Cover-Bild Klartext
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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 23.04.2025
  • ISBN: 9783442762491
Sara Nović

Klartext

Roman - New-York-Times-Bestseller / Reese Witherspoons Buchclub-Empfehlung / Buch des Jahres in Washington Post, Booklit, Publisher's Weekly
Judith Schwaab (Übersetzer)

»Eine augenöffnende und zu Herzen gehende Geschichte über menschliche Verbindungen und die Schönheit und Widrigkeit, die es mit sich bringt, gehörlos zu sein. Ich liebe dieses Buch!« Reese Witherspoon

In einem Internat für Gehörlose kreuzen sich schicksalhaft die Wege einer Lehrerin und dreier Jugendlicher.

Charlie, die rebellische Neue an der River Valley School, kämpft mit ihren Gefühlen und damit, sich verständlich zu machen, denn bisher hatte sie keinen Kontakt zur Gemeinschaft der Gehörlosen. Austin gilt als Überflieger, doch seine Welt gerät ins Wanken, als seine kleine Schwester hörend geboren wird. Und Schulleiterin February Waters weigert sich zu akzeptieren, dass ihre Schule schließen muss – und ihre Ehe womöglich vor dem Aus steht. Als Charlie und Austin zusammen mit einem weiteren Schüler aus dem Internat verschwinden, beginnt für February ein Wettlauf gegen die Zeit.

Dies ist eine Geschichte über Gebärdensprache und Lippenlesen, erste Liebe und Herzschmerz und vor allem über große Beharrlichkeit, Wagemut und Lebensfreude. Eine unvergessliche Reise in die Gemeinschaft der Gehörlosen und ein Fest der menschlichen Verbundenheit.

Der neue Roman von Sara Nović, die selbst gehörlos ist, entführt Leser*innen in die ebenso spannende wie zerbrechliche und widersprüchliche Welt der Gehörlosen, in der vieles auch nicht anders ist als unter Hörenden und die dennoch ganz eigenen Regeln unterliegt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.01.2026

Eine herzerwärmende Geschichte in der Welt der Gehörlosen

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In einem Internat für Gehörlose in Amerika kreuzen sich die Wege von Charlie, Austin und February. Charlie, taub geboren, erhielt mit zwei Jahren ein Cochleaimplantat, das ihr aber kein ausreichendes Hörvermögen ...

In einem Internat für Gehörlose in Amerika kreuzen sich die Wege von Charlie, Austin und February. Charlie, taub geboren, erhielt mit zwei Jahren ein Cochleaimplantat, das ihr aber kein ausreichendes Hörvermögen verschafft und sie vom Erlernen der Gebärdensprache und damit von normaler Kommunikation ausgeschlossen hat. Austins Vorfahren sind seit Generationen taub, und er gilt als Überflieger in der Gehörlosengemeinschaft. Die Geburt seiner Schwester stellt jedoch seine Welt auf den Kopf. February, die Direktorin des Internats, kämpft sowohl um ihre Ehe als auch um den Erhalt der Einrichtung, die aufgrund finanzieller Schwierigkeiten geschlossen werden soll.

Die gehörlose Autorin Sara Novic nimmt die Leser mit auf eine Reise in die Welt der Gehörlosen und beleuchtet ihre Herausforderungen, ihre tiefe Verbundenheit und ihren unermüdlichen Kampf um Anerkennung. Das Buch bietet eine Einführung in die Gebärdensprache, geschichtliche Einblicke und beleuchtet medizinische Fortschritte und ihre Tücken. All dies ist in eine fesselnde Geschichte mit liebenswerten und sympathischen Protagonisten eingebettet. Dieses Buch hat alles, was ein großartiges Leseerlebnis ausmacht, und ich konnte es kaum aus der Hand legen.

Reese Witherspoon beschreibt es treffend als „eine augenöffnende und zu Herzen gehende Geschichte über menschliche Verbindungen und die Schönheit und Widrigkeit, die es mit sich bringt, gehörlos zu sein. Ich liebe dieses Buch!“ Ich könnte es nicht besser zusammenfassen. Dieses Buch ist ein echtes Lesehighlight, das ich jedem wärmstens empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 23.08.2025

Absolut großartig

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In einem Internat für Gehörlose in Amerika treffen drei Jugendliche und eine Lehrerin aufeinander. Eine Begegnung die vieles verändern wird. Die Direktorin der Schule erfährt das diese von einer Schließung ...

In einem Internat für Gehörlose in Amerika treffen drei Jugendliche und eine Lehrerin aufeinander. Eine Begegnung die vieles verändern wird. Die Direktorin der Schule erfährt das diese von einer Schließung bedroht ist und weiß nicht wie sie einen Weg finden soll die Schule und somit ihre eigene und die Zukunft der Kinder zu retten.
Währenddessen begegnen sich Charlie, die seit einem Unfall gehörlos ist und mit der Gebärdensprache kämpft und Austin der sozusagen als Star der Schule gilt da er einer lange Anhnenlinie Gehörloser entstammt.
Die beiden kommen sich näher doch dann müssen sie unabhängig voneinander mit ihrem Schicksal klarkommen. Als sie plötzlich aus dem Internat verschwinden steht nicht nur die Direktorin mit dem Rücken zu Wand. Wohin sind die Jugendlichen verschwunden und was haben sie vor?

Dieser Roman hat mich sofort gefesselt und in eine Welt entführt die mir so vollkommen fremd war. Ich habe einen Roman erwartet... bekommen habe ich eine Art Einblick in die Welt der Gehörlosen in Amerika. Nicht nur die Romanhandlung alleine die für sich alleine stehend schon eine Fülle an Informationen liefert hat mich fasziniert sondern auch die regelmäßigen Einschübe in denen der Leser Sachinformationen zu Gebärdensprache, Geschichte der Gehörlosenkommunity, Einblicke in die rechtliche Situation und unheimlich viele sachinfos zum Thema Gehörlosigkeit, Diskriminierung und Gebärdensprache bekommt. Es geht um Liebe, Selbstbestimmung, Rebellion, Zugehörigkeit, Ableismus, Freiheit und so viel mehr

Die Autorin die selbst Gehörlos ist beschriebt hier anhand der Protagonisten die Situation gehörloser Menschen und schafft es im Laufe des Romans auf Missstände hinzuweisen, sich für mehr Selbstbestimmung einzusetzen und gleichzeitig aufzurütten und zu unterhalten.
Für mich war dieses Buch etwas ganz besonderes und ich würde es jederzeit sofort mit Freuden weiterempfehlen und am liebsten hätte ich nach der letzten Seite sofort wieder von vorne anfangen zu lesen.
Ein absolutes Highlight von dem ich mir wünsche das es noch viele Menschen erreicht.

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Veröffentlicht am 04.08.2025

Ich habe dieses Buch nicht nur gelesen. Ich habe es gefühlt

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📚 Klartext – Sara Nović
✨ Ein Roman über Sprache, Stille und das, was dazwischen liegt.

Dieses Buch war für mich kein „Ich lese mal was über Gehörlosigkeit“ – das war ein „Ich lese über etwas, das sich ...

📚 Klartext – Sara Nović
✨ Ein Roman über Sprache, Stille und das, was dazwischen liegt.

Dieses Buch war für mich kein „Ich lese mal was über Gehörlosigkeit“ – das war ein „Ich lese über etwas, das sich wie Zuhause anfühlt.“ 🏡

Klartext hat mir an vielen Stellen das Herz gedrückt. 🫶
Weil ich so vieles wiedererkannt habe: Gebärdensprachpoesie 🤟, Schweigen zwischen Sätzen, Unsicherheiten, Vorurteile, der Kampf um Sichtbarkeit. 🎭

Ich bin als hörendes Kind gehörloser Eltern aufgewachsen – und plötzlich las ich Figuren, die das nicht erklären mussten.
Sie waren einfach da. 🌼

Wir folgen Charlie, die mit Cochlea-Implantat groß wurde und an der River Valley School 🏫 erstmals Zugang zur Gehörlosenkultur bekommt.
Austin, der dachte, seine Familie wäre ein Safe Space 🫂.
Und February, die mit Chaos-Charme versucht, den Laden zusammenzuhalten. 🎓✨

Das ist kein typisches Coming-of-Age.
Es ist Coming-into-Voice. 📢
Und ja, diese Stimme ist laut – auch ohne Lautsprache.

Was drin steckt:

💬 Gebärdensprache, ganz selbstverständlich
💬 CODA-Vibes
💬 Bildungspolitik, die wütend macht 😡
💬 Aufklärungs-Einschübe, die man freiwillig liest ✍️
💬 Kapitel, nach denen man googelt, ob es die River Valley School wirklich gibt (leider nein)

Was ich mitgenommen habe:
Manchmal reicht es, wenn jemand Klartext spricht – über eine Welt, die für viele unsichtbar ist. Und für manche so verdammt vertraut. 🌍

📌 Fazit:
Klartext ist mein Herzensbuch 2025. 💛
Weil es nicht „erklärt“, sondern erzählt.
Und weil es die Gehörlosenkultur ehrt. 🌟

Wenn du verstehen willst, was es heißt, sich Sprache zu erobern – lies das. 📖
Wenn du wissen willst, was Inklusion wirklich bedeutet – lies das. ✨
Und wenn du einfach ein kluges, warmes Buch suchst – lies das auch. 🧡

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Veröffentlicht am 22.05.2025

Mischung aus Own-Voice-Roman, Coming-of-Age-Geschichte und Familiendrama, der beiläufig viele Informationen zur Gehörlosigkeit vermittelt - vielschichtig, empathisch und mitreißend

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Charlie ist gehörlos und trägt ein Cochlea-Implantat. Ihre Eltern wollten, dass sie wie andere Kinder aufwächst, weshalb sie auf eine herkömmliche Schule gegangen ist und bisher nicht die Gebärdensprache ...

Charlie ist gehörlos und trägt ein Cochlea-Implantat. Ihre Eltern wollten, dass sie wie andere Kinder aufwächst, weshalb sie auf eine herkömmliche Schule gegangen ist und bisher nicht die Gebärdensprache gelernt hat. Charlie ist mit dem Implantat unglücklich und könnte sie selbst entscheiden, würde sie es nicht tragen. Als sie auf ein Internat für Gehörlose wechselt, hält sie sich erstmalig in einer Gemeinschaft von Gehörlosen auf uns muss die Gebärdensprache ganz von vorn lernen.
Dort lernt sie Austin kennen, der nicht spricht und nur die Gebärdensprache beherrscht. Er stammt aus einer Familie von Gehörlosen, seine Großeltern und seine Mutter sind gehörlos und sein Vater arbeitet als Gebärden-Dolmetscher. Als seine Schwester geboren wird und hören kann und sein Vater sie als "perfekt" bezeichnet, ist Austin wie vor den Kopf gestoßen.
February Waters ist Direktorin des Internats, das sie mit viel Empathie für ihre Schüler leitet. Sie ist hörend, beherrscht jedoch die Gebärdensprache, da ihre Mutter gehörlos ist. Als sie privat und beruflich gleichzeitig zu kämpfen hat, da die Sorgen um ihre Mutter zunehmen, ihre Ehe kriselt und das Internat aus wirtschaftlichen Gründen geschlossen werden soll, verschwinden ausgerechnet noch drei ihrer Schüler spurlos.

Die Autorin Sara Nović ist selbst gehörlos, erlebte den Hörverlust allerdings erst im Lauf ihres Lebens, weshalb sie beide Welten gut kennt und genau das merkt man ihrem Roman an. Auf sehr authentische Weise beschreibt sie das Leben von Gehörlosen und das ihrer Angehörigen mit allen Problemen und Verständnisschwierigkeiten, die es gibt.
In "Klartext" erzählt sie nicht nur von drei ganz unterschiedlichen persönlichen Schicksalen im Zusammenhang mit der Gehörlosigkeit, sondern vermittelt auch in Einschüben zwischen den einzelnen Kapitel Sachwissen über die Gebärdensprache und den historischen gesellschaftlichen und politischen Umgang mit der Gehörlosigkeit.

Es ist aufschlussreich und berührend zu erfahren, mit welchen Widrigkeiten Gehörlose zu kämpfen haben, wie Gebärdensprache in der Vergangenheit stigmatisiert und ausgemerzt wurde und wie sie von hörenden Angehörigen als peinlich empfunden werden kann. Gleichzeitig ist es bewegend zu sehen, wie hörende Eltern sich ein "normales", einfaches Leben für ihre gehörlosen Kinder wünschen und sie damit erst recht als Menschen mit Behinderung einordnen. So ist es bei Charlie der Fall, für die das Cochlea-Implantat kein Allheilmittel, was sie insbesondere ihrer Mutter nicht vermitteln kann, sie es im Gegenteil als belastend empfindet und sich am Ende als ernstzunehmende Gefahr für ihre körperliche Unversehrtheit herausstellt.

"Klartext" ist eine Mischung aus Own-Voice-Roman, Coming-of-Age-Geschichte und Familiendrama, der beiläufig viele Informationen zur Gehörlosigkeit vermittelt. Es ist vielschichtiger und empathischer Roman, der einen mitreißenden Einblick in die Gemeinschaft und Kultur der Gehörlosen bietet und eine berührende Geschichte mit lebensechten und liebenswerten Charakteren über Zusammenhalt und Verbundenheit, aber auch über Verantwortung, Selbstvertrauen und den Mut, für seine Ideale zu kämpfen und seinen eigenen Weg zu gehen. Es ist ein augenöffnender Roman für mehr Verständnis, Inklusion, Diversität und das Recht auf Selbstbestimmung.

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Veröffentlicht am 07.08.2025

Literarische Inklusion

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Stell dir vor, Hogwarts, aber ohne Zauberstäbe – dafür mit ganz viel echter Magie: Sprache, die man mit den Händen spricht, Emotionen, die ohne Worte knallen, und Teenies, die ganz schön viel zu sagen ...


Stell dir vor, Hogwarts, aber ohne Zauberstäbe – dafür mit ganz viel echter Magie: Sprache, die man mit den Händen spricht, Emotionen, die ohne Worte knallen, und Teenies, die ganz schön viel zu sagen haben. Willkommen an der River Valley School für Gehörlose, wo das Leben nicht leise, sondern einfach anders klingt.
👧 Charlie, neu an der Schule, rebellisch, unglücklich mit ihrem Cochlea-Implantat und bisher Außenseiterin in beiden Welten – weder hörend noch gehörlos so richtig angekommen. 🧑‍🎓Austin, Star der Schule, plötzlich aus der Bahn geworfen, als seine kleine Schwester „perfekt“ hören kann. Und 🧑‍🏫February Waters, Schulleiterin mit Herz, die versucht, ihre Ehe, die Schule und ihren inneren Frieden zusammenzuhalten, während alles um sie herum zerbröselt.
Was wie eine Coming-of-Age-Story beginnt, wird zu einem stillen Aufschrei: Was bedeutet es, gehört zu werden – in einer Welt, die dich ignoriert, weil du anders kommunizierst? Sara Nović, selbst gehörlos, bringt mit „Klartext“ eine Geschichte zu Papier, die nicht nur aufrüttelt, sondern richtig unter die Haut geht. Zwischen Drama, Identitätssuche und Solidarität webt sie leise, aber eindrücklich Themen wie Inklusion, kulturelle Zugehörigkeit und Selbstbestimmung ein.
✨ Besonders cool: Die kurzen Einschübe zu Gebärdensprache und Gehörlosengeschichte – kleine Wissensbonbons, die man beim Lesen aufschnappt und direkt weitererzählen will.
📚 Mein Fazit: „Klartext“ ist laut in seiner Wirkung, stark in seiner Aussage – und ein Buch, das jeder lesen sollte, dersich für echte Diversität interessiert. Dazu spannend, clever, emotional, manchmal witzig, manchmal hart – aber immer wichtig.

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