Cover-Bild Der Club der Unbeugsamen
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28,00
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 960
  • Ersterscheinung: 27.05.2026
  • ISBN: 9783442763351
Kathryn Stockett

Der Club der Unbeugsamen

Roman
Cornelia Holfelder-von der Tann (Übersetzer)

Mississippi, im Jahr 1933. Die Wirtschaftskrise hält die Welt in Atem. Doch als der brütend heiße Sommer allmählich in den Herbst übergeht, verbündet sich im kleinen Städtchen Oxford eine Gruppe von Frauen – einige aus der besseren Gesellschaft, ein paar auf kriminellen Abwegen. Während sich die einen an die Fantasie vergangener Tage klammern, fühlen sich die anderen durch ihre Verzweiflung bestärkt. Sie streben nach Macht, klettern in der Gesellschaft der Südstaaten nach oben oder gehen erstaunliche Risiken ein, koste es, was es wolle. Denn sie alle haben eines gemeinsam: Sie haben wenig zu verlieren.

Kühn, herzerwärmend und erfrischend komisch – »Der Club der Unbeugsamen« ist eine mitreißende Geschichte über die Kraft des Female Empowerment und über den Mut jener, die entschlossen sind, sich zurückzuholen, was ihnen zusteht.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.08.2026

Not macht erfinderisch ...

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„Der Club der Unbeugsamen“ ist ein Buch, mit dem man sich ein bequemes Eckchen auf dem Sofa suchen sollte, denn mit seinen 850 Seiten ist es wahrlich kein Leichtgewicht. Mir hat die Reise ins Mississippi ...

„Der Club der Unbeugsamen“ ist ein Buch, mit dem man sich ein bequemes Eckchen auf dem Sofa suchen sollte, denn mit seinen 850 Seiten ist es wahrlich kein Leichtgewicht. Mir hat die Reise ins Mississippi der 1930er Jahre vom Sofa aus jedoch riesigen Spaß gemacht. Sie führte mich mitten rein in die Prohibition, von der sich jedoch längst nicht jeder abschrecken ließ. Im Gegenteil, so manchen schien sie erst recht in die Fänge der Alkoholsucht zu treiben! Die Protagonistinnen Meg, Birdie und Charlie jedoch lassen sich davon nicht beeindrucken. Meg, das gerade einmal elfjährige Waisenmädchen, das schon früh lernen muss, auf eigenen Beinen zu stehen, Birdie Calhoun, die mit ihrer direkten und unerschrockenen Art die Lügen der feinen Gesellschaft durchschaut, und Charlie, die mit dem Rücken zur Wand steht und trotzdem nicht aufgibt. Jede von ihnen hat ihr eigenes Päckchen zu tragen, und gerade diese unterschiedlichen Lebensgeschichten haben die Handlung für mich so besonders gemacht.

Ich fand es spannend, wie viel man nebenbei über das Leben und die gesellschaftlichen Verhältnisse dieser Zeit erfährt. Die Atmosphäre in Mississippi wird sehr lebendig vermittelt, und ich konnte mir die damalige Welt beim Lesen richtig gut vorstellen. Die Armut, die durch den Börsencrash entstanden war, die Rassentrennung und Diskriminierung und das Predigen der ewigen Moralapostel konnte man in jedem Buchkapitel spüren.

An der einen oder anderen Stelle war mir die Geschichte zwar etwas zu langatmig, aber ehrlich gesagt hat das meinem Leseerlebnis kaum etwas genommen. Für mich war letztlich jede Seite ihre Zeit wert. „Der Club der Unbeugsamen“ der bekannten Autorin Kathryn Stockett steht seinem Vorgänger „Die guten Geister“ in nichts nach. Lange mussten Kathryns Fans auf das neue Buch warten, doch … was soll ich sagen … ich finde, es hat sich gelohnt. Sie präsentiert uns einen atmosphärischen, bewegenden und zugleich unterhaltsamen historischen Roman, den ich sehr gerne gelesen habe und dem ich deshalb verdiente 4,5 von 5 möglichen Sternen gebe.

Veröffentlicht am 21.06.2026

Female Empowerment

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,, der Club der Unbeugsamen '' von Kathryn Stockett, war für mich ein absolutes Highlight und ich kann es jeder Feminstin empfehlen !
Doch auch nicht nur für Feminstinnen ist das Buch geeignet, sondern ...

,, der Club der Unbeugsamen '' von Kathryn Stockett, war für mich ein absolutes Highlight und ich kann es jeder Feminstin empfehlen !
Doch auch nicht nur für Feminstinnen ist das Buch geeignet, sondern auch für jeden andere*n der Lust auf ein Lustiges, spannendes und herzliches Buch hat!

In ,, der Club der Unbeugsamen '' begleiten wir Birdie, Meg und Charlie im Jahr 1933, während der großen Wirtschaftskrise in den USA.
Die drei Frauen könnten nicht unterschiedlicher sein und führen auch komplett verschiedene Leben, doch eines verbindet sie :
Der Wille ihr Leben zu verändern.
Zwischen dunklen Themen wie Rassentrennung, Homophobie und Sexismus erleben wir hier auch eine wirklich tolle und herzerwärmende Freundschaft zwischen den Dreien. Und obwohl das Buch sehr dick ist hatte ich dennoch sehr viel Spaß an diesem Buch.

Veröffentlicht am 05.05.2026

Frauenpower

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Das Buch "Der Club der Unbeugsamen" von der Autorin Kathryn Stocket spielt in dreißiger Jahren in Mississippi inmitten der Wirtschaftskrise.Im Mittelpunkt steht eine Gruppe von unterschiedlichen ...

Das Buch "Der Club der Unbeugsamen" von der Autorin Kathryn Stocket spielt in dreißiger Jahren in Mississippi inmitten der Wirtschaftskrise.Im Mittelpunkt steht eine Gruppe von unterschiedlichen starken Frauen die gemeinsam ihr Schicksal in die Hand nehmen.Birdie,Frances,Charlie,Mrs.Tratt und das Waisenkind Meg stehen im Fokus.In ihrem Umfeld herrscht großes Elend,viele haben keine Arbeit und müssen hungern.Da die Frauen alle nichts zu verlieren haben kämpfen sie mutig gemeinsam für ihre Rechte um das zu bekommen was ihnen zusteht.Der Schreibstil ist authentisch und bildhaft was mir sehr gefallen hat.Ein toller und bewegender Roman über Mut,Zusammenhalt und Kampfgeist.Trotz seiner Länge habe ich das Buch recht schnell fertig gelesen weil mich die Geschichte so mitgerissen hat.Ich kann das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen.

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Veröffentlicht am 19.07.2026

Starke Frauen in einer schwierigen Zeit

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Mississippi im Jahr 1933: Der Unterschied zwischen dem Leben der reichen Bevölkerung und der armen ist riesig - zwischen schwarzen Menschen und weißen Menschen in den Südstaaten sowieso. Immer mehr Familien ...

Mississippi im Jahr 1933: Der Unterschied zwischen dem Leben der reichen Bevölkerung und der armen ist riesig - zwischen schwarzen Menschen und weißen Menschen in den Südstaaten sowieso. Immer mehr Familien kommen geradeso über die Runden, bis es nicht mehr geht. In dieser schwierigen Zeit treffen so unterschiedliche Frauen aufeinander, um das unmögliche zu tun: Sie wachsen über sich selbst hinaus.

Eine große Stärke der Autorin ist für mich die Darstellung der Charaktere in diesem Buch. Das Verhalten von Frances hat mich während des Lesens immer wütender gemacht. Ich habe nur darauf gewartet, dass Birdie ihr gehörig die Meinung sagt. Es kommt selten vor, dass ich so emotional beim Lesen werde. Auch Birdie und ihre Freundinnen waren mir direkt sympathisch.
Trotz der komplexen Themen schafft es Stockett die Handlung immer wieder durch humorvolle Szenen aufzulockern. Die Atmosphäre in diesem Buch ist wirklich etwas ganz besonderes.

Eine absolute Empfehlung an alle Fans von historischen Romanen, die sich von den mehr als 800 Seiten auf keinen Fall abschrecken lassen sollten.

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Veröffentlicht am 02.06.2026

Starke Frauen

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„...Auf dem Papier heiße ich Margot, aber für gewöhnlich werde ich Meg genannt. Ich bin wie gesagt seit 2 Geburtstagen hier…“

So stellt sich die 11jährige Meg vor, die im Waisenhaus in Oxford in Mississippi ...

„...Auf dem Papier heiße ich Margot, aber für gewöhnlich werde ich Meg genannt. Ich bin wie gesagt seit 2 Geburtstagen hier…“

So stellt sich die 11jährige Meg vor, die im Waisenhaus in Oxford in Mississippi lebt. Mrs. Garnett, die Leiterin des Waisenhauses, hat sich für das Mädchen die eine oder andere Schikane ausgedacht.
Die Autorin hat einen inhaltsreichen historischen Roman geschrieben, der im Jahre 1933 angesiedelt ist. Die Geschichte wird mal aus der Perspektive von Meg, mal aus der von Birdie erzählt. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet, verliert sich aber gern in zu vielen Einzelheiten.
Die 24jährige Birdie lebt mit Mutter und Großmutter zusammen. Sie spüren die Folgen der Wirtschaftskrise. Deshalb wird Birdie zu ihrer Schwester Frances geschickt, um diese um finanzielle Unterstützung zu bitte. Dort ist Birdie bereit, im Waisenhaus die Buchführung in Ordnung zu bringen. Dabei lernt sie Meg kennen. Birdie setzt sich gekonnt über Mrs. Garnetts Anweisungen weg, um den Mädchen zu helfen.

„...Ihr Wahlspruch ist, manchmal ist es besser, nachher um Verzeihung zu bitten als vorher um Erlaubnis….“

Dann spitzt sich die Situation zu. Meg wird adoptiert. Frances und ihre Schwiegermutter müssen feststellen, dass Rory, der Ehemann, verschwunden ist, und sie mit Schulden sitzenlassen hat. Gleichzeitig taucht Charlie auf, Megs Mutter, die eine harte Zeit hinter sich hat.
Der Roman schildert auf vielfältige Art, was die Wirtschaftskrise für alle Teile der Bevölkerung bedeutet hat. Deutlich wird aber auch, dass einige die Situation für ihre ganz persönlichen Pläne ausnutzen. Zu letzteren gehört Mrs. Garnett. Diese sieht sich als moralische Instanz im Lande. Es gilt nur ihre Meinung.
Charlie weiß, was sie will, nämlich ihre Tochter zurück. Dazu ist ihr jedes Mittel recht. Sie wei0, dass sie Geld braucht. Sie kann Frances und ihre Schwiegermutter überreden, nach Rory zu suche Dann macht sie Birdie einen ungewöhnlichen Vorschlag. Die sträubt sich erst, weiß aber, dass sie keine andere Chance hat. Kurz danach stößt Virginia zu ihnen, die als Krankenschwester arbeitet, aber davon träumt, im nächsten Semester mit dem Medizinstudium zu beginnen. Die selbstbewusste Frau macht Birdie klar, was wichtig ist.

„...Die anderen haben nicht zu entscheiden, was Ihnen zusteht. Sie sollten selbst das Leben führen, was Sie führen wollen…“

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es arbeitet ein schwieriges Kapitel der amerikanischen Geschichte auf. Nicht nur unterschwellig geht es um Zwangssterilisierung von Frauen und den Umgang mit Homosexualität der Männer. Auch die Abgrenzung zwischen Weißen und Farbigen ist Thema.

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