Cover-Bild Sinking Ships

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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 04.11.2019
  • ISBN: 9783426524961
Tami Fischer

Sinking Ships

Roman
Sie will sich nicht verlieben. Er hat es schon längst getan … Im Spiegel-Bestseller »Sinking Ships«, dem zweiten Liebesroman in Tami Fischers romantischer und mitreißender Fletcher-University-Reihe, muss Carla lernen, Schwäche zuzulassen – und ihre größte Angst überwinden, um in ihrem Leben der Liebe vielleicht doch noch eine Chance zu geben.

Carla Santos hält nichts von der Liebe. Und schon gar nicht von unerträglich netten, attraktiven Jungs wie Mitchell, dem Bruder ihrer besten Freundin und Kapitän des Schwimmteams.
Denn Carla braucht eine harte Schale, damit ihr das Leben nichts mehr anhaben kann. Damit sie es schafft, ihre beiden kleinen Brüder allein groß zu ziehen und nebenbei auch noch Job und Studium zu stemmen. Deshalb darf niemand wissen, dass sie panische Angst vor Wasser hat, seit sie als kleines Mädchen mit ansehen musste, wie ihre Mutter ertrunken ist. Niemand soll Carla schwach sehen.
Doch als Carla bei einer Party in den Pool stürzt, ist es ausgerechnet Mitchell, der sie in letzter Sekunde vor dem Ertrinken rettet. Gegen ihren Willen lässt Mitchell Carlas Mauern bröckeln, aber bevor sie ihm ihre Gefühle gestehen kann, schlägt das Leben noch einmal mit aller Härte zu. Carla muss sich endlich ihrer größten Angst stellen, wenn sie Mitchell für sich gewinnen will.

»Sinking Ships« ist nach »Burning Bridges« der zweite Liebesroman innerhalb der Romance-Reihe an der Fletcher University, von Spiegel-Bestseller-Autorin Tami Fischer. Im ersten Band »Burning Bridges« steht Carlas Freundin Ella sowie ihre gefährliche Liebe zu dem geheimnisvollen Ches im Mittelpunkt. In den Folgebänden wird es um weitere Mitglieder von Ellas und Claras Clique gehen. Für mehr Info schau gerne auch auf Tamis YouTube-Kanal und auf Instagram vorbei.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.11.2019

Wunderschöner zweiter Teil der Fletcher-University-Reihe

2

Carla Santos vertraut niemanden und Hilfe anzunehmen fällt ihr sehr schwer, deswegen regelt sie ihr Leben auf eigener Faust. Sie kümmert sich um ihre beiden jüngeren Brüder und dies gestaltet sich als ...

Carla Santos vertraut niemanden und Hilfe anzunehmen fällt ihr sehr schwer, deswegen regelt sie ihr Leben auf eigener Faust. Sie kümmert sich um ihre beiden jüngeren Brüder und dies gestaltet sich als ziemlich anstrengend. Geht sie doch neben dem Collage auch noch abends in einer Bar jobben.
Obwohl sie sehr gute Freundinnen hat fällt es ihr schwer ihnen über ihrer Familie zu erzählen und das sie panische Angst vor Wasser hat, behält sie auch für sich. Als sie auf einer Party in Schwierigkeiten gerät, ist es ausgerechnet Mitchell, der Star des Schwimmteams der sie rettet. Carla ist nicht begeistert, kann sie den Kerl doch überhaupt nicht ausstehen. Doch Mitchell lässt nicht locker.

Mir hat der zweite Teil der Fletcher University-Reihe sehr gut gefallen und ich bin wirklich begeistert. Der Schreibstil war sehr schön, flüssig und locker. Die Autorin hat eine wunderbare Geschichte über Vertrauen, Freundschaft und Mut zu Papier gebracht. Dies alles noch in einer wunderschönen Liebesgeschichte verpackt und ich war absolut hin und weg. Ich fand Teil eins ja auch schon sehr gut und diese Fortsetzung knüpft nahtlos daran an. Die zwei Protagonisten fand ich sehr sympathisch. Ich habe sie richtig ins Herz geschlossen, wie auch alle anderen Charaktere. Carla hat sich nichts gefallen lassen und ich fand sie sehr mutig. Sie hatte zwar einen harten Kern, aber ihr Herz auf dem richtigen Fleck. Ach, und Mitchell war einfach perfekt. Seufz!!! Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und werde natürlich Band drei auch lesen. Die Reihe ist nämlich wirklich lesenswert.

Veröffentlicht am 16.06.2020

Sinking ships - oder die Sache mit dem Wasser

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Der Profischwimmer und das Mädchen das sich vor Wasser fürchtet. Tami Fischer hat mich mit Sinking ships erneut mit nach Fletcher genommen und erneut eine ganz wundervolle Geschichte erschaffen. Ich muss ...

Der Profischwimmer und das Mädchen das sich vor Wasser fürchtet. Tami Fischer hat mich mit Sinking ships erneut mit nach Fletcher genommen und erneut eine ganz wundervolle Geschichte erschaffen. Ich muss gestehen ich war ziemlich skeptisch diesem zweiten Teil gegenüber und wollte ihn zunächst absolut nicht lesen. Ich bin nicht so arg der Fan davon, wenn es innerhalb einer Reihe immer um unterschiedliche Personen geht. Doch für den Mai habe ich mir vorgenommen dass ich mutig sein möchte, ich möchte Bücher lesen, zu denen ich normalerweise vielleicht nicht gegriffen hätte. Wobei man das bei sinking ships so auch wieder nicht sagen kann, es passt absolut in mein Lieblingsgenre und zu allen anderen Büchern die ich sonst auch so gerne lese. Lange genug habe ich gewartet, ich wollte mir die Geschichte von Ella und Ches keinesfalls ersetzen oder kaputtmachen lassen. Doch ich wurde nicht enttäuscht, ich habe mich verliebt in dieses Buch, in die Geschichte von Carla und Mitchell, die auf den ersten Blick wohl kaum unterschiedlicher sein könnten.

- Enthält Spoiler -
Ich liebe dieses Buch, es war mega, ich mein man muss sich nur mal dieses Cover ansehen. Der erste Teil war für mich schon absolut der erste Höhepunkt der Reihe, ich wurde auch vom zweiten sehr überrascht. Absolut nicht anstrengend zu lesen, auch wenn ich Reihen mit denselben Protagonisten wie gesagt meistens lieber hab. Ich habe mich nach Teil eins gefragt was denn in den folgenden Teilen noch groß spannendes passieren soll. Mitchell selbst ist der typische Good Guy, auch wenn sich im Laufe des Buches herausstellt, dass auch er es nicht so einfach hat wie alle immer denken, ist seine Welt doch eine Zuckerwattenwolke im Gegensatz zu dem was Ches im ersten Teil erleben und durchmachen musste. Auch wenn man von Carlas Angst erfährt wirkt es so, als ob Tami Fischer nichts Besseres eingefallen wäre, der Profischwimmer und das Mädchen, das sich vor Wasser fürchtet, nicht gerade so spannend. Aber, jetzt kommt das Aber: Die Geschichte zwischen Mitchell und Carla ist einfach wundervoll, zwischen den beiden entwickelt sich eine derart zarte wie starke Liebesgeschichte, bei der man die Funken deutlich spüren kann. Vom Lesen her war der erste Teil komplett anders. Doch das macht den zweiten Teil absolut nicht weniger spannend. Mitchell ist sich ganz am Anfang des Buches eigentlich schon im Klaren darüber, dass er Carla sehr mag. Man bekommt als Leser das Gefühl, dass Carla in seinen Augen mehr als eine typische Schwärmerei darstellt. Von ihrer Seite hingegen nichts als Abscheu. Sie kann Mitchell absolut nicht ausstehen und ist sich auch keineswegs zu schade das ganz gerade heraus auszusprechen. Savannah, Mitchells Schwester und eine lange und gute Freundin von Carla feiert zu Beginn der Geschichte ihren Geburtstag, der wohl für den Startschuss für die Geschichte von Carla und Mitchell angibt. Nach einem Streit zwischen Carla und Arden (sie spielt keine sonderlich große Rolle, Mitchell war vor einiger Zeit einmal mit ihr im Bett, was er zu tiefst bedauert, sie sich allerdings das Gegenteil davon verspricht) fällt Carla aus Versehen in den Pool im Garten von Mitchells und Savannahs Elternhaus. Mitchell, der Carla den ganzen Abend über sowieso nicht aus den Augen gelassen hat, beobachtet die Szene und rettet Carla schließlich. So erfährt er von ihrer riesigen Panik vor dem Wasser, davor, zu ertrinken. Beide spüren die überaus starke Anziehungskraft zwischen ihnen, als sie sich im Poolhaus näher kommen. Carla weiß, dass sie Mitchell eigentlich nicht ausstehen kann, doch wie tief dieser „Hass“ wirklich geht, das weiß sie selbst nicht so genau. Mitchell auf der anderen Seite ist überzeugt davon, sie für sich zu gewinnen. Ihre sich anbahnende Liebesgeschichte wird überschattet von den vielen Problemen mit denen Carla in ihrem Leben zu kämpfen hat, ihre riesige Angst vor dem Wasser ist nach wie vor eine davon. Weil Mitchell ihr unbedingt helfen möchte und Carla auf der anderen Seite Gewissheit braucht, dass er verschwiegen bleibt was ihre persönlichen Dämonen angeht, schließen sie einen Deal. Er darf sie langsam an das Wasser heranführen, was nun mal seine größte Leidenschaft ist, und behält im Gegenzug all sein Wissen über sie für sich. Nicht dass er das nicht eh getan hätte, doch Carla tut sich schwer damit, anderen Menschen in ihrem Umkreis zu vertrauen, da ganz bestimmt nicht Mitchell von jetzt auf dann. Sie hat Mühe und Not sich und ihre Brüder über Wasser zu halten, die Uni kommt dabei mehr als einmal zu kurz. Ihre ganze Lebenssituation ist angespannt und kompliziert, ständig lebt sie in Angst und Hektik. Sie stößt Mitchell immer wieder weg, möchte schweigsam und für sich bleiben, nicht einmal ihren besten Freundinnen vertraut sie sich an, jemals. Doch er gibt nicht auf und ist immer für sie da, selbst wenn sie ihn ausdrücklich um das Gegenteil gebeten hat. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich bitte auch gerne einen Mitchell hätte, er ist einfach toll und immer so lieb, danke.
Mit beiden konnte ich mich total leicht anfreunden. Vor allem die Tatsache, dass die Hälfte des Buches aus Mitchells Sicht beschrieben wurde fand ich einfach toll, ich liebe ja solche Perspektivenwechsel. Carla wirkte manchmal bloß etwas arrogant, ihr Verhalten war mir manchmal etwas suspekt, doch je mehr über man sie, die ruhige Latina mit ausschließlich hohen Schuhen, erfährt, desto klarer wird, dass sie keineswegs bloß das ist, sondern dass sie ihr eigenes ganz schweres Päckchen zu tragen hat, was ihre Verhaltensweise teilweise wieder nachvollziehbar macht.
Das Prickeln zwischen den beiden ging durch die Seiten durch, diese Geschichte hat wirklich alles was mein Leserherz höherschlagen lässt. Ich kann nicht sagen, ob ich den zweiten Teil besser fand, was ja viele sagen, burning bridges war auch einfach so zauberhaft, doch es kann ganz definitv mithalten. Keineswegs langweilig im Gegensatz zum ersten Teil, einfach anders. Sinking ships zeigt, dass Jungs nicht immer Bad Boys sein müssen, um eine perfekt Rolle zu spielen. Denn Mitchell ist alles andere als langweilig und nervig wie Carla ihn zunächst beschrieben hat, auch sie merkt das früher oder später.
Ich freue mich schon sehr auf Hiding Hurricanes und den weiteren folgenden Teil, wie auch immer er heißen wird. Ich freue mich schon jetzt wieder nach Fletcher zurückkehren zu können, diesmal so schnell wie möglich, auch wenn Carla und Mitchell mir wirklich fehlen werden.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.11.2019

Viel besser als der erste Band ...

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Das Cover von "Sinking Ships" finde ich deutlich schöner als das vom ersten Band der "Flechter-University-Reihe". Die blau-türkisfarbenen Wellen mit den goldenen Akzenten darin sehen unglaublich toll aus ...

Das Cover von "Sinking Ships" finde ich deutlich schöner als das vom ersten Band der "Flechter-University-Reihe". Die blau-türkisfarbenen Wellen mit den goldenen Akzenten darin sehen unglaublich toll aus und sowohl der Titel als auch der Inhalt des Buches passen perfekt dazu. Der Schreibstil ist - wie ich finde - viel flüssiger als in "Burning Bridges" und das Lesen hat mir deutlich mehr Freude gemacht. Die Emotionen kamen diesmal viel besser bei mir an und ich liebe die Mischung aus Humor, Gefühl, Tiefgang und Spannung total!

»Wenn man erst einmal sein Gegenstück gefunden hat, bleibt man zusammen, und wenn etwas kaputt zu sein scheint, dann repariert man es und schmeißt es nicht weg.«

Die Geschichte von Carla und Mitchell baut auf einer Hassliebe auf und ich persönlich bin ja ein kleiner Fan von sowas. Dadurch, dass Carla sich keineswegs eingestehen will, dass sie irgendetwas anderes als Hass gegenüber Mitchell empfindet, er es sich aber zum Ziel gemacht hat, ihr das Gegenteil zu beweisen, geraten die beiden immer wieder aneinander. Das zwischen ihnen - was auch immer genau es ist - entwickelt sich sehr langsam, aber ist mit vielen unterhaltsamen Dialogen und Neckereien, tiefgründigen Momenten, Knistern und Bauchkribbeln verbunden. Die Chemie zwischen ihnen stimmt von Anfang an, und zu sehen, wie das beiden - vor allem Carla - nach und nach bewusst wird, das macht unglaublich Spaß zu lesen. Ich habe mich von den beiden immer tiefere in die Geschichte hineinziehen lassen und konnte das Buch irgendwann nicht mehr weglegen. Was ich sehr schön finde ist, wie Persönliches von Carla in die Liebesgeschichte und deren Entwicklung mit eingebaut worden ist und welche Bedeutung wiederum die Entwicklung der Beziehung auf Carla und ihre Zukunft hat. Es passiert nicht wirklich viel Aufregendes und das Ganze ist auch nichts Neues oder Außergewöhnliches, aber es ist schön und vor allem ist es sehr authentisch. So schön und authentisch, dass man einfach beim Lesen dranbleiben muss und sich immer mehr in die Charaktere verliebt.

Vertrauen war eben nicht meine Stärke. Die Vergangenheit hatte mir mehr als einmal gezeigt, dass man nur verletzt werden konnte, wenn man es zuließ. Und ich würde nie wieder verletzt werden.

Carla lernt man als eine ehrgeizige, starke, leidenschaftliche und temperamentvolle junge Frau kennen, die nur ungerne Hilfe von anderen annimmt und es sich selbst nicht gestattet, Schwäche zu zeigen. Ihre Vergangenheit hat sie sehr geprägt und zieht sich noch immer mit in die Gegenwart hinein, aber trotzdem lässt Carla sich nicht unterkriegen. Gerade Im Bezug auf ihre jüngeren Brüder, die sie alleine großzieht, - und das mit 21 Jahren! - hat sie meinen vollsten Respekt verdient. Generell habe ich sie die meiste Zeit über sehr bewundert. Denn auch, wenn sie ein großes Mundwerk hat und sich immer sehr taff zeigt, sieht es in ihr drin manchmal ganz anders aus. Hierbei finde ich sehr schön, dass sie im Laufe der Geschichte eben doch mal Schwäche und somit eine weichere Seite von sich zeigt. Wenn man sie nicht vorher sowieso schon ins Herz geschlossen hat, tut man es spätestens dann. Besonders gut hat mir gefallen, wie sie mit Mitchell's Hilfe anfängt, gegen die Dämonen ihrer Vergangenheit anzukämpfen und alles dafür tut, um stärker als diese zu werden.

Mitchell finde ich unglaublich sympathisch und ich habe ihn auch gleich in mein Herz geschlossen, jedoch hätte ich mir gewünscht, noch etwas mehr von ihm und seinem Leben mitzubekommen. Hin und wieder bekommt man ein paar kleine Informationsschnipsel über seine Familie, aber das hat mir irgendwie nicht gereicht. Ich glaube, wäre man hierbei etwas tiefer gegangen, hätte ich eine deutlich engere Beziehung zu ihm aufbauen können. Nichts desto trotz muss ich aber sagen, dass er ein super liebevoller, hilfsbereiter, fürsorglicher und charmanter junger Mann ist, den man einfach gern haben muss. Besonders geliebt habe ich, dass er sich nicht hat so einfach von Carla abschütteln lassen und wie offen und ehrlich er die ganze Zeit über dazu gestanden hat, was er von ihr möchte. Er hat sich nicht hinter irgendeiner Fassade versteckt, sondern war immer er selbst und hat sich ihr gegenüber so gezeigt, wie er eben ist.

Es brachte niemanden weiter, länger als nötig über schmerzhafte Dinge zu sprechen. Wir vertrauten uns gegenseitig unsere Geheimnisse an und fuhren anschließend damit fort, unser Leben zu leben und das Beste daraus zu machen.

Ein kleines Highlight in diesem Buch war für mich die Freundschaft der Mädels. Die Liebe und der Zusammenhalt zwischen ihnen ist so unglaublich toll und hat sich vor allem zum Ende hin noch einmal ganz besonders deutlich gezeigt. Auch schön finde ich hierbei zu sehen, wie verschieden sie alle sind und wie gut sie sich gerade dadurch innerhalb der Freundschaft ergänzen. Und während ich Savannah hierbei umso mehr ins Herz geschlossen habe, konnte ich Lenny endlich besser kennenlernen. Ich finde sie unglaublich interessant und freue mich wirklich riesig darauf, dass im dritten Band der "Flechter-University-Reihe" ihre Geschichte erzählt werden wird.

Mir hat dieser Band auf jeden Fall noch besser gefallen als "Burning Brigdes" und ich habe mich mehr und mehr in die Charaktere verliebt. Ich bin sehr gespannt, was mich in "Hiding Hurricanes" nächstes Jahr erwarten wird und freue mich total darauf, dort allen wieder zu begegnen.

Veröffentlicht am 30.07.2020

Eine zuckersüße Liebesgeschichte, die mit Humor, Tiefgang und vielen Emotionen überzeugt :)

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Nachdem ich viele meiner Rezensionsexemplare "abgearbeitet" habe, war nun mal wieder Zeit für ein selbstgekauftes Buch, welches schon länger in meinem Bücheregal schlummerte und zwar: "Sinking Ships" von ...

Nachdem ich viele meiner Rezensionsexemplare "abgearbeitet" habe, war nun mal wieder Zeit für ein selbstgekauftes Buch, welches schon länger in meinem Bücheregal schlummerte und zwar: "Sinking Ships" von Tami Fischer. Es handelt sich hiebei um den zweiten Band der "Fletcher University"-Reihe, er kann jedoch unabhängig von den anderen Bänden gelesen werden. Ich machte mit diesem Buch den Anfang und kenne sonst noch kein Werk von Tami Fischer, was sich nun ändern durfte. Gespannt und neugierig startete ich hier zu lesen und hoffte auf eine unterhaltsame, gefühlvolle new adult Romanze :)

Die Geschichte handelt von den Protagonisten Carla und Mitchell, die hier die Hauptrollen spielen. Während Carla Wasser verabscheut und es sie sogar ängstigt – trug sich in ihrer Vergangenheit doch mit diesem Element Tragisches zu – ist Mitchell eine richtige Wasserratte und der beste Schwimmer des Schwimmteams der Schule. Mit seinem Talent kann er es weit bringen und seine Familie steht geschlossen hinter ihm, manchmal schon zu sehr. Carlas Leben sieht da anders aus. Ihre Mutter ist nicht mehr am Leben und ihr Vater sitzt hinter Gittern und so sorgt sie mit Unterstützung ihrer Tante für ihre jüngeren Brüder, die es ihr wahrlich nicht leicht machen. Nebenbei studiert und jobbt sie noch, da ist für Gefühle keinen Platz. Doch entgegen Carlas Willen beginnen sich langsam aber sicher in ihr Gefühle für Mitchell, der sie eines Abends aus dem Pool rettet, zu entwickeln, die sie mehr und mehr aus der Bahn werfen. Langsam dringt Mitchell zu Carla durch und möchte ihr helfen, doch ehe sie sich ganz auf eine echte Beziehung einlassen kann, muss sich Carla ihren Ängsten wirklich stellen.

Tami Fischer berichtet hier aus den abwechselnden Sichtweisen beider Hauptcharaktere in der Ich-Perspektive im Präteritum. Das ist abwechslungsreich und erfrischend und verschafft mir besten Zugang sowohl zu Carla, als auch zu Mitchell. Beide sind ganz besondere Figuren, die ich schnell in mein Herz schließe. Carla ist wirklich eine temperamentvolle, junge Frau, die öfter mal dazu neigt auf spanisch zu fluchen :D Ihre Gedankengänge sind oftmals humorvoll und unterhalten mich demnach gut. Doch sie beschäftigen immer wieder Dinge, auf die ich mir erst nach und nach einen Reim machen kann. Als sich dann das Bild ihrer Vergangenheit, was einen Teil ihrer Gegenwart ausmacht, vervollständigt, bin ich wirklich schockiert und leide mit der Protagonistin mit. Mitchell's Leben wirkt dagegen nach außen hin perfekt. Er ist beliebter und talentierter Schwimmer, hat ein reiches Elternhaus und demnach finanzielle Sicherheit und Perspektiven, eine liebe kleine Schwester und vieles mehr... zudem ist er auch noch ein echter Gentleman. Doch die Fassade trügt, denn auch Mitchell ist nicht mit allem d'accord und hat Schwierigkeiten seinen eigenen Weg zu gehen und zu diesem zu stehen. Gleichzeitig möchte er unbedingt für Carla da sein, auf die er schon lange ein Auge geworfen hat. Beide Protagonisten nehmen sich in der Geschichte eine ganze Menge vor und deren Umsetzung ist wahrlich nicht immer ein Zuckerschlecken. Ihre Probleme werden allerdings sehr authentisch dargestellt und nehmen nicht zu sehr Überhand.

Die Liebesgeschichte entwickelt sich hier sehr zart und berührt mein Herz. Aus einer Antipathie (jedenfalls auf Seiten von Carla) wird rasch Sympathie und schließlich so viel mehr, es ist toll das mitzuverfolgen <3 Ein paar explizite Szenen gehen mir hier unter die Haut und sprühen vor Leidenschaft und Ehrlichkeit. Ihre Dialoge sind oft von Neckereien geprägt, gehen aber auch in die Tiefe, das gefällt mir.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und leicht und ich tauche hier von Anfang an sehr gut in die Geschichte ab. Die spanischen Ausdrücke fügen sich sehr gut ins Geschehen ein, mir war es manchmal nur ein wenig zu viel "dios mio" :D aber darüber sei mal hinweg gesehen :) Die Schauplätze sind gut, aber nicht zu detailreich beschrieben und die meisten Nebenfiguren sehr sympathisch, sodass ich neugierig auf weitere Teile dieser Reihe bin. Außerdem gibt es die ein oder andere Wendung, die das Lesen spannender gestaltet und auf ein schönes Happy End hinfiebern lässt.

"Sinking Ships" ist eine süße, leichte Lovestory, die wunderbar mit dem Thema Angst und Angstbewältigung umgeht und bestens unterhält. Daher vergebe ich eine klare Lese- und Kaufempfehlung und 5 Sterne *****

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.07.2020

Keiner darf ihr Geheimnis erfahren. Er kennt ihre größte Angst.

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Sinking ships ist eine Fortsetzung zu Burning bridges von Tami Fischer.
Carla ist distanzierte in der Clique und hat eine harte Schale. Das wichtigste in ihrem Leben sind ihre kleinen Brüder, welche sie ...

Sinking ships ist eine Fortsetzung zu Burning bridges von Tami Fischer.
Carla ist distanzierte in der Clique und hat eine harte Schale. Das wichtigste in ihrem Leben sind ihre kleinen Brüder, welche sie allein groß zieht. Niemand darf es je erfahren.
Als sie bei einer Party in den Pool stürzt und ausgerechnet von Mitchell, der nette Junge von Nebenan&Kapitän des Schwimmteams, entdeckt ihre größte Schwäche.
Mitchell versucht alles, um Carla's Mauern zu überwinden. Denn er hat schon immer für sie geschwärmt und will Carla's Vertrauen erobern. Carla geht mit Mitchell ein Deal ein, damit er ihr Geheimnis nicht verrät. Doch eine Katastrophe könnte ihr wohl behütetest Geheimnis ans Licht bringen.Das Cover ist einfach toll.
Die Story ist, wie bei burning bridges gut geschrieben. Die Protagonisten, als auch die Umgebung, wurden super beschrieben, so dass ich mir alles genau vorstellen konnte. Es ist ein süße, leichte Story.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
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