Life will never be the same...
Inhalt:
Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein ...
Inhalt:
Tessa Young ist attraktiv und klug. Und sie ist ein Good Girl. An ihrem ersten Tag an der Washington Central University trifft sie Hardin Scott. Er ist unverschämt und unberechenbar. Er ist ein Bad Guy. Er ist genau das Gegenteil von dem, was Tessa sich für ihr Leben wünscht. Und er ist sexy, gutaussehend und zieht Tessa magisch an. Sie kann nicht anders. Sie muss ihn einfach lieben. Und sie wird nie wieder die sein, die sie einmal war...
Meine Meinung:
Nachdem ich letztes Jahr den Film zum ersten Teil angeschaut habe, wollte ich unbedingt auch das Buch lesen und bin nun endlich dazu gekommen. Vorweg: Ich kann verstehen, dass manche den Film schlechter fanden, aber wenn man ihn nicht mit dem Buch vergleicht, finde ich ihn ganz gelungen.
Der Einstieg fiel mir sehr leicht, ich war gleich in der Geschichte drin und konnte mich auch gut mit Tessa identifizieren. Sie ist ruhig und sehr ehrgeizig, will aber gleichzeitig ihrer Mutter alles recht machen. Ihre Mutter war mir ziemlich unsympatisch, sie ist verbittert vom Leben und verlangt ihrer Tochter einiges ab, wobei sie oftmals eine Grenze überschreitet. Tessa musste durch sie einiges mitmachen, weshalb ich verstehen konnte, warum sie anfangs etwas naiv und auch ein bisschen verstockt war. Mit der Zeit blüht sie allerdings auf und wird selbstbewusster, was mir sehr gut gefallen hat. Hardin ist daran nicht ganz unbeteiligt, denn er zeigt ihr, dass man das Leben genießen und manchmal auch ein Risiko eingehen kann. Im Allgemeinen konnte ich gut verstehen, warum Tessa sich in Hardin verliebt hat, obwohl ihre Beziehung wirklich stürmisch ist. Die meiste Zeit führt er sich nämlich wie ein Idiot auf und verletzt Tessa einige Male, aber es gibt auch Momente, in denen seine wahre Fassade erscheint und er wirklich liebevoll sein kann. Durch ihn sind einige Seiten in meinem Exemplar mit Post-its markiert, was wohl für ihn spricht. ;) Natürlich entschuldigt das nicht alles und ich hätte Hardin oftmals am liebsten angebrüllt, aber ich möchte damit verdeutlichen, dass dieses Buch keine typische New Adult Geschichte für mich ist, sondern mich auch im Nachhinein noch beschäftigt. Es sind auch einige Klischees vorhanden, aber über manche konnte ich hinweg sehen und schließlich macht das doch dieses Genre auch aus oder nicht? Manchmal hätte mir Tessa noch etwas mehr für sich einstehen können und Hardin nicht so schnell verzeihen dürfen, aber die meiste Zeit hat sie es ganz gut geregelt und war kein graues Mäuschen. Ihre Wandlung war wirklich beeindruckend und ich bin gespannt, wie sie im zweiten Teil sein wird.
Die Story an sich ist, wie gesagt, eine einzige Gefühlsachterbahn. Auf der einen Seite sitze ich noch grinsend vor dem Buch und auf der nächsten möchte ich am liebsten in Tränen ausbrechen. Ihre Anziehung wird sehr lebendig beschrieben und ich konnte hautnah alles miterleben. Die meisten Kapitel enden mit einem Cliffhänger, weshalb ich oft nicht von dem Buch los kam und schon mal vier Stunden am Stück gelesen habe. Der Schreibstil ist sehr flüssig und nicht allzu kompliziert, was den Lesegenuss noch verbessert. Besonders Hardin ist ein sehr faszinierender Charakter, da er einen nur schwer hinter seine Mauern blicken lässt und außerdem unter starken Stimmungsschwankungen leidet. Seine Vergangenheit hat mich wirklich interessiert und je mehr man von ihm erfahren hat, desto besser konnte ich ihn verstehen.
Was die Nebencharaktere betrifft, so waren alle gut in dem Buch vorhanden und wirkten wie lebendige Personen. Manche hätten vielleicht etwas öfter vorkommen dürfen, aber dann wäre die Story wahrscheinlich 1000 Seiten lang gewesen. Landon, ihr bester Freund, war mir sehr sympatisch, da er für Tessa da ist, wenn sie ihn braucht und sie auch nicht allzu schnell verurteilt. Die Freunde von Hardin mochte ich allerdings nicht ganz so, da sie Tessa oftmals von oben herab behandeln, obwohl es auch da Ausnahmen gibt. Noah, mit dem Tessa anfangs zusammen ist, fand ich ganz nett, aber für mich ist er ein bisschen zu sehr mit ihrer Mutter vertraut.
Zum Schluss möchte ich noch kurz etwas zum Ende sagen, das dann wirklich das große Drama beinhaltete. Es gab zwar ein paar Anzeichen, aber wenn man, im Gegensatz zu mir, den Film nicht kennt, dann kommt es wirklich unerwartet. Außerdem ist es im Buch um einiges heftiger und es gibt viel mehr Details. Nach dem letzten Kapitel saß ich einfach nur sprachlos vor dem Buch und musste erst mal wieder in die Realität zurück finden. Daher bin ich nun umso gespannter auf Band zwei und freue mich schon darauf, erneut in die Welt von Tessa und Hardin einzutauchen. Aber davor kaufe ich mir einen Boxsack... ;)
Mein Fazit:
Ehrlich gesagt fällt es mir schwer, diese Geschichte in Worte zu fassen. Ich habe mich lange davor gescheut, das Buch anzufangen, weil ich Angst vor den typischen Klischees und dem großen Drama hatte, aber jetzt kann ich sagen, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat. Die Story beinhaltet ein Auf und Ab der Gefühle und wer nach einem Buch sucht, das einen mal wieder so richtig fesselt und mitfiebern lässt, dem kann ich „After Passion“ nur wärmsten empfehlen.