Cover-Bild Der schönste Zufall meines Lebens
(63)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
10,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 01.08.2022
  • ISBN: 9783426527412
Laura Jane Williams

Der schönste Zufall meines Lebens

Roman | Eine moderne Liebeskomödie aus britischer Feder.
Nadine Lipp (Übersetzer), Ingeborg Romoschan (Übersetzer)

Aller guten Dinge sind drei – außer in der Liebe:  Im humorvollen Liebesroman der britischen Autorin Laura Jane Williams machen gleich drei tolle Männer das Chaos perfekt.  

Nichts wünscht sich die 30-jährige Londonerin Penny Bridge mehr, als Mutter zu werden – vielleicht auch, weil sie ihre eigene Mutter schon früh verloren hat. Doch mit der Liebe hat Penny einfach kein Glück. Das ändert sich auch nicht, als ihr der Zufall gleich mehrmals den Traummann Francesco vor die Nase stellt. Denn kurz darauf muss Penny aus London nach Derbyshire ziehen, um sich um den Pub ihres erkrankten Onkels zu kümmern. Zu ihrer eigenen Überraschung genießt sie es, sich um das Team zu kümmern, zu kochen und den Pub-Besuchern leckere neue Gerichte zu servieren. Dass die Arbeit sie nur zu gut von ihren Gedanken an Francesco ablenkt, gibt sie nur heimlich zu. Als plötzlich zwei weitere wundervolle Männer in Pennys Leben treten, ist das Gefühlschaos perfekt. Doch auch Francesco kann Penny nicht vergessen und steht eines Tages bei ihr vor der Tür – er hat seinen Job als Koch in London gekündigt und bietet ihr an, sie im Pub zu unterstützen. Was nun? Wie viele Herzen kann eine Frau verschenken? Und was, wenn keiner der drei der Richtige ist, um Pennys größten Wunsch zu erfüllen?  

Laura Jane Williams schreibt moderne, humorvolle Liebesromane mit genau der richtigen Mischung aus Romantik und Tiefgang.

Auf Deutsch sind bereits ihre romantischen Komödien »Dein Lächeln um halb acht« und »Say yes – Perfekter wird's nicht« erschienen sowie der Kurzroman »The Mix-up – Tausche Koffer gegen Liebe« .

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.11.2022

Leider kaum Tiefgang

0

Penny Bridge ist 30, lebt in London und wünscht sich sehnlichst Kinder. Aufgrund einer Krebserkrankung kann sie diese jedoch nicht selbst austragen, sondern muss für ihre befruchteten Eier eine Leihmutter ...

Penny Bridge ist 30, lebt in London und wünscht sich sehnlichst Kinder. Aufgrund einer Krebserkrankung kann sie diese jedoch nicht selbst austragen, sondern muss für ihre befruchteten Eier eine Leihmutter finden - und außerdem fehlt ihr noch der "richtige" Mann für ihre Zukunft als Mutter. Durch einen Zufall steht plötzlich der attraktive Francesco vor ihr und nach einigen Anlaufschwierigkeiten entwickelt sich eine Affäre zwischen den beiden. Bis Penny von London nach Derbyshire zieht, um dort die Leitung des Pubs ihres kranken Onkels zu übernehmen. Dort lernt sie zwei weitere Männer kennen, die großen Gefallen an Penny finden. Doch ganz kann sie Francesco nicht vergessen und eines Tages kündigt er an, seinen Job in London gekündigt zu haben und ihr im Pub unter die Arme greifen zu wollen. Können die beiden noch einmal zueinander finden?

Laura Jane Williams' Schreibstil ist sehr angenehm: locker, leicht und bildhaft, sodass die Geschehnisse anschaulich beschrieben und gut vorstellbar sind. Zunächst war ich von der Geschichte ganz begeistert, gerade da die Themen Brustkrebs, Kinderwunsch und finanzielle Selbständigkeit angesprochen wurden. Während der Zeit in London gefiel mir Penny und die sich entwickelnde Beziehung zwischen ihr und Francesco sehr gut. Doch spätestens als sie nach Derbyshire geht, ändert sich mein Eindruck. Abgesehen davon, dass ich zu den männlichen Figuren dort wenig Zugang gefunden habe und sie recht unsympathisch ausgearbeitet waren, verfiel Penny in negative Züge. Was die Autorin vermutlich als Selbstbewusstsein, sexuelle Selbstbestimmung und Unabhängigkeit darstellen wollte, war im Kern doch die stetige Abhängigkeit von der Bestätigung und Zuneigung eines Mannes - oder mehreren Männern.

Eigentlich bot der Roman wirklich viel Potential, diverse Themen modern und tiefgründig umzusetzen, rutschte dann leider doch wieder in typische und altbekannte Klischees ab.

Veröffentlicht am 01.11.2022

Der schönste Zufall meines Lebens

0

Meinung
Den Roman hatte ich gar nicht auf dem Schirm, er ist mir in der Verlagsvorschau nicht wirklich aufgefallen und daher war die Überraschung natürlich umso größer, vom Droemer Knaur Verlag ein Päckchen ...

Meinung
Den Roman hatte ich gar nicht auf dem Schirm, er ist mir in der Verlagsvorschau nicht wirklich aufgefallen und daher war die Überraschung natürlich umso größer, vom Droemer Knaur Verlag ein Päckchen mit dem Buch und einigen Goodies zu erhalten. Auf jeden Fall habe ich mich sehr darüber gefreut und möchte mich noch einmal herzlich dafür bedanken:)

Den Großteil des Buches habe ich gehört, er bildete für mich eine sehr angenehme Zweitlektüre, die locker leicht und nicht zu anspruchsvoll ist. Mir ist es von Anfang an leicht gefallen, mich auf die Handlung einzulassen, ohne Probleme konnte ich mich darauf konzentrieren und den Ereignissen folgen. Das liegt unter anderem auch an der sehr angenehmen Sprache, die sich auf einem soliden Niveau befindet, von jeglichen Situationen gute Bilder zeichnet und den Leser gut durch die Ereignisse führt.

Bevor ich mit dem Lesen begonnen habe war meine Erwartung die, dass sich die Geschichte vor allem um Penny und Francesco dreht, sie im Mittelpunkt des Buches stehen und die Zeit, in der sie sich kennenlernen, Freunde werden und Gefühle füreinander entwickeln, besonders stark beleuchtet wird. Mich hat es überrascht, dass dem nicht so war, sondern dieser Teil nur am Anfang des Buches behandelt wird, die Handlung sich im Folgenden den Erlebnissen in Derbyshire zuwendet und Francesco nur noch ziemlich selten auftaucht. War eine für mich gute Wendung, vielleicht habe ich mich aber auch in meiner Erwartungshaltung etwas getäuscht, da ich mir vor dem Lesen des Romans nicht noch einmal den Klappentext angeschaut habe und dadurch ein bisschen blind mit dem Lesen angefangen habe.

Lange Zeit empfand ich die Handlung als in Ordnung. Sie besitzt ein gutes Erzähltempo, es gibt keinen Stillstand und ich finde, dass eine solide Geschichte vorliegt. Das ändert sich aber ein bisschen, als Penny nach Derbyshire zieht, dort noch andere Herren kennenlernt und die junge Frau sich einfach nicht entscheiden kann, keine Position bezieht. Obwohl sie die beiden Männer anfangs nicht sonderlich gut leiden kann, hüpft sie schließlich doch mit ihnen in die Kiste und dieser Wandel ist mir zu plötzlich. Erst totale Abneigung, dann plötzlich Leidenschaft füreinander? Mir wurde das nicht greifbar genug herausgezeichnet, der Sinneswandel kam zu plötzlich und ich hätte mir gewünscht, dass Penny eher eine Stellung bezieht und reinen Tisch macht. So kam es nur zu Missverständnissen, die ein bisschen unnötig waren und die Handlung auch ein wenig in die Länge gezogen haben.

Im Gesamten betrachtet sind die Protagonisten ganz okay. Keiner hebt sich besonders heraus, sie sind nicht zu knapp, aber leider auch nicht tiefgreifend genug beschrieben und bleiben daher nicht lange im Gedächtnis. Das finde ich schade, teils sind gute Ansätze vorhanden, dass richtige Typen entstehen könnten, leider wurde dies nicht weiter verfolgt und vertieft.

Fazit
Alles in allem ein netter Roman, der eine schöne leichte Lektüre bietet und bei dem man während des Lesens nicht immer schön abschalten kann. Ich bin gut mit dem Buch vorangekommen, empfinde die Geschichte als gut, wenngleich auch leider nicht überzeugend. Dafür gab es für meinen Geschmack so einige Längen und ich konnte nicht immer die Entscheidungen von Penny nachvollziehen und verstehen. Meiner Meinung nach hat der Roman definitiv noch mehr Potenzial, das leider nicht entfaltet wurde. Wenn ihr aber eine Geschichte sucht, bei der ihr einfach abschalten könnt, solltet ihr es definitiv mit dem Buch versuchen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 31.10.2022

Locker-leichte Liebesgeschichte mit wenig Tiefgang

0

Mit der Liebe hat es bei Köchin Penny bisher noch nicht geklappt. Leider, denn Penny wünscht sich nichts so sehr, wie Mutter zu werden, was nach einer überstandenen Krebserkrankung für sie nicht einfach ...

Mit der Liebe hat es bei Köchin Penny bisher noch nicht geklappt. Leider, denn Penny wünscht sich nichts so sehr, wie Mutter zu werden, was nach einer überstandenen Krebserkrankung für sie nicht einfach ist. Als Penny Francesco kennenlernt, der sofort von ihr beeindruckt ist, traut sie sich nicht, ihn zu kontaktieren, obwohl er sehr darauf hofft. Durch Zufall begegnet Penny dem jungen Mann wieder. Die beiden gehen trotz Pennys Unsicherheit schließlich eine Beziehung ein, doch dann muss Penny London verlassen, um für ein Jahr die Kneipe ihres Onkel Davids zu übernehmen. Francesco und Penny müssen sich trennen. In Pennys neuer Heimat tauchen schon bald zwei Männer auf, die sich für Penny interessieren. Doch Penny kann Francesco einfach nicht vergessen….

Autorin Laura Jane Williams schreibt in einfacher und unkomplizierter Sprache, meist direkt und sehr klar. Manche Ereignisse werden zunächst nur angedeutet, was beim Lesen natürlich sehr neugierig auf den weiteren Verlauf und die Auflösung macht.

Mit vielen Figuren hatte ich meine Schwierigkeiten, richtig sympathisch war mir leider keine. Penny tat mir sehr leid, musste sie doch in jungen Jahren schon gegen den Krebs kämpfen. Während der Behandlung wurde sie von ihrem damaligen Freund verlassen, was sie prägt und tief enttäuscht hat. Zunächst ist sie, was Beziehungen betriff, daher sehr vorsichtig und hat wenig Selbstbewusstsein. Später jedoch wirkt sie doch etwas ichbezogen, ein wenig oberflächlich, mitunter sogar rücksichtslos und stellenweise überdramatisch und wehleidig. Zu ihr wollte ich einfach keinen rechten Bezug finden. Mit den männlichen Hauptfiguren ging es mir ähnlich. So hatte ich teilweise Probleme, mich in die Charaktere und die Geschichte hineinzuversetzen.

Die Grundidee, eine enttäuschte, verletzte Frau sucht die große Liebe, findet zu sich und neuem Selbstbewusstsein und wird plötzlich von mehrere Männern gleichzeitig umworben, hat mir durchaus gefallen. Eine charmante, leichte, kurzweilige Liebesgeschichte. Für mich war die Handlung aber nicht hundertprozentig rund, manche Probleme und Hindernisse konnte ich nicht ganz nachvollziehen, auch nahmen Pennys sexuellen Erlebnisse und Erfahrungen für mich etwas zu viel Raum ein. Meiner Meinung nach eine unterhaltsame und nette, aber auch ein wenig oberflächliche Geschichte mit nicht ganz überzeugenden Figuren, die vermutlich recht schnell wieder vergessen sein wird.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.09.2022

Keine locker-leichte Liebesgeschichte

0

Vom Klappentext und Cover her hätte ich mit einer locker-leichten Liebesgeschichte gerechnet. Unterm Strich war es das für mich nur sehr bedingt. Es geht hier um viel mehr: Schwere Erkrankungen und dessen ...

Vom Klappentext und Cover her hätte ich mit einer locker-leichten Liebesgeschichte gerechnet. Unterm Strich war es das für mich nur sehr bedingt. Es geht hier um viel mehr: Schwere Erkrankungen und dessen Folgen, Trauer, unerfüllter Kinderwunsch… Das kann natürlich auch mal nach hinten losgehen, wenn davor nicht ausreichend gewarnt wird.

Penny war mir am Anfang recht sympathisch und ich konnte ihr Handeln recht gut nachvollziehen. Sie hat Ecken und Kanten und einen tragisch-traurigen Hintergrund. Daher kann man nicht anders, als mit ihr mitzufiebern. Vor allem, als sie Francesco kennengelernt und sich öfter mit ihr getroffen hat. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir generell sehr gut gefallen.

Ab ihrer Abreise aus London ging es für mich dann aber bergab. Auch wenn ich Thomas noch recht amüsant fand und den Schritt noch einigermaßen nachvollziehen konnte (vor allem, da sie sich von Anfang an reinen Wein eingeschenkt haben), war das mit Priyesh eher eigenartig. Das hat für mich irgendwie überhaupt nicht gepasst.

Die Nebencharaktere haben mir recht gut gefallen. Gerade Pennys Familie war sehr schön, auch wenn ihr Onkel sie ein wenig in den Schlamassel eingeritten hat (natürlich nicht absichtlich). Schwierig fand ich allerdings, dass das Pronomen von Charlie immer in Anführungszeichen gesetzt wurde und hier und da plötzlich ihm war, statt they/them. Wenn, dann bitte richtig. Das macht man mit den anderen Pronomen auch nicht.

Das Happy End nach dem ganzen 3-Mann-Drama ist natürlich vorprogrammiert. Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.09.2022

leider nicht wie erhofft

0

Nachdem ich vor kurzem „Say yes - Perfekter wird’s nicht“ von der Autorin als Hörbuch gehört hatte, war ich absolut hin und weg. Auf der Suche nach weiteren Büchern der Autorin wurde ich also auf diese ...

Nachdem ich vor kurzem „Say yes - Perfekter wird’s nicht“ von der Autorin als Hörbuch gehört hatte, war ich absolut hin und weg. Auf der Suche nach weiteren Büchern der Autorin wurde ich also auf diese Neuerscheinung aufmerksam. Der Klappentext und das Cover haben mich direkt angesprochen und daher freute ich mich sehr auf das Buch.

Auch in diesem Werk konnte mich die Autorin mit ihrem Schreibstil von sich überzeugen. Er ließ sich gut lesen, jedoch merkte ich sehr schnell, dass in der Geschichte teilweise ziemliche Sprünge von einer Situation zur nächsten gemacht wurde und dies ließ mir den Lesefluss dann doch beschwerlich werden. Zeitweise musste ich gewisse Zeilen dann nochmal lesen um den „Sprung“ zu erkennen. Eine Kennzeichnung durch Absätze wäre hier meines Erachtens nach sehr hilfreich gewesen.

Penny konnte mich als Protagonisten leider nur sehr schwer erreichen. Zwar kam sie mir durchaus authentisch vor, jedoch wurde ich einfach nicht richtig warm mit ihr. Mir fehlten hier ganz eindeutig die Gefühle. Penny erlebt wahnsinnig viel und fühlt dabei sicher auch eine Menge, gerade im Hinblick auf die Konstellation mit den drei verschiedenen Männern und der Angst um ihren kranken Onkel, wobei ich die „Angst“ noch am ehesten spüren konnte. Alles andere kam mir leider sehr oberflächlich und unterkühlt vor.

Auch die Nebenprotagonisten sind leider eher unscheinbare Persönlichkeiten, so dass mir schon kurz nach Beenden des Buches klar ist, dass diese Geschichte sich leider nicht allzu lange in meinem Gedächtnis halten wird. Leider.

Trotz all meiner bisherigen Kritik, hat das Buch und die Geschichte dennoch einen roten Faden, der beim Lesen auch ganz klar zu erkennen ist. Die Covergestaltung gefällt mir sehr gut, wobei ich es vielleicht ein wenig besser finden würde wenn nicht alle Personen auf dem Cover miteinander verbunden wären, sondern von der Frau auf dem Cover aus, einzelne Fäden zu den männlichen Coverabbildungen gehen würde.

Fazit:
Nettes Buch für zwischendurch, dass leider meinen Lesegeschmack nicht ganz getroffen hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere