Cover-Bild Mein Jahr mit Dir

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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 14.01.2019
  • ISBN: 9783328103219
Julia Whelan

Mein Jahr mit Dir

Roman
Veronika Dünninger (Übersetzer)

Du kannst dein Leben planen, aber nicht deine große Liebe ...

Es soll das Jahr ihres Lebens werden. Mit einem Stipendium erfüllt sich Ella endlich ihren lang ersehnten Traum von einem Auslandsjahr in Oxford. Doch gleich am ersten Tag stößt sie dort mit dem arroganten Jamie Davenport zusammen, der zu allem Übel auch noch ihren Literaturkurs leitet. Als Ella und Jamie eines Abends gemeinsam in einem Pub landen, kommen sie sich viel näher als geplant. Und obwohl sie sich dagegen wehrt, spürt Ella, dass sie sich in ihn verlieben wird. Sie ahnt nichts von Jamies tragischem Geheimnis und davon, dass diese Liebe sie vor die größte Entscheidung ihres Lebens stellen wird ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.01.2019

"Liebe, die keinem Plan folgt."

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"There's plenty of sense in nonsense sometimes, if you wish to look for it."- Cassandra Clare (The infernal devices)
An dieses Zitat musste ich während des Lesens der letzten Seiten immer wieder denken, ...

"There's plenty of sense in nonsense sometimes, if you wish to look for it."- Cassandra Clare (The infernal devices)
An dieses Zitat musste ich während des Lesens der letzten Seiten immer wieder denken, nicht etwas, weil mir das Geschriebene sinnlos oder unverständlich erschien, sondern eher, da jeder Satz so viel mehr zu bedeuten schien, als man auf den ersten Blick vielleicht erkannte.

Dieser Einzelband basiert auf einem Drehbuch von Allison Burnett und thematisiert Eleanor Durrans Jahr ihn Oxford, wo sie als Hauptfach "Englische Sprache und Literatur zwischen 1830 und 1914" gewählt hat, obwohl sie in ihrer Heimat, Amerika, den Focus eher auf Politik gelegt hatte. Darum unterstützt sie auch den Wahlkampf der neuen Präsidentschaftskandidatin, wo sie nur kann. Als sie dann auch noch Jamie begegnet, folgen eine Reihe unausweichlicher Ereignisse, die beide so nicht vorhergesehen haben.

Da die Protagonistin, Ella, eigentlich Amerikanerin ist, beschreibt sie Oxford bzw. ganz England wie eine Besucherin. Ihre herzliche Offenheit begegnet der reservierten Zurückhaltung mancher Briten, die für ihre Höflichkeit bekannt sind und es war mir eine Freude, diese Gegensätze so direkt miteinander vergleichen zu können.

Besonders gefallen haben mir auch die Zitate, die zu Beginn jedes Kapitels die derzeitige [emotionale] Lage widergespiegelt haben und manchmal auch eine Vorahnung auf das noch Kommende ermöglichten. Außerdem stammten jene aus Werken, die zwischen 1830 und 1914 veröffentlicht worden sind, sodass man auch gleichzeitig einen Eindruck davon bekam, welche Art von Literatur Ella eigentlich studiert.

Zum Schreibstil kann ich eigentlich nur sagen, dass er sich fantastisch las. Ich bemerkte gar nicht, wie viele Seiten ich bereits gelesen hatte und so tauchte ich einfach in der Geschichte ab. Dadurch, dass sich die Protagonistin manchmal direkt an den Leser wandte, wurde diese Wirkung nur noch verstärkt und die Distanz zur Geschichte schwand Stück für Stück. Absolut genial. (;
Auch erwähnte ich bereits, dass das Geschriebene nicht einfach nur leere Worte für mich waren. Es sind Ellas ungefilterte Gedanken über das Leben und dessen Wert gewesen, die mich nicht so schnell wieder loslassen werden!

Es scheint mir darum nur natürlich, diesen Roman mit 5 von 5 Sternen zu bewerten. Ich kann ihn jedem nur empfehlen. So viel habe ich in einem Buch schon länger nicht mehr markiert!

Absolute Leseempfehlung, wenn ihr auf der Suche nach einer Liebesgeschichte seid, die zwischen den Zeilen ebenso viel vermittelt, wie darin. (;

"Wenn man vom Leben nicht überrascht wird, was hat es dann für einen verdammten Sinn?"

Veröffentlicht am 18.03.2019

Was im Leben wichtig ist

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Endlich Oxford! Ella hat sich ihren Traum erfüllt und wird für ein Jahr in Oxford ein Aufbaustudium machen. Gleich am ersten Tag wird sie fast überfahren und dann noch mit Fish and Chips Soßen übergossen. ...

Endlich Oxford! Ella hat sich ihren Traum erfüllt und wird für ein Jahr in Oxford ein Aufbaustudium machen. Gleich am ersten Tag wird sie fast überfahren und dann noch mit Fish and Chips Soßen übergossen. Und beide Male hat Jamie Davenport an den Missgeschicken mit Schuld. Daher kann sie ihn auch nicht richtig leiden. Allerdings stellt sich schnell heraus, dass er einer ihrer Dozenten ist und sie daher noch öfter mit ihm zu tun haben wird.

Nach einem gemeinsamen Abend in einem typischen Pub kommen die beiden sich näher und die beiden gehen eine Beziehung auf Zeit ein. Dass die zeitliche Begrenzung aber nicht nur von ihrem Aufenthalt abhängt, findet Ella erst heraus, als sie sich in Jamie verliebt hat.


Was wie ein schnöder Liebesroman klingt entpuppt sich als ein Buch, das durchaus Tiefgang hat und einen gefühlsmäßig doch beansprucht. Die Schreibweise hat mich sehr an JoJo Moyes erinnert, und dass obwohl die Autorin Amerikanerin ist. Sie schafft es die Personen genau zu zeichnen und den Engländern einen typisch britischen Humor mitzugeben. Man hat von Anfang an das Gefühl mitten dabei zu sein und Ella dabei zu begleiten, wie sie sich ihren Traum von Oxford erfüllt, Freunde und dann auch die Liebe findet.


Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark gezeichnet und man hat viel Vergnügen, wenn Ella mit ihren Freunden unterwegs ist. Anfangs kommt das Buch sehr heiter daher, man hat wirklich einen Heidenspaß beim Lesen und ich musste ein paar mal kräftig lachen. Zur Mitte hin gibt es dann eine Entwicklung, die die Leichtigkeit ein wenig aus dem Buch nimmt und Ella vor einige schwerwiegende Entscheidungen stellt. Aber auch hier konnte mich Julia Whelan mitnehmen und überzeugen. Trotz aller Widrigkeiten, die das Leben Ella in der zweiten Hälfte des Buches vor die Füße wirft, möchte man das Buch nicht mehr aus der Hand legen um zu erfahren, wie denn nun alles endet. Das einzige was ich teilweise etwas schade fand war, dass Ellas Job, den sie nebenbei für eine Senatorin in Amerika macht, komplett ignoriert wird und erst gegen Ende des Buches wieder eine Rolle spielt.


Julia Whelan hat zu diesem Buch auch die Drehbuchfassung geschrieben, leider habe ich auf die Schnelle nicht herausfinden können, wie weit die Verfilmung bis jetzt gediehen ist.

Ich kann mir das Buch aber sehr gut als Film vorstellen, hat es doch alles in sich, was man von einem guten Film erwartet.

Mich konnte das Buch auf jeden Fall begeistern und ich werde die Autorin und ihre weiteren Bücher im Auge behalten.


Von mir daher eine absolute Leseempfehlung für alle, die gute Liebesromane á la JoJo Moyes mögen.

Veröffentlicht am 11.03.2019

Ein Roman der mich Leider nicht berühren konnte

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Ella erfüllt sich mit ihrem Stipendium in Oxford einen lang gehegten Traum.
Aber gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Jamie, den sie mehr als nur etwas unhöflich findet nur leider leidet er ihren ...

Ella erfüllt sich mit ihrem Stipendium in Oxford einen lang gehegten Traum.
Aber gleich an ihrem ersten Tag trifft sie auf Jamie, den sie mehr als nur etwas unhöflich findet nur leider leidet er ihren Literaturkurs.
Doch als Beide eher durch Zufall in einem Pub landen kommen sie sich mehr als nur etwas näher, aber Jamie verheimlicht Ella etwas was ihr ganzes Leben verändern könnte. So steht Ella dann vor einer Entscheidung die ihr ganzes Leben durcheinanderbringt.

Das Cover des Romans ist so liebevoll gestaltet das ich dadurch auf den Roman aufmerksam wurde, da auch der Klappentext sehr gut geklungen hat war ich sehr neugierig auf das Buch.
Leider ist mir der Einstieg ins Buch schon relativ schwer gefallen und so ganz warm wurde ich mit dem Roman bis zum Schluss nicht.
Der gesamte Roman war aus der Sicht von Ella erzählt und ein Kapitel gab es dann noch welches in 3. Person erzählt wurde.
Den Schreibstil der Autorin war mehr als nur etwas gewöhnungsbedürftig, hier bemerkt man dass sie sonst Drehbücher schreibt da manches zu sehr abgehackt war. Hier lag auch das Problem, denn für mich persönlich bekam ich durch dieser fast schon Stenoartigen Stil für einen Roman einfach keinen Zugang zur Handlung.
Dazu kommt, dass ich mit Ella und ihrer Art nicht klar kam, vielleicht sind Amerikaner so aber ich empfand dies als sehr befremdlich.
Die Geschichte um Jamie fand ich dann faszinierend aber auch hier fand ich keinen richtigen Zugang.
Man konnte zwar dem Handlungsverlauf recht gut folgen nur mit den Entscheidungen hatte ich dann doch so meine Probleme diese immer Nachvollziehen zu können.
Die Figuren des Romans konnte ich mir anhand der detaillierten Beschreibungen recht gut vor dem inneren Auge entstehen lassen während des Lesens.
Auch die Handlungsorte empfand ich als sehr gut beschrieben und so konnte ich mir alles sehr gut vorstellen beim Lesen.
Alles in allem ein Roman der mich mit einigen Fragen nach der Lektüre zurückgelassen hat und mich auch nicht vollständig überzeugen konnte.
Nach wirklich langer Bedenkzeit würde ich für den Roman 3,5 Sterne vergeben, aber da dies nicht geht werden es aufgerundet vier Sterne.

Veröffentlicht am 01.03.2019

Emotionale Liebesgeschichte

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Inhalt:
Ellas Traum von einem Studium in Oxford wird wahr- als Stipendiaten kommt sie mit einer tollen Karriere vor sich in die englische Stadt und findet dort mehr, als erwartet. Die Universität, die ...

Inhalt:
Ellas Traum von einem Studium in Oxford wird wahr- als Stipendiaten kommt sie mit einer tollen Karriere vor sich in die englische Stadt und findet dort mehr, als erwartet. Die Universität, die Liebe und vor allen Dingen das Leben. Denn der "Charmante Schnösel" Jamie, in den sich sich bald verguckt, hat ein tragisches Geheimnis, das ihr Leben auf den Kopf stellen wird.

Cover:
Das Cover finde ich wunderschön. Mir ist es schon so lange in den Buchhandlungen aufgefallen, weil ich es so atemberaubend finde. Es wirkt romantisch auf eine schlichte Art, außerdem passt es einfach perfekt zu einer Stelle im Buch.

Schreibstil:
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er sehr bildlich mit vielen Metaphern und detailgetreu war. Anfangs fand ich es manchmal etwas schwierig zu folgen, da Ella, die Protagonistin, als Oxford Stipendiantin sehr schlau ist. Prinzipiell ist das kein Problem, doch die Gespräche über Literatur und Politik waren manchmal mit Literaturinsidern gespickt, die ich nicht ganz verstand. Doch im Laufe des Buches habe ich das nicht mehr so empfunden. Der Schreibstil hat mich einfach nur gefesselt, ich konnte mich toll in die Protagonisten hineinfühlen und fühlte mich wie ein Teil der Szenerie. Zwei Kniffe gefielen mir besonders gut: die teilweise direkte Ansprache an den Leser ("Stellen Sie sich vor..) und die Gedichte, die zu beginn jedes Kapitels bereits die Stimmung der folgenden Seiten widerspiegelt.

Charaktere:
Ella aus Ohio war mir generell eigentlich sympathisch. Sie verfolgt ihre Träume, weiß, was sie will, ist eigenständig, intelligent und ehrgeizig. Manche ihrer Entscheidungen konnte ich nicht komplett nachvollziehen, doch im Laufe des Buches vollzieht sie eine tolle Wendung. Sie und ihre Ansichten verändern sich, werden vom Leben geprägt und sind auch für den Leser sehr hilfreich. In Jamie habe ich mich, genau wie Ella, sofort verliebt. Er mag ein arroganter Schnösel sein, doch als junger Lehrangestellter geht er mit einer Begeisterung an die Literatur, die ansteckt. Er ist charmant, und im Laufe des Buches lernt man ihn und sein tragisches Geheimnis so gut kennen, dass man ihn nur lieben kann. Auch die Nebencharaktere Maggie, Tom und Charlie bringen Schwung mit ihren eigenen Liebesproblemen in die Geschichte und lockern diese an einigen Stellen auf.

Handlung:
Die Handlung hat mich total überzeugt. Anfangs war die Geschichte absolut leicht und unbeschwert, wenn auch manchmal schon fast oberflächlich, da beispielsweise viele gemeinsame Ereignisse in einem Kapitel erwähnt werden. Doch das Buch ist alles andere als oberflächlich. Es ist absolut emotional und hat mich in seinen Bann gezogen. Ich kann leider nicht sagen, worum es geht, da ich sonst zu viel spoiler. Doch das Buch wird tragisch, traurig und hat mich manchmal etwas deprimiert. Doch letztlich ist es einfach nur total hoffnungsvoll. Am Ende fühlte ich mich so leer, hätte fast geweint, doch trotzdem war ich danach absolut hoffnungsvoll. Die letzte Seite habe ich mehrmals gelesen, da ich sie so schön fand. Alles in einem hat mich das Buch zum Nachdenken angeregt und ich habe nun auf manches einen anderen Blick der Dinge.

Eine absolut empfehlenswerte Geschichte. Ein sehr emotionales Buch, bei dem man mitleiden, mitlieben und mithoffen kann.

Veröffentlicht am 01.03.2019

Ein bisschen verwirrend...

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Mein Herz machte einen Satz als ich dieses wunderschöne Buch ausgepackt hatte. Ehrlich, dieses Cover verspricht doch eine romantische Geschichte, oder was sagt ihr? Ich habe mich jedenfalls extrem aufs ...

Mein Herz machte einen Satz als ich dieses wunderschöne Buch ausgepackt hatte. Ehrlich, dieses Cover verspricht doch eine romantische Geschichte, oder was sagt ihr? Ich habe mich jedenfalls extrem aufs Lesen gefreut.

Der Einstieg in dieses Buch fiel mir trotz der Euphorie, die mich begleitete, ziemlich schwer. Natürlich habe ich mich etwas informiert, weshalb ich weiß, dass die Autorin gleichzeitig auch Drehbuchautorin ist. Und durch Recherche weiß ich, dass dieser Roman eigentlich ein Drehbuch war, das sie umgeschrieben hat. Das ist mir tatsächlich beim Lesen auch aufgefallen, denn die Sätze in diesem Roman wirken irgendwie leicht abgehakt, was meinem Lesefluss leider sehr gestört hat. Aber ansonsten konnte ich Gefühle und Gedanken der Protagonistin sehr gut greifen, und was mir auch super gefallen hat, was das Einbringen der vielen Zitate. Mit so etwas kann man mich ja immer locken. ?

Oxford als Setting liebe ich! Obwohl ich noch nie da war, es aber irgendwann möchte, liebe ich diese Stadt und alles, was dazu gehört. Vielleicht wollte ich die Geschichte auch gerade deshalb lesen und beenden.

Womit ich gerechnet habe? Mit einem kitschigen 08/15 Liebesroman.
Was ich bekommen habe? Eine dramatische Geschichte, die mich nachdenkend zurück gelassen hat.
Als Leser habe ich mich wie an der Nase herumgeführt gefühlt. Mir wurden falsche Hoffnungen gemacht, die jäh zerstört wurden. Das hier ist definitiv kein romantischer Liebesroman, wie du ihn kennst.

Ich kann meine Gefühle gegenüber diesem Roman leider nicht in Worte fassen, da dieser Plottwist meine kompletten Vorstellungen zerstört hat. Es ist schwierig eine Meinung über ein Buch zu schreiben, was einen nur zu fünfzig Prozent abholen konnte. Die anderen fünfzig Prozent fragen sich, was um alles in der Welt ich da gerade gelesen habe und versuchen es zu verarbeiten.

Die Protagonisten haben mir dennoch sehr gut gefallen. Ella lernt viel über das Leben, dass man es eben nicht planen kann. Jaime ist ihr ziemlich ähnlich, dennoch irgendwie mysteriös und ein Geheimniskrämer.

Allgemein kann ich zu diesem Roman nur sagen, dass es erst ab der Hälfte so richtig spannend wird. Es ist nicht perfekt, aber man möchte die Geschichte dennoch weiterlesen und mitverfolgen. Am Ende spüre ich nur noch Verwirrung gegenüber diesem Buch und der Geschichte.