Cover-Bild Mittsommercamp zum Verlieben
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15,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Nova MD
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Wholesome Romance
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 342
  • Ersterscheinung: 21.06.2024
  • ISBN: 9783989423916
Michaela Metzner

Mittsommercamp zum Verlieben

Als Beas Leben in die Brüche geht, wird ausgerechnet ein schroffer Wikinger ihr Rettungsanker.

In der schwedischen Idylle ihr gebrochenes Herz heilen – das sind Beas Auswanderungspläne. Schneller, als ihr lieb ist, landet sie jedoch auf dem Boden der Tatsachen: Ihr rotes Schwedenhäuschen liegt irgendwo im Nirgendwo, ist renovierungsbedürftig, und sie muss notgedrungen eine Stelle in einem Sommercamp annehmen. Die aufsässigen Jugendlichen und ihr grummeliger, aber auch gut aussehender Chef Ed bringen alles durcheinander, vor allem ihre Gefühle. Und ehe sie sich’s versieht, hat sie sich hoffnungslos verliebt.
Doch sie muss sich entscheiden zwischen einem echten Neuanfang und der Rückkehr in ihr altes Leben. Ist Bea mutig genug, ins kalte Wasser zu springen?

Ein authentischer Roman über Zimtschnecken, Elche und das große Glück.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2024

Eine schöne Liebesgeschichte mit wichtiger Botschaft

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Nachdem Beas Verlobter sie betrogen und aus der gemeinsamen Wohnung verjagt hat, entschließt sich diese nach Schweden in ein kleines rotes Schwedenhäuschen an einem See auszuwandern. Sie hatte sich alles ...

Nachdem Beas Verlobter sie betrogen und aus der gemeinsamen Wohnung verjagt hat, entschließt sich diese nach Schweden in ein kleines rotes Schwedenhäuschen an einem See auszuwandern. Sie hatte sich alles etwas einfacher vorgestellt, da ihr Häuschen etwas renovierungsbedürftiger ist als erwartet. Dies verursacht allerdings sehr viele Kosten und da mal als Sekretärin in Schweden schwer einen Job bekommt, meldet sie sich um Betreuerin für ein Sommercamp zu sein. Ihr Chef Ed, ein gutaussehender Riese, ist anfangs skeptisch, jedoch verbringen die beiden gezwungenermaßen viel Zeit zusammen, wobei sie sich unweigerlich näher kommen …

Die Charaktere:

Bea wird von allen als die typisch verklemmte Deutsche vorverurteilt. Sie ist eigentlich sehr sympathisch, wenn auch etwas schüchtern und auch wenn sie behauptet, dass sie mit Jugendlichen nicht klarkommt, ist sie dennoch eine Person zu der sie aufschauen und als Vorbild nehmen können. Die Entwicklung, die Bea in diesem Buch durchmacht zu verfolgen war echt toll.
Ed ist in diesem Buch mein Lieblingscharakter. Er ist Sozialarbeiter und setzt sich für sozial benachteiligte Kinder ein, um diesen zu helfen, etwas aus sich zu machen. Trotz seiner wikingerhaften Erscheinung ist er ein herzensguter Mensch.
Die Jugendlichen aus dem Sommercamp sind ebenfalls super Charaktere, über die ich auch gerne noch mehr gelesen hätte.

Die Umsetzung:

In letzter Zeit finde ich Bücher, welche in Schweden spielen echt toll und daraufhin bin ich auf dieses Buch gestoßen. Ich hatte zuvor noch nie von dem Verlag gehört, finde dessen Agenda jedoch echt super, da diese darauf beruht authentische Liebesgeschichten, welche in anderen Ländern spielen zu veröffentlichen und über diese Länder aufzuklären. Davon bin ich auf jeden Fall begeistert und habe es deshalb richtig cool gefunden, dass die Autorin in Schweden gelebt hat, in dem Buch vorne ein paar Fakten zu Schweden stehen, es schwedische Rezepte darin gibt und ein kleines schwedisch Wörterbuch.
Ich bin super in die Geschichte gestartet, da es der Schreibstil einem einfach macht und das Setting einfach nur traumhaft ist. Die Autorin hat es geschafft Schweden richtig schön malerisch zu beschreiben. Die Geschichte an sich fand ich ebenfalls unheimlich toll, da durch das Sommercamp noch ein richtig schöner sozialer Aspekt in die Geschichte mit einfloss. Wie alle Bea vorverurteilten, war ziemlich mitreißend, aber dafür war es umso schöner mitzubekommen, wie sich die Dynamik immer mehr veränderte und sich nicht nur Ed immer besser mit Bea verstand, sondern auch alle anderen. Ein Negativpunkt habe ich, und zwar hatte Bea eine meiner Meinung nach echt dumme und falsche Entscheidung getroffen und diese und wie alle damit umgingen, fand ich im Buch nicht ganz so optimal umgesetzt. Sonst fand ich die Geschichte jedoch richtig gut.

Mein Fazit:

Eine richtig süße Geschichte, die mal wieder zeigt, dass man andere nicht zu schnell vorverurteilen soll und auch wenn etwas auf den ersten Blick nicht so toll scheint, man es trotzdem wagen sollte. Ich habe diese Liebesgeschichte super gerne gelesen und kann sie nur wärmstens weiterempfehlen, weshalb sie auch 4,5 von 5 Sterne von mir bekommt.

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Veröffentlicht am 15.07.2024

Selbstfindung, Liebe und jede Menge schwedisches Flair

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Der jüngste Band der Reihe Travel Love Stories kommt aus dem hohen Norden: Michaela Metzners Roman „Mittsommercamp zum Verlieben“ liefert wunderschöne hyggelige Wohlfühlmomente und mit viel Lokalkolorit ...

Der jüngste Band der Reihe Travel Love Stories kommt aus dem hohen Norden: Michaela Metzners Roman „Mittsommercamp zum Verlieben“ liefert wunderschöne hyggelige Wohlfühlmomente und mit viel Lokalkolorit das Schwedenfeeling für Zuhause.

Nach 14 Jahren Beziehung wird Bea von ihrem Verlobten Thomas sitzen gelassen. Kurzerhand beschließt sie Deutschland den Rücken zu kehren und nach Schweden auszuwandern. Vor Ort muss sie jedoch feststellen, dass ihr Plan nicht zu Ende gedacht war. Um ihre marode Hütte zu sanieren, nimmt Bea den Betreuerjob in einem Sommercamp für Teenager an. Neben herausfordernden Kindern hat sie es nun auch noch mit dem äußerst mürrischen Chef Ed zu tun, der ihr Herz schneller schlagen lässt und kommt nicht umhin ihr eigenes Leben zu überdenken.

Michaela Metzner beschreibt in einem sehr flüssigen Schreibstil vor allem die landschaftlichen Besonderheiten sehr greifbar, sodass ich mich als Leser voll und ganz in die schwedische Landschaft zwischen See und Wald versetzt fühle. Auch die landestypischen Sitten und Gebräuche, sowie die eingestreuten schwedischen Wörter tragen zu diesem Gefühl bei. Wer sich die Wörter nicht erschließen kann, findet auf den letzten Seiten eine Wörterliste. Der Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt, wobei diese abschnittsweise zwischen Bea und Ed wechselt. Eigentlich ein cleverer Schachzug, genau an dieser Stelle hätte ich mir aber doch noch etwas mehr Intensität in dem großen Gefühlsaufruhr gewünscht.
Die Hauptfiguren sind ausgesprochen sympathisch und charakterlich sehr verschieden, was die Handlung um so interessanter macht. Der Sozialarbeiter Ed betreut nicht nur das Sommercamp, sondern auch Kinder und Jugendliche in Stockholm, die in heiklen (familiären) Situationen stecken. In seiner Arbeit mit den Kindern zeigt er sich stets souverän. Aber auch er hat sein eigenes Päckchen zu tragen. Recht wortkarg und manchmal etwas brummig, lässt er nicht so leicht jemanden an sich heran. Die deutsche Sekretärin Bea hat eigentlich überhaupt keine Ahnung von Kindern und wirbelt mit ihrer mangelnden Erfahrung und ihrer Tollpatschigkeit das Campleben ziemlich durcheinander. Überhaupt verhält sie sich mitunter recht widersprüchlich, ziemlich stur, mal spontan und chaotisch, dann wiederum absolut organisiert. Neben ihrem Beziehungsende muss sie sich nun endlich auch den Dämonen ihrer Vergangenheit stellen und gelangt dabei durchaus zu überraschenden Einsichten. Auch das Mädchen Rika ist eine spannende Figur: Mit einer alkoholkranken Mutter und ohne Kontakt zu ihrem Vater hat sie es nicht leicht im Leben und kompensiert ihre Enttäuschung und Überforderung mit provokantem, wie selbstverletzenden Verhalten. Sie und ihre Situation sind für Bea der Auslöser sich mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen.
Die ganz große Spannung kommt in diesem kuscheligen Wohlfühlroman nicht auf, was für diese Art Lektüre allerdings weder untypisch noch negativ ist. Über viele kleine und größere Umwege läuft die Handlung auf ein Ende hinaus, dass sich schon beim Lesen des Klappentextes erahnen lässt. Durch die authentisch wirkenden Schwierigkeiten einer Auswanderin und viele persönliche Schicksalsschläge und Probleme sowohl bei den Hauptcharakteren wie auch bei den Jugendlichen wird es aber auf keinen Fall langweilig. Man merkt auf jeden Fall, dass die Autorin über eigene Schwedenerfahrungen bauen kann. Ernste Themen werden zwar angerissen, aber nicht soweit vertieft, als dass die Wohlfühlatmosphäre in Gefahr gerät.
Diese cozy Liebesgeschichte mit viel schwedischem Flair und einer guten Portion Selbstreflexion ist eine ideale leichte Sommerlektüre, nicht nur für Schwedenfans.

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Veröffentlicht am 08.07.2024

Berührendes Buch

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Ein wirklich schönes Buch, tolle Aufmachung und schöner Schreibstil - ich habe es verschlungen!
Die Geschichte von Ed und Bea ist einfach toll, da es hauptsächlich auf einem Feriencamp für benachteiligte ...

Ein wirklich schönes Buch, tolle Aufmachung und schöner Schreibstil - ich habe es verschlungen!
Die Geschichte von Ed und Bea ist einfach toll, da es hauptsächlich auf einem Feriencamp für benachteiligte bzw. schwierige Kids handelt. Es ist einfach toll zu sehen, wie die Kids und Erzieher während der Zeit über sich herauswachsen. Besonders spannend ist die Zeit nach Abschluss des Camps und wie die Chraktere in Kontakt bleiben.
Das Buch hat eine ganz wundervolle Art einen zu fesseln, als wäre man selbst in Schweden und würde dabei sein. Man erfährt viel über Schweden, die Eigenarten der Menschen und die Wahrnehmung von Deutschen - sehr lustig! Und auch Rezepte und ein Worterbuch ist inbegriffen!
Am Ende hat man fast das Gefühl, man müsste jetzt Fika machen :)
FAZIT: klare Leseempfehlung- zum wegträumen und abschalten und einfach Freude auf Schweden bekommen!

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Veröffentlicht am 07.07.2024

Ein Sommer in Schweden

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Nachdem ihr Verlobter Bea spontan sitzen lässt, ihr aber das Ferienhaus (Stuga) in Schweden überlässt. Wandert Bea spontan, von Ulm nach Schweden aus, ohne Geld und ohne Job. Um über die Runden zu kommen, ...

Nachdem ihr Verlobter Bea spontan sitzen lässt, ihr aber das Ferienhaus (Stuga) in Schweden überlässt. Wandert Bea spontan, von Ulm nach Schweden aus, ohne Geld und ohne Job. Um über die Runden zu kommen, hilft sie spontan als Betreuerin in einem Sommercamp aus. Dabei ist ihre deutsche Art nicht immer von Vorteil und ihr neuer Chef Ed scheint auch etwas cholerisch zu sein. Ob das alles gut gehen kann?
Am Anfang habe ich etwas gebraucht um in die Geschichte reinzukommen. Sie war tiefgründiger als ich es erwartet hatte. Aber mit der Zeit habe ich mich richtig wohl gefühlt, zusammen mit Bea, im Sommercamp zu arbeiten und Land und Leute näher kennen zu lernen. Und wie immer bei einem @flamingo.tales_verlag Buch, packt mich jetzt die Reiselust und ich möchte auch unbedingt mal nach Schweden fahren, dort wandern gehen und abends zur Abkühlung in einem wunderschönen See schwimmen.
Das Buch ist eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen und ihrer Liebe zu Schweden.
Von mir eine klare sommerliche Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Sympathische Sommerstimmung

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Heute geht es um das Buch „Mittsommercamp zum Verlieben“ von Michaela Metzner, welches im. Flamingo Tales Verlag erschienen ist.

Besonders gefallen hat mir die Grundatmosphäre des Buches. Das Setting ...

Heute geht es um das Buch „Mittsommercamp zum Verlieben“ von Michaela Metzner, welches im. Flamingo Tales Verlag erschienen ist.

Besonders gefallen hat mir die Grundatmosphäre des Buches. Das Setting in Schweden mit Natur, Camp-Feeling und nordischer Sommerstimmung sorgt für ein schönes Ambiente, in das man sich gut hineinträumen kann. Gerade solche Kulissen machen für mich bei Wohlfühlromanen oft viel aus, und das ist hier definitiv gelungen.

Positiv fand ich außerdem, dass die Geschichte nicht nur leicht und romantisch bleibt, sondern auch ernstere Themen anspricht. Jugendliche mit Problemen, Menschen mit emotionalem Gepäck und die Erkenntnis, dass nicht nur junge Menschen kämpfen, sondern auch Erwachsene ihre eigenen Baustellen haben, all dies hat dem Roman mehr Tiefe gegeben.

Bea und Ed als Protagonisten hatten genug Dynamik, dass ich weiterlesen wollte. Man wollte wissen, wie sich ihre Geschichte entwickelt. Gleichzeitig hatte ich mit Bea manchmal meine Schwierigkeiten, da sie auf mich stellenweise sprunghaft und etwas anstrengend wirkte, besonders in Bezug auf ihren Ex Thomas und manche Entscheidungen.

Einige Szenen empfand ich zudem als unrealistisch oder etwas holprig erzählt, etwa wenn es um Jobsuche, Lebensrealität oder alltägliche Logik ging. Auch der Roadtrip hatte aus meiner Sicht viel Potenzial, wurde dann aber eher knapp abgehandelt. Da hätte ich mir mehr gewünscht.

Weniger überzeugt haben mich auch manche intimen Szenen, die für mich eher fremdschämig als romantisch wirkten. Das Ende war mir schließlich etwas zu kitschig und fühlte sich eher nach Überidealisierung als nach einer wirklich gewachsenen Liebesgeschichte an.

Trotzdem bleibt „Mittsommercamp zum Verlieben“ für mich ein nettes, lesbares Buch mit schönen Momenten und sympathischer Sommerstimmung. Es war für mich eher ein solider Roman mit einigen Schwächen, kein Herzenshighlight, aber durchaus eine angenehme Lektüre für zwischendurch. Nicht schlecht, aber auch kein großes Highlight.

Ich vergebe 3,75 von 5 Sternen.

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