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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.09.2025

Diese Reihe macht süchtig

Ein Cookie für den Dämon
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Der Spin off meiner absoluten Lieblingsserie ist für mich natürlich ein no brainer und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Wie alle Bücher von Annette Marie habe ich auch dieses Buch in einem Rutsch ...

Der Spin off meiner absoluten Lieblingsserie ist für mich natürlich ein no brainer und ich musste dieses Buch unbedingt lesen. Wie alle Bücher von Annette Marie habe ich auch dieses Buch in einem Rutsch durchgelesen, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ihre Bücher darf man einfach nur am Wochenende anfangen.

Ich liebe die Geschichte um Robin und ihren Dämon. Robin muss man einfach von Anfang an ins Herz schließen und sie hat mich doch des Öfteren zum lachen als auch zum Haare raufen gebracht. Sie landet nach dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel, der nicht gerade fair zu ihr ist und ihr das Erbe vorenthält. Als Bücherwurm interessiert sie natürlich die Bibliothek mitsamt Dämon im Bannkreis. Dämon Zylas ist besonders. Ich bin sicher nicht die einzige Person, die sich immer wieder selbst daran erinnern musste, dass er ein rücksichtsloser Dämon ohne Moral und Werte ist. Oder so… Es ist einfach schön zu lesen, dass man auch bei Dämonen mit Menschlichkeit weiterkommt. Robin ist sehr impulsiv, was nicht immer zu ihrem Besten ist, das Buch aber noch spannender macht.
Ich liebe die Vielschichtigkeit von Annette Maries Büchern: mal ist es blutig, dann wieder witzig, mal ruhig, dann actiongeladen. Man fliegt nur so durch die Seiten und kann das Buch eigentlich in jeder Stimmung lesen.
Man kann dieses Buch sehr gut lesen, ohne die Spellbound Serie zu kennen, aber ich garantiere, dass man sich die anderen Bücher auch sofort zulegen wird. Denn diese Serie macht süchtig.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

Starke Charaktere

When the Moon touches my Soul
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Ich liebe Fantasy Bücher, die in unserer Welt spielen, fällt es da doch viel leichter, in die Story einzutauchen. Wenn dann auch noch die Frau der Werwolf ist, ist mein Interesse vollends geweckt.

Eine ...

Ich liebe Fantasy Bücher, die in unserer Welt spielen, fällt es da doch viel leichter, in die Story einzutauchen. Wenn dann auch noch die Frau der Werwolf ist, ist mein Interesse vollends geweckt.

Eine grausame Mordserie grassiert in Los Angeles, Skylar, die nachts zum Werwolf werden kann, hat zwei Leichen entdeckt, die definitiv von einem Wesen ermordet wurden. Werwolf? Vampir? Zusammen mit der Rudelchefin versucht sie, die Fälle aufzuklären, damit das Geheimnis, dass es Werwölfe gibt, weiterhin gewahrt werden kann. Doch nicht nur die Morde beschäftigen sie. In ihrem Job als Sicherheitschefin bekommt sie einen neuen Kollegen, Ryan. Der ihr nicht nur emotional gefährlich werden kann.
Die meisten Kapitel werden aus Skylars Sicht erzählt, einige wenige auch aus Ryans Blickwinkel. So bleibt er länger geheimnisvoll, was der Geschichte wirklich gut tut. Insgesamt sind beide Figuren wirklich stark und vielschichtig, was mir sehr gut gefällt. Beide sind starke Persönlichkeiten mit absolut nachvollziehbaren Beweggründen. Es gab beim Lesen keine großen „sei doch nicht so dumm!“ Momente. Die Gefühle zwischen den beiden entwickelten sich ein wenig zu schnell für ihre Vergangenheit. Da hätte ein wenig Slow Burn nicht geschadet, es gab ja noch genügend andere Punkte, die die Lesenden ans Buch fesseln konnten.

Die Spannung konnte nicht das ganze Buch über hoch gehalten werden und es gab einige ruhigere Passagen, was mich aber nicht gestört hat. Ich wollte dennoch immer weiter lesen, weil man doch neugierig ist, wie sich alles entwickelt.

Alles in allem ein wirklich schönes Buch für Fans von urban fantasy mit Intrigen, Werwölfen und starken Charakteren.

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Veröffentlicht am 07.09.2025

cosy friends to lovers romance mit Trauerbewältigung

A Wild Cowboy's Heart
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Ich liebe Cowboy Romance und mein Mann liebt Craft Bier, zudem habe ich dieses Jahr 3 schwere Verluste zu verarbeiten gehabt. Deswegen passt dieses Buch ganz wunderbar in mein Lesejahr.

Drei Schwestern ...

Ich liebe Cowboy Romance und mein Mann liebt Craft Bier, zudem habe ich dieses Jahr 3 schwere Verluste zu verarbeiten gehabt. Deswegen passt dieses Buch ganz wunderbar in mein Lesejahr.

Drei Schwestern erben von ihrem Großvater Vermögen mit der Bedingung, den Familienwunsch einer Brauerei zu verwirklichen. Während ihre beiden Schwestern völlig darin aufgehen, tut sich Maisie schwer. Sie ist ein künstlerischer Mensch, wollte eigentlich ein Atelier aufmachen und so sehr sie sich auch in die Brauerei einzubringen versucht, sie zieht das Unglück nur so an. Auf die Festivaltour nimmt sie Hayes mit, den Mann ihrer verstorbenen besten Freundin. Schnell merken die beiden, dass sie viel mehr als nur die Trauer verbindet.

Ich habe dieses Buch gelesen, als ich das dritte Mal dieses Jahr um jemanden getrauert habe und muss sagen, dass es gerade jetzt das perfekte Buch war. Man liest zwischen den Zeilen so viel über Trauer und Trauerarbeit und ich fühlte mich sehr verstanden, sowohl von Maisie als auch Hayes. Auch Maisies Gefühl, verhext oder verflucht zu sein, kann ich voll verstehen.

Der Schreibstil ist locker- leicht, es haben sich aber leider ein paar Übersetzungsfehler eingeschlichen, was mich aber nicht weiter störte. Ich musste oft schmunzeln, was wirklich gut tat. Die Liebesgeschichte ist eine wunderschöne friends to lovers Geschichte mit keinem schlimmen 3 act break up. Die hasse ich nämlich und weiß, dass ich da nicht allein bin.
Ich weiß nicht, ob ich nicht vielleicht den Titel anders gewählt hätte, weil es mehr um Trauer und Bier als Cowboys geht. Wer das Buch wegen der Cowboy Romantik lesen will, könnte enttäuscht sein und das hat die Geschichte wirklich nicht verdient.

Ein cosy Buch, welches mir wirklich gut gefallen hat und welches auch ein wenig Mut macht.

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Veröffentlicht am 05.09.2025

Wenn am Ende der Kraft doch noch ein Ausweg in Sicht ist

Wedding People (deutsche Ausgabe)
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Pheobe wurde von ihrem Mann für eine andere verlassen und dann stirbt auch noch ihr Kater. Sie nimmt sich vor, sich in einem Luxushotel mit Blick aufs Meer das Leben zu nehmen. Doch just in dieser Woche ...

Pheobe wurde von ihrem Mann für eine andere verlassen und dann stirbt auch noch ihr Kater. Sie nimmt sich vor, sich in einem Luxushotel mit Blick aufs Meer das Leben zu nehmen. Doch just in dieser Woche feiert Lila in eben diesem Hotel ihre ausschweifende Mio Dollar Hochzeit. Die beiden sehr unterschiedlichen Frauen lernen sich kennen und freunden sich an. Um ihre Hochzeit nicht durch einen Selbstmord zu ruinieren, involviert Lila Phoebe kurzerhand in die Planung und beide merken, dass die Kraft menschlicher Beziehungen unglaublich heilsam sein kann.

Da ich gerade selbst ein schwieriges Jahr habe, hat es mich ein wenig Zeit gekostet, bis ich wirklich in das Buch eintauchen konnte. Es ging doch einige Seiten, bis ich mir sicher war, dass ich es lesen will. Doch dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.

Alle Figuren sind unglaublich facettenreich und stark gezeichnet und ich konnte mir wirklich alle sehr gut vorstellen. Man spürt die Zerrissenheit beider Protagonistinnen und während ich Phoebe oft einfach nur umarmen wollte, wollte ich Lila das ein oder andere Mal schütteln. Ich war also völlig involviert und fühlte mich als Teil der Hochzeitsgesellschaft. Ich liebe diese Mischung aus rohem Schmerz vermischt mit Leichtigkeit und Humor und die vielen kraftbringenden versteckten Botschaften, die man immer mal wieder entdeckt.
Es ist ein Buch, bei dem man wirklich tief mitfühlen kann und auch ein wenig lernt, dass wir alle oft kämpfen, es irgendwie aber immer weitergeht. Manchmal braucht man nur einen Schubs von außen.
Ein wunderschönes Buch mit überraschendem Tiefgang.

Veröffentlicht am 05.09.2025

Ein wunderschönes, leises Buch

Onigiri
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Dieses Buch hat mich sehr berührt und ist ein wunderschönes Buch über Familie, Demenz, kulturelle Unterschiede. Aki reist mit ihrer dementen Mutter ein letztes Mal in deren Heimat nach Japan. Ein Risiko, ...

Dieses Buch hat mich sehr berührt und ist ein wunderschönes Buch über Familie, Demenz, kulturelle Unterschiede. Aki reist mit ihrer dementen Mutter ein letztes Mal in deren Heimat nach Japan. Ein Risiko, reißt es sie doch aus ihrem gewohnten Umfeld, aber auch eine Bereicherung, denn Keiko blüht unterwegs nochmal auf und Aki lernt ihre Mutter nochmal ganz neu kennen.
Es ist ein leises Buch mit kurzen Sätzen, denn es braucht keine verschachtelten Sätze, um großes mitzuteilen. Es ist ein Buch voller leiser Emotionen, die aber durchaus nachhallen, voller japanischer Zurückhaltung, aber auch kultureller Unterschiede. Die Rückblicke auf die junge Keiko, auf ihre erste Zeit in Deutschland, ihren deutschen Mann aus reicher Familie mit all den kulturellen Unterschieden und Schwierigkeiten haben mich sehr berührt. Da schwingt so viel zwischen den Zeilen mit. So viel Zerrissenheit, auch bei Aki, die ja auf beiden Seiten verwurzelt ist,
Neben den kulturellen Unterschieden ist auch die Demenz und das langsame Verschwinden eines geliebten Menschens Thema und wird, wie alles im Buch, sehr liebevoll geschildert. Keikos Zeit in Japan mit der Familie war wirklich herzerwärmend.
Dieses Buch ist wie eine Tasse grüner Tee: es tut immer gut, aber zur richtigen Zeit ist es ein wahres Geschenk.

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