Cover-Bild Someone Else
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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 27.01.2020
  • ISBN: 9783736311213
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
Laura Kneidl

Someone Else

Ist ein Moment des Glücks wirklich den Preis unserer Freundschaft wert?

Eigentlich könnten Cassie und Auri das perfekte Paar sein: Sie sind beste Freunde, wohnen zusammen und teilen ihr größtes Hobby - die Fantasyliteratur. Und obwohl Cassie das Gefühl hat, dass niemand auf der Welt sie besser kennt als Auri, scheinen die beiden manchmal Welten zu trennen. Während Auri Football spielt, viele Bekanntschaften hat und gern unter Menschen geht, zieht Cassie sich lieber von der Außenwelt zurück und pflegt einen kleinen, aber engen Freundeskreis. Doch je mehr Zeit vergeht und je stärker ihre Gefühle für Auri werden, desto größer ist ihre Angst, dass das, was sie und Auri verbindet, vielleicht nicht so stark ist wie das, was sie trennt ...

"Ein so wichtiges, ehrliches und authentisches Buch, das ich am liebsten jedem ans Herz legen würde." FOXY BOOKS über SOMEONE NEW

Die SOMEONE-Reihe von Platz-1-SPIEGEL-Bestseller-Autorin Laura Kneidl:

1. Someone New

2. Someone Else

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.06.2020

Viel zu lang geraten!

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Warum ich zu diesem Buch gegriffen habe,obwohl ich "Someone New" schon alles andere als geliebt habe? Es war der Hype um das Buch und ich habe die "Liebe mich.Nicht." Dilogie von Kneidl geliebt.
Hier gibt's ...

Warum ich zu diesem Buch gegriffen habe,obwohl ich "Someone New" schon alles andere als geliebt habe? Es war der Hype um das Buch und ich habe die "Liebe mich.Nicht." Dilogie von Kneidl geliebt.
Hier gibt's leider zu viel Drama, keine Botschaft von der Liebesgeschichte und sonst ja auch wenig bis gar kein Gefühl! Das Buch hätte locker mind.200 Seiten weniger gut vertragen,da die Geschichte einfach irrsinnig lange ist und das völlig unnötig.Cassie und Auri könnten ihre Probleme auf 200 Seiten auch perfekt lösen,aber nein,die Autorin macht daraus ja leider 415(!!) Seiten,die es einem als Leser wirklich schwer machen,das Buch nicht abzubrechen!

Cassie als Protagonistin ist leider auch echt anstrengend. Vor allem ihre Gedanken und ihre ständigen Sorgen über gefühlt ALLES hat mich beinahe in den Wahnsinn getrieben. Auri fand ich zwar einen ticken symapathischer,aber er hat auch so eine Seite an sich,wo ich mich echt gefragt habe, ob ich mit so einem Menschen wie ihm unbedingt befreundet sein möchte. Er reißt oft Sachen, da hätte ich ihm gerne öfters eine geklatscht! Die Liebesgeschichte der beiden hat mich leider null berührt und null gepackt.

Alles in allem ein schwacher zweiter Band der Someone-Reihe! Ob ich den dritten Band lesen werde,wird sich erst zeigen.
2 von 5 Sternchen.

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Veröffentlicht am 01.04.2020

Entgegen des Hypes nicht so berauschend

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Zum Inhalt
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Cassie und Auri sind Mitbewohner am College und absolut beste Freunde. Cassie empfindet jedoch viel mehr, als nur das. Auri bedeutet Die Welt für sie, sie liebt ihn aus tiefstem Herzen, traut ...

Zum Inhalt
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Cassie und Auri sind Mitbewohner am College und absolut beste Freunde. Cassie empfindet jedoch viel mehr, als nur das. Auri bedeutet Die Welt für sie, sie liebt ihn aus tiefstem Herzen, traut sich jedoch nicht, offen zu ihren Gefühlen zu stehen, was sicher auch ihrer grundsätzlichen Unsicherheit allem gegenüber zuzuschreiben ist. Was Cassie jedoch nicht weiß ist, das Auri die gleichen tiefen Gefühle für sie hegt, so machen es sich die Beiden komplizierter, als es eigentlich sein muss.Dazu kommt noch, das Auri den Beiden jedes Mal aufs Neue selbst Steine in den Weg legt, indem er Cassie's und seine eigene große Vorliebe für's Cosplay öffentlich leugnet, um nicht ausgelacht zu werden, da er allein mit seiner Hautfarbe schon oft auf unmenschliches Verhalten stößt.
Wie oft wird Cassie diese Seitenhiebe verzeihen können, ehe sie daran zerbricht? Oder hat Auri längst alle Karten verspielt?
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Meine Meinung
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Entgegen dem riesigen Hype um dieses Buch muss ich leider sagen, das es mich überhaupt nicht erreicht hat. Einerseits finde ich es gut, das wichtige Themen wie Vorurteile und Rassismus aufgegriffen werden und es aufzeigt, was solch ein Verhalten mit Betroffenen macht und das es absolut inakzeptabel ist, Andererseits befand ich mich leider in einer Dauerschleife aus Verletzung und Vergebung, die selben Fehler wurden immer und immer wieder gemacht, genau so oft wurde verziehen und dieses allgemeine Rumgetänzel um Gefühle, statt des nötigen Klartextes fand ich persönlich sehr anstrengend, viel zu langatmig und eintönig. Auf anfallende Ereignisse wird leider nicht ausführlich eingegangen, sondern nur an der Oberfläche angekratzt.Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil sehr fließend und ein flüssiges Vorankommen ohne Stolperer garantiert.
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Fazit
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Ein Buch ohne große Aufreger und Tiefgang, welches ziemlich ermüdend ist und sich absolut unnötig in die Länge zieht, leider. Von mir in diesem Fall keine Leseempfehlung, ich freue mich aber sehr, das der Großteil der Leser es so großartig findet🙏

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Veröffentlicht am 28.02.2020

Leider kein Jahreshighlight

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Cover: das Cover finde ich richtig schön. Vor allem passt es zu dem ersten Band. 🙈
Schreibstil: Laura‘s Schreibstil ist einfach toll. Er ist fesselnd und flüssig zu lesen.
Charaktere: Die Charaktere ...


Cover: das Cover finde ich richtig schön. Vor allem passt es zu dem ersten Band. 🙈
Schreibstil: Laura‘s Schreibstil ist einfach toll. Er ist fesselnd und flüssig zu lesen.
Charaktere: Die Charaktere sind mir viel sympathischer als im ersten Band. Cassie ist sehr sympathisch. Allerdings war sie aber irgendwie auch nervig. Ständig hat sie sich Gedanken über Auri gemacht und konnte sich nicht nicht entscheiden, ob sie jetzt mit Auri zusammen sein möchte oder nicht. Am Ende des Buches wurde es ganz schlimm. Sie hat sich vor Auri versteckt wie ein Teenager. Sie wirkte meiner Meinung nach total unreif. Die ganzen Zeit hatte ich das Gefühl, dass sie 16 ist. Das hat mich sehr gestört. Auri ist bisher der beste Charakter in der Buchreihe und er ist einfach toll. Er hätte meiner Meinung nach einfach zu seinem Hobby stehen sollen. Am Anfang war das ja okay aber er hätte viel früher dazu stehen sollen. Im groben und ganzen finde ich die Charaktere okay bis gut. Es ist eigentlich von jeder Charakter-Art (ich hoffe, dass ihr wisst, was ich meine) etwas dabei. Finde es irgendwie gut, aber too much. Es kam mir so vor, als hätte Laura Kneidl unbedingt alle verschiedenen Charaktere unbedingt in dieser Geschichte haben müssen, weil diese Art der Charaktere ja momentan „in“ sind.
Inhalt: Auri ist der beste Freund von Cassie und sie wohnen zusammen in einer WG. Cassie ist in Auri verliebt und Auri in Cassie. Beide kuscheln, verbringen viel Zeit miteinander. Keiner traut sich aber auf den anderen zuzugehen. Das wirkte meiner Meinung nach auch unreif. Wie gesagt, ein bisschen davon ist okay. Aber in der ganzen Story... Irgendwann (fast am Ende) gehen sie aufeinander zu. Erleben viel. Sehr viel. Dann haben sie Streit. Er will es wieder gut machen als Cassie Auri ignoriert. Er steht dazu und postet Bilder von ihnen ins Internet. Auch Bilder, als die beiden sich verkleidet haben. Sie gehen zusammen ins Kino. Vertragen sich und sind glücklich.
Meine Meinung: Ich finde es sehr schade, dass mich dieses Buch nicht aus den Socken hauen konnte. Der Einstieg in das Buch war nichts besonderes. Nichts, das mich sofort fesseln konnte und ich unbedingt weiterlesen wollte. Someone Else war langweilig. Man hätte dieses Buch um die Hälfte kürzen können. Es waren viel zu viele Gedankengänge und Beschreibungen. Es ist viel zu viel passiert und trotzdem war es langweilig. Ich war kurz davor das Buch abzubrechen. Ich habe das Gefühl, dass Laura Kneidl alle Sachen, die momentan „im Trend“ sind, in die Geschichte einbinden musste. Zum Beispiel: Cosplay, vegane Ernährung, männliche Make-Up-Artisten, Homosexuelle und so weiter. Es war alles too much und nicht realistisch. Auch mit dem Diabetes wurde übertrieben. Es wurde zu oft beschrieben, dass Cassie das Gerät abdecken möchte, dass sie ihren Blutzucker messen muss. Und so weiter.
Fazit: Ich gebe dieses Buch 2/5 ⭐️ Würde aber eher zu 1,5/5 ⭐️ tendieren. Dieses Buch empfehle ich nicht weiter und kann den Hype um dieses Buch nicht verstehen. Dieses Buch ist Geschmacksache und ich bin mir sicher, dass es für manche ein Jahreshighlight werden wird. Aber nur für die, die Bücher mögen, die nicht sonderlich spannend sind.

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Veröffentlicht am 15.03.2020

Etwas schwächer als Band Eins

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EINE SÜSSE GESCHICHTE
Ein Adjektiv, das mir zu diesem Buch einfällt ist: süß. Dieser Roman strotzt nicht vor großem Drama und dunklen Vergangenheiten, sondern fokussiert sehr auf einer Freundschaft zwischen ...

EINE SÜSSE GESCHICHTE
Ein Adjektiv, das mir zu diesem Buch einfällt ist: süß. Dieser Roman strotzt nicht vor großem Drama und dunklen Vergangenheiten, sondern fokussiert sehr auf einer Freundschaft zwischen zwei Menschen. Cassie hat schon länger tiefere Gefühl für Auri, traut sich aber nicht einen Schritt in die Richtung zu gehen, weil sie nicht weiß, ob er ihre Gefühle erwidert. Sein Status als beliebter Football-Spieler macht es ihr zusätzlich schwer, Cassie findet nicht, dass sie in Auris Berühmtheits-Umfeld passt. Dennoch kann sie ihre geheimen Fantasien nicht ersticken und schätzt jeden Moment, den sie mit Auri auf die Couch gekuschelt verbringen kann.

BISSCHEN MEHR KOMMUNIKATION, BITTE
Wenn ich Cassie mit einem Wort beschreiben müsste, wäre es: Heuchlerin. Ich war einfach kein Fan von ihr. Ich fand es zu Beginn ganz angenehm, das sie ein sehr kopflastiger Mensch ist, der Situationen stark zerdenkt, aber leider wurde das immer schlimmer. Cassie hat immer nur angenommen und danach gehandelt, anstatt, dass sie mal mit Auri ordentlich über ihre Gefühle spricht. Miteinander reden können die beiden eigentlich sehr gut, wenn es um ihre Freundschaft geht sind sie sehr engagiert und kommen bei Problemen schnell zu einer Einigung. Nur der Weg zur Aussprache, der war schwer. Cassie hat in ihrem Kopf die Beziehung zu einer riesigen Sache aufgeblasen, wo SO VIEL gegen sie als Paar gesprochen hat, was aber buchstäblich nur in ihrem Kopf existierte. Keiner aus ihrem Umfeld hätte etwas gegen die Beziehung gehabt (weder Freunde, noch Eltern), es gab keine finsteren Geheimnisse, die eine Beziehung schwer gemacht hätten, gar nichts. In Cassies Kopf aber waren sie und Auri wie Romeo und Julia, wobei sie selber auch die Rolle der Capulets und Montagues eingenommen hat. Cassie hat sich von Anfang an selbst sabotiert, nur um sich dennoch insgeheim zu wünschen, dass da mehr wäre. Und die tiefe Freundschaft, die auch das schlafen im selben Bett und stundenlanges Kuscheln auf dem Sofa beinhaltete, saß mir dann einfach quer im Hals. Ich fand es einfach heuchlerisch von ihr, sich in einem Moment super eng an Auri zu kuscheln und in der nächsten Szene zu denken, dass sie niemals zusammen sein können. Cassies Ängste hatten mir einfach nicht genug Substanz, oder wurden für jemand Außenstehendes nicht gut genug geschildert. Das war schon sehr frustrierend. Wie es Auri geht, darüber denkt sie beispielsweise nie nach, sie ist aber immer sofort stocksauer, wenn er ihr gemeinsames Hobby verleugnet.

IMMER MAL LANGSAM MIT DEN JUNGEN PFERDEN
Langsam beschreibt dieses Buch ganz gut. Es ist eine sehr ruhige Geschichte, was man mögen muss und wofür ich offen war. Allerdings sah das so aus, dass die Handlung sich bis zur Hälfte wiederholte. Die unterschiedlichen Situationen lasen sich leider sehr generisch, es war immer dasselbe Schema. Die Figuren haben sich nicht entwickelt, sondern sind nur auf der Stelle getreten. Dafür ging es zum Ende hin umso schneller. Die letzten 50 Seiten waren wieder eine Explosion an Gefühlen und Momenten, alles hat sich aufgestaut, nur um dann auf einmal herein zu brechen. Mich hat das in diesem Buch etwas weniger gestört als bei Someone New, weil ich das Thema des Konflikts nicht ganz so aufbereitungsbedürftig fand. Die Menge an Drama und Zeit, die auf den Konflikt verwendet wurde, fand ich dem Thema angemessen. Dennoch war das Ende sehr fix und dann plötzlich, gab es das Happy End.

Ein bisschen frustrierend finde ich es, dass in diesem Buch so wenig passiert. Es ist unbefriedigend und etwas substanzlos, wie ich finde, die Geschichte, die durch ihre Details besonders werden könnte, las sich etwas lahm. Eigentlich kann ich von dem, was passiert ist, gar nicht so viel kritisieren. Ich kritisiere eher, was nicht passiert ist, falls das für euch Sinn macht. Es las sich wie ein Buch der verschenkten Chancen. Aber das, was man wirklich lesen kann, ist auch nicht wirklich schlecht. Nur eben etwas farblos. Laura Kneidl vorherige New Adult Bücher haben die Messlatte für gesellschaftskritische Themen hoch gelegt und für mich war es schwer zu akzeptieren, das es hier weniger umgesetzt wurde als erwartet.

Merke: Erwartungen sind böse. (Sie auszuschalten ist aber auch nicht einfach.)

EIN BISSCHEN HIERVON, EIN BISSCHEN DAVON
Wie auch schon in Someone New werden hier wieder einige Themen angerissen, die eine gewisse Repräsentation fordern. Ich war besonders gespannt auf Auris Erfahrungen als Schwarzer, hatte auf eine gewisse Repräsentation von Rassismus gehofft. Die habe ich so leider nicht gesehen. Es wurde in einer Szene (fast) direkt angesprochen und sonst war es das. Ich verstehe natürlich, wenn eine weiße Autorin sich diese Repräsentation nicht aufbürden möchte, allerdings hätte man den Spieß umdrehen können und stattdessen über weißes Privileg schreiben können. Cassie ist sehr privilegiert und hat sich in diese Richtung gar nicht reflektiert, dabei ist sie seit mehr als zwei Jahren mit Auri befreundet, da kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass sie da nicht einmal auf ihre unterschiedlichen Positionen aufmerksam gemacht wurde. Und wenn dann hätte einer der immer-alles-erklärenden-Freunde sie mal darauf hinweisen können. (Julian und Lucien musste Cassie öfter mal mit der Nase auf gewisse Dinge stoßen.)

Cassie selber hat eine ganz gute Repräsentation zu Diabetes bekommen, zumindest so weit ich das als Unbetroffene beurteilen kann. Das Thema wurde kontinuierlich erwähnt, die Vorgänge waren in Cassies Alltag integriert und ich habe von Situationen gelernt, wo ich nie erwartet hätte, dass Diabetes eine Rolle spielen könnte. Besonders gut hat mir der Moment gefallen, wo jemand den Satz „Du siehst aber gar nicht krank aus“ zu Cassie gesagt hat, solchen „Argumenten“ steht man ja öfter gegenüber und ich fand es schön, dass hier mal auf das Problem hingewiesen wurde.

Vom Cosplayen und LARP hätte ich gerne mehr gesehen. Dafür, dass es das große Hobby der beiden Hauptfiguren ist, habe ich wirklich wenig dazu gelesen. Es gab die Convention, die angedeutet wurde, aber mir persönlich kam sie etwas zu kurz und dann kam nur sehr spärlich etwas. Ich kann die Begeisterung für das Hobby nicht nachvollziehen und der Aufhänger, der sich dafür geboten hat, das richtig zu erklären, wurde nicht genutzt. Von LARP sieht man gar nichts, das wurde von beiden irgendwie in den Besenschrank verbannt, nachdem ihre letzte Erfahrung dabei peinlich verlaufen war. Dei gemeinsame Liebe zu Herr der Ringe fand ich ganz nett, aber auch hier wurde nie so wirklich erwähnt, warum sie die Trilogie so toll finden. Mir fehlte das nerdige an den beiden Nerds. Da ziehen dann auch romantisch gemeinte Sprüche nicht, wenn man keinen Plan hat, was genau die Begeisterung hervorruft.

FAZIT
Praktisch macht Someone Else wenig falsch und ist ein sehr süßes Buch. Theoretisch hätte man sehr viel mehr heraus holen können und es so zu einer Besonderheit des Genres machen. So laß es sich für mich leider sehr 0815 und gerade am Ende fühlte ich mich nicht zufrieden gestellt.

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Veröffentlicht am 15.03.2020

Leider enttäuschend, obwohl die Geschichte viel Potential hatte

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Als ich das Buch beendet hatte, war ich ehrlich gesagt froh darüber, denn es hat mir leider nicht gefallen, was mir unfassbar leid tut. Ich bedauere es, dass ich keine positive Rezension zu diesem Buch ...

Als ich das Buch beendet hatte, war ich ehrlich gesagt froh darüber, denn es hat mir leider nicht gefallen, was mir unfassbar leid tut. Ich bedauere es, dass ich keine positive Rezension zu diesem Buch schreiben kann. Schon im Vorfeld hatte ich so meine Bedenken, ob mich die Geschichte um Auri und Cassie überzeugen kann, habe mich aber dennoch darauf gefreut, denn ich liebe einfach Laura Kneidls Schreibstil. Insgesamt hatte ich aber so meine Probleme mit dem Buch. Einzig der wunderbare, flüssige Schreibstil hat dafür gesorgt, dass die Seiten dennoch dahin flogen.

Die Charaktere waren mir zu oberflächlich, der Geschichte fehlte es an Tiefgang und Spannung bzw. hatte ich einfach das Gefühl, dass keine richtige Handlung existierte. Bestimmte Dinge sind passiert, die nur für eine Szene wichtig waren und dann nicht mehr erwähnt wurden, das war für mich sehr unglaubwürdig. Auch war es mir viel zu viel Hin und Her, ohne dass so richtig etwas passierte. Dafür ging es dann am Schluss alles viel zu schnell.

Cassie macht sich ständig super viele Gedanken, ohne aber dabei Situationen aus der Perspektive von anderen zu betrachten. Erst als sie beispielsweise mit Lucien darüber spricht, fällt ihr auf, dass sie anders hätte anders handeln/reagieren sollen. Sie denkt oft nur an sich und versucht gar nicht, Auri zu verstehen. Cassie ist in Auri verliebt, findet aber immer wieder Gründe, die gegen eine Beziehung sprechen, redet aber nie mit Auri darüber. Sie sehnt sich nach seiner Nähe, spricht aber nie an, was sie beschäftigt. Das alles hat sie für mich leider sehr unsympathisch gemacht.
Auch Auri hätte von Anfang an mit seiner Mitbewohnerin und besten Freundin über seine Gefühle sprechen sollen. Er verhält sich ebenso oft widersprüchlich.

Der kleine Auftritt von Sage und Luca aus der „Berühre mich. Nicht“-Dilogie war wahnsinnig toll. Es hat mich so gefreut, die beiden „wiederzusehen“. Ich hätte gern noch mehr über die beiden und Lucas Schwester April erfahren.

Durch Auris Hautfarbe und der Cosplay-Leidenschaft der beiden Protagonisten war genug Futter da, um auch kritischere Themen, wie Rassismus und Vorurteile, aufzugreifen. Leider kam mir das viel zu kurz, es gab nur wenige Szenen, welche die Themen dann auch lediglich kurz anreißen. Hier wurde für mich das Potential leider nicht ausgeschöpft, denn auch wenn natürlich der Fokus auf der Liebesgeschichte liegt, sind das Probleme, mit denen die Protagonisten zu kämpfen haben.

In dem Buch erfährt man auch sehr viel über Micah und Julian, die Protagonisten aus „Someone New“, was mir gut gefallen hat, auch wenn ich häufig den Eindruck hatte, dass damit Lücken in der fehlenden Handlung gefüllt werden sollten. Aliza und Lucien haben genug Raum bekommen, um auf deren Probleme, die in „Someone to stay“ thematisiert werden, hinzuweisen. Ich freue mich sehr auf den dritten Band und bin gespannt darauf, wie Laura Kneidl diese Probleme angeht und am Ende lösen wird.

Fazit

Zusammengefasst passte (für mich) alles nicht so gut zusammen und es hat mir leider keinen Spaß gemacht, Auris und Cassies Liebesgeschichte zu lesen. Das Buch konnte mich emotional nicht fesseln, es fehlte an Handlung und Spannung. Ich finde es mehr als schade, da der Roman so viel Potential hatte, auch hinsichtlich kritischeren Themen. Ich bin sehr enttäuscht, auch wenn ich ohne Erwartungen an das Buch herangegangen bin.

Ich freue mich aber riesig auf Alizas Geschichte „Someone to stay“. Aliza ist mir seit Band 1 sympathisch und auch Lucien, den wir in „Someone Else“ näher kennengerlernt haben, ist ein interessanter Charakter.

Allgemeines zum Buch

Autor: Laura Kneidl
Verlag: LYX
Erscheinungsdatum: 27.01.2020
Seiten: 415
Genre: New Adult
Meine Bewertung: 2/5 Sterne

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