Das Kalendermädchen
Okay, also ... das war mal wieder ein typischer Fitzek.
Rasant, verschachtelt, voller WTF-Momente - aber diesmal
mit einem kleinen Twist: Ich konnte der Story nicht immer
ganz folgen. Zu viele Zeitebenen, ...
Okay, also ... das war mal wieder ein typischer Fitzek.
Rasant, verschachtelt, voller WTF-Momente - aber diesmal
mit einem kleinen Twist: Ich konnte der Story nicht immer
ganz folgen. Zu viele Zeitebenen, Namen, Perspektiven.
Irgendwann wusste ich gar nicht mehr, wer mit wem und
wann und wieso eigentlich nochmal?
Was ich aber mochte: Die Idee hinter allem. Das Internat,
der Busse-Kalender (richtig krank, aber spannend), die
düstere Vergangenheit von Valentina. Und dass da so viele
große Themen drinsteckten - Trauma, Schuld, Gewalt in
Familien. Diese kleinen Nebeninfos haben das Buch für
mich aufgewertet.
Was mir gefehlt hat? Eine zentrale Figur, mit der ich richtig
mitfiebern konnte. In anderen Fitzek-Büchern war das
immer ganz klar - hier waren es zu viele auf einmal. Und
das hat mich emotional ein bisschen rausgeworfen.
Trotzdem: Ich war neugierig bis zum Ende. Ich wollte
wissen, was da los ist. Und allein dafür gibt's die 4 Sterne.
Spoiler-Sektion - Was passiert im Buch? (Vorsicht, hier wird
alles verraten!)
Olivia sucht verzweifelt nach einem Stammzellenspender
für ihre Tochter Alma.
Dabei stoßt sie auf Valentina - die früher ein sadistisches
Spiel in einem Internat erfand: den „Busse-Kalender“.
In ihrer Schulzeit setzte sie sogar ihr eigenes Baby auf
diese Liste - angeblich eine Totgeburt.
Doch die Internatsleiterin behielt das Kind und zog es als
ihren Sohn auf: llias.
Jahre später bekommt Valentina mit ihrem damaligen
Freund ein weiteres Kind - Alma - und gibt es zur Adoption
frei.
Olivia und Valentina sind nicht verwandt, aber ihre Wege
kreuzen sich, als die Wahrheit über Alma und llias ans Licht
kommt.
llias, Olivias Student, ist in Wahrheit Valentinas erstes Kind.
Das Ende bringt alles zusammen, wie man's von Fitzek
kennt - vielleicht ein bisschen zu sauber, aber auf jeden Fall
spannend.