Cover-Bild Blutritual
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4,99
inkl. MwSt
  • Verlag: beTHRILLED
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Klassisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 01.03.2019
  • ISBN: 9783732557738
  • Empfohlenes Alter: ab 16 Jahren
Arne Petersen

Blutritual

Ein vermisstes Mädchen. Ein Dorf mit einem dunklen Geheimnis. Und ein nie aufgeklärtes Verbrechen.

Mitten im Winter verschwindet in dem norddeutschen Dorf Greiderheide ein junges Mädchen spurlos in den Wäldern. Die junge Kommissarin Anika Bartelsen übernimmt den Fall. Kurz darauf taucht auch noch Kommissar Gustaf Ohlsen aus Berlin in dem Dorf auf. Er sucht nach seiner Tochter, einer Journalistin, die ebenfalls vermisst wird und hier zuletzt für eine Story recherchiert hat - Zufall?

Nach anfänglichem Widerstand bezieht Anika Bartelsen Ohlsen in ihre Ermittlungen ein. Gemeinsam stoßen sie schließlich auf ein schreckliches, nie aufgeklärtes Verbrechen. Hat der alte Fall etwas mit dem aktuellen zu tun? Immer mehr verfangen sich die Kommissare in einem Netz aus Schein, Lügen und Aberglauben, bis sie selbst in großer Gefahr schweben ...

Ein spannender Krimi aus der norddeutschen Provinz, der seine Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt.

eBooks von beTHRILLED - mörderisch gute Unterhaltung.

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.03.2019

Das Böse ist wieder da

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Schauplatz ist ein kleines Dorf in Norddeutschland – Greiderheide

Die 16jährige Merle ist verschwunden und die Kommissarin Anika Bartelsen nimmt die Suche auf. Zeitgleich sucht der Berliner Kommissar ...

Schauplatz ist ein kleines Dorf in Norddeutschland – Greiderheide

Die 16jährige Merle ist verschwunden und die Kommissarin Anika Bartelsen nimmt die Suche auf. Zeitgleich sucht der Berliner Kommissar Gustav Ohlsen nach seiner Tochter Sofia. Sie war auf der Spur einer brisanten Story, zu der ihr Sahid, ein syrischer Flüchtlingsjunge, Informationen geben wollte und ihr Handy war zuletzt in seinem Wohnort Greiderheide eingeloggt. Nur Sahid kann er dazu nicht mehr befragen, denn bei der Ankunft von Ohlsen wurde Sahid aufgehängt an einem Laternenmast gefunden. Ohlsen selbst ist psychisch angeknackst, deshalb ist er freigestellt und hat Zeit, sich privat auf die Suche nach Sofia zu machen. Die Ehe mit der Mutter ist gescheitert, aber er hat Annegret versprochen, die Tochter zu finden. Nach gewissen Startschwierigkeiten merken Anika und Ohlsen, daß sie mit einer Zusammenarbeit mehr erreichen können. In dem Dorf sind sie beide nicht gerne gesehen. Sie treffen auf eine Wand von Andeutungen an alte Zeiten, Aberglauben und kryptische Sätze wie „Erst die Wölfe, dann das Böse“ und „Das Böse ist wieder da“, ansonsten nur Schweigen.

Ohlsen verbeißt sich immer mehr in die Angelegenheit und geht einem alten, ähnlich gelagerten, Fall nach. Damals galt ein Wolf als Schuldiger. Eine große Rolle scheint auch die Zahl 500 + 40 zu spielen, die nordgermanische Mythologie und Vorkommnisse während der Nazizeit. Dann wird gibt es verschiedene unerklärliche Todesfälle im Dorf und auch das Leben von Ohlsen wird bedroht. Offensichtlich ist er dem Täter und der Lösung zu nahe gekommen.


Der Autor ohne Frage hat einen spannenden, flüssig zu lesenden Krimi abgeliefert. Die beiden Kommissare wurden gut charakterisiert und auch die Dorfbewohner konnte ich mir sehr gut vorstellen. Auch die Atmosphäre der Bedrohung durch das Unbekannte war spürbar. Es ging vor allem auch darum ist der Gute wirklich gut oder will er nur als Gutmensch gesehen werden, ist es eine Tarnung für einen Wolf im Schafspelz? Die Ermittlungen und Nachforschungen wurden realistisch beschrieben. Neu war mir die beschriebene psychische Krankheit, daher fand ich die eingestreuten Details sehr informativ. Der Plot und die Auflösung waren stimmig, wenngleich ich hoffe, daß sie in dieser Form in der Gegenwart nicht vorkommen. So richtig packen konnte mich dieses Buch trotz allem nicht, manches erschien mir zu weit hergeholt.

Veröffentlicht am 17.03.2019

Tragisch

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Zwei vermisste Mädchen in der Vergangenheit, zwei vermisste junge Frauen in der Gegenwart. Wie hängt beides zusammen? Das treibt die Ermittler vom LKA sowie den Kommissar aus Berlin um, denn die eine Vermisste ...

Zwei vermisste Mädchen in der Vergangenheit, zwei vermisste junge Frauen in der Gegenwart. Wie hängt beides zusammen? Das treibt die Ermittler vom LKA sowie den Kommissar aus Berlin um, denn die eine Vermisste ist seine Tochter. Es geht tief in die Provinz und noch tiefer in die Vergangenheit. Es kommt Erschreckliches zu Tage und noch etliche Personen um. Auch das Ende tragisch. Bis dahin jede Menge Spannung und Mystisches - was dann gar nicht mehr so mystisch ist, denn für alles gibt es letztlich eine Erklärung. Das Buch ist für ein zügiges Lesetempo geschrieben. Macht Laune es zu lesen, mitzurätseln, die Lösung zu ahnen. Manchmal ist die Handlung etwas arg verkürzt, was zu leichten Irritationen führen kann. Insgesamt aber ein Buch, das für viel Lesevergnügen sorgt, auch wenn das Geschehen und das Ende schrecklich und tragisch sind.

Veröffentlicht am 05.06.2019

Mysteriöser Krimi

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Ohlson ist krankgeschrieben. Nachdem er erfährt, dass seine Tochter, zu der er kaum Kontakt hat, verschwunden ist​, fährt er zu ihren letzten Aufenthaltsort. Im Ort ist noch ein weiteres Mädchen verschwunden. ...

Ohlson ist krankgeschrieben. Nachdem er erfährt, dass seine Tochter, zu der er kaum Kontakt hat, verschwunden ist​, fährt er zu ihren letzten Aufenthaltsort. Im Ort ist noch ein weiteres Mädchen verschwunden. Außerdem gibt es einige mysteriöse Ereignisse.
Der Krimi beginnt betulich. Es kommt kaum Spannung auf. Auch hatte ich die Befürchtung, dass die Geschichte ins Mystische abdriftet, was ich gar nicht mag. Der Autor hat aber dann noch die Kurve bekommen und eine realistische Auflösung geboten. Die Spannung zieht erst im letzten Drittel an und dann ratzbatz ist das Buch zu ende. Ich hätte mir die Auflösung etwas ausführlicher gewünscht.

Mehr als 3,5 Sterne werden es nicht.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Solider Krimi allerdings mit einigen Handlungslücken

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Blutritual ist ein guter Krimi der den Leser ins Dorf Greiderheide führt und viele verschiedene historische, mythologische und auch aktuelle Themen anschneidet ...
Die Hauptfigur Gustaf Ohlsen hat mir ...

Blutritual ist ein guter Krimi der den Leser ins Dorf Greiderheide führt und viele verschiedene historische, mythologische und auch aktuelle Themen anschneidet ...
Die Hauptfigur Gustaf Ohlsen hat mir gut gefallen und ich würde gerne noch mehr von ihm lesen und auch darüber ob es weiteren Kontakt mit Anika gibt ...
Im Mittelteil gab es für mich eine Handlungslücken bzw zu große Sprünge die ich gerne näher erklärt gehabt hätte und auch bei der Aufklärung fehlen mir einige Fakten und Erklärungen

ACHTUNG SPOILER

Handlungslücken gab es vor allem in dem Bereich wo Merles Leiche gefunden wird - man erfährt erst nebenbei dass es sich dabei um Merle gehandelt hat und es gibt keine Erklärung wie das festgestellt wurde. Bei der Aufklärung fehlt mir die Information was es nun mit Sahids Tod auf sich hatte - war es Selbstmord oder doch Mord? Und auch die Erklärung was man sich von dem vollzogenen Blutritual versprochen hat fehlt mir ebenso wie die Verbindung des Blutrituals zur germanischen Mythologie die man auch noch ausführlicher behandeln hätte können da es ja das eigentliche Grundmotiv für die ganzen Morde war

Veröffentlicht am 11.05.2023

Enttäuschend

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Kurz und knapp:
Für mich eines der schlechtesten Bücher, die ich bisher gelesen habe.

Die Begründung ist ganz einfach:
(VORSICHT SPOILER)

Ich wurde überhaupt nicht warm mit dem Protagonisten Gustav Ohlsen. ...

Kurz und knapp:
Für mich eines der schlechtesten Bücher, die ich bisher gelesen habe.

Die Begründung ist ganz einfach:
(VORSICHT SPOILER)

Ich wurde überhaupt nicht warm mit dem Protagonisten Gustav Ohlsen. Er ist einfach sowas von emotionslos in der ganzen Story.
Ein Beispiel:
Er kümmert sich um einen Hund zum aufpassen da seine ehemalige Freundin keine Zeit mehr hat aus Gründen für diesen zu sorgen, der Hund wird kaltblütig umgebracht und Herr Ohlsen nimmt es einfach so hin, frei nach dem Motto: "macht ja nix".

Hinzu kommt die Geschichte über eine junge Dame, die sich anscheinend in einen "Wolf" verwandelt aufgrund einer psychischen Erkrankung. Und als schließlich die Nazis ins Spiel kommen und "Ragnarök" heraufbeschwören wollen war es bei mir endgültig aus.

Alles in allem lohnt sich dieses Buch nicht, es seidenn man interessiert sich für einen emotionslosen Kommissar, irgendwelchen halbstarken Nazis und völlig an den Haaren herbeigezogenen Schlussfolgerungen.

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