Emotional und mitreißend – ein gelungener Auftakt
Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut – die Farbgestaltung in Lila- und Rosatönen wirkt modern, verträumt und gleichzeitig romantisch. Die glänzenden Schriftzüge passen perfekt zum Genre und machen ...
Cover: Das Cover gefällt mir richtig gut – die Farbgestaltung in Lila- und Rosatönen wirkt modern, verträumt und gleichzeitig romantisch. Die glänzenden Schriftzüge passen perfekt zum Genre und machen das Buch zu einem kleinen Hingucker im Regal. Der Farbschnitt mit einem Zitat finde ich auch klasse :).
Inhalt und Fazit :
Da ich schon länger ein Fan von Bianca Iosivoni bin, war für mich sofort klar, dass ich auch den Auftakt der Silver-Lights-Dilogie lesen muss. Schon nach den ersten Seiten hat mich der Schreibstil wieder völlig abgeholt. Er ist flüssig, bildhaft und voller Emotionen. Man fühlt sich sofort in die Atmosphäre von Golden Bay hineinversetzt und kann sich die Szenen sehr gut vorstellen.
Die Hauptfiguren Shae und Beck fand ich von Anfang an sympathisch und interessant gezeichnet. Gerade ihre Gegensätzlichkeit sorgt für viel Spannung und prickelnde Momente. Die Dynamik zwischen ihnen lebt von den typischen Haters-to-Lovers-Spannungen: Schlagabtausch, unterschwellige Anziehung und das gewisse Knistern, das man sofort spürt. Gleichzeitig gab es für mich auch Stellen, an denen mir alles ein wenig „zu viel“ war. Die Konflikte bei den Familien wirkten etwas überzogen. Das hat aber nicht gestört, sondern eher dafür gesorgt, dass man das Drama wie in einer Serie miterlebt.
Alles in allem ist es ein starker Reihenauftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht. Wer Haters-to-Lovers liebt und sich gerne in einem bildhaften Schreibstil verliert, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.
Ich werde auf jeden Fall auch zum nächsten Teil greifen.