Fast hätte Bristol ihren Geliebten, den Feenkönig Tyghan, an die Monster verloren, die ihre Mutter auf ihn losgelassen hat. Doch ihre Liebe wurde durch die überstandenen Gefahren nur noch stärker. Gemeinsam setzen sie alles daran, die Bedrohung für Elfheim abzuwenden. Als eine Rettungsmission scheitert und das Leben eines Gefährten kostet, wird Bristol klar, wie gefährlich ihre Mutter wirklich ist. Sie und Tyghan stehen vor einem Scheideweg: Der Feenkönig muss sich endlich Bristols Vater stellen, der einst sein bester Freund war und ihn in seiner dunkelsten Stunde verraten hatte, und Bristol kämpft mit der Erkenntnis, dass die Magie, die in ihr schlummert, sie in ein Monster verwandeln könnte. Beide müssen eine Wahl treffen, die sie alles kosten könnte, was ihnen lieb und teuer ist.
»Atmosphärisch, voller Romantik und Action. Man will Elfheim und Bristols wunderbare Found Family gar nicht mehr verlassen.«
Library Journal
»Mary E. Pearson ist die neue Königin von Faerie!«
STEPHANIE GARBER
Dieses Buch gibt es in zwei Versionen: mit und ohne Motiv-Farbschnitt. Sobald die Farbschnitt-Ausgabe ausverkauft ist, liefern wir die Ausgabe ohne Farbschnitt aus.
FolkloreMagieFound FamilyFaerieirische Mythologiegroße GefühleRomanceRomantikLeidenschaftLiebeParanormalRomantic FantasyRomantasySarah J. MaasHolly BlackLeigh BardugoThe Courting of Bristol KeatsDance of ThievesTikTokInstagramBookstagramBooktokTikTok BooksTikTok GermanyBooktok GermanyTikTok made me buy itBookTok CommunityHypeKulturPassAktionKulturpassRomantische Fantasy
Bis zur Seite 500 war ich mir sicher, dass das Buch bzw. die Reihe ein Jahreshighlight wird. Aber was danach passiert ist… Ich habe geweint, das Buch angeschrien und die Autorin verflucht. Ich habe doch ...
Bis zur Seite 500 war ich mir sicher, dass das Buch bzw. die Reihe ein Jahreshighlight wird. Aber was danach passiert ist… Ich habe geweint, das Buch angeschrien und die Autorin verflucht. Ich habe doch so ein komplett anderes Ende erwartet. 🥺❤️
Das Buch war magisch, majestätisch und hat mir trotzdem das Herz gebrochen. Ob es die Scherben wieder komplett zusammensetzen konnte weiß ich noch nicht. 💔
Ich liebe den Schreibstil der Autorin, der Plot war mega auch wenn ich den Plot nach dem Plot echt nicht okay fand! 😭
Mein Herz und mein Kopf wissen noch nicht was ich von den letzten 100 Seiten halten soll. Das Buch ist auf jeden Fall ein 5 Sterne Buch, denn es ist schon eine Meisterleistung so ein schönes, aber irgendwie auch trauriges Ende zu finden. Ich bin wirklich komplett sprachlos.
Nachdem ich jetzt meine Gedanken etwas geordnet habe, bin ich der Meinung, dass das Buch einen besonderen Platz in meinem Herzen hat. Einfach aus dem Grund, dass die Autorin zeigt, dass nicht immer alle sofort ihr Happy End bekommen. Manchmal windet sich ein Weg, aber vielleicht führt genau das zu einem noch viel schöneren Ziel.💘🥹
The Last Wish of Bristol Keats von Mary E. Pearson ist ein packendes Fantasy-Abenteuer, das Magie, Romantik und Spannung auf meisterhafte Weise vereint. Schon von der ersten Seite an wird man in die lebendige ...
The Last Wish of Bristol Keats von Mary E. Pearson ist ein packendes Fantasy-Abenteuer, das Magie, Romantik und Spannung auf meisterhafte Weise vereint. Schon von der ersten Seite an wird man in die lebendige Welt von Elfheim hineingezogen, die voller faszinierender Details, überraschender Wendungen und geheimnisvoller Magie steckt.
Bristol ist eine Heldin, die sofort Sympathie weckt. Ihre innere Zerrissenheit zwischen Liebe, Verantwortung und der Angst vor ihrer eigenen Macht macht sie unglaublich authentisch und vielschichtig. Besonders ihre Beziehung zu Tyghan, dem Feenkönig, ist sowohl zart als auch leidenschaftlich beschrieben und wirkt niemals aufgesetzt. Die Entwicklung der beiden Charaktere im Verlauf der Handlung ist glaubwürdig und emotional packend.
Die Geschichte selbst ist atmosphärisch dicht und abwechslungsreich: Actionreiche Rettungsmissionen wechseln sich mit berührenden Momenten und politischen Intrigen ab. Man spürt die Bedrohung durch Bristols Mutter, das Erbe der Magie und die schwierigen Entscheidungen, vor die die Figuren gestellt werden, auf jeder Seite. Auch die Themen Freundschaft, Familie und Loyalität werden glaubhaft und tiefgründig eingebunden.
Pearsons Schreibstil ist flüssig, bildgewaltig und emotional mitreißend. Man fiebert, leidet und freut sich mit den Figuren, erlebt Überraschungen und kleine Glücksmomente gleichermaßen. Die Mischung aus Spannung, Herz und Fantasie macht das Buch zu einem echten Pageturner, den man kaum aus der Hand legen möchte.
Für Fans von Fantasy, Magie, starken weiblichen Protagonistinnen und fesselnden Liebesgeschichten ist The Last Wish of Bristol Keats ein absolutes Highlight. Es vereint alles, was man sich von einem großartigen Fantasy-Roman wünscht – Tiefe, Spannung und unvergessliche Charaktere.
Hallo ihr Lieben. Wünsche. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir am Rande eines neuen Jahres kratzen (und während ich diese Rezension schreibe haben wir genau dieses „Zwischen den Jahren“, bzw. schon ...
Hallo ihr Lieben. Wünsche. Gerade in Zeiten wie diesen, in denen wir am Rande eines neuen Jahres kratzen (und während ich diese Rezension schreibe haben wir genau dieses „Zwischen den Jahren“, bzw. schon „Frohes Neues Jahr“), ist das Thema der Wünsche hochbegehrt. Man wünscht sich ein frohes neues Jahr, alles Gute und Schöne, dass das neue Jahr Erfolg bringt, und Wünsche wahr werden. Natürlich sind Wünsche individuell so wie ein jeder Mensch, weil jeder sich etwas Anderes ersehnt. Wir wünschen uns Ruhe oder Geselligkeit, wünschen uns Erfolg aber auch die Balance zwischen Erfolg, und dem was wir verkraften, wünschen uns Gesundheit obwohl diese manchmal nicht in unseren Händen liegt. Wünschen uns Familienzusammenhalt, wenn die Familie auseinanderzubrechen droht. Wünschen uns Beistand, wenn wir von allen alleine gelassen werden. Vertrauen, wenn genau dieses enttäuscht wird. Und die letzten Wünsche? Klar. Nun am Jahresende und zum Jahresanfang sind es genau die letzten Wünsche, die uns in etwas Neues begleiten. Ein neues Jahr, eine Grenze zu einem Neuanfang. Mit letzten Wünschen ist es nochmal komplizierter, weil sie etwas abschließen, und uns ins Neue begleiten, und Hoffnung schüren. Aber natürlich können auch diese letzten Wünsche, wie jeder Wunsch, geprägt sein von unserer Individualität als Mensch. Manchmal wünschen wir uns Wünsche zurücknehmen zu können, wenn sie dann wirklich geschehen, weil wir ohne Bedacht gehandelt, und sie ausgesprochen haben. Und was das alles mit der guten Bristol zu tun hat? Ihr werdet es in diesem Buch lesen.
Die Geschichte von Bristols letztem Wunsch:
Die Geschichte um Bristol beginnt in Band 2 genau dort, wo Band 1 geendet hat, denn Elfheim wird immer noch bedroht von Kormick, der die Macht über das ganze Reich ergreifen will, und von Bristols Mutter, die als Monster an seiner Seite agiert. Für Bristol und Tyghan, der den Einfluss des Dämonendolches in Band 1 überstanden hat, heißt es nun, die Gefahr für das Königreich abzuwenden, und alles dafür zu tun, dass Kormick niemals die Macht ergreifen kann. Dafür müssen sich sowohl Tyghan, als auch Bristol mit Dingen auseinandersetzen, die beide in ihrem Inneren verschlossen halten. Die Rettung der Mutter und des Vaters, Tyghans Auseinandersetzung mit eben jenem, der vor seinem Verrat sein bester Freund war. Und dann sind da ja noch Bristols magische Kräfte, die nun freigesetzt wurden. Und die das Potenzial haben sie ebenfalls in ein Monster wie ihre Mutter zu verwandeln. Oder ist alles ganz anders, und nicht immer gibt es nur Schwarz und Weiß, sondern eben auch die Grautöne dazwischen?
Buchcover und Buchtitel:
Das Buchcover ist mal wieder wunderschön, und passt sich direkt an Band 1 an. Man sieht auf alle Fälle, dass beide Bände zusammengehören, und auch der Farbe, die etwas mehr ins Dunkel hineingeht, passt sich damit der Geschichte und ihrer Tiefe an. Fast wie ein Dunkelgrund. Und der hat in der Geschichte tatsächlich eine Bedeutung. Der Titel passt ebenfalls wieder sehr gut, denn Wünsche sind es, die das Buch und die Geschichte durchdringen. Und besonders letzte Wünsche und deren Vorkommen regen auch in der Geschichte zum Nachdenken an und laden dazu ein.
Fazit und Gedankenallerlei:
Willkommen im 2. Band der Bristol Keats Reihe. Da ich Band 1 ebenfalls lesen durfte, war ich froh, dass ich den Folgeband ebenfalls kennenlernen durfte, um zu erkennen, wie es weitergeht. Aber auch um zu schauen, ob die Geschichte mich immer noch ein klein wenig verwirrt wie Band 1 es getan hat. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen, bzw. wieder reingekommen. Tatsächlich hat das Buch genau da begonnen, wo Band 1 aufgehört hat. Und auch, wenn etwas Zeit zwischen der Lektüre von Band 1 und nun Band 2 lag, fand ich, dass man gleich wieder mittendrin im Geschehen ist, und nicht erst nachdenken musste, was denn überhaupt nochmal in Band 1 passiert ist. Alles war gegenwärtig. Die Charaktere wiedererkennbar. Wie ich das meine? Ich fand gut, dass man sofort wieder wusste, wer hier wer in der Story ist. Wo sich Band 1 noch ein wenig hinter einer gehörigen Portion Glamour versteckt hat (lest die Bücher und ihr wisst genau was ich meine), kam bei Band 2 nun richtig die Geschichte zum Vorschein. Band 1 war noch erklärend in der Hinsicht auf World-Building, und die Beziehungen untereinander. Jetzt ist die Geschichte gefestigter, und man weiß wohin die Richtung geht. Was ich an Band 1 noch ein wenig chaotisch im Schreibstil und mich verwirrend fand (nicht böse gemeint, ich hatte das genau in meiner Rezension zu Band 1 erklärt), hat sich hier wirklich verbessert. Ich kam besser klar, blickte mehr durch, und bin nicht abgelenkt beim Lesen gewesen, weil ich mir Gedanken darüber machen musste, was wie und wohin gehört. Jetzt konnte ich die Geschichte quasi einfach genießen, und die Gedanken draufsetzen, die Geschichte zu erleben und mitzuerleben. Klingt das irgendwie merkwürdig? Ich meine damit, dass ich mit dem Schreibstil besser klarkomme, und meine Gedanken beim Lesen geordneter sind, so, dass ich besser durchsteige, und damit mehr Lesegenuss hatte.
Die Thematiken, die in Band 1 begonnen haben, werden in Band 2 nochmal intensiviert und als Bild gezeichnet. Es geht um Familie und Zugehörigkeit, darum wo man hingehört, zu wem man gehört, wer man ist, wenn man selbst nicht mehr weiß wer man sein soll, ob man beeinflusst wird, wer man sein kann, wenn andere es einem vorschreiben, was andere in einem sehen, und ob man selbst die Macht über sich selbst hat zu entscheiden, wer man sein möchte. Ebenfalls mag ich die tiefere Umsetzung der Bedeutung von Familie im Buch. Davon, dass nicht Blut es ist, das uns verbindet, sondern Zusammenhalt und Zueinanderstehen ….. oder wie hier…… Aufopferung und Opferbereitschaft für die, denen die eigene Liebe in jeder Form gilt. Was mir gefällt ist, dass es nicht nur um Liebe zueinander als Paar geht, sondern auch um die Liebe, die Eltern gegenüber ihren Kindern haben. Und natürlich die Liebe und der Zusammenhalt unter Geschwistern oder den besten Freundinnen. Die behandelten Themen sind zusammenfassend Vertrauen, Misstrauen, Loyalität – aufeinander und zueinander, Heimat, Zuhause, Zugehörigkeit, Abgrenzung und Ausgrenzung, das Gefühl dazu und nicht dazu zu gehören und vor allen Dingen zueinander zu stehen und füreinander einzustehen und da zu sein. Und Familie! Ganz wichtig. Diese Frage, was Familie bedeutet, ob man in nicht blutsverwandten Menschen Familie finden kann, und überhaupt, was Familie und Zugehörigkeit ist.
Was mir ebenfalls gefällt ist die Verbindung zwischen Bristol und Tyghan. Ich mag die Chemie in Band 2, weil mir die Beziehung gefestigter vorkommt, so als ob die beiden erst etwas durchmachen mussten, um an diesen Punkt in ihrer Zuneigung zueinander zu kommen. Und diese Zuneigung zueinander erscheint mir auch wahrhaftig, selbst, wenn die Beiden immer wieder gegenseitige kleine Unterlassungen der Wahrheit feiern, wie stolze Menschen es gerne tun. Und genau dieser Stolz, die kleinen Lügen, das Aussprechen und Nichtaussprechen von Wünschen und Wahrheiten ist es ….. das sich durch mehrere Beziehungen im Buch wie ein rotes Band zieht.
Was mir als Romance-Leserin, die auch gerne spicy liest, aufgefallen ist: JA, es gibt einige intime Szenen der Beiden, aber sie sind tatsächlich anders geschrieben, als in manch anderen Büchern. Auch hier erkennen wir, was die Beiden tun (wieso auch nicht?), aber es wird nicht in jedes noch so tiefe Detail des Aktes gegangen, und ist damit nicht mehrere Seiten lang. Vielleicht ein guter Kompromiss für Leute die Spice in Büchern mögen, aber nicht zu viel und übermäßig. Und JA, die Beiden lösen ziemlich viel im Bett und JA, sie verheimlichen gegenseitig viel (Das Ungesagte zwischen uns … sozusagen). Trotzdem habe ich das Gefühl, dass dieses Verheimlichen hervortritt aufgrund dessen, dass beide echte Gefühle füreinander haben, und ich fand, dass das tatsächlich besser als in Band 1 rüberkommt.
Zwischendrin waren alle Beziehungen etwas …. Hmm…..brüchig? Oder zerbrochen? Tjaja, dieses Ungesagte im Buch, das fällt einem irgendwann auf dem Kopf! Also nicht uns, sondern den Buchcharakteren. Die Probleme des Ungesagten, und dieser Wünsche, die wir in uns tragen. Alles ist grau und nicht in Schwarz und Weiß einzuteilen, und das zieht sich durch die ganze Geschichte. Man sieht immer nur das, was man erlebt hat, und kann sich nie in andere Szenerien eines Lebens einmischen, das man nicht gelebt hat. Da ist Wut und Verrat, Loyalitätsentscheidungen, aber auch Vergebung durch Erkenntnis. Und alles hat hier zwei Seiten und nichts ist Schwarz und Weiß und das Graue in der Mitte zählt. Das hat mich als Leserin tatsächlich dazu bewogen, dass ich auf Niemandes oder Jedermanns Seite war, und nicht zur einen oder der anderen gehalten habe, weil ich alle Emotionen nachvollziehen konnte. Und das Problem des Nichtsagens? Ach. Ich fand so blieb die Spannung bestehen, auch wenn manche es vielleicht in der Geschichte etwas überladen mit Problemen finden könnten. Aber das ist ja Geschmackssache, und mir gefiel es sehr gut. Bristol und Tyghan sind eben beide sehr stur in ihren Köpfen, und prallen mit ihrer gegenseitigen Sturheit aufeinander. Heißt aber nicht, dass ich nicht finde, dass sie irgendwie doch zusammenpassen, denn ich fand auch, dass sie ein paar sehr schöne Szenen hatten, wo man das Miteinander der Beiden irgendwie beim Lesen gespürt und genossen hat. Ich muss sagen, dass ich das Vertrauen zwischen den beiden immer noch mehr und besser fühlen konnte als in Band 1. Das ist so ein Gefühl a la „Sie wollen sich alles sagen und einander vertrauen und tun es im Grunde auch, aber da ist eine letzte Distanz und Mauer, die es nicht zu überwinden geht“.
Zur Geschichte an sich ist zu sagen, dass Setting und Landschaft mehr beschrieben wurden, wir raus aus dem Schloss kommen, und irgendwie macht das eine genauere Vorstellung der Welt von Elfheim. Die Leute, die man in Band 1 schon kennengelernt hat, kommen auch wieder als Nebenfiguren dazu, und fühlen sich wie alte Bekannte, fast schon Familie, an. Dass auch der Tod vorkommt, gibt der Geschichte etwas Düsteres, das im 1. Teil so noch nicht da war. Ja, natürlich, es gibt immer ein paar Dinge, die noch etwas mehr im Text geschliffen werden könnten: Ein paar mehr Infos, Lücken in der Geschichte die gefüllt werden müssen, Antworten die beantwortet werden müssen. Aber ich fand es gar nicht sooo schlecht. Wie schon erwähnt, hat mir Band 1, mit dem ich jetzt einfach mal vergleiche, da mehr Schwierigkeiten bereitet.
Wenn ich nun das Gesamtbild der Geschichte mit Band 1 vor mir habe, finde ich, dass sich Band 2 in vielerlei Hinsicht, zumindest für mich, verbessert hat. Natürlich kann ich an einzelnen Charakteren und ihrem Agieren miteinander meckern, zum Beispiel was die Unehrlichkeit angeht, oder dass man Dinge wie Rücksicht aufeinander immer nehmen sollte. ABER ….. Niemand ist perfekt, sowohl in der Realität nicht, als auch in Büchern, und ich finde das macht das Ganze dann doch noch etwas wahrhafter. Und das „Lügen um andere zu schützen“ ist ja ein altbekanntes Motiv.
Alles in Band 2 ist ein wenig, wie ein Teppich, der geflickt wurde, und nun ganz ist, auch wenn die gestopften Löcher nicht alle Einzelheiten zeigen, weil sie eben kaputt waren. Wie kleine Löcher im Plot, die aber am Ende ein Ganzes ergeben. Gerade das Ende, da könnte man sagen, dass alles etwas schnell ging und aufgelöst wurde. Hier ist eines der Enden (ohne zu spoilern), das manche mögen werden und andere nicht. ABER immerhin kann man sagen, dass alle Fragen irgendwie beantwortet wurden, und nichts offenbleibt. Zumindest bei mir war das so. Deswegen war das Ende für mich so in Ordnung, auch wenn man natürlich diese kleinsten Fragen noch beantwortet haben könnte, dieser kleinste Teil des Teppichs, der sich bei einigen Fragen ausfranselt, aber das große Ganze stimmt. Es sind vielleicht nicht die Einzelheiten und Details, die jeder möchte, aber die Infos zählen hier.
Dass Ereignisse auch so dafür sorgen können, dass wir unsere Wünsche gerne rückgängig machen würden, das finde ich eine schöne Metapher im Buch. Denn sie sagt uns, dass man über Wünsche gut nachdenken soll und nicht im erhitzten Gemütszustand einfach etwas aussprechen sollte, dass man nicht mehr ändern kann. Erst recht, wenn man quasi mit einem Mann zusammen ist, der diesen Wunsch unumstößlich akzeptiert (klingt jetzt merkwürdiger, als es ist, und nach dem Lesen versteht man es). Wünsche über Wünsche schweben über der Geschichte und lassen sich in ihr nieder. Und man lernt so einiges über sie aus diversen Sichtweisen und verschiedenen Situationen heraus. Wie gesagt: Kleine Infos, die die Geschichte vervollständigen, wo nicht in der ganzen Tiefe drauf eingegangen wird, die aber in ihrer Tiefe trotzdem ausreichen. Wünsche an die Liebsten, Wünsche für die Liebsten, Wünsche an Jemanden und für Jemanden. Wünsche die man nie ausspricht, und zu laut sagt. Wünsche, wie das eigene Leben sein soll, und was man sich für ein Leben für andere wünscht. Wünsche für die eigenen Kinder, für sich, für Liebgewonnene und Verflossene. Der Wunsch nach Sicherheit, nach Zuhause, nach Liebe, nach Geborgenheit und einem Heim und Zuhause in Jemandem zu finden, nach Frieden und einem Leben ohne Unterdrückung und nach Freiheit. Soooo viele Wünsche waren zu erkennen.
Auf alle Fälle bin ich froh, auch Band 2 gelesen zu haben, weil es für mich selbst die Geschichte vervollständigt hat, und ich tatsächlich auch nicht mehr diese ganz chaotische Schreibweise von Band 1 empfunden habe, so, dass ich die Geschichte, die Story und auch Elfheim als Setting mit all seinen Beschreibungen sehr genießen konnte.
Heutiges Rezensionslied, passend zum Thema Wünsche. Weil für mich im Buch gerade dieses Thema allgegenwärtig ist:
"Ich wünsch dir all das Glück dieser Welt, und dass sie sich für Dich noch ganz lange dreht.
Ich wünsch dir Mut und Vertrauen in dich selbst, und keine Angst, die falschen Fragen zu stellen.
Ja, ich wünsch dir keine Angst, n dickes Fell, und ne Liebe, die hält.“
Mit The Last Wish of Bristol Keats bekommt man eine atmosphärische Fantasy-Fortsetzung, die direkt an die Ereignisse des ersten Bandes anknüpft. Der Einstieg gelingt leicht, da man schnell wieder in ...
Mit The Last Wish of Bristol Keats bekommt man eine atmosphärische Fantasy-Fortsetzung, die direkt an die Ereignisse des ersten Bandes anknüpft. Der Einstieg gelingt leicht, da man schnell wieder in die Welt von Elfheim eintaucht und bekannte Figuren wiedertrifft.
Besonders hervorzuheben ist das Worldbuilding: Die magische Welt, das ausgearbeitete Magiesystem und die familiären Konflikte sorgen für eine dichte, teilweise sehr emotionale Atmosphäre. Auch der Schreibstil ist bildhaft und flüssig, sodass sich die Kapitel angenehm lesen lassen.
Inhaltlich bietet die Geschichte viele Wendungen und Konflikte, vor allem im Zusammenspiel von Pflicht, Liebe und Herkunft. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Tiefe oder längere Ausarbeitung einzelner Handlungsstränge gewünscht, da einige Themen recht schnell abgehandelt wirken. Dennoch bleibt die Geschichte spannend und hält bis zum Ende Überraschungen bereit.
Insgesamt ist es eine gelungene Fantasy-Fortsetzung, die besonders Fans des ersten Bandes und Leser:innen emotionaler, magiereicher Geschichten ansprechen wird.
"Am Ende des Tages wird dieses Zimmer voller Schmerz sein. Er hatte zukünftige Tränen in der Luft geschmeckt, wie es nur Nympen konnten. Die salzige Süße wärmte ihm die Haut, aber brach ihm das Herz."
Fantasievoll ...
"Am Ende des Tages wird dieses Zimmer voller Schmerz sein. Er hatte zukünftige Tränen in der Luft geschmeckt, wie es nur Nympen konnten. Die salzige Süße wärmte ihm die Haut, aber brach ihm das Herz."
Fantasievoll und romantisch geht es zurück nach Elfheim. Die Konflikte scheinen beinahe überwältigend: der Kampf um den Thron, Bristols verrufene und gefährliche Eltern, Kormick und seine Untoten und beunruhigende Veränderungen an Bristol selbst halten sie und ihren geliebten Tyghan in Atem.
Mary E. Pearson erzählt wieder gekonnt, farbenprächtig und temporeich. Elfheim und seine unterschiedlichen Wesen stehen bildhaft vor Augen.
Zum Tempo ist allerdings zu sagen, dass dieser Reihe die Ausweitung auf eine Trilogie wirklich gut getan hätte. Oft scheint in einer Trilogie der Mittelteil ein wenig durchzuhängen. Daher finde ich Dilogien an sich eine gute Idee. Im Fall von "Bristol Keats" hat mir hier genug Raum für die Story gefehlt. In diesem zweiten Band scheinen sich Handlungsstränge und Ereignisse vor allem zim Ende hin geradezu zu überschlagen, ohne wirklich auserzählt zu werden. Dadurch wird leider nicht alles Potenzial genutzt. Mit dem Schluss der Geschichte konnte ich daher nicht völlig warm werden.