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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.08.2023

Nett für zwischendurch

Das Glück der Geschichtensammlerin
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Im Mittelpunkt steht Janice, eine perfekte Raumpflegerin mit viel Empathie. Sie sammelt Geschichten ihrer Auftraggeber, denn auch das Zuhören liegt ihr. Im ersten Drittel des Buches stehen jede Menge kleinerer ...

Im Mittelpunkt steht Janice, eine perfekte Raumpflegerin mit viel Empathie. Sie sammelt Geschichten ihrer Auftraggeber, denn auch das Zuhören liegt ihr. Im ersten Drittel des Buches stehen jede Menge kleinerer Episoden im Vordergrund. Diese werden aber nach und nach durch Janices Geschichte in den Hintergrund gedrängt. Es braucht eine ganze Zeit bis sie bereit ist sich zu öffnen und ihre eigene Geschichte preiszugeben.
Bei diesem Buch haben mich sowohl Titel als auch Cover und Klappentext geködert und ich habe mich auf einen lockeren und unterhaltsamen Roman gefreut. Der Schreibstil der Autorin Sally Page ist eher gemächlich und unaufgeregt und die Handlung dümpelt über eine längere Zeit recht ruhig vor sich hin. Obwohl sich die Kapitel gut haben lesen lassen ist der Funke bei mir trotzdem nicht übergesprungen.
Was mir allerdings sehr gut gefallen hat ist die Entwicklung, die Janice im Laufe des Romans durchlebt; ihren Mut zu Veränderung und Neubeginn.
„Das Glück der Geschichtensammlerin“ hat zwar nicht meine Erwartungen erfüllt, mir aber trotzdem einige schöne Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 02.07.2023

Ein Thriller für spannende Lesestunden

Der Lehrmeister: Thriller
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Laura und Max sind ein eingespieltes Team und beide treffen auf eine Leiche im Wald, der eine Schiefertafel mit einem verwirrenden Zitat und dem Zusatz #1 um den Hals hängt. Handels es sich um die Ankündigung ...

Laura und Max sind ein eingespieltes Team und beide treffen auf eine Leiche im Wald, der eine Schiefertafel mit einem verwirrenden Zitat und dem Zusatz #1 um den Hals hängt. Handels es sich um die Ankündigung einer Mordserie? Es ist auf jeden Fall Eile geboten.

Schon der Prolog beschert die erste Gänsehaut. Catherine Shepherds Thriller nimmt wie gewohnt schnell an Fahrt auf. Die Autorin versteht es immer wieder, die Spannung von Seite zu Seite zu steigern und die Lesenden mit vielen vermeintlichen Motiven, Tatverdächtigen und abrupten Wendungen in die Irre zu leiten. Aber genau so macht das Mitraten Spaß und die Handlung fesselt bis zur letzten Zeile.

Abseits der Ermittlungsarbeit gibt es auch wieder einen kleinen Einblick in das Privatleben von Laura und Max. Das gefällt mir immer sehr gut, da man auf diese Weise auch ihre Entwicklung mitverfolgen kann. Die Kenntnis der Vorbände ist aber nicht zwingend notwendig.

Der Thriller war wie so oft viel zu schnell ausgelesen und hat mir spannende Lesestunden beschert.

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Veröffentlicht am 21.06.2023

Leichter Sommerroman mit Pariser Flair

Sommertage im Quartier Latin
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Da ich die „Fräulein Gold“-Reihe der Autorin Anne Stern liebe, war ich sehr gespannt auf ihren Roman unter dem Pseudonym Lily Martin.
Schon das Cover macht Lust auf Sommer in Frankreich. Lily ...

Da ich die „Fräulein Gold“-Reihe der Autorin Anne Stern liebe, war ich sehr gespannt auf ihren Roman unter dem Pseudonym Lily Martin.
Schon das Cover macht Lust auf Sommer in Frankreich. Lily Martins Protagonistin Lola kehrt nach Jahren nach Paris ins Quartier Latin zurück, um ihre verschwundene Großmutter zu suchen.
Lily Martin ist es gelungen, jede Menge Pariser Flair in die Kapitel zu packen. Das Kopfkino setzt sich sofort in Betrieb und man folgt Lola durch die Straßen ihres Stadtviertels, macht ein kleines Päuschen in einem Café oder genießt einfach die tolle Atmosphäre.
Leider hat mich die Handlung an sich nicht wirklich mitgerissen. Lola wirkte auf mich für ihr Alter ziemlich unreif und zeitweise habe ich mich recht schwer getan mit dem Weiterlesen.
Wer einen leichten Sommerroman sucht und/oder Paris liebt wird mit diesem Roman aber gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Von der Kraft der Liebe

Lass mich dir von einem Mann erzählen, den ich kannte
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„Lass mich dir von einem Mann erzählen, den ich kannte“, diesem Angebot bin ich nur zu gern gefolgt - nicht nur, um etwas mehr über den Maler Vincent van Gogh zu erfahren. Schon das Cover allein hat mir ...

„Lass mich dir von einem Mann erzählen, den ich kannte“, diesem Angebot bin ich nur zu gern gefolgt - nicht nur, um etwas mehr über den Maler Vincent van Gogh zu erfahren. Schon das Cover allein hat mir sehr gefallen, und ich wollte nur zu gerne die Frau kennen lernen, die diesem Künstler begegnet ist.
Schon nach den ersten Seiten hat mich die Geschichte gefangen genommen; der Schreibstil hat mich zunehmend entspannt. Es ist ein Roman der leisen Töne, der eher gemächlich und unaufgeregt daherkommt. Aber genau dieses Tempo macht den Charme der Geschichte aus und das Lesen zum Genuß. Und es passt perfekt zum eintönigen, grauen Alltag von Jeanne, der Protagonistin, die in ihrer Ehe zunehmend vereinsamt und sich nichts mehr wünscht, als von ihrem Mann wieder wahrgenommen und nicht nur als selbstverständlich angesehen werden möchte.
Die Begegnungen und Gespräche mit Vincent van Gogh bringen wieder Farbe und Abwechslung in Jeannes Leben und machen ihr wieder bewusst, was sie sich von ihrem Leben und vor allem von ihrem Mann wünscht.
Susan Fletcher hat hier einen sehr emotionalen Roman geschrieben, der auch interessante Einblicke in das Leben van Goghs und zum Entstehen einiger seiner Gemälde gibt. Vor allem aber ist es Roman über die Kraft der Liebe.

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Veröffentlicht am 13.06.2023

Wundervolles Märchen, das Mut und Hoffnung macht

Sternenreiter – Wie ein Licht in dunkler Nacht (Band 2)
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Nach 10 Jahren gibt es nun eine Fortsetzung des Sternenreiters, die sich auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen lässt. Das Buch ist wunderschön gestaltet mit dem dunkelblauen Einband und Goldschrift, ...

Nach 10 Jahren gibt es nun eine Fortsetzung des Sternenreiters, die sich auch ohne Vorkenntnisse problemlos lesen lässt. Das Buch ist wunderschön gestaltet mit dem dunkelblauen Einband und Goldschrift, und es macht Freude, die liebevollen Illustrationen auf dem Cover und im Innenteil anzuschauen.
Es herrscht Krieg und in dieser beklemmenden Atmosphäre ist Janosch auf der Suche nach einem kleinen Mädchen. Dabei trifft er auf einen kleinen Jungen mit seinen Begleitern „Hund“ und „Vogel“.
In der Rolle des Erzählers berichtet Janosch über dieses denkwürdige Zusammentreffen mit einem außergewöhnlichen Kind, das in so jungen Jahren bereits so voller Weisheiten ist. Es ist ein berührendes Märchen, das nachdenklich macht und zeigt, dass auch in den dunkelsten Momenten immer noch irgendwo ein kleines Licht leuchtet. Und Hoffnung kann es in der heutigen Zeit gar nicht genug geben.

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