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Veröffentlicht am 20.03.2021

Ruhig, authentisch, tragisch schön

Die Liebesbriefe von Abelard und Lily
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Durch den Untertitel "Die tragischste Liebesgeschichte ever " bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Kann eine Liebesgeschichte zwischen Lily, die an ADHS leidet, und Abelard, bei dem Asperger diagnostiziert ...

Durch den Untertitel "Die tragischste Liebesgeschichte ever " bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Kann eine Liebesgeschichte zwischen Lily, die an ADHS leidet, und Abelard, bei dem Asperger diagnostiziert wurde, gutgehen? Das hat mich sehr neugierig werden lassen.

Abelard und Lily gehen auf die gleiche Schule. Durch eine Missgeschick bzw. unwillentliche Zerstörung von Schuleigentum werden sie zum Nachsitzen verdonnert. Dabei kommen sie ins Gespräch und noch zu mehr. Aber können Sie einen Weg zu ihren Gefühlen finden?

Durch den ruhigen und angenehmen Schreibstil bin ich gut durch die Geschichte gekommen. Außerdem werden die einzelnen Handlungen durch die abendlichen Handy-Nachrichten zwischen Lily und Abelard untermauert. Dabei zitieren beide jeweils Textausschnitte aus einem älteren Werk, was sie beide kennen. Darüber drücken sie sich gegenseitig auch ihre Gefühle aus. Das Miteinander hat mir sehr gut gefallen. Ihre Worte werden weise gewählt. Daher wirkten die beiden zusammen lieblich schön.

Lily redet meist drauf los und merkt man manchmal durch ihre Krankheit die Grenzen nicht. Zudem ist sie ungeschickt und leicht chaotisch. Dafür ist Abelard eher ins sich gekehrt. Aber dadurch ergänzen sie sich wiederum sehr gut. So tauen beide miteinander sogar auf. Diese Entwicklung hat mir gut gefallen.

Durch die Krankheiten fehlten augenscheinlich die Emotionen, aber wenn man zwischen den Zeilen liest, konnte man sie spüren und nachvollziehen. So könnte man schon sagen, dass die Liebesgeschichte tragisch schön ist. Eine gewisse Tragik kommt zu Tage, da sie mit ihren Krankheiten klar kommen müssen, aber dennoch ergänzen sie sich sehr gut.

Außerdem konnte die Autorin gut herüberbringen, was die Krankheiten für Auswirkungen haben können. Vor allem als Lily ihre Medikamente absetzt, dadurch hat sie zwar keine Nebenwirkungen mehr, bekommt wieder Appeptit, trotzdem vergisst sie immer wieder Sachen. Für Abelard hingegend können kleinste Veränderungen schon reinstes Chaos anrichten. Die Wirkungen miteinander wurden sehr gut beschrieben.
Die Autorin beschreibt außerdem den Schulalltag, der für Lily zu schwierigen Situationen führen kann, vor allem voran durch die Unwissenheit der Lehrer. Aber durch den Schulalltag hilft ihr auch ihre Freundin Rosalind, die ihr immer wieder mit Ratschlägen zur Seite steht.
Die Charaktere wurden somit authentisch beschrieben und auch ihre Handlungen hinsichtlich ihrer Krankheiten konnte man gut nachvollziehen. Die Geschichte wirkt insgesamt realistisch und lebensnah.

Die Entwicklung im Verlauf der Geschichte hat mir insgesamt gut gefallen. Das zarte Annähern und der Austausch zwischen den Protagonisten bishin zum Ende, als sich für Lily sogar noch eine Chance eröffnet, für die sie sich aber entscheiden muss. Das bringt noch mal etwas Aufruhr in die Geschichte.

Fazit:
Ein Geschichte, die sehr authentisch und realistisch wirkt. Der Verlauf der Handlungen wurde ruhig beschrieben, dennoch unterhaltsam durch den Nachrichtenaustausch von Lily und Abelard. Die beiden ergänzen sich sehr schön. Die Emotionen kommen hier nicht direkt zum Vorschein, sondern diese liest man zwischen den Zeilen. Die Liebesgeschichte war zwar schon tragisch, aber nicht die tragischste ever, dazu hätte es noch etwas mehr in die Tiefe gehen oder dramatischer sein müssen. Durch ihre Krankheiten hat es eine gewisse Tragik, aber sie können sich gut damit ergänzen.

Bewertung: 4 / 5

Vielen Dank an den dtv-Verlag für das Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.03.2021

Tolles Setting...einfach magisch

Nocturna - Das Spiel des Fuchses
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Das Cover hat mich nicht so sehr angesprochen, aber der Klappentext dafür umso mehr. Es klang nach einer Fantasy-Geschichte mit einem außergewöhnlichen und magischen Setting. Das sollte ich auch bekommen.

Man ...

Das Cover hat mich nicht so sehr angesprochen, aber der Klappentext dafür umso mehr. Es klang nach einer Fantasy-Geschichte mit einem außergewöhnlichen und magischen Setting. Das sollte ich auch bekommen.

Man wird in ein lateinamerikanisches Setting entführt, in der Magie eine große Rolle spielt bzw. auch angewendet wird. In dieser Welt treffen Finn und Prinz Alfehr, auch Alfie genannt, aufeinander. Um ihre Magie wiederzubekommen, muss Finn in den Palast des Kronprinzen eindringen. Um seinen Bruder zu finden und seinen besten Freund Luka zu retten, setzt Prinz Alfehr eine ungeahnte und gefährliche Magie frei. Daraufhin gehen Finn und der Prinz einen gemeinsamen Weg, um die Magie aufzuhalten. Werden sie es schaffen? Wem werden sie noch auf ihrem Weg gegenübertreten?

Als erstes fiel mir das lateinamerikanisches Setting auf, was mal etwas anderes und neues war. Dies hat mir sehr gut gefallen. Zudem befindet sich in der Innenbroschür eine Karte, die die geschaffene Welt aufzeigt. Außerdem zeigt sie auf, welche Ringe sich um den Königspalast in San Cristóbal ziehen. So kann man sich das Königreich noch besser vorstellen.

Mit den Charakteren kam ich auch sehr schnell zurecht. Finn muss sich durch die Welt kämpfen, dabei ist ihre Magie sehr hilfreich. Aber auch hat sie eine verletzliche Art an sich, die sie zu verbergen versucht. Außerdem ist zu jeden erst einmal abweisend, aber was man gut nachvollziehen kann. Man bekommt auch einen kleinen Einblick über ihre Vergangenheit.
Prinz Alfehr hat eine ruhige besonnene Art. Anfangs ist er eher noch jugendlich und man merkt, dass er eigentlich nicht für den Thron gemacht ist. Aber mit der Zeit wächst er über sich hinaus, auch was seine Magie angeht. Aber vielleicht ist er trotzdessen gerade mit seiner Art für den Thron geeignet, da er auch Frieden und anderen helfen möchte.
Zudem taucht ein Widersacher auf, der schon Finn in der Vergangenheit Probleme gemacht hat und nun die Welt auf den Kopf stellt. Er ist passend zur Geschichte gestaltet und gibt dadurch einen spannenden Verlauf.

Die geschaffene Welt sowie das Magiesystem haben mir sehr gut gefallen. Die Autorin konnte dies gut herüberbringen und auch bildlich darstellen. Mir haben die Erklärungen rund um die Magie besonders gut gefallen. Aber auch der Schreibstil konnte mir einen guten Lesefluss bereiten. Er ist einfach magisch angehaucht, locker und eingängig gestaltet.
Zudem bekommt man einen Einblick in die Sichtweisen von Finn und Alfie, da aus beiden erzählt wird. Es entstehen zwischen ihnen außerdem amüsante Dialoge, da Finn zunächst abweisend zu Alfie ist. Dies gibt der Geschichte zusätzlich einen aufregenden Touch.

Auch wenn die Geschichte stets spannungsvoll war und es am Ende noch aufregender wurde, ging es mir manchmal zu schnell vonstatten. Bei einigen Ereignissen war die Lösung und die Bekämpfung der Magie zu einfach. Aber das soll schon mein einziger Kritikpunkt gewesen sein. Die Geschichte punktet mit ein paar neuen Ideen. Obwohl nicht alles neu war, konnte die Autorin die Handlungen spannungsvoll umsetzen.
Die Geschichte endet nicht mit einem großen Cliffhanger, aber dennoch ist man neugierig, was die Fortsetzung noch zu bieten hat.

In der Geschichte gibt es keine großartige Liebesgeschichte. Aber die braucht es auch nicht, weil die Handlungen und die Bekämpfung der Magie ereignisreich sind. Daher ist es eine gelungene Fantasy-Geschichte, die nicht mehr braucht.

Fazit:
Es ist ein gelunger Auftakt einer neuen Fantasy-Reihe mit besonderem Setting. Die geschaffene Welt und die angewandte Magie haben mir sehr gut gefallen. Die Protagonisten steigern sich im Verlauf der Geschichte. Die Geschichte ist stets spannungsvoll gehalten, obwohl manches etwas zu schnell vonstatten ging. Auch wenn die Geschichte nicht mit einen großem Cliffhanger endet, bin ich neugierig auf die Fortsetzung der Fantasy-Reihe und hoffe auf ein Wiedersehen von Finn und Alfie.

Bewertung: 4+ / 5

Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.03.2021

Ein actionreiches Abenteuer in eine andere Welt

Meeresglühen (Romantasy-Trilogie, Bd. 1)
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Als ich das Buch damals in der Vorschau gesehen hatte, musste ich das Buch einfach auf meine Wunschliste packen. Der Klappentext klang einfach gut und das Cover ist einfach schick gestaltet, was real sogar ...

Als ich das Buch damals in der Vorschau gesehen hatte, musste ich das Buch einfach auf meine Wunschliste packen. Der Klappentext klang einfach gut und das Cover ist einfach schick gestaltet, was real sogar noch faszinierender aussieht. Ich habe mich sehr gefreut, dass ich das Buch dann in einer Leserunde lesen durfte.

Die Geschichte beginnt damit, dass die Berlinerin Ella wie jedes Jahr ihre Ferien in Cornwall verbringt. Dort möchte sie sich mit ihrer Mutter treffen, die aber leider erst später kommen kann. So bekommt man schon einmal einen kleinen Einblick von ihren Leben und auch von ihrer Mutter. Dennoch muss sie die ersten Tage in Cornwall nicht alleine verbringen, denn sie hat über die Jahre Bekannte und auch eine beste Freundin gefunden.
Als sie jedoch einen jungen Mann aus dem Sturmfluten vor dem Ertrinken rettet, beginnt ein aufregendes Abenteuer für sie. Zunächst wird der geheimnisvolle junge Mann, namens Aris, bei den Bernhardts-Schwestern gepflegt. Aber schon bald lauern Gefahren und Ella wird in eine andersartige Welt hineingezogen.

Ella ist anfangs spritzig, humorvoll und ziemlich selbständig. Jedoch bekommt auch ihre naive Art zu spüren. Zudem hat sie einen Konflikt mit ihrer inneren Stimme. Dieses sollte zwar humorvoll mit in die Geschichte hineinfließen, aber stellenweise hat sie mich doch genervt.
Aris ist ein aufrichtiger junger Mann, der allerdings etwas fremdartig wirkt, aber dennoch sympathisch. Man merkt gleich, dass er irgendwie anders ist und sich hinter ihm etwas Geheimnisvolles verbirgt.

Von Anfang an passiert in der Geschichte recht viel. Somit ist sie actionreich und abenteuerlich gestaltet. Ella möchte Aris helfen und hinter sein Geheimnis kommen. Als immer mehr zum Vorschein kommt, spürt man die aufkommende Gefahr und man wird in einen abenteuerlichen Strudel hineingezogen. Als die Geschichte voranstreitet, wird man ebenso in andere Welt gesogen. Von der ich allerdings nicht so viel verraten möchte.

Der Schreibstil der Autorin ist einladend, leicht und bildlich gestaltet. Ich konnte mich in die Gegend rund um Cornwall gut hineinversetzen, auch die Szenen auf dem Meer und die andere Welt sind detailreich gestaltet.

Zudem lernt man auch einige tierische Gefährten kennen, die die Autorin gut in die Geschichte mit einfließen lässt. Das Zusammenspiel von realer Welt und dem magischen fantastischen Anteil ist der Autorin sehr schön gelungen.

Die Nebencharaktere haben mir auch gut gefallen. Vor allem die Bernhardt-Schwestern sind für ihr Alter leicht schrullig und witzig beschrieben. Von den Nebencharakteren bekommt man jedoch nicht mehr so viel mit, was wiederum verständlich war, da Ella mit Aris andere Abenteuer erlebt. Dennoch hoffe ich, dass man im Folgeband wieder etwas von ihnen zu lesen bekommt.
Zwischen dem Ganzen deutet sich auch eine Liebesgeschichte an. Auf der emotionalen Ebene konnte sie mich zwar nicht ganz erreichen, aber dennoch war sie passend zur Geschichte. Zum Ende hin konnte man diese dann doch mehr nachvollziehen bzw. spüren.

Die Geschichte an sich und auch die Protagonisten sind zum Teil jugendlich gestaltet. Aber durch die ganzen Geschehnisse und Abenteuer kommt man auch als erwachsener Leser auf seine Kosten. Man bekommt Action, Spannung und eine magische Welt geboten, aber auch kleine Schockmomente erwarten einen. Die Abenteuer sowie die Verschwörung dahinter sind zum Teil nervenaufreibend, dramatisch und ereignisreich, sodass bei der Geschichte keine Langeweile aufkommt.

Das Buch endet zwar nicht mit einem großen Cliffhanger, dennoch gibt es Potenzial für den Folgeband. Ich bin gespannt, wie es mit Ella und Aris weitergeht und was Ella ihren Freunden erzählen wird.

Fazit:
Ein abenteuerliche Geschichte, die in eine andere und magische Welt entführt. Die Geschichte ist zwar jugendlich gestaltet, dennoch bekommt man viel Action und Spannung geboten. Außerdem sind die Abenteuer detailreich dargestellt. Zudem wird man neugierig auf den geheimnisvollen Aris gemacht. Nur mit der inneren Stimme von Ella kam ich nicht immer so klar. Zudem konnte mich die Liebesgeschichte nicht ganz erreichen. Dennoch ist die Geschichte insgesamt sehr schön und angenehm zu lesen und ereignisreich gestaltet. So kann man auf ein neuerliches Abenteuer in der Fortsetzung und auf ein Wiedersehen mit den Protagonisten hoffen.

Bewertung: 4/5

Vielen Dank an Lovelybooks und den Coppenrath-Verlag für das Leserundenexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.02.2021

Emotionale und mitreißende Liebesgeschichte

What if we Drown
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Auf das Buch bin ich durch eine Online-Vorschau, wo Sarah Sprinz ein Kapitel aus dem Buch gelesen hat, aufmerksam geworden. Diese Szene war schon so berührend, dass ich das Buch unbedingt haben musste.

Man ...

Auf das Buch bin ich durch eine Online-Vorschau, wo Sarah Sprinz ein Kapitel aus dem Buch gelesen hat, aufmerksam geworden. Diese Szene war schon so berührend, dass ich das Buch unbedingt haben musste.

Man lernt in der Geschichte zunächst Laurie kennen. Die Trauer um ihren verstorbenen Bruder Austin macht sie verletzlich, aber treibt sie auch an. Um in seine Fußtapfen zu treten, beginnt sie wie er ein Medizinstudium in Vancouver. Sie lernt neue Mitbewohner, neue Freunde und auch den charmanten Sam kennen, der ebenfalls Medizinstudent ist. Mit Sam versteht sie sich gleich auf Anhieb und sie haben eine besondere Verbindung bis sie erfährt, wer er wirklich ist. Können die beiden dieses Hindernis überwinden und zusammengekommen? Finden Sie einen Weg, um mit ihrer Trauer und Verletzlichkeit umzugehen?

Laurie und Sam mochte ich von Anfang an sehr. Trotz der Trauer und Verletzlichkeit, die die beiden umgeben, sind sie zwei liebevolle Charaktere. Laurie ist zielstrebig, aber auch etwas unsicher und verletzlich. Sam ist immer hilfsbereit und charmant. Jedoch plagen ihn einige Schuldgefühle, die ihn verwundbar machen.
Auf Anhieb spürt man die Sympathie der beiden füreinander. Die Autorin konnte das leichte Knistern und die zarte Annäherung der beiden sehr gut in die Geschichte einbringen.

Der Schreibstil der Autorin ist feinfühlig, emotional und leicht. Die gefühlsbetonte Stimmung wird stetig darüber transportiert. Man hat so viele Empfindungen dabei und man kann die Gefühle der Protagonisten spüren.
Die Geschichte ist aus der Sicht von Laurie geschrieben, dennoch nimmt man auch die Gefühle von Sam darüber hinaus wahr.
Außerdem spielt die Geschichte in Kanada. Dieses bringt auch wunderschöne Kulissen hervor, die die Autorin annehmlich beschreiben konnte.

Als ich den Klappentext laß, hatte ich eine Vermutung, in welche Richtung die Geschichte gehen könnte. Aber so ganz stimmte es dann doch nicht, was mich sogar überraschen konnte. Sie ist etwas anders. Man kommt schneller hinter die Tragweite der Hindernisse zwischen Laurie und Sam und der Verlauf ist dann doch anders als ich gedacht hätte. Somit war nicht alles vorhersehbar.
Obwohl nicht alle Handlungen neu sind und typisch für einen New Adult-Roman, konnte mich die Autorin dennoch mit der Geschichte mitreißen. Es werden sehr viele Gefühle und Emotionen über die ganze Handlung hinweg übermittelt, sodass man die leichte Dramatik, Trauer, Verwundbarkeit und Liebe immer wieder spüren kann.

Die Nebencharaktere, wie Amber, Hope und Emmett sowie Teddie und Kian haben mir auch gut gefallen. Sie waren mir alle sympathisch. Sie sind liebenswerte Freunde und Mitbewohner. Daher bin ich auch schon neugierig auf ihre Geschichten in den Folgebänden. Im Folgeband geht es um Amber und Emmett. Auf die beiden bin ich schon gespannt. Ich könnte mir vorstellen, dass es da einige humorvolle und spritzige Dialoge gibt, da beide kein Blatt vor dem Mund nehmen.

Fazit:
Eine emotionale Liebesgeschichte, die immer wieder die leichte Dramatik, Verletzlichkeit, Trauer und Liebe hervorbringen konnte. Laurie und Sam sind zwei liebevolle Charaktere, die gut ausgearbeitet wurden. Außerdem wird man durch den emotionalen und feinfühligen Schreibstil durch die Geschichte geleitet. Einige Dinge konnten mich sogar überraschen, die nicht wie sonst in einem New Adult-Roman eher vorhersehbar sind. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, in der es um Amber und Emmett geht.

Bewertung: 5- / 5

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.02.2021

Gelungener Auftakt des Vampirromans...actionreich und erotisch

Night Rebel 1 - Kuss der Dunkelheit
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Es ist das erste Buch von Jeaniene Frost, welches ich gelesen habe. Ihre anderen Bücher kenne ich daher leider nicht. Ich wusste auch nicht, dass es sich hierbei eher um ein Spin Off einer anderen Reihe ...

Es ist das erste Buch von Jeaniene Frost, welches ich gelesen habe. Ihre anderen Bücher kenne ich daher leider nicht. Ich wusste auch nicht, dass es sich hierbei eher um ein Spin Off einer anderen Reihe handelt. Man kann die Reihe zwar unabhängig voneinander lesen, aber es kommen einige Charaktere darin vor. Die Zusammenhänge und Beziehungen werden nebenbei etwas erklärt, wobei ich bei manchen Siuationen doch etwas mehr über die Hintergründe gewusst hätte. Daher hat man bestimmt doch noch einen intensiveren Lesegenuss, wenn man die dazugehörige Reihe vorher gelesen hat.

Die Geschichte fängt recht rasant an und lässt viel Spannung aufkommen. Man wird mitten ins Geschehen geworfen. Veritas ist als Gesetzeshüterin auf der Suche nach dem Vampir Ian. Als Gesetzhüterin soll sie Vampire für ihre Vergehen ahnden. Aber sie hat noch ein anderes Interesse an Ian, da sie noch eine Rechnung mit einem Dämonen namens Dagon offen hat. Ian könnte ihr dabei von Nutzen sein. So kommt es, dass sie sich zusammenschließen, um gegen Dagon vorzugehen. Aber je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso größer wird auch die Anziehung zwischen ihnen. Können sie gemeinsam den mächtigen Damön aufhalten?

Dadurch dass man mitten ins Geschehen geworfen wird, bekommt man erst nach und nach die Beweggründe mit. Der Anfang war daher für mich etwas zu unvermittelt, sodass ich dachte, dass ich Details überlesen hätte. Die Geschichte ist aber so aufgebaut, dass man mit dem Lesen mehr Informationen über die Hintergründe, über die Charaktere und weiteres sammelt. So bekommt man auch nach und nach mit, dass Veritas zudem noch etwas verbirgt. Das macht die Geschichte trotzdessen spannungsvoll.

Die Charaktere Ian und Veritas wurden gut ausgearbeitet. Untermauert wird dies noch durch ihre sarkastischen und derben Dialoge und durch ihre anfängliche Antipathie. Die beiden sind starke Protagonisten mit Biss - Veritas ist unaufhaltsam und Ian rebellisch. Es ergibt sich ein dynamischen Zusammenspiel zwischen den beiden, was die Handlungen vorantreibt.

Aber auch der flüssige und unmittelbare Schreibstil der Autorin bringt die Geschichte in einen angenehmen Lesefluss. Zudem wurden die Handlungen anschaulich gestaltet. Man findet sich direkt in den Kulissen, wie den New Yorker Centralpark, wieder.

Über die Nebencharaktere erfährt man nicht ganz so viel, sondern nur etwas wie die Beziehungen und Zusammenhänge zwischen ihnen sind. Ich denke, dass dann doch einige Hintergründe aus den anderen Romanen fehlten. Die Nebencharaktere sind bei kämpferischen Szenen von Nutzen.

Die Handlungen und die Beschreibungen der Vampire haben mir gut gefallen. Diese wurden typisch für einen Vampirroman gestaltet. Es kommt zu Kämpfen mit Blut und Gewalt und die fantasievollen Elemente, wie Tod und Wiederauferstehen sowie fantasievolle Wesen, kommen hinzu. Es bildet sich dadurch eine düstere und dunkle Atmosphäre. Außerdem darf der erotische Aspekt nicht fehlen, den die Autorin gut vermitteln konnte. Die Anziehung zwischen Ian und Veritas ist im Verlaufe der Geschichte spürbar. Die erotischen Szenen wurden direkt und kraftvoll beschrieben.
Des Weiteren geht die Geschichte auch etwas in die Tiefe, da man mehr über die Vergangenheit von Ian und Veritas erfährt. Dadurch bekommt die Handlung auch etwas Gefühlvolles. Dabei konnten auch ein paar Wendungen, gerade in Bezug auf Veritas, überraschen.

Die Geschichte ist spannungsvoll gehalten. Von anfanglicher Antipathie, zum Pläne schmieden und gemeinsamen Ereignissen, bishin zu romantischen Gefühlen und zu Kämpfen, ist alles dabei. Man fiebert mit Ian und Veritas mit, ob sie es schaffen, ihren gemeinsamen Feind Dagon auszuschalten. Zum Ende hin wird es noch actionreicher und es kommt zu einem großen Kampf. Daher endet das Buch mit einem Cliffhanger, der Lust auf die Fortsetzung macht.

Fazit:
Ein typischer Vampirroman, der mit Kämpfen, Blut, Gewalt, Tod und Erotik ausgestattet ist. Der Anfang ist rasant und fast schon zu unvermittelt gestaltet, aber die Geschichte entwickelt sich dann doch spannungsvoll und ereignisreich. Zwischen den Protagonisten Ian und Veritas ergibt sich ein dynamischen Zusammenspiel. Es wird daher erotisch und actionreich. Der Cliffhanger am Ende macht neugierig auf die Fortsetzung.

Bewertung: 4 / 5

Vielen Dank an den Blanvalet-Verlag für das Rezensionsexemplar.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere