Cover-Bild Tschick
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13,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ROWOHLT Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 256
  • Ersterscheinung: 01.03.2012
  • ISBN: 9783499256356
Wolfgang Herrndorf

Tschick

"Auch in fünfzig Jahren wird dies noch ein Roman sein, den wir lesen wollen" (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

«Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›» Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

Nicht nur für Jugendliche

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Inhalt:
Der 14-jährige Maik und sein Klassenkamerad Andrej Tschichatschow, von allen nur Tschick genannt, begeben sich auf einen Roadtrip. Ihr eigentliches Ziel ist die Walachei (nicht zu verwechseln mit ...

Inhalt:
Der 14-jährige Maik und sein Klassenkamerad Andrej Tschichatschow, von allen nur Tschick genannt, begeben sich auf einen Roadtrip. Ihr eigentliches Ziel ist die Walachei (nicht zu verwechseln mit jwd - janz weit draußen- die Berliner wissen was gemeint ist), doch es beginnt eine kleine Odyssee durch den Osten Deutschlands.

Wie hat es mir gefallen:
Obwohl das Buch auf meiner Wunschliste stand, war ich doch sehr skeptisch vor dem Lesen. Doch nach wenigen Seiten merkte ich, zu dieser Skepsis habe ich absolut keinen Grund. Es geht vielmehr um einen Roadtrip zweier pubertierender Jungs. Es geht um das Leben. Auch wenn mich inzwischen fast 10 Jahre vom Alter der Protagonisten trennen, so konnte ich doch deren Gefühle nachempfinden und ihre Gedanken verstehen. Die Abenteuerlust der Beiden war ansteckend, so dass ich mich am liebsten selber auf eine Tour begeben hätte.
Besonders gut haben mir die Stellen gefallen, in denen die Jungs durch Brandenburg fuhren. Zum ersten Mal habe ich Landschaftsbeschreibungen als Bereicherung empfunden und nicht nur als Notwendigkeit. Mir schien es als hätte Herrndorf die Schönheit der "Streusandbüchse" Deutschlands erkannt und auf Papier gebannt. Diese Schönheit, die mich dazu bringt immer noch gerne zurück nach Brandenburg zu fahren. Gerade die abgelegenen Orte sind es, die den Charme der Gegend ausmachen. Mein absolutes Highlight war dann als meine Heimatstadt erwähnt wurde.
Fazit:
Nicht umsonst ist Tschick ein Spiegelbestseller. Es ist ein Buch für Jung und Alt. Im Vergleich zu anderen Büchern schneidet es allerdings bei mir nicht mit voller Punktzahl ab.
Ich vergebe daher 4 von 5 Punkten!

Veröffentlicht am 09.09.2022

Tolle Geschichte für Jugendliche

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Ich habe dieses Buch damals in der Schule gelesen und fand es echt toll. Sonst hat man dort immer langweilige Klassiker gelesen, aber dieses Buch war zur Abwechslung ziemlich gut und war echt toll und ...

Ich habe dieses Buch damals in der Schule gelesen und fand es echt toll. Sonst hat man dort immer langweilige Klassiker gelesen, aber dieses Buch war zur Abwechslung ziemlich gut und war echt toll und spannend geschrieben. Es hat wirklich Spaß gemacht es zu lesen.

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Veröffentlicht am 17.03.2022

Tschick

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Rezension zu Wolfgang Herrndorfs Jugendroman „Tschick“. Rezension ist spoilerfrei.





Freundschaft, Selbstfindungstrip, Jugendbuch, aufsichalleingestellt, #FamiliäreProbleme



Worum geht‘s?

Maik Klingenberg ...

Rezension zu Wolfgang Herrndorfs Jugendroman „Tschick“. Rezension ist spoilerfrei.





Freundschaft,

Selbstfindungstrip,

Jugendbuch,

aufsichalleingestellt, #FamiliäreProbleme



Worum geht‘s?

Maik Klingenberg hat eine Mutter in Entzugsklinik und einen Vater, von dem er nicht beachtet wird. In der Schule ist er ein langweiliger Freak, ein Psycho. Als dann eines Tages ein neuer Schüler namens Tschick in die 8c kommt, der ebenfalls Probleme hat, ist dies der Anfang einer Freundschaft. Die zwei entscheiden kurzerhand, mit einem geklauten Lada die Wallachei zu suchen, und dabei beginnt so viel mehr, als nur ein Trip voller Abenteuer….



Schreibstil:

Sehr humorvoll. Man muss häufig lachen, es ist lustig geschrieben. Der Anfang war meiner Meinung nach nicht sehr verständlich, nach und nach konnte man sich dann aber gut in die Geschichte einfinden.



Fazit:

Tschick ist ein interessanter Jugendroman. Es handelt größtenteils von einem Ausflug, auf dem vieles schiefgeht, und trotzdem eine gute Freundschaft entsteht. Ganz schön, eigentlich.

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Veröffentlicht am 25.08.2018

Mitreißendes Roadmovie

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Anfangs stand ich der Geschichte etwas skeptisch gegenüber, und wenn es nicht meine Schullektüre gewesen wäre, hätte ich nicht zu diesem Klassiker gegriffen. Doch ich habe es nie bereut, es gelesen zu ...

Anfangs stand ich der Geschichte etwas skeptisch gegenüber, und wenn es nicht meine Schullektüre gewesen wäre, hätte ich nicht zu diesem Klassiker gegriffen. Doch ich habe es nie bereut, es gelesen zu haben, denn ich finde es durchaus sehr lesenswert.

Tschick und Maik sind beides Jungen mit einer schwierigen familiären Situation. Tschick kommt aus "asozialen" Verhältnissen, seine Plastik Einkaufstüte als Tornister ist der beste Beweis dafür. Ständig kommt er betrunken zur Schule und stellt sowohl für die Lehrer als auch für Maik ein großes Rätsel dar.

Maiks Mutter ist alkoholabhängig und regelmäßig in der Entzugsklinik, von ihr liebevoll "Beautyfarm" genannt. Sein Vater ist mit seiner Asistentin durchgebrannt.
Aufgrund dieser schwierigen Situtionen habe ich sowohl Maik als auch Tschick ins Herz geschlossen. Auf ihrer Reise erleben sie viele spannende Dinge und lernen interessante Leute, so wie Isa, kennen.

Besonders Isa fand ich sehr interessant. Ihr Charakter war ganz anders, als ich es von anderen Mädchen aus der Realität oder Fiktion gewohnt war, doch ihre Art hat das Buch deutlich spannender gemacht.

Alles in einem ist es eine wunderbare Geschichte über eine Freundschaft der ganz besonderen Art von zwei Freunden mit verkrachten Existenzen, die viele Abenteuer erleben und mir lange im Gedächtnis bleiben werden.

Veröffentlicht am 09.06.2018

Rezension: Tschick

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?Zuerst ein paar Fakten:
Datum der Erstveröffentlichung: 1. März 2012
Autor: Wolfgang Herrndorf 
Verlag: Rowohlt Verlag
Preis: 8,99€
Seiten: 254



?Inhalt:
'Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. ...

?Zuerst ein paar Fakten:
Datum der Erstveröffentlichung: 1. März 2012
Autor: Wolfgang Herrndorf 
Verlag: Rowohlt Verlag
Preis: 8,99€
Seiten: 254



?Inhalt:
'Ein klappriges Auto kam die Straße runtergefahren. Es fuhr langsam auf unser Haus zu und bog in die Garagenauffahrt ein. Eine Minute stand der hellblaue Lada Niva mit laufendem Motor vor unserer Garage, dann wurde der Motor abgestellt. Die Fahrertür ging auf, Tschick stieg aus. Er legte beide Ellenbogen aufs Autodach und sah zu, wie ich den Rasen sprengte. ‹Ah›, sagte er, und dann sagte er lange nichts mehr. ‹Macht das Spaß?›' Mutter in der Entzugsklinik, Vater mit Assistentin auf Geschäftsreise: Maik Klingenberg wird die großen Ferien allein am Pool der elterlichen Villa verbringen. Doch dann kreuzt Tschick auf. Tschick, eigentlich Andrej Tschichatschow, kommt aus einem der Asi-Hochhäuser in Hellersdorf, hat es von der Förderschule irgendwie bis aufs Gymnasium geschafft und wirkt doch nicht gerade wie das Musterbeispiel der Integration. Außerdem hat er einen geklauten Wagen zur Hand. Und damit beginnt eine Reise ohne Karte und Kompass durch die sommerglühende deutsche Provinz, unvergesslich wie die Flussfahrt von Tom Sawyer und Huck Finn.



?Meine Meinung:
Achja, dieses Buch ist einfach perfekt für zwischendurch. Die Sprache ist so schön leicht und verständlich und mal ganz ehrlich- wer träumt nicht von so einem coolen Roadtrip, wie die beiden es gemacht haben? Die beiden Protagonisten, Tschick und Maik, sind so sympathisch und generell ist das ganze Buch echt witzig?