Sounds of Silence von Maren Vivien Haase
Achtung Spoiler im Fazit!
Zusammenfassung des Inhalts:
Stille ist das, was Tatum Sullivan ein Gefühl der Sicherheit und Ruhe gibt. Seit einem tragischen Vorfall an ihrer ehemaligen Schule kann sie laute ...
Achtung Spoiler im Fazit!
Zusammenfassung des Inhalts:
Stille ist das, was Tatum Sullivan ein Gefühl der Sicherheit und Ruhe gibt. Seit einem tragischen Vorfall an ihrer ehemaligen Schule kann sie laute Geräusche nicht mehr ertragen und erleidet direkt Panikattacken. Deshalb ist sie damals auch von New York in das beschauliche Örtchen Golden Oaks gezogen. Nun soll ein neuer Gast auf unbestimmte Zeit in das von ihren Eltern betriebene B&B einziehen, indem Tatum lebt. Dash Adams liebt laute Geräusche und braucht diese widerum um innere Ruhe zu finden und vor schlechten Erinnerungen zu fliehen. Ausgerechnet er zieht im Zimmer ihr gegenüber ein und beide stehen somit jeder für sich vor einer schier unlösbaren Herausforderung. Obwohl sowohl Dash als auch Tatum nicht unterschiedlicher sein könnten, fühlen sie sich schon beim ersten Aufeinandertreffen zueinander hingezogen. Doch wie sollen sie sich näher kommen, wenn das was der eine braucht, den anderen innerlich zerstört?
Mein Fazit:
Ich habe bisher selten ein Buch erlebt welches so sensibel mit Traumata und dem Thema Amoklauf umgeht. Da ich mit dem Thema in meiner Jugend in Kontakt gekommen bin, fiel es mir teilweise sehr schwer, das Buch ab Beginn des Themas zu lesen. Da es jedoch sehr sensibel und feinfühlig beschrieben war, fiel es mir ein wenig leichter. Außerdem hat das gemütliche, beschauliche Setting dem Buch ein wenig Schwere rausgenommen. Trotz allem war es keine leichte Kost und daher ein absolutes Jahreshighlight für mich, da es mich tief berührt hat und ich mich sehr gut mit beiden Charakteren identifzieren konnte. Absolut empfehlenswert!