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Veröffentlicht am 04.05.2026

Der Auftakt der “Threadmender-Chroniken”

House of Blight
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Meine Meinung

Das Cover mit dem wunderschönen Farbschnitt konnten mein Interesse wecken. Schon der Einstieg hat mich sofort in diese düstere, von Krankheit durchzogene Welt gezogen. Das Fernglove‑Anwesen ...

Meine Meinung

Das Cover mit dem wunderschönen Farbschnitt konnten mein Interesse wecken. Schon der Einstieg hat mich sofort in diese düstere, von Krankheit durchzogene Welt gezogen. Das Fernglove‑Anwesen wirkt für mich wie ein Ort, der gleichzeitig fasziniert und bedrückt.... ein toll gewählter Schauplatz, der die Stimmung und Atmo perfekt trägt und die Handlung ständig unterschwellig auflädt.

Besonders spannend fand ich das Magiesystem und die Idee dahinter. Ediras als Protagonistin fand ich mutig und ich mochte sie von Beginn an. Die Beziehung zu Orin hat für mich funktioniert, auch wenn sie an manchen Stellen etwas schneller voranschreitet, als ich es erwartet hätte. Das angedeutete Dreiecks‑Element hätte ich persönlich nicht gebraucht, aber es hat meinen Lesefluss nicht gestört.

Die Handlung selbst empfand ich als spannend, auch wenn der Mittelteil etwas ruhiger erzählt ist. Besonders eindringlich fand ich die Darstellung der Blight‑Seuche.

Fazit->Für mich ist House of Blight ein atmosphärisch starkes und packendes Fantasy‑Erlebnis. Ein gelungener Auftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht.


Klappentext

Als ihre Brüder an einer tödlichen Seuche erkranken, bleibt Edira keine Wahl: Sie muss ihre verborgene Threadmender-Gabe einsetzen. Doch ihr Geheimnis bleibt nicht lange unentdeckt. Die mächtige Familie Fernglove - allem voran Orin, ihr charismatisches Oberhaupt - macht ihr ein verlockendes, aber gefährliches Angebot.
Auf ihrem prachtvollen, aber düsteren Anwesen gerät Edira in einen Strudel aus Intrigen, Magie und Verrat. Während sie verzweifelt gegen die Seuche ankämpft, wächst die Bedrohung, die von der rätselhaften Familie ausgeht. Denn hinter ihrer makellosen Fassade lauern dunkle Absichten – und ein Geheimnis, das alles verändern könnte.
Wie weit wird Edira gehen, um die zu retten, die sie liebt? Und welchen Preis ist sie bereit, dafür zu zahlen?

Über die Autorin

Maxym M. Martineau ist tagsüber Associate Creative Director und nachts Fantasy-Autorin. Wenn sie sich nicht gerade über gebrochene Herzen aufregt, spielt sie gerne Videospiele, binged Serien, treibt so ziemlich jeden Sport und liest natürlich. (Quelle Thalia)

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Sprachgewaltig - wie ein Sog

Nicht
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Meine Meinung

Nicht mein erstes und auch nicht mein letztes Buch vom israelische Schriftsteller Dror Mishani.

Wer seine Bücher kennt, weiß wie sprachgewaltig Mishani in seinen Büchern ist. Auch bei "Nicht" ...

Meine Meinung

Nicht mein erstes und auch nicht mein letztes Buch vom israelische Schriftsteller Dror Mishani.

Wer seine Bücher kennt, weiß wie sprachgewaltig Mishani in seinen Büchern ist. Auch bei "Nicht" ist es ihm gelungen. Das Buch mit weniger als 200 Seiten, hatte ich innerhalb von einem Tag gelesen.

Die Erzählperspektive, aus welcher der Autor das Buch, schildert ist speziell, denn er selbst, der Protagonist Eli, wird in der Du - Form beschrieben.

Was er erzählt ist ein intensives Porträt eines Mannes, Eli, der nach dem Tod seiner Frau zwischen Stillstand (Trauer um Oschra) und Hoffnung auf einen Neuanfang gefangen ist. Ich habe mich in seinen inneren Konflikten, seinen Ängsten und seinem vorsichtigen Wieder‑Öffnen für Nähe immer wieder wiedergefunden.

Die Handlung selbst bleibt bewusst klein und doch riesig (und schlimm) - ein Hund, ein Unfall, eine verschwiegene Wahrheit. Doch aus dieser kleinen Verfehlung entwickelt Mishani eine stille Spannung, die sich immer weiter verdichtet. Ich mochte, wie er aus alltäglichen Situationen existenzielle Fragen formt – über Schuld, Verantwortung, Wahrheit und die Zerbrechlichkeit neuer Liebe. Lia bleibt dabei bewusst schemenhaft, fast neblig, was für mich perfekt funktioniert: Sie ist weniger Figur als Spiegel für Elis innere Bewegung. Was mich am meisten überzeugt hat, ist die emotionale Präzision. Jede Szene sitzt, jede Andeutung trägt, jede Leerstelle wirkt.


Für mich ist das einer dieser Romane, die lange nachhallen, weil sie mehr fühlen lassen als erzählen.

Fazit / Folge nach dem Buch: Vielleicht habe ich jetzt auch ein wenig Trust - Issues, wenn jemand während ich Verreist bin, sich um meine Haustiere kümmert...


Klappentext

Ein Mann in seinen Fünfzigern. Er hat offenbar nichts mehr zu verlieren, obwohl noch so viel vor ihm liegt. Die Kinder sind aus dem Haus, KI bedroht seine Arbeit als Übersetzer. Vor allem hat der Tod seiner Frau alles infrage gestellt. Eine solche Liebe, da ist er sich sicher, wird er kein zweites Mal finden. Bis ihm bei gemeinsamen Freunden eine Cellistin begegnet. Es entspinnt sich, so leicht, als ob es Vorsehung wäre, ein verheißungsvolles Verhältnis, und plötzlich steht wieder alles auf dem Spiel.

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Veröffentlicht am 02.05.2026

Reale Träume

REM
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Meine Meinung

Die Grundidee fand ich wirklich faszinierend. Es geht unter um anderem Träume, die nicht verschwinden, sondern aufgezeichnet werden und damit zur Bedrohung werden. Die Einstiegsszene der ...

Meine Meinung

Die Grundidee fand ich wirklich faszinierend. Es geht unter um anderem Träume, die nicht verschwinden, sondern aufgezeichnet werden und damit zur Bedrohung werden. Die Einstiegsszene der Vergangenheit, in der Alysees Vater sie panisch anfleht, wach zu bleiben, bringt sofort Neugier und einen hohen Spannungsbogen. Die Atmosphäre ist während des ganzen Buches düster, unheimlich, dicht und spannungsverwoben.

Mir gefällt ebenfalls, dass die Story in Teilen der Vergangenheit und 21 Jahre später geschildert wird.

Aufgrund der Horror Elemente, kann ich durchaus verstehen, dass die Meinungen hier zum Buch auseinander gehen. Auf mich hat das Buch eine regelrechte Sogwirkung gehabt.

Alysee als Protagonistin hat mich emotional abgeholt: ihre Schlaflosigkeit (schläft nur mit Schlaftabletten ohne in die REM Phase zu gelangen oder ist tagelang wach), ihr Trauma, ihre Vergangenheit als Vollwaise.Auch die Beziehung zu Nico empfand ich als gelungenen Gegenpol zur düsteren Grundstimmung.

Die Szenen im Hotel und das Ende das Buches waren schockierend und überraschend.

Für mich ein sehr gelungenes Buch geprägt von einem grandiosen Schreibstil von Strauss und Fitzek, das ich jedem empfehle, der Thriller MIT Horror-Elementen liebt.

"Er soll an einer Art Impfung geforscht haben, gegen Wahnvorstellungen. Die hat er den Patienten ins Auge gespritzt, um sie gegen ihre Visionen zu immunisieren.....die Schreie sollen noch heute im Gebäude zu hören sein." (ZITAT)


P.s.: Ich denke ich werde mir jetzt erstmal einen Traumfänger basteln.



Klappentext

»Du darfst nicht einschlafen!« Alysee ist vier Jahre alt, als ihr Vater sie panisch anfleht, um Himmels willen wach zu bleiben. Doch dem Mädchen fallen die Augen zu. Als sie wieder aufwacht, ist ihr Vater tot. Bestialisch ermordet. Das ist Alysees letzte und einzige Erinnerung an ihn. Ihre Mutter, die ebenfalls vor Jahren starb, hat sie nie kennengelernt. Als Vollwaise wächst Alysee mit ihrem besten Freund Nico bei einer Pflegefamilie auf; die Angst vor dem Einschlafen verlässt sie nie.

Jahre später erfährt sie, dass ihr Vater ihr etwas vererbt hat, was das Geheimnis seines Todes lüften könnte. Sie tritt das Erbe an und lernt schnell, dass das grauenhafte Sterben erst seinen Anfang genommen hat ...


Über die Autoren

Annika Strauss, geboren 1984, studierte Allgemeine Rhetorik und Germanistik in Tübingen. Als Schauspielerin hat sie bis heute in rund 40 Filmproduktionen mitgewirkt – viele davon sind im Horror-Genre zu verorten, was ihr unter anderem den Beinamen »German Screamqueen« einbrachte. Privat eher vorsichtig, setzt sie sich so mit den dunklen Seiten der Welt und der Menschen auseinander. 2024 veröffentlichte sie ihr Thriller-Debüt Nachtfahrt.

Sebastian Fitzek, geboren 1971 in Berlin, ist einer der erfolgreichsten Autoren Deutschlands. Er studierte Jura, promovierte im Urheberrecht und arbeitete als Programmdirektor für verschiedene Radiostationen in Deutschland. Seit 2006 schreibt Fitzek Psychothriller, die allesamt zu Bestsellern wurden. Sein erster Roman „Die Therapie“ eroberte innerhalb kürzester Zeit die Bestsellerliste und wurde als bestes Krimidebüt für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert.
Fitzeks Bücher wurden bisher in 36 Sprachen übersetzt und weltweit über 21 Millionen Mal verkauft. Viele davon sind inzwischen erfolgreich verfilmt – so wurde „Die Therapie“ als sechsteilige Miniserie für Prime Video produziert und stieg sofort auf Platz 1 der meistgesehenen deutschsprachigen Sendungen ein. Zudem ist Sebastian Fitzek für seine spektakulären Buchvorstellungen bekannt, die er als Shows inszeniert - im Herbst 2024 brach er mit der "Größten Thriller Tour der Welt" alle Zuschauerrekorde.
Sebastian Fitzek wurde als erster deutscher Autor mit dem Europäischen Preis für Kriminalliteratur ausgezeichnet. Er ist Preisstifter des Viktor Crime Awards und engagiert sich als Schirmherr für den Bundesverband „Das frühgeborene Kind“ e.V.

Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

(Quelle Droemer Knaur)

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Veröffentlicht am 30.04.2026

Neues Leben

Eine von uns
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Meine Meinung

"Eine von uns" ist ein Roman, der gleichzeitig unterhält, berührt und zum Nachdenken anregt. Besonders gelungen ist die Transformation der Hauptfigur: Nelly beginnt als naive, verwöhnte ...

Meine Meinung

"Eine von uns" ist ein Roman, der gleichzeitig unterhält, berührt und zum Nachdenken anregt. Besonders gelungen ist die Transformation der Hauptfigur: Nelly beginnt als naive, verwöhnte Frau, wächst aber an ihren Herausforderungen und entwickelt eine beeindruckende Stärke.

Die Mischung aus emotionaler Intensität, sozialer Beobachtung / Gesellschaftskritik und spannender Handlung macht das Buch zu einer empfehlenswerten Lektüre – sowohl für Fans von Familiengeschichten als auch für Leser*innen, die sich für gesellschaftliche Themen interessieren.

Ich hab beim Lesen mit Nelly mitgefiebert und mitgefühlt. Ihre Entwicklung hat mich beeindruckt, weil sie zeigt, wie viel Kraft in einem Menschen steckt, wenn alles Vertraute wegbricht.

Ein wirklich ganz wunderschöner Roman mit tollen Schreibstil und schöner Botschaft.


Klappentext

Nelly hat es geschafft. Sie ist mit dem erfolgreichen Wirtschaftscoach Tom verheiratet, Tochter Cleo steht kurz vor dem Abitur mit Bestnote, die jüngere Schwester Emma überrascht mit ungewöhnlichen Talenten. Ein sorgloses Leben im Überfluss, von Nelly stolz in Szene gesetzt auf ihrem Videoblog »Happy wife, happy life!« – bis Tom eines Tages schwer verunglückt und sich der ganze Wohlstand als große Illusion entpuppt. Nelly verliert alles. Mit ihren Töchtern muss sie in eine Sozialwohnung ziehen, und schon bald putzt sie die Häuser der Reichen, in denen sie kurz zuvor noch Gast war. Aber sie gibt nicht auf. Mit Mut und Witz kämpft sie sich in ein neues Leben und lernt: Wenn Karma eine Bitch ist, dann schlag zurück!


Über die Autorin

Amelie Fried, Jahrgang 1958, wurde als TV-Moderatorin bekannt. Alle ihre Romane waren Bestseller. Traumfrau mit Nebenwirkungen, Am Anfang war der Seitensprung, Der Mann von nebenan, Liebes Leid und Lust und Rosannas Tochter wurden erfolgreiche Fernsehfilme. Für ihre Kinderbücher erhielt sie verschiedene Auszeichnungen, darunter den »Deutschen Jugendliteraturpreis«. Zusammen mit ihrem Mann Peter Probst – mit dem sie Workshops in Kreativem Schreiben gibt – schrieb sie den Sachbuch-Bestseller Verliebt, verlobt – verrückt?. Bei Heyne erschien zuletzt der Roman Der längste Sommer ihres Lebens. (Quelle https://www.penguin.de/autoren/amelie-fried/30074)

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Veröffentlicht am 30.04.2026

YA-Pageturner!

Revenge
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Meine Meinung

"Panik erfasst mich und ich erinnere mich an das Quiet­schen der Bremsen und an den Knall. Der dumpfe Knall,
wenn ein Körper von einem Auto gerammt wird und dann ein zweites Mal, ...

Meine Meinung

"Panik erfasst mich und ich erinnere mich an das Quiet­schen der Bremsen und an den Knall. Der dumpfe Knall,
wenn ein Körper von einem Auto gerammt wird und dann ein zweites Mal, wenn er auf Asphalt aufschlägt. Ich sehe mich durch ein Waldstück rennen, unter mei­nen Schuhen knacken Äste, meine Lunge brennt. " (ZITAT)

"Revenge" von Svenja Diel ist ein unglaublich fesselnder YA-Spannungsroman, der auf keiner Seite langweilig ist.

Man kommt nach den ersten Seiten sofort in eine Sogwirkung, denn die Spannung baut sich ohne Umwege auf, und dieses Gefühl, dass jederzeit etwas kippen kann, hat mich durchgehend begleitet, ebenso die düstere, angespannte Stimmung.

Der Schreibstil ist schnell, klar und direkt. Die kurzen Kapitel und Perspektivwechsel haben mich durch die Seiten gezogen. Die Mischung aus Gegenwart und Rückblenden hat für mich gut funktioniert.

Die Themen - Triggerwarnung – Schuld, Trauma, Missbrauch, Rache – sind schwer und das Buch hat auch eine gewisse Verantwortung.

Was mir besonders hängen geblieben ist, ist die Art, wie das Buch zeigt, wie schnell Jugendliche in Situationen geraten können, die größer sind als sie selbst. Die Beziehungen – brüchig, neu, toxisch, unterstützend – wirken sehr real. Ebenso wie die Charaktere reagieren.

Klappentext

Ein Schuss in der Tankstelle, ein Leben zwischen Angst und Adrenalin: Liv, Sara und Vince werden in Köln von einem brutalen Verbrechen aus ihrem Alltag gerissen. Während die Polizei ermittelt, kämpfen die Jugendlichen mit Schuld, Gewalt und den Folgen von Missbrauch. Freundschaft wird zur Rettung, aber auch zur Zerreißprobe – und niemand weiß, wem er noch trauen kann. Die Geschichte zieht dich mitten hinein in die Dunkelheit, in die fieberhafte Suche nach Antworten und in die Abgründe der eigenen Vergangenheit. Jede Entscheidung kann alles verändern. Jede Wahrheit ist gefährlich.

Über die Autorin

Svenja Diel, Jahrgang 1985, ist in Aschaffenburg aufgewachsen. In ihren Thrillern erschafft sie komplexe Charaktere, die einem so nahekommen, dass man sie nicht mehr loslassen will. Sie lebt und arbeitet in Köln, wo sie unter anderem für eine bekannte deutsche TV-Serie schreibt. Quelle: Verlag / vlb


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