Cover-Bild Eine Tüte grüner Wind
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6,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Carlsen
  • Genre: Kinder & Jugend / Kinderbücher
  • Seitenzahl: 176
  • Ersterscheinung: 23.06.2005
  • ISBN: 9783551362520
  • Empfohlenes Alter: 10 bis 12 Jahre
Gesine Schulz

Eine Tüte grüner Wind

Eigentlich sollte Lucy mit ihrer Mutter die Sommerferien in den USA verbringen. Doch dann fällt der Trip ins Wasser und Lucy muss stattdessen ganz alleine nach Irland fliegen. Zu einer Tante, die sie gar nicht kennt und die angeblich ein bisschen verrückt ist. Ob ihr altes Haus ein Dach hat, ist auch nicht sicher. Dabei regnet es in Irland pausenlos! Außerdem sollen alle Leute dort rote Haare haben. Lucy will da nicht hin, kein bisschen. Aber sie hat keine Wahl, darum färbt sie sich trotzig die Haare (irisch-rot!) und fliegt los ... Fünf Wochen später wird sie zugeben müssen, dass dies ihre bisher allerschönsten Ferien waren!

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2021

Englische Ausgabe für junge Englischanfänger

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Lucy freut sich wie verrückt auf ihre Sommerferien, in denen sie mit ihrer Mutter nach Kalifornien fliegen will, doch kurz vor der Reise ändert ihre Mutter ihre Pläne. Ihr neuer Freund Kurt hat für sie ...

Lucy freut sich wie verrückt auf ihre Sommerferien, in denen sie mit ihrer Mutter nach Kalifornien fliegen will, doch kurz vor der Reise ändert ihre Mutter ihre Pläne. Ihr neuer Freund Kurt hat für sie zwei kurzfristig eine Kabine auf seinem Forschungsschiff organisiert und diese einmalige Gelegenheit will ihre sich nicht entgehen lassen! Ihr Vater und seine neue Frau wollen sie nicht auch noch neben dem kleinen Christopher und dem Au Pair mit in den den Urlaub nehmen. Die Mutter ihrer Freundin Kora würde sie gerne mitnehmen, aber alle Plätze im Bus sind ausgebucht, ebenso wie sämtliche Ferienfreizeiten. Lucy fühlt sich gottverlassen und ungeliebt. Da verkündet ihre Mutter strahlend, dass sie nach Irland zu ihrer Schwester Paula könne. Abgeschoben zu einer Tante, von der sie nur Seltsames gehört hat: ein Haus ohne Dach, bescheidene Lebensverhältnisse, weil sie ihren tollen Job gekündigt hat und nun Muscheln auf Spiegel klebt. Aus Trotz färbt sich Lucy ihre Haar „Irisch rot“ und fühlt sich dennoch nicht bereit für die Insel auf der es ständig regnet! Nach und nach werden es die besten fünf Wochen ihres Lebens!

Eine tolle Reihe, die es Kindern mit ein oder zwei Jahren Englisch in der Schule ermöglichen soll, eigenständig ein Buch zu lesen. Da gerade der Fremdsprachenunterricht in Pandemiezeiten gelitten hat, eine super Chance! Vokabeln, die noch nicht im Grundwortschatz vorkommen, oder deren Bedeutung man sich nicht aus dem Kontext zusammenreimen kann, stehen in Fettdruck mit Übersetzung in den Fußnoten am Seitenende. Für meine Jüngste mit 2 Jahren Englisch 2. Fremdsprache allerdings noch etwas zu schwierig, aber die Geschichte würde ihr absolut gefallen.

Als Mutter kann ich über diese Eltern nur den Kopf schütteln, da ich nicht verstehen kann, wie man seinem Kind so etwas antun kann! Zur eigenen Selbstverwirklichung sein Kind zu einer ihr fremden Person zu schicken, ohne dass es diesen Wunsch geäußert hat! Na ja, ich denke bei Urlaubsplanung auch nicht zuerst an Shopping für das passende Outfit. Ihren Vater finde ich auch nicht besser. Immerhin spricht Lucy Englisch, da sie in ihrer Kindheit bereits ein paar Jahre in Amerika gelebt hat. Allerdings fürchte ich, dass einige Kinder alleinerziehender Eltern dieses Gefühl von Abgeschoben sein kennen, allerdings aus beruflichen Gründen der Eltern, weil diese in den Ferien arbeiten müssen.

Lucy ist unglaublich sympathisch und dank ihrer für meinen Geschmack recht egozentrischen Mutter schon sehr selbstständig. Sie verbringt ihre Zeit gerne mit ihrer besten Freundin Kora in der Eisdiele oder sie strickt gerne, wofür ihre Mutter wenig Verständnis hat. Ihre perfekte Mutter kann alles ganz toll, findet Lucy dabei allerdings zu ungeschickt und macht lieber alles alleine. Beim Stricken hat sie ihre Ruhe und ihre Mutter redet ihr nicht hinein. Clevere Lucy!

Wie anders ist es da bei Tante Paula! Die scheint sich richtig über ihre Ankunft zu freuen, auch wenn bei ihr alles viel bescheidener ist, dafür ist sie aber auch viel gelassener und nimmt das Leben, wie es kommt. Ihr kleines, gemütliches Cottage steht recht einsam, aber ganz nah am Strand und wenn es mal nicht regnet, was tatsächlich vorkommt, ist der Ausblick traumhaft. Außerdem ist es dort bei weitem nicht so einsam, wie es auf den ersten Blick scheint und nicht nur Paula freut sich über ihre Anwesenheit!

Eine echte Wohlfühlgeschichte über ein eigentlich unglaublich einsames Mädchen (wobei sie in Kora eine richtig gute Freundin hat!). Lucy ist mit der neuen Situation völlig überfordert und zieht sich in ihr Schneckenhaus zurück. Das ist sehr schön anschaulich beschrieben und ich habe richtig mit ihr mitgelitten. Trotz meiner Wut auf ihre Eltern, habe ich es dennoch als eine wunderschöne Wohlfühlgeschichte empfunden. Lucy lernt, dass Dinge manchmal ganz anders sind als sie scheinen und wie schön das Leben ist, wenn man einen Gang runter schaltet und es auf Perfektion nicht ankommt. Wobei Tante Paula bei einigen Dingen dann doch Wert auf das große Ganze legt, aber sie hat gelernt Prioritäten zu setzten. Eine ganz wichtige Lektion, ebenso wie die Erfahrung willkommen zu sein und als Kind auch mal etwas falsch machen zu dürfen! Außerdem lernt Lucy außerhalb von Schubladen zu denken und findet gleich zwei neue Freunde auf einmal. Freunde, die sie hoffentlich bald wieder sehen wird, vielleicht dann aber gemeinsam mit Kora!
Die Geschichte entwickelt sich langsam und nimmt immer mehr Fahrt auf, so wie die Zeit am Anfang von Ferien langsamer zu vergehen scheint, als am Ende, wenn sie geradezu fliegt! Und: es muss nicht immer Amerika sein!

Eine sensible und warmherzige Geschichte, die es sich absolut lohnt zu lesen und wann hat man mehr Zeit dazu sich mal an ein englisches Buch zu wagen, als in den Ferien?

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Veröffentlicht am 05.03.2021

Mein absolutes Lieblingsbuch

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So hat Lucy sich ihre Ferien nicht vorgestellt. Geplant war eine spannende Urlaubsreise in die USA, zusammen mit ihrer Mutter. Die verreist jetzt aber mit ihrem Freund und so ist Lucy gezwungen ganz allein ...

So hat Lucy sich ihre Ferien nicht vorgestellt. Geplant war eine spannende Urlaubsreise in die USA, zusammen mit ihrer Mutter. Die verreist jetzt aber mit ihrem Freund und so ist Lucy gezwungen ganz allein nach Irland zu reisen, zu ihrer Tante, die sie gar nicht kennt. Sie macht sich auf das schlimmste gefasst und wehrt sich dagegen die Ferien zu genießen, stattdessen zählt sie die Tage bis sie wieder nach Hause kann. Doch so schlimm ist die Tante dann gar nicht und der Urlaub entwickelt sich zu einem tollen Abenteuer mit ihren neuen Freunden.

Ein ganz tolles Kinderbuch! Man kann Lucys Gefühle total nachvollziehen, die sich aus Protest erstmal die Haare rot färbt. Ich, als Erwachsene (habe das Buch als Kind bekommen), hänge immer noch an diesem Buch und lese es gerne immer wieder. Es weckt die Sehnsucht nach der Ferne, denn die Landschaft ist wunderschön beschrieben, sodass man es sich gut vorstellen kann. Die Beschreibungen sind aber nicht so überladen, sodass es für Kinder auch gut zu lesen ist. Ich kann es nur empfehlen! Es ist mein absolutes Lieblingsbuch.

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Veröffentlicht am 07.02.2018

Schöne Sommerferiengeschichte für Mädels ab 8

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Lucy ist frustriert. Ihre Mutter hat den gemeinsamen Urlaub in den USA kurzerhand gecancelt um den Sommer mit ihrem neuen Freund zu verbringen. Was mit Lissy in der Zeit wird, ist völlig unklar. Sämtliche ...

Lucy ist frustriert. Ihre Mutter hat den gemeinsamen Urlaub in den USA kurzerhand gecancelt um den Sommer mit ihrem neuen Freund zu verbringen. Was mit Lissy in der Zeit wird, ist völlig unklar. Sämtliche Ferienlager sind schon ausgebucht, die neue Familie ihres Vaters will sie nicht dabei haben und auch auf der Italienrundreise ihrer besten Freundin ist kein Platz mehr. Schließlich zaubert ihre Mutter eine Tante in Irland aus dem Hut. Dem Land, in dem es eisig kalt sein soll und ständig regnet. Tante Paula sei arm und lebe irgendwo in der Pampa, ohne richtiges Haus, ob sie sich Strom leisten kann, wissen sie nicht. Aber für ein paar Wochen wird’s wohl gehen – meint Mama. Mit einem riesen Klumpen Angst und ganz viel Traurigkeit sitzt Lucy schließlich im Flieger nach Irland. Ob die arme Tante wenigstens etwas zu essen hat? Sie ahnt nicht, dass sie den Sommer ihres Lebens vor sich hat!

Ein schönes Buch, genau richtig als Ferienlektüre. Zwei Punkte haben mich allerdings doch gestört: Die Mutter wird als so unglaublich selbstsüchtig, ignorant und manipulativ dargestellt, dass man fasst hofft, Lucy möge in Irland bleiben. Außerdem ist das Buch leider nicht in Abschnitte unterteilt, was für mich als erwachsene Leserin zwar nicht weiter schlimm ist, für junge Leserinnen aber schnell demotivierend werden kann.

Veröffentlicht am 18.02.2019

Nettes Kinderbuch

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Hallo zusammen,

ich musste "eine Tüte grüner Wind" für die Schule lesen und bin nicht so begeistert.
Das Buch ist beim Carlsen Verlag erschienen und umfasst etwa 250 Seiten.

In dem Buch geht es um ...

Hallo zusammen,

ich musste "eine Tüte grüner Wind" für die Schule lesen und bin nicht so begeistert.
Das Buch ist beim Carlsen Verlag erschienen und umfasst etwa 250 Seiten.

In dem Buch geht es um Lucy, welche ihre Ferien bei ihre Großtante auf Irland verbringen muss. Anfänglich die Hölle auf Erden für sie. Später findet sie dort allerdings Freunde und will gar nicht mehr weg.

Cover
Das Cover passt zum Buch ist allerdings nichts besonderes.

Story
Die Geschichte ist einfach gestrickt und teilweise ziemlich langweilig.
Das Buch ist definitiv eher Kinderbuch als Jugendbuch.

Schreibstil
Der Schreibstil ist okay allerdings ist er auch nichts besonderes.

Fazit
Die Geschichte ist als Kindergeschichte ganz gut geeignet. Für Jugendliche wird sie allerdings schnell langweilig.

Veröffentlicht am 18.03.2017

Eine Tüte grüner Wind

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Inhalt:

Eigentlich sollte Lucy mit ihrer Mutter die Sommerferien in den USA verbringen. Doch dann fällt der Trip ins Wasser und Lucy muss stattdessen ganz alleine nach Irland fliegen. Zu einer Tante, ...

Inhalt:

Eigentlich sollte Lucy mit ihrer Mutter die Sommerferien in den USA verbringen. Doch dann fällt der Trip ins Wasser und Lucy muss stattdessen ganz alleine nach Irland fliegen. Zu einer Tante, die sie gar nicht kennt und die angeblich ein bisschen verrückt ist. Ob ihr altes Haus ein Dach hat, ist auch nicht sicher. Dabei regnet es in Irland pausenlos! Außerdem sollen alle Leute dort rote Haare haben. Lucy will da nicht hin, kein bisschen. Aber sie hat keine Wahl, darum färbt sie sich trotzig die Haare (irisch-rot!) und fliegt los ... Fünf Wochen später wird sie zugeben müssen, dass dies ihre bisher allerschönsten Ferien waren!

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist altersentsprechend, verständlich, nett und leicht zu lesen, aber ohne großen Anspruch oder Spannung, sehr ruhig.

Die Geschichte plätschert leider genauso nichtssagend dahin. Teilweise sehr zähflüssig und langatmig, zu ruhig. Es fehlt an Spannung, interessante und lustige Momenten sind auch sehr rar gesät. Manche Situationen waren toll und auch humorvoll, aber größtenteils leider langweilig. Es haben wirkliche Höhepunkte gefehlt und auch ein richtiges, schönes Ende.

Der Klapptet klang wirklich vielversprechend, doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Vielleicht ist es doch eher etwas für junge Leser zwischen 10 und 12 Jahren. Ich werde das Buch meiner Tochter zum Lesen geben, doch auch sie mag lieber Geschichten mit Spannung. Mal sehen, wie ihr das Buch gefällt.

Weiterhin fand ich es auch schade, dass das Buch nicht in Kapitel unterteilt ist. Die Geschichte ist an einem Stück weggeschrieben. Kenne ich so gar nicht und ist auch nicht mein Fall.

Das Setting gefiel mir unheimlich gut. Ich habe richtig Lust bekommen, dieses wunderbare Land selbst mal zu erkunden.

Lucy war ein nettes und aufgewecktes Mädchen. Ihre getrennt lebenden Eltern waren mir von Beginn an unsympathisch. Lucy hat nach anfänglichen Problemen einen wunderbaren Sommer bei ihrer Tante.

Fazit:

Mich konnte die ruhige Umsetzung leider nicht überzeugen. Vielleicht doch eher etwas für jüngere Leser.