Cover-Bild Mein Jahr mit Dir

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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 14.01.2019
  • ISBN: 9783641239893
Julia Whelan

Mein Jahr mit Dir

Roman
Veronika Dünninger (Übersetzer)

Du kannst dein Leben planen, aber nicht deine große Liebe ...

Es soll das Jahr ihres Lebens werden. Mit einem Stipendium erfüllt sich Ella endlich ihren lang ersehnten Traum von einem Auslandsjahr in Oxford. Doch gleich am ersten Tag stößt sie dort mit dem arroganten Jamie Davenport zusammen, der zu allem Übel auch noch ihren Literaturkurs leitet. Als Ella und Jamie eines Abends gemeinsam in einem Pub landen, kommen sie sich viel näher als geplant. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, spürt Ella, dass sie sich in ihn verlieben wird. Sie ahnt nichts von Jamies tragischem Geheimnis und davon, dass diese Liebe sie vor die größte Entscheidung ihres Lebens stellen wird ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.02.2019

Ein wundervolles New Adult Buch

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Ella kann sich durch ein Stipendium ihren Traum erfüllen: in Oxford studieren. Als sie dort ankommt wird ihr auch noch die Stelle als Bildungsconsultant für die Präsidentschaftskandidatin der USA angeboten. ...

Ella kann sich durch ein Stipendium ihren Traum erfüllen: in Oxford studieren. Als sie dort ankommt wird ihr auch noch die Stelle als Bildungsconsultant für die Präsidentschaftskandidatin der USA angeboten. Es könnte nicht besser für sie laufen. Im malerischen Oxford stößt sie mit Jamie zusammen. Wie sich herausstellt, ist er ihr Literaturkursleiter. Zufällig landen sie eines Abends zusammen im Pub und verstehen sich besser als geahnt. Doch Jamie hat ein tragisches Geheimnis…
Das Cover ist ein wirklich ein Traum. Die Farben harmonieren so gut und es ergibt sich ein wunderschönes romantisches Gesamtbild, auf das man im Laden sofort aufmerksam wird.
Der Schreibstil war flüssig, locker und witzig. Die Seiten flogen nur so dahin.
In der allerersten Szene war mir Ella noch recht unsympathisch und ich hatte Sorge, dass das so bleibt. Aber sie hat mich schnell vom Gegenteil überzeugt. Im Nachhinein finde ich, dass die erste Szene Ella nicht gut darstellt, sie passt einfach nicht zu dem Charakter, den man im restlichen Buch kennenlernt. Ella ist stark, ehrgeizig und lässt sich nicht in ihren Traum oder ihre Entscheidungen reinreden. Was mir besonders gut gefallen hat ist ihre Schlagfertigkeit. Die Dialoge mit Ella hatten einfach Pfeffer. Ich musste einige Male schmunzeln und sogar laut auflachen, wenn Ella etwas gesagt hat. Sie lässt sich auch durch Unfreundlichkeit nicht aus der Ruhe bringen und gewinnt im Buch den ein oder anderen griesgrämigen Charakter für sich. Eine offene Frohnatur.
Ich denke es wäre beabsichtigt und auch gut gerechtfertigt, wenn man Jamie am Anfang nicht mag. Er wirkt überheblich und unfreundlich. Jedoch mochte ich ihn trotzdem auf Anhieb, denn er zeigt sofort seine Schlagfertigkeit, seinen Humor und Intellekt und wie ich gerade schon festgestellt habe, liebe ich solche Charaktere.
Daher habe ich natürlich auch von der ersten Minute an gehofft, dass die beiden zueinander finden. Aber mehr verrate ich selbstverständlich nicht…
Bei den Nebencharakteren hatte ich es mit der Sympathie etwas schwerer. Es gab herzliche Leute, die ich sofort mochte. Allerdings gab es auch einen Charakter, den ich bis zum Ende unsympathisch fand. Aber das hat für mich das Lesevergnügen nicht eingeschränkt.
Ganz ambivalente Gefühle hatte ich zu Jamies Vater. Er war unfreundlich und unnahbar. Zwar legt er dieses Verhalten am Ende etwas ab und ich konnte seine Beweggründe verstehen, aber ich habe es nicht geschafft ihn wirklich zu mögen.
Ella studiert Literatur in Oxford und Jamie ist dort ihr Kursleiter. Passend zum Thema gab es vor jedem Kapitel ein kleines Zitat oder Gedicht, das inhaltlich zum jeweiligen Kapitel gepasst hat. Das war für mich eine wirklich schöne Idee.
Ich hatte zu Anfang etwas Sorge, dass es der typische New Adult Roman mit seinen Stereotypen und dem klassischen Verlauf geben wird. Aber ich wurde wirklich überrascht. Auch das Geheimnis von Jamie hat mich kalt erwischt und zum Ende hin habe ich die ein oder andere Träne verdrückt.
Ich kann dieses Buch wirklich einfach nur empfehlen.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Ein außergewöhnlicher Liebesroman, schön erzählt mit etwas viel Pathos und Dramatik!

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„Sie sind die überehrgeizige Amerikanerin, eine Rhodes-Stipendiatin, die Oxford als eine Reihe von Hürden sieht, die es zu überwinden gilt wie Levels in irgendeinem Videospiel. Und ich? Ich bin der scheinheilige ...

„Sie sind die überehrgeizige Amerikanerin, eine Rhodes-Stipendiatin, die Oxford als eine Reihe von Hürden sieht, die es zu überwinden gilt wie Levels in irgendeinem Videospiel. Und ich? Ich bin der scheinheilige Lyrikgelehrte, der erhabene Theorien von Liebe verficht, während er es jede Nacht mit einer anderen treibt. (…) Aber wer sind wir wirklich, hm?“
Seite 118

Ella hat alles erreicht, worauf sie ihr Leben lang hingearbeitet hat. Mit einem Stipendium kann sie ein Jahr nach Oxford gehen, um dort bei Roberta Styan zu studieren. Doch nicht sie leitet den Kurs, sondern Jamie, der arrogante Fraueneroberer mit der Drei-Dates-Regel, der Ella vor die Herausforderung ihres Lebens stellt…

Auf den ersten Blick klingt und sieht das Buch aus, wie ein netter, beliebiger Liebesroman. Doch schon auf den ersten Seiten wird klar, dass da mehr dahinter steckt. Die Kapitel werden immer wieder von kurzen Gedichten eingeleitet, deren Sinn sich mir manchmal erst ein paar Kapitel später so richtig erschloss. Ungewöhnlich und machte mir Lust, doch mal einen Gedichtband in die Hand zu nehmen.
Man spürt in jeder Zeile die Liebe der Autorin zu Oxford und auch den Menschen, die dort studieren. Teils skurrile, liebenswerte Personen, die meiner Meinung nach etwas zu kurz kamen. Manche bleiben Ella in Freundschaft verbunden, ihre Eigenarten hätten aber noch etwas mehr hergegeben.

Das Buch basiert auf einem Drehbuch, das der Autorin vorgelegt wurde und das sie in einen Roman verwandelt hat. Und manchmal hatte ich beim Lesen das Gefühl, genau das zu spüren. Zu überzeichnete Personen, um real zu sein, manche Randfiguren dürfen kurz aufblitzen um wieder völlig in der Versenkung zu verschwinden. Und jedes Fitzelchen Emotion muss herausgekitzelt werden, ohne Rücksicht auf Verluste. Bei all der Schwere blieb es mir zu süßlich. Man merkt, dass die Autorin ihr Handwerk versteht, sie hätte aber nicht jeden Kunstkniff, den sie kennt, auch anwenden müssen.
Im Gegensatz dazu sind die Dialoge zwischen Ella und Jamie und ihren Freuden wirklich gelungen. Sie sind witzig-unterhaltsam geschrieben und machen die Geschichte zusätzlich lesenswert.

Die Protagonistin Ella ist ehrgeizig, übermotiviert und scheint darüber die Freuden des Lebens vergessen zu haben, ich habe etwas gebraucht, um mit ihr warm zu werden. Im krassen Gegensatz zu Jamie, der das Leben genießt und das Klischee des hedonistischen Reichen voll zu erfüllen scheint.
Dennoch finden die beiden einen Draht zu einander, der durch Jamies tragisches Geheimnis zu reißen droht… Dadurch nahm das Buch eine hochdramatische Wendung, die mich die letzten Seiten weinend lesen ließ.

Fazit: Ein außergewöhnlicher Liebesroman, schön erzählt mit viel Pathos und Dramatik!

Veröffentlicht am 12.02.2019

Lachen und Weinen

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Als mir das Buch das erste Mal begegnete, dachte ich nicht, dass ich diesen Roman lesen werde. Zu jung erschien mir dieser Studenten-Roman. Nachdem ich später nochmals drüber stolperte, nahm ich mir die ...

Als mir das Buch das erste Mal begegnete, dachte ich nicht, dass ich diesen Roman lesen werde. Zu jung erschien mir dieser Studenten-Roman. Nachdem ich später nochmals drüber stolperte, nahm ich mir die Leseprobe vor - und war begeistert! Die erfrischenden Dialoge im altehrwürdigen Oxford überzeugten mich. Die Lektüre eignet sich durchaus für Leser, die der Studentenzeit schon lange entwachsen sind.

Kaum in Oxford angekommen, läuft Ella Durran Jamie Davenport über den Weg. Sie weiss noch nicht, dass sie ihn bald schon wieder sehen wird - als Dozent in ihrem Literaturkurs. Jamies Ruf eilt ihm voraus und doch ist da etwas, was Ella an Jamie fasziniert. Neben ihrem Studium und ihren neuen Freunden Charlie und Maggie ist immer Zeit für Jamie, eine lockere Beziehung entsteht. Doch Ella merkt, dass Jamie ihr etwas verschweigt.

Als Jamie sein Geheimnis endlich lüftet, wird es nach all den witzigen Szenen trauriger. Dadurch war plötzlich vieles nicht mehr wie zuvor - die lustig-spassige Studentenstory wird plötzlich unerwartet emotional. Die zentrale Geschichte einer amerikanischen Studentin an einer englischen Uni wird nun nebensächlich. Alles was vorher wichtig war, ist es jetzt nicht mehr. So tritt im zweiten Teil vieles, was vorher den Roman ausgemacht hat, in den Hintergrund.

Der Grund für diesen abrupten Stilwechsel liegt wahrscheinlich darin, dass die Autorin den Auftrag hatte, aus einem Drehbuch einen Roman zu schreiben - normal läuft es umgekehrt und ich denke, genau das ist hier das Problem. Wenn man ein Drehbuch in einen Roman konvertiert, geht der natürliche Flow einer Geschichte, die erzählt werden will, verloren. Die schwarz-weisse Drehbuch-Dramatik wurde in "Mein Jahr mit dir" nicht geglättet.

Wenn der Sprachwitz im zweiten Teil nicht verloren gegangen wäre, Ellas Studien und Job nicht in den Hintergrund getreten wären, wäre es ein tolles Buch. Vielleicht sogar ein Highlight, so ist aber irgendwie der Wurm drin.

Denn nach der Lektüre weiss ich noch immer nicht, was Ella genau in ihrem Politikjob machte, weshalb sie pausenlos telefonisch erreichbar sein musste und bedaure, dass die Professorin, weswegen Ella ihr Oxfordjahr angetreten hat, im späteren Verlauf nicht mehr auftauchte. Das alles blieb leider extrem oberflächlich. Schade, denn das war ja ursprünglich das Interessante an der Story. Ich vermisste vor allem die amüsanten, schlagfertigen, mit historischen Bezügen verzierten Wortgefechte, in denen sich besonders Charlie hervor tat.

Aber alles in allem hat mir "Mein Jahr mit dir" gut gefallen. Das Setting in Oxford konnte man bildlich miterleben, die Zitate zur Kapiteleinleitung wurden sehr passend ausgewählt. Auch die Aufarbeitung von Familienbeziehungen sind positiv zu werten. Alleine schon für die tollen Dialoge lohnte sich für mich das Lesen von "Mein Jahr mit dir".

Fazit: Ein lebendiger Roman, der einem zum Lachen und zum Weinen bringt.
4 Punkte.

Veröffentlicht am 03.02.2019

Wow!

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Liebe ist alles oder auch nichts.

Wow was für ein Roman. Ich hatte mir die Hörbuch Version geschnappt und bin wirklich begeistert. Anja Gräfenstein liest wirklich sehr spannend, auch wenn sie manche Wörter ...

Liebe ist alles oder auch nichts.

Wow was für ein Roman. Ich hatte mir die Hörbuch Version geschnappt und bin wirklich begeistert. Anja Gräfenstein liest wirklich sehr spannend, auch wenn sie manche Wörter ein wenig hart ausgesprichen hat (Schottland wurde zu Tschottland). Sie hat eine sehr angenehme Stimme und hat die Emotionen der Charaktere gut wiedergespiegelt.

Die Story selbst ist zauberhaft. Am Anfang ist es ein lockerer Roman über die Verliebtheit zweier Menschen, doch je weiter man kommt, desto ernster wird der Roman. Aus Verliebtheit wird Liebe und Liebe ist ein Gefühl, dass nicht immer schön und "rosa" ist. Zu lieben bedeutet so viel mehr und das bringt die Autorin wirklich sehr gut rüber.

Ich hatte wunderbare Stunden mit der schlagfertigen Ella und dem sympathischen, wenn auch etwas frechen Jamie. Die beiden sind ein paar, wie kein anderes. Eine ganz klare Lese oder aber auch Hör-Empfehlung.