Cover-Bild Adelaide Peel: Rheuma, Mord und Rauhaardackel
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19,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Piper
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 02.11.2023
  • ISBN: 9783492506809
Katie Kento

Adelaide Peel: Rheuma, Mord und Rauhaardackel

Kriminalroman | Miss Marple in Cornwall: Cosy Crime um eine ermittelnde Seniorin

Zielsicher wie eine Schrotflinte – Miss Adelaide Peel ermittelt. Schwarzhumoriger Cosy Crime für Fans von Miss Marple und dem »Donnerstagsmordclub« 

»Schwungvoll trat sie ihn gegen das Schienbein. Er krümmte sich und stöhnte. › Orthopädische Schuhe‹, keuchte sie, ›haben es besonders in sich.‹« 

Nachdem die 83-jährige Adelaide Peel aus Versehen ihr Haus niedergebrannt hat, bleibt ihr keine Wahl, als mit ihrem hypochondrischen Rauhaardackel in das Seniorenheim Three Willows einzuziehen. Von den anderen Bewohnern und deren Marotten will sie erst nichts wissen und eckt mit ihrer grantigen Art schnell an. Doch als ihre Nachbarin stirbt und eine Reihe skurriler Unfälle ihren Lauf nimmt, rückt Adelaide den verbeulten Fedora zurecht und stürzt sich in die Ermittlungen. Dank ihrer Hartnäckigkeit und der Spürnase ihres schniefenden Kompagnons kommt sie dem Geheimnis um die Anschläge bald bedrohlich nahe ... 

»Witzig, stimmig, sprachlich ausgefeilt.« – Jury des Arbeitsstipendiums 2022 der Mörderischen Schwestern

»Die Freuden und Leiden des Alltags einer alten Dame stellt sie zielsicher heraus, paart das Ganze mit Humor und einer Mordermittlung.« ((Soester Anzeiger))

»Allen voran ist es die Figur der Adelaide Peel, die einen packt. Sie ist ruppig, hartnäckig, unverschämt, überheblich und doch viel davon nur, um ihre Einsamkeit zu überspielen sowie das Wissen, dass
das Alter seine Spuren hinterlässt. Doch mit orthopädischen Schuhen kann man wirkungsvoll zutreten. Das ist wichtig, denn in Three Willows weiß man bald nicht, wer Freund oder Feind ist.« ((Nordwest-Zeitung))

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.11.2023

Cosy Crime, witzig, spannend, wmotional

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Ein Cosy Crime mit Suchtwirkung. Sucht nach Tee und Kuchen inbegriffen 🍰

Wir begleiten Adelaide und Broderick, ihren Dackel, in ein Seniorenheim. 2 Wochen gibt der Heimleiter der rüstigen Rosine Zeit, ...

Ein Cosy Crime mit Suchtwirkung. Sucht nach Tee und Kuchen inbegriffen 🍰

Wir begleiten Adelaide und Broderick, ihren Dackel, in ein Seniorenheim. 2 Wochen gibt der Heimleiter der rüstigen Rosine Zeit, zu beweisen dass sie immer noch alleine klar kommt und in kein Gefängnis mit anderem Trockenobst gehört. Einfacher gedacht als umgesetzt. Denn Adelaide kann nicht ignorieren das im Heim ein Mord passiert ist. Und so fängt die Hobbydetektivin das ermitteln an. Jeder gerät der Rentnerin ins Visir. Alle nimmt sie unter die Lupe. Denn anhand ihres jahrzehntelangen Studiums der wichtigsten Kriminallektüre, von Agatha und Co. kann ihr kein möchtegern Polizist das Wasser reichen. Auch nicht ihr lieber und doch naiver Großneffe.

»Tut mir leid, Tante Adelaide, aber du redest Blödsinn! Du klingst geradezu senil!«, polterte es aus ihm heraus. Seine Stimme bebte, und der schlaksige Körper zitterte vor Entrüstung. »Deine Ermittlungen bestehen aus nichts als Hirngespinsten, Zufallsbeobachtungen, überinterpretierten Indizien und zurechtgebogenen Motiven. Du bist eine grauenhaft untalentierte Detektivin! Du ermittelst wie jemand, der an Altersschwachsinn leidet!« 58% im Buch.

Auch mir kommt Adelaide manchmal etwas senil vor. Aber auch Großmütterlich, auch wenn ich einen Schienbeintritt dafür kassieren würde. Sie gibt sich stets kämpferisch und hart, und möchte allen beweisen wie selbständig sie ist und das sie keine Hilfe braucht. Aber stimmt das? Schaffen wir mit Familie und Freunden nicht mehr, als alleine? Auch alle anderen Charaktere sind wunderbar gezeichnet. Man rätselt mit, nascht ein wenig Shortbread und genießt diesen wunderbar witzigen Cosy Crime.

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Veröffentlicht am 10.11.2023

Mord im Altersheim...

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Adelaide Peel: Rheuma, Mord und Rauhaardackel von Katie Kento
Den Leser erwartet ein spannender Cosy- Crime und führt mich zu einem einsamen Anwesen. Dem Cover fehlt leider der nötige Charme, den der humorvolle ...

Adelaide Peel: Rheuma, Mord und Rauhaardackel von Katie Kento
Den Leser erwartet ein spannender Cosy- Crime und führt mich zu einem einsamen Anwesen. Dem Cover fehlt leider der nötige Charme, den der humorvolle Inhalt der Geschichte verströmt.
Ich lerne die 83 jährige Adelaide Peel kennen. Ihr Haus ist abgebrannt und ihr Großneffe hat sie in ein Heim verfrachtet. Three Willow ist ein altes heruntergekommenes Anwesen außerhalb von Chestnut Grove. Miss Peel ist davon überzeugt, nur für kurze Zeit Gast dieses Hauses zu sein. Ihr treuer kleiner Hund ist in ihrer Handtasche versteckt und so beginnt eine humorvolle Geschichte.
Miss Peel hat ihr Leben allein in mitten ihrer Kriminalromane verbracht und ihrem messerscharfen Verstand kann man so leicht nichts vormachen. Bereits in der ersten Nacht bemerkt sie im Nebenzimmer etwas Ungewöhnliches: Die Mutter des Eigentümers stirbt, und Miss Peel hat jemanden beobachtet... für sie steht fest, die alte Dame wurde ermordet und nun nimmt sie jeden Bewohner unter die Lupe. Doch es soll nicht bei diesem einen Vorfall bleiben... Miss Peel ist in Aktion und bezieht die Anwohner in ihre Recherche ein. Werden sie das Rätsel lösen können?
Geschickt vermag die Autorin das Leben in Three Willow anschaulich zu schildern. Ich hatte schnell das Gefühl in Mitten des Geschehens zu sein. Miss Peel ist mir ans Herz gewachsen und ihre Ermittlungsarbeit war von humorvollen Momenten gekürt.

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Veröffentlicht am 03.11.2023

Kann Adelaide die vermeidlichen Unfälle aufklären?

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Zum Inhalt:
Eigentlich wollte die 83-jährige Adelaide Peel sich nur vor Einbrechern schützen, hat dabei aber versehentlich ihr Haus angezündet. Nun hat sie keine andere Möglichkeit, als vorübergehend ...

Zum Inhalt:
Eigentlich wollte die 83-jährige Adelaide Peel sich nur vor Einbrechern schützen, hat dabei aber versehentlich ihr Haus angezündet. Nun hat sie keine andere Möglichkeit, als vorübergehend mit ihrem hypochondrischen Rauhaardackel und dem Rest ihrer Krimisammlung in das Seniorenheim Three Willows einzuziehen. Zwei Wochen gibt sie dem Ganzen und dann will sie wieder raus, denn schließlich ist sie vorher auch gut alleine zurechtgekommen. Aus dem Grund will sie am liebsten nichts mit den eigenwilligen Bewohnern von Three Willows zu tun haben. Dies ändert sich, als sich einige ungewöhnliche Unfälle ereignen. Denn Adelaide ist sich sicher, dass hinter den Unfällen mehr steckt und beginnt zu ermitteln. Dabei kommt sie dem Täter gefährlich nahe und muss um ihre Leben fürchten.

Meine Meinung:
Ich habe selten von Anfang an so gelacht wie bei diesem Krimi. Was schon alleine an der Protagonistin Adelaide Peel liegt, die eine Marke für sich ist. Sie nimmt kein Blatt vor den Mund, hat zuweilen eine ziemlich ruppige Art an sich, aber auch einen großen Sinn für Gerechtigkeit. Letzteren sieht man vor allem daran, wie sie sich für die Altenpflegerin Nola Jelani einsetzt, als sich einer der Bewohner vollkommen unmöglich ihr gegenüber verhält. Zudem lässt sie sich durch nichts aus der Ruhe oder von ihrem Plan, den Täter oder die Täterin auf die Schliche zu kommen, abbringen.

So begeben wir uns zusammen mit Adelaide auf die Spurensuche, als immer mehr mysteriöse Unfälle im Seniorenheim geschehen. Denn das es sich dabei um mehr als nur unglückliche Unfälle handelt, glaubt Adelaide nicht. Ich habe sie wirklich gern bei ihrer Spurensuche begleitet, bei der sie einige Geheimnisse der Bewohner und Angestellten aufdeckt, die diese lieber geheimgehalten hätten. Zudem gibt es einen Haufen Verdächtige, die gute Motive für die Taten haben, was die Handlung von Anfang bis Ende spannend gemacht hat. Zugegeben, ich hatte sehr schnell eine Vermutung, wer hinter allem stecken könnte und lag damit auch richtig. Dennoch war mir das Motiv dieser Person nicht klar, weswegen ich den Krimi dennoch nicht aus der Hand legen konnte.

Zum Lachen und Schmunzeln hat mich neben Adelaide mit ihrem hypochondrischen Rauhaardackel Broderick, ihr Großneffe Oliver und die ganzen Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims, die alle ihre kleinen und großen Eigenheiten haben, die Wiedererkennungswert hatten. Gerade durch ihre Eigenheiten entstanden immer wieder lustige Situationen und Dialoge, die mitunter auch mal hitzig werden konnten. Ich habe mich jedenfalls köstlich amüsiert.

Fazit:
Ein spannender und humorvoller Krimi, in dem wir die 83-jährige Adelaide Peel in das Seniorenheim Three Willows begleiten, in dem sie unfreiwillig wohnt und es gleich mit einigen mysteriösen Unfällen zu tun bekommt. Ich habe Adelaide gern bei ihrer Spurensuche begleitet, die von Anfang bis Ende spannend war, was auch daran lag, dass es einige verdächtige Personen mit einem guten Motiv gab. Zudem habe ich mich köstlich über Adelaide, ihren hypochondrischen Rauhaardackel Broderick, ihren Großneffen Oliver und die ganzen Bewohnerinnen und Bewohner des Seniorenheims amüsiert. Denn durch deren Eigenheiten sind immer wieder lustige Situationen und Dialoge entstanden.

Veröffentlicht am 17.07.2026

Miss Peel auf Mördersuche

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Ein Krimi, mit viel Augenzwinkern geschrieben und gut zu lesen, allerdings zieht es sich teilweise etwas. Die Protagonisten sind toll beschrieben, jeden einzelnen mit seinen Eigenarten und Ticks kann man ...

Ein Krimi, mit viel Augenzwinkern geschrieben und gut zu lesen, allerdings zieht es sich teilweise etwas. Die Protagonisten sind toll beschrieben, jeden einzelnen mit seinen Eigenarten und Ticks kann man sich gut vorstellen, nicht zu kurz kommen auch die mit viel Humor beschriebenen Alters-Wehwehchen. Die Allüren von Dackel Broderick sind einzigartig.

Adelaide Peel muss nach einem von ihr verursachten Brand ihre Wohnung verlassen und zieht mit jeder Menge Bauchgrummeln in das Altenheim Three Willows. Sich hier zu etablieren, fällt ihr wahnsinnig schwer, bis einige merkwürdige Todesfälle auftreten, die Adelaide zum Nachdenken anregen. Mit viel Enthusiasmus macht sie sich auf den Weg den Mörder zu suchen. Dabei ist es egal, dass sie ab und an vom Weg abkommt.

Wer Krimis mag, die mit Witz geschrieben sind, ist hier richtig.

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Veröffentlicht am 03.08.2026

Grantige Ermittlerin trifft Seniorenheim

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Nachdem die 83-jährige Adelaide Peel versehentlich ihr eigenes Haus niedergebrannt hat, bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit ihrem Rauhaardackel Broderick ins Seniorenheim Three Willows zu ...

Nachdem die 83-jährige Adelaide Peel versehentlich ihr eigenes Haus niedergebrannt hat, bleibt ihr nichts anderes übrig, als mit ihrem Rauhaardackel Broderick ins Seniorenheim Three Willows zu ziehen. Begeistert ist sie davon natürlich überhaupt nicht. Als dann kurz nach ihrer Ankunft eine Mitbewohnerin stirbt, ist für Adelaide schnell klar: Das war Mord. Also beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln – sehr zum Leidwesen der anderen Bewohner.

Mit Adelaide musste ich am Anfang erst einmal warm werden. Mit ihrer grantigen Art war sie mir zunächst nicht unbedingt sympathisch. Das hat sich aber ziemlich schnell geändert und irgendwann hatte ich sie genauso ins Herz geschlossen wie die vielen skurrilen Bewohner des Seniorenheims. Gerade die unterschiedlichen Charaktere und der trockene Humor haben mir richtig gut gefallen und mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht.

Ein paar kleine Kritikpunkte gab es für mich trotzdem. Zwischendurch hatte die Geschichte ein paar Längen und auch das Ende zog sich etwas. Außerdem wurde der Running Gag um Brodericks Blähungen meiner Meinung nach etwas zu oft aufgegriffen. Anfangs war das noch witzig, irgendwann war es einfach nur noch zu viel.

Trotzdem hat mich der Cosy Crime insgesamt gut unterhalten. Die Mischung aus ungewöhnlicher Ermittlerin, liebenswerten Figuren und einer guten Portion Humor macht einfach Spaß. Wer humorvolle Krimis mit skurrilen Charakteren mag, sollte sich Three Willows: Mord und Häkeldeckchen auf jeden Fall einmal anschauen.

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