Sie hat die Fäden in der Hand
Bereits der Prolog ist super mysteriös und tatsächlich habe ich ihn am Schluss noch ein zweites Mal gelesen, um ihn dann besser verstehen zu können. Ich finde es immer super erfrischend, wenn bei den Kapiteln ...
Bereits der Prolog ist super mysteriös und tatsächlich habe ich ihn am Schluss noch ein zweites Mal gelesen, um ihn dann besser verstehen zu können. Ich finde es immer super erfrischend, wenn bei den Kapiteln “Auflockerungen” vorweg gehen, in diesem Fall sind es Zitate aus Lehrbüchern, die immer richtig gut passen.
Die Autorin (das war ihr erstes Buch für mich) hat es wunderbar geschafft, mich sofort in die Geschichte hineinzuziehen und das komplexe Götter- und Fähigkeitensystem Schritt für Schritt zu erklären, ohne zu langweilen.
Die beiden Hauptcharaktere machen starke Entwicklung durch und jegliche Emotionen sind von Anfang an spürbar, den Wandel von Kiana finde ich ganz besonders spektakulär. Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven erzählt und beide geben Einblicke, werfen aber auch Fragen auf, die es unbedingt zu lösen gilt.
Kianas Leben nimmt rasant eine Wendung nach der nächsten sowohl ihr Gabe als auch ihre Gefühle sind gut nachzuvollziehen. Sie ist eine starke junge Frau, die mit geschlossenen Augen ihre Reise beginnt, sie langsam öffnet und am Ende wahrscheinlich am liebsten wieder schließen würde, so wie ich auch.
Ein Herz zerreißen, das Ende macht extra Neugier auf den Abschluss dieser Dilogie.
P.S.: 5/5 Sterne, Rezensionen sind immer nur der Eindruck eines einzigen und niemand kann den Geschmack aller treffen. Ich bewerte die Arbeit und zolle meinen Respekt, ein Buch zu schreiben und zu veröffentlichen, indem ich volle Punkte gebe.