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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2026

Interessante Geschichte mit einigen Schwächen

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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The Girls Ghostbusting Agency von Josie Silver hatte mich mit dem Klappentext direkt angesprochen: Paranormales Setting, eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin ein eigenes Business gründet, ...

The Girls Ghostbusting Agency von Josie Silver hatte mich mit dem Klappentext direkt angesprochen: Paranormales Setting, eine junge Frau, die gemeinsam mit ihrer besten Freundin ein eigenes Business gründet, ein erster Fall und ein spannendes Liebesdreieck.

Mir hat der Schreibstil auch direkt gut gefallen, es ist sehr witzig geschrieben, man hat viele lange Sätze, die man aber beim Lesen einfach durchjagd, ich hatte zwischendurch das Gefühl in Lorelai Gilmores Kopf zu stecken.
Melody war mir eher so halb sympathisch, mir fehlte die Verbindung zur Protagonistin und auch ihre Gedanken bzw. Gefühle gegenüber den beiden Love interests fand ich schwer nachzuvollziehen. Man erfährt nur negatives und trotzdem ist sie nicht abgeneigt. Außerdem erfährt man auch viel zu wenig über diese beiden, es bleibt sehr oberflächlich.

Deutlich sympathischer und eher ans Herz gewachsen sind mir ihre beste Freundin Marina und Artie.
Die Handlung rund um die Geister fand ich gut, es war nicht vorhersehbar und blieb spannend. Allerdings hätte ich mir auch hier etwas mehr Tiefe bei den einzelnen Personen gewünscht. Das Ende wirkte für mich auch etwas zu konstruiert und chaotisch beim Lesen.
Das Buchcover finde ich süß und ansprechend gestaltet. Man bekommt wirklich den Scooby Doo Vibe. Aber: Die Abbildung des Hundes auf dem Cover zeigt einen Hund mit zwei Ohren. Im Buch wird aber erwähnt, dass der Hund nur ein Ohr hat.

Insgesamt fand ich das Buch sehr unterhaltsam, der Schreibstil hat die Protagonistin Melody gut wiedergespiegelt und auch ihre erster Fall war sehr spannend. Einige der Hauptpersonen wuchsen mir auch ans Herz, viele hätten aber deutlich mehr Tiefe gebraucht. Da hätten einfach mehr Seiten der Geschichte nicht geschadet. Für mich kein Highlight aber eine unterhaltsame Lektüre. Für mich 3,5 Sterne.

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Veröffentlicht am 22.02.2026

Solider cozy crime

Mord & Breakfast
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Für mich war "Mord & Breakfast" von Anne Gordon das erste Cozy Crime Buch, daher habe ich leider keinen Vergleich.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und leicht zu lesen, das Buch liest man in kurzer ...

Für mich war "Mord & Breakfast" von Anne Gordon das erste Cozy Crime Buch, daher habe ich leider keinen Vergleich.
Den Schreibstil fand ich sehr angenehm und leicht zu lesen, das Buch liest man in kurzer Zeit in eins weg.

Für mich war es insgesamt eine interessante Geschichte mit einigen Wendungen, ich fand es auch nicht so vorhersehbar und die Auflösung zum Ende hat mich doch überrascht.

Melody Moss wurde mir erst mit der Zeit sympathisch, da sie anfangs doch sehr von oben herab ist und sich als was besseres hält. Man kann nicht so richtig nachvollziehen wieso sie das B&B behalten möchte.

Mit der Zeit aber fiebert man mit ihr mit, dass das B&B in ihren Händen bleibt, hat gleichzeitig aber Angst, dass ihr was passieren könnte. Die kurzen Kapitel aus Sicht einiger Stadtbewohner fand ich sehr spannend und haben dazu beigetragen, dass man Angst um Melody hat.


Leider fand ich, dass die Protagonisten unnahbar bleiben und die Charakterisierung eher an der Oberfläche bleibt. Man baut keine richtige Verbindung zu den einzelnen Personen auf. Auch das Ende war für mich persönlich zu schnell "abgefrühstückt", vor allem mit der Auflösung.

Als Reihenauftakt fand ich es solide, bin aber gespannt, um welche Fälle es in den nächsten Büchern gehen wird, da das Hauptverbrechen ja schon geklärt wurde.

Die Atmosphäre ist zwischendurch durch die gemeinsame Zeit von Melody und ihrem neuen Hund Cheddar sehr gemütlich.
Insgesamt ein solider Auftakt, allerdings nicht besonders aufregend oder spannend, sodass es einem nicht lange im Gedächtnis bleibt.

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Veröffentlicht am 09.02.2026

Leider etwas vorhersehbar

Tödliches Angebot
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Das Buchcover hatte mich direkt angesprochen, es ist clean, gleichzeitig mörderisch und bedrohlich und für mich passt es sehr gut zum Setting und der Handlung. Marisa Kashinos Schreibstil fand ich total ...

Das Buchcover hatte mich direkt angesprochen, es ist clean, gleichzeitig mörderisch und bedrohlich und für mich passt es sehr gut zum Setting und der Handlung. Marisa Kashinos Schreibstil fand ich total angenehm und einfach zu lesen, ich bin geradezu durch die Seiten geflogen. Margos Charakter und ihr Innerstes werden einfach perfekt rübergebracht.

Ich fand den Grundgedanken sehr spannend, es ist für Margo und ihren Mann Ian nicht einfach ein Haus zu finden und mit der Zeit wird Margo ungeduldiger und vor allem verzweifelter. Diese Verzweiflung spürt man auch.

Margos Charakter hat mir wahnsinnig gut gefallen, man findet sie tatsächlich bis sehr weit ins Buch sympathisch und wird gar nicht wirklich von ihren Taten abgeschreckt. Ich fand es spannend wie ihr Wahnsinn auch erst aufgebaut wird. Ein bisschen stalking hier, ein wenig Lügen da, es wirkte alles noch irgendwo verständlich und nicht allzu schlimm. Aber je mehr Zeit vergeht, je mehr man über ihre Vergangenheit erfährt, desto mehr zeigen sich ihre Abgründe. Ich war wirklich fasziniert davon wie leicht ihr die Lügen über die Lippen gekommen sind und was sie sich nicht alles aus den Fingern gesaugt hat. Und dennoch bleibt sie einem fast schon sympathisch.

Ihren Mann Ian hingegen fand ich weniger sympathisch, er blieb eher flach und unbeteiligt im Geschehen.

Zum Ende hin hat es für mich dann erst an Fahrt aufgenommen, leider aber nur kurz. Ich fand es teilweise auch sehr vorhersehbar und irgendwie sehr konstruiert. Es hatte für mich auch nicht so richtig den Psychothriller-Charakter, dafür war es nicht spannend genug und das erst kurz vor dem Ende.

Der Klappentext verrät hier auch einfach schon zu viel.

Insgesamt ein amüsantes und unterhaltsames Buch, man sollte aber keinen klassischen Thriller erwarten, sonst wird man enttäuscht.

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Veröffentlicht am 26.01.2026

Kein Highlight

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
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Das Cover fand ich passend zum Genre und zur Handlung, finde es allerdings nichts besonderes.
Der Schreibstil hatte mir ganz gut gefallen, man ist direkt drin und es liest sich gut.
Ich fand es zunächst ...

Das Cover fand ich passend zum Genre und zur Handlung, finde es allerdings nichts besonderes.
Der Schreibstil hatte mir ganz gut gefallen, man ist direkt drin und es liest sich gut.
Ich fand es zunächst nicht leicht zu lesen von der Handlung her, weil mit Tamsyn nicht sonderlich gut umgegangen wird und sie es absolut nicht leicht hat.
Es wird mit der Zeit "einfacher" und angenehmer zu lesen.
Als Protagonistin hat sie mir gut gefallen, sie ist einem einfach direkt sympathisch und man würde sie am liebsten beschützen. Auch Fell schließt man ins Herz. Zu ihm hätte ich allerdings gerne mehr erfahren, mehr über seine Vergangenheit. Wobei ich glaube, dass das in Band zwei aufgegriffen wird.

Von der Handlung her fand ich es zu sehr Hauptstrang lästig. Es gibt bis auf die Kapitel von Stig keine Nebenstränge, sondern nur eine Hauptstory. Dadurch passiert dann zwar auch ständig was aber so richtig spannend ist es nicht. Es ist teilweise vorhersehbar und zu oberflächlich erzählt. Der Geschichte fehlt die Tiefe. Auch das hin und her zwischen den beiden Protagonisten ist eher nervig. Die rein körperliche Verbindung ist hier zu sehr im Mittelpunkt, ich hätte mir eine größere emotionale Verbindung gewünscht.
Außer hätte ich gerne mehr zum Magiesystem erfahren.

Für mich gibt es für diese Geschichte 3,5 Sterne. Es war eine ganz nette Erzählung, allerdings noch mit Luft nach oben. Ich bin noch unsicher ob ich den zweiten Band auch lesen werde.

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Veröffentlicht am 19.01.2026

Schwächer als der erste Band

Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls
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Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an den zweiten Band der Willow-Falls-Reihe von Greta Milán gegangen, da mir der erste unfassbar gut gefallen hatte und ich ihn auch sehr gut gelungen fand.

Das Cover ...

Ich bin mit sehr hohen Erwartungen an den zweiten Band der Willow-Falls-Reihe von Greta Milán gegangen, da mir der erste unfassbar gut gefallen hatte und ich ihn auch sehr gut gelungen fand.

Das Cover und den Farbschnitt finde ich auch genauso schön wie den ersten, passt in die Ruhe und gibt einfach eine schöne herbstliche Stimmung wieder.

Das Pärchen um das es hier geht, fand ich spannend, ich fand es gut, dass es weiter um Cassies Freundeskreis geht.
Paige ist einem sehr sympathisch und man hofft für sie nur das Beste. Daher ist man erstmal Miles genauso skeptisch gegenüber wie sie. Vor allem nach ihrer Vergangenheit.
Letztendlich wächst er einem auch ans Herz, was vermutlich an seinem Umgang mit ihren Tieren und seiner Offenheit liegt.

Allerdings hat man nicht das gleiche mitfiebernde Gefühl wie im ersten Band. Obwohl ich sonst kein slow burn mag, fand ich es im ersten sehr gelungen. Hier fand ich die Spice Szenen ehrlich gesagt sehr plump.

Außerdem fand ich das Ende sehr vorhersehbar. Es wurde relativ weit vorne schon angedeutet, das hat die Spannung leider total raus genommen. Auch der neue Grundschullehrer war in dieser Geschichte irgendwie unnötig.

Es gab zudem auch wie im ersten Band einige Rechtschreibfehler, wenn auch nicht ganz so viele.

Insgesamt ein süßes Buch, das allerdings auch seine Schwächen hat und nicht an den ersten Band ankommt. Ich hoffe dass es im dritten Band wieder besser wird.

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