Cover-Bild Not Your Type
Band 1 der Reihe "Love is Queer"
(7)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur eBook
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 01.01.2021
  • ISBN: 9783426459973
Alicia Zett

Not Your Type

Roman
Wenn du glaubst, dass man dich nicht lieben kann – und jemand es trotzdem tut. Einfühlsam, fesselnd und wunderbar romantisch erzählt Alicia Zett die Liebesgeschichte von Marie und Fynn im New-Adult-Roman »Not Your Type«, der überraschend zum SPIEGEL-Bestseller wurde.
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren …
Der romantische New-Adult-Roman »Not Your Type« erzählt von einem Menschen, der erst lernen muss, dass er es wert ist, geliebt zu werden - so, wie er ist. Die SPIEGEL-Bestseller-Autorin Alicia Zett weiß, wovon sie schreibt: Sie ist seit mehreren Jahren in der LGBT-Community aktiv und spricht auf ihren Social-Media-Kanälen mal auf ernste, mal auf humorvolle Weise über die Themen, die ihre Follower bewegen.

Weitere Formate

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2021

Marie & Fynn

0


Wenn du glaubst, dass man dich nicht lieben kann – und jemand es trotzdem tut. Einfühlsam, fesselnd und wunderbar romantisch erzählt Alicia Zett die Liebesgeschichte von Marie und Fynn im New-Adult-Roman ...


Wenn du glaubst, dass man dich nicht lieben kann – und jemand es trotzdem tut. Einfühlsam, fesselnd und wunderbar romantisch erzählt Alicia Zett die Liebesgeschichte von Marie und Fynn im New-Adult-Roman »Not Your Type«, der überraschend zum SPIEGEL-Bestseller wurde.
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren …
Ich habe mich riesig gefreut, das Buch zu lesen, ich wurde auch nicht enttäuscht. Marie und Fynn haben mir sehr gut gefallen, das Fynn ein Geheimnis hat, habe ich recht schnell mitbekommen, doch welches? Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, auch das die Kapitel einmal von der Seite von Marie und das nächste dann von Seite Fynn geschrieben wurde. Marie hängt doch noch ein wenig an ihrem Ex, aber wie sollte das werden, vor allem nachdem sie mit Fynn und ihren Freunden in Urlaub gefahren ist. Fynn kann Nähe nicht ab, doch nach und nach wird das dann doch schon. Marie hat sich nach der nicht bestandenen Prüfung an der Uni abgemeldet, ihr Vater hat es verstanden, doch die zwei sind sowieso ganz eng mit einander. Marie ihre Mutter jedoch, hat es nicht verstanden und meint natürlich das wäre viel zu früh, sie soll es noch einmal versuchen. Ich kann die Geschichte daher nur empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.04.2021

Hat mir gefallen

0

In dieser Geschichte habe ich mich ziemlich schnell wohl gefühlt. Es geht um ein aktuelles Thema, an welches sich die Autorin mit Einfühlungsvermögen herangewagt hat. Deshalb will ich hier auf den Inhalt ...

In dieser Geschichte habe ich mich ziemlich schnell wohl gefühlt. Es geht um ein aktuelles Thema, an welches sich die Autorin mit Einfühlungsvermögen herangewagt hat. Deshalb will ich hier auf den Inhalt gar nicht direkt eingehen.



Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich wurde direkt mitgerissen und habe das Buch sehr schnell beenden können. Der Schreibstil passt zu den jungen Protagonisten und eben ernste Themen werden nicht dramatisiert, sondern sachlich behandelt. Das hat mir gut gefallen.



Am Anfang geht alles recht schnell, da muss man schon aufpassen, nicht durcheinander zu kommen. Es werden die verschiedenen Situationen im Eiltempo runtergerasselt, einzig das hat mich am Buch tatsächlich gestört. Zum Glück hat sich das aber gelegt und man kann sich dann auch richtig auf die Story einlassen.

Ich mochte die Figuren gern, sie waren glaubhaft, man mag sie einfach. Insgesamt beide Daumen hoch, das Buch hat mir wirklich gut gefallen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2021

Sympathische Protagonisten und eine behutsam erzählte Liebesgeschichte

0

Marie ist heimlich in ihren Kommilitonen Fynn verliebt, obwohl sie noch kein Wort mit ihm gesprochen hat. Als Fynn überraschend bei einem Roadtrip mit Maries Freunden dabei ist, hofft sie, ihren Schwarm ...

Marie ist heimlich in ihren Kommilitonen Fynn verliebt, obwohl sie noch kein Wort mit ihm gesprochen hat. Als Fynn überraschend bei einem Roadtrip mit Maries Freunden dabei ist, hofft sie, ihren Schwarm endlich besser kennen zu lernen. Auch er fühlt sich zu Marie hin gezogen, doch Fynn hat niemandem an der Uni erzählt, dass er trans ist und er glaubt, deswegen für Marie nicht liebenswert zu sein. Auf dem Weg nach Italien kommen sie sich langsam näher, aber wird Fynn seine Ängste überwinden können und Marie die Wahrheit sagen?

"Not Your Type" von Alicia Zett beschreibt auf sanfte Weise, wie sich die Protagonisten langsam annähern. Die Geschichte hat mir grundsätzlich gefallen, den Schreibstil der Autorin habe ich als angenehm flüssig empfunden und ihr behutsamer Umgang mit dem sensiblen Thema gefiel mir gut. Die Protagonisten und auch ihre Freunde waren sympathisch dargestellt, doch ein wenig mehr Tiefe bei der Ausarbeitung der Charaktere hätte für mich den Unterschied zwischen nett und ganz wunderbar ausgemacht. Der Roadtrip bringt einen Hauch von Urlaubsgefühl in das Leseerlebnis, die Reisebeschreibung macht Freude. Das Gegengewicht zu der Urlaubsfahrt, die Leichtigkeit vermittelt, stellt Fynns seelischer Zustand dar, denn neben seinen unterdrückten Gefühlen für Marie schleppt er viele Probleme mit sich herum und versinkt immer wieder in depressive Phasen.

In einigen Bewertungen, die ich über dieses Buch gelesen habe, wurde angeprangert, dass die Autorin Deadnaming verwendet - einen Begriff den ich bisher nicht kannte und erst einmal googeln musste. Dazu denke ich, dass die Verwendung von Fynns Deadname hier zum Kontext gehörte, denn der Name kam in der wörtlichen Rede in einer Erinnerung an seine Mutter vor. Und so wie ich die Geschichte verstanden habe, lag ein Großteil von Fynns Trauma in der fehlenden Akzeptanz seiner Eltern begründet, die ihn trotz der Aussage, ein Junge zu sein immer wie ein Mädchen behandelt haben. Da wäre es kaum glaubwürdig gewesen, wenn sie plötzlich seinen männlichen Vornamen verwendet hätten. Ich denke durch die Nennung des Deadnames möchte Alicia Zett dieses absolute Unverständnis von Fynns Familie betonen.

Fazit: Insgesamt habe ich die Geschichte gern gelesen, auch wenn die Personen stellenweise etwas oberflächlich charakterisiert waren, für die sanfte Liebesgeschichte gebe ich gern eine Empfehlung.

Veröffentlicht am 29.04.2021

Geniale Idee zur Geschichte, die Umsetzung konnte mich leider nicht vollständig überzeugen!

0

Inhalt
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden ...

Inhalt
Die zwanzigjährige Studentin Marie ist in ihren stillen Kommilitonen Fynn verliebt, und auch Fynn empfindet für Marie mehr, als er sich selbst eingestehen will. Denn eigentlich lässt Fynn niemanden an sich heran: Keiner soll wissen, dass er trans ist. Einen wie ihn kann man nicht lieben, meint er. Doch dann finden sich Fynn und Marie unversehens mit einigen Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder. Langsam kommen die beiden einander näher, das Mittelmeer als Ziel vor Augen. Jetzt muss Fynn sich entscheiden, wie viel er Marie anvertrauen kann, ohne sie für immer zu verlieren …

Meine Meinung
Das Cover und die kurze Inhaltsangabe haben mich neugierig auf dieses Buch gemacht, besonders die Idee zum Buch bzw. das Thema hat mir außerordentlich gut gefallen.

Der Schreibstil der mir bis dato unbekannten Autorin ist locker und leicht verständlich, sodass ich mich ohne Probleme von Anfang an von dieser Geschichte rund um Fynn und Marie abholen und begeistern lassen konnte. Gerade weil das Thema "Roadtrip" in letzter Zeit öfter mal zu einer Geschichte verarbeitet wurde, war ich hier ganz besonders auf die Umsetzung gespannt.

Vielleicht sollte ich vorab erwähnen, dass das Thema Transsexualität meine ganz persönliche Neugier geweckt hat. Zum einen handelt es sich hier um ein Thema, was auch in der heutigen Zeit für meine Begriffe noch immer viel zu kurz kommt, zum anderen in der heutigen Gesellschaft viel zu oft "tot geschwiegen" wird.

Marie, die Hauptprotagonistin der Geschichte, bleibt für meine Begriffe zu farblos. Sie hat keine Ecken und Kanten, keinen besonders herausragenden Charakter (weder positiv noch negativ), sie hat schlichtweg für mein Empfinden keine herausragende Persönlichkeit, die dem Leser auf irgendeine Art und Weise besonders und nachhaltig beeindruckt. Das einzige, was hier erwähnt wird, ist Marie´s Studienabbruch und ihr Exfreund, der kurz wieder aus der Versenkung auftaucht, aber eigentlich auch genau so schnell wieder verschwindet.

Fynn dagegen ist eindeutig der interessantere Charakter, Von ihm hätte ich so gerne so viel mehr erfahren, doch leider wird das Thema Transsexualität nur "angerissen" und nur sehr oberflächlich erörtert. Hier bleiben viele Fragen offen, deren Antworten ich wirklich gerne gefunden hätte.

Daher plätschert diese Geschichte leider oftmals ziemlich oberflächlich vor sich hin, was ich richtig schade finde, da ich mir von diesem Buch weitaus mehr versprochen habe.

Hut ab, dass die Autorin den Mut gefunden hat, das Thema Transsexualität aufzugreifen und daraus ein Buch zu schaffen. Alleine dafür zollt Alicia Zett mein größter Respekt! Nichts desto trotz hätte ich mir hier mehr persönliche Eindrücke gerade bezüglich Fynn gewünscht und vielleicht im Gegenzug dazu ein bisschen weniger Roadtrip...

Fazit
Geniale Idee zur Geschichte, die Umsetzung konnte mich leider nicht vollständig überzeugen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.04.2021

Unglaublich wichtiges Thema, das aber leider mit ein paar Schwierigkeiten zu kämpfen hat

0

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und war neben dem Thema der Hauptgrund, warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ich mag, wie wunderschön die Farben miteinander harmonieren und die gezeigte Silhouette ...

Das Cover gefällt mir ausgesprochen gut und war neben dem Thema der Hauptgrund, warum ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ich mag, wie wunderschön die Farben miteinander harmonieren und die gezeigte Silhouette passt für mich perfekt zum Inhalt.

Die Story an sich klang erst einmal sehr vielversprechend: Marie steht auf Fynn und Fynn steht auf Marie. Das alles könnte so einfach sein, aber Fynn ist transsexuell und hat panische Angst, dass es jemand herausfinden könnte, deswegen versucht er sich von allen Menschen fernzuhalten, auch von Marie. Doch dann finden sich die beiden zusammen mit Maries besten Freunden auf einem Roadtrip nach Italien wieder und plötzlich weiß Fynn gar nicht mehr, warum er überhaupt auf Abstand gehen soll, doch seine Ängste lassen ihn nicht los…

So einmal vorweg: Ich finde das Thema unglaublich wichtig und es ist zentral, dass Menschen aus der LGBTQIA* Community auch als Protagonisten in der Jugend- und Young Adult-Literatur sichtbar gemacht werden, deswegen habe ich mich auch wirklich auf dieses Buch gefreut, hatte aber leider ein paar Probleme damit. Was mich wirklich gestört hat, ist, dass der Deadname von Fynn schon im ersten Kapitel immer wieder genannt wird. Mir war lange auch nicht klar, wie verletzend dies für Transgender sein kann und es war hier einfach vollkommen unnötig. Man hätte seinen Geburtsnamen einfach weglassen können, er tut nichts für die Geschichte und spielt einfach keinerlei Rolle. Ebenso ein No-Go sind für mich die Harry Potter-Verweise in diesem Buch. Ich liebe die Harry Potter Bücher, aber leider ist Joanne K. Rowling in letzter Zeit eben auch damit aufgefallen, dass sie transphobe Äußerungen getätigt hat und deswegen finde ich, dass man Harry Potter Verweise hier einfach weglassen sollte. Es gab noch ein paar andere Punkte, die mich im Umgang mit dem Thema gestört haben, auf die will ich aber auch aufgrund von Spoiler nicht näher eingehen, dennoch fand ich einiges etwas unsensibel und selbst wenn man es so handhabt, wie es die Autorin getan hat, hätte man vielleicht ein abschließendes Kapitel dazu schreiben können, warum man das so getan hat, einfach, um deutlich zu machen, dass manche Themen eben aus den verschiedensten Gründe sensibel sind, auch um Menschen, die wenige Berührungspunkte damit haben, aufzuklären, auch wenn mir natürlich klar ist, dass das Buch fiktiv und kein Aufklärungsbuch ist.

Den Schreibstil an sich fand ich nicht schlecht, aber ich hatte dennoch so meine Probleme damit. Ich habe wirklich lange gebraucht, um in die Geschichte zu finden und mich an die Art zu schreiben, zu gewöhnen. Als ich dann allerdings einen bestimmten Punkt dann erreicht hatte, bin ich förmlich durch die Geschichte geflogen und habe den Großteil der Geschichte an einem Tag durchgelesen.

Dennoch habe ich mich mit der Story im Allgemeinen recht schwergetan. Ich fand vieles super unlogisch und habe immer wieder den Kopf geschüttelt, weil ich die Charaktere manchmal wirklich anstrengend fand. Ich hatte vor allem zu Beginn der Geschichte das Gefühl, dass alle Figuren deutlich jünger sind als 21 Jahre. Ich hätte viele Verhaltensweisen sehr viel glaubwürdiger gefunden, wenn sie vielleicht 18 oder 19 Jahre alt gewesen wären und vielleicht gerade erst ihr Abitur gemacht hätten. Dan hätte ich vieles sehr viel besser nachvollziehen können, warum Marie aber auch Fynn sich manchmal wirklich dämlich und kindisch verhalten. Ich habe beispielsweise nicht verstanden, warum Fynn sich überhaupt zu dem Roadtrip mit vollkommen fremden Menschen einlässt, obwohl er versucht, Abstand zu halten und bloß niemandem zu nahe zu kommen, vor allem nicht vor der Operation. Dennoch lässt er sich von Joon einfach so belabern und kommt dann einfach so mit ihnen mit, ohne ein einziges Mal zu fragen, wer denn überhaupt noch alles dabei sein wird, denn zumindest das hätte ich an seiner Stelle möglichst schnell versucht, herauszufinden, auch um zu wissen, ob er sich in der Gegenwart dieser Menschen überhaupt sicher fühlen kann, aber nein weder fragt er nach, noch trifft er sich vorher noch einmal mit Joon und bespricht Einzelheiten der Reise. Das habe ich genauso wenig verstanden, warum er kein eigenes Zelt mitnimmt. Er hat schließlich panische Angst davor, dass jemand herausfinden könnte, dass er trans ist und dann sorgt er nicht einmal dafür, dass er zumindest die Möglichkeit eines Mindestmaßes an Privatsphäre hat. Das fand ich super unlogisch, weil er ansonsten nicht einmal seine Jacke auszieht aus Angst, dass erkannt werden könnte, dass sein Körper noch letzte weibliche Formen hat. Auch, dass Fynn und Marie dauernd schlechte Laune haben, weil sie jeder für sich ihre Probleme hatten, fand ich mit dem Verlauf des Buches echt anstrengend. Ich konnte beide durchaus verstehen, aber die Art und Weise, wie sie damit umgehen, war einfach nur super unreif und kindisch. Zumindest Marie kann mit ihren Freunden durchaus darüber sprechen, sie kennt sie schon seit Ewigkeiten und vertraut ihnen. Dennoch macht sie immer alles mit sich aus, verschwindet, ohne ihren Freunden was davon zu sagen oder redet den ganzen Tag nicht. Natürlich ist man nicht jeden Tag gut gelaunt, ich fand aber, dass es hier wirklich überhandgenommen hat, weil immer irgendwer schlecht gelaunt war und so ein bisschen die Stimmung gekillt hat.

Alles in allem ist es unglaublich wichtig, dass mehr queere Menschen auch in der Literatur sichtbar werden und genau das schafft dieses Buch. Es hat allerdings auch Schwachstellen, über die ich nicht einfach so hinwegschauen konnte, auch weil die Story an sich und die Charaktere mich nicht zu hundert Prozent überzeugen konnten.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere