- und Delphinbeobachtung und den Kampf, um die Schönheit und das Heimische des Ortes zu bewahren.

Es ist in den Sichtweisen der verschiedenen Protagonisten geschrieben, was mir sehr gut gefallen hat, da man einen vielschichtigen Einblick erhält.
Vor allem Liza mochte ich besonders gern. Ihre Geschichte hebt sich von anderen ab und macht sie zu einer traurigen, aber starken Person. Wie vorauszusehen entwickelt sich im Laufe der Handlung eine Liebesgeschichte, die mit vielen Wendungen gespickt ist.

Vor allem das wunderschöne Cover ist für mich ein Highlight - einfach ein richtiger Hingucker im Bücherregal.

Alles in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen und es hebt sich definitiv unter den anderen Büchern von Jojo Moyes ab. Jedoch muss ich einen Punkt abziehen, da die ersten hundert Seiten meiner Meinung nach sehr schleppend vorangingen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.11.2019

Nachdenklich und emotional

0

Der Liebesroman "Nächte, in denen Sturm aufzieht" ist wunderschön geschrieben worden und berührt sofort. Einfach ein typischer Jojo Moyes -Roman!

Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht ...

Der Liebesroman "Nächte, in denen Sturm aufzieht" ist wunderschön geschrieben worden und berührt sofort. Einfach ein typischer Jojo Moyes -Roman!

Liza McCullen weiß, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Doch in dem kleinen beschaulichen Örtchen Silver Bay an der Küste Australiens hat sie ein Zuhause gefunden für sich und ihre Tochter Hannah. Die idyllischen, unberührten Strände, der Zusammenhalt in der kleinen Gemeinde und die majestätischen Wale, die in der Bucht vor Silver Bay leben, bedeuten ihr alles. Täglich fährt sie mit ihrem Boot hinaus aufs Meer und bietet Walbeobachtungstouren an für die wenigen Touristen, die sich nach Silver Bay verirren. Als der Engländer Daike Dormer aus dem fernen London anreist und sich in der kleinen Pension von Lizas Tante einquartiert, gerät das beschauliche Leben in Gefahr. Der gutaussehende Fremde in den zu schicken Klamotten passt nicht nach Silver Bay, und niemand ahnt, dass er Pläne schmiedet, die den kleinen Fischerort für immer verändern und Lizas geliebte Wale bedrohen könnten.

Das Cover lädt schon zum Träumen ein. Schlicht mit schönen Farben umschmückt kann man nur leicht erahnen, um was es in der Geschichte geht. Die Geschichte berührt, packt bis zum Schluss und ist mal wieder eine ganz neue Seite von Jojo Moyes. Eine einzigartige Geschichte mit vielen Höhen und wenn nur eher kleinen Tiefen.

Ihre Textzeilen und Zitate laden zum Nachdenken ein. Ich mag diese poetische Art an Jojo Moyes Schreibstil und finde die Geschichte sehr tiefgründig und emotional. Die Liebesromanze habe ich diesmal gar nicht allein im Fokus betrachtet. Besonders das Leben am Meer wird wunderschön und idyllisch beschrieben. Ich bin gerne in diesen Ort getaucht und habe die Meerestiere vor Augen gehabt. Die Geschichte verbirgt viele Wendungen, die man vorher nicht erahnen kann.

Veröffentlicht am 01.05.2019

Schwächerer Anfang aber starkes Ende

0

Inhalt:
Liza flieht mit ihrer Tochter Hannah vor ihrer Vergangenheit. In dem Örtchen Silver Bay finden sie Zuflucht und auch ein Zuhause. Ruhe findet Liz in den täglichen Walbeobachtungstouren die sie ...

Inhalt:
Liza flieht mit ihrer Tochter Hannah vor ihrer Vergangenheit. In dem Örtchen Silver Bay finden sie Zuflucht und auch ein Zuhause. Ruhe findet Liz in den täglichen Walbeobachtungstouren die sie anbietet. Tasächlich ist Silver Bay ein unscheinbarer und friedlicher Ort, in den sich nicht viele Touristen verirren, doch einen Touristen wird Liz nicht mehr so schnell vergessen.
Als der Engländer Mike anreist, hätte wohl niemand gedacht, dass er Silver Bay und auch das Leben von Liz so verändern könnte.

Rezension:
Der Anfang war ein wenig verwirrend für mich, da gleich zu Beginn ziemlich viele Leute vorkommen und sich erst mal zurechtfinden muss. Man stellt sich aber schnell darauf ein und kann danach der Story gut folgen.
Der Schreibstil ist, wie immer bei Jojo Moyes, einfach, unkompliziert und packend.
Silver Bay wird unglaublich toll und auch detailreich dargestellt und man fühlt sich wohl in dem Ort. Auch die Charaktere wurden gut ausgearbeitet und sind sympathisch. Vor allem Hannah wächst einem ans Herz, aber nicht nur die Menschen faszinieren in diesem Buch sondern auch die Wale und Delfine.
Von Anfang an ist klar, dass sowohl Mike als auch Liza Geheimnisse haben und die Story wird langsam aber zielsicher und lückenlos aufgebaut.
Der erste Teil des Buches hat sich zwischendurch etwas gezogen aber ich war nie komplett gelangweilt - allerdings geht es mir immer so bei Büchern von Jojo Moyes. Aber dann kam wieder der Punkt an dem die Handlung sich zuspitzte, Geheimnisse gelüftet wurden und man mit den Charakteren mitfieberte und mitfühlte.
Das Ende gefällt mir gut und es erscheint mir angemessen für die Geschichte.

Meinung:
Auch bei diesem Buch von Jojo Moyes bleiben Emotionen und Wendungen nicht aus. Auch, wenn es zwischendurch etwas langatmig ist, lohnt es sich auf jeden Fall weiterzulesen.
Sowohl die Charaktere als auch die Geschichte konnten mich überzeugen und somit gibt es lediglich Abzug für die Langatmigkeit zwischendurch.