Cover-Bild Lago Mortale

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Audiobuch
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Ersterscheinung: 12.03.2019
  • ISBN: 9783958620919
Giulia Conti

Lago Mortale

Ein Piemont-Krimi
Frank Stöckle (Sprecher)

Simon Strasser, früher Polizei- und Gerichtsreporter im hektischen Frankfurt, hat sich für die Ruhe und die poetische Schönheit des Lago d'Orta entschieden. Er genießt Landschaft, Wein und das piemontesische Essen. An einem heißen Morgen im August findet Simon in einem herrenlos auf dem See treibenden Segelboot die Leiche des Fabrikantensohns Marco Zanetti. War es Unfall oder Mord? Simon heftet sich an die Fersen der Ermittlerin, seiner alten Bekannten Maresciallo Carla Moretti. Seine Reporternase sagt ihm, dass mehr hinter dem Unglück steckt, als es den Anschein hat. Immer tiefer dringt er auf eigene Faust in das Leben der mächtigen Familie Zanetti vor und stößt auf eine Liebe, die um jeden Preis verhindert werden musste. Doch dieses Geheimnis bringt schließlich Simon selbst in allerhöchste Gefahr ...

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 15 Regalen.
  • 7 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.06.2019

Erst im zweiten Teil ein Kriminalroman

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Buchmeinung zu Giulia Conti – Lago Mortale

„Lago Mortale“ ist ein Kriminalroman von Giulia Conti, der 2019 bei Atlantik erschienen ist. Die ungekürzte Lesung durch Frank Stöckle ist 2019 im audiobuch ...

Buchmeinung zu Giulia Conti – Lago Mortale

„Lago Mortale“ ist ein Kriminalroman von Giulia Conti, der 2019 bei Atlantik erschienen ist. Die ungekürzte Lesung durch Frank Stöckle ist 2019 im audiobuch Verlag erschienen.

Zum Autor:
Giulia Conti ist das Pseudonym einer deutschen Journalistin und Reisebuchautorin. Sie hat viele Jahre in Frankfurt am Main gelebt und gearbeitet hat. Ihre zweite Heimat ist seit zwanzig Jahren ein kleines Dorf am Lago dOrta in Norditalien.

Klappentext:
Simon Strasser, früher Polizei- und Gerichtsreporter im hektischen Frankfurt, hat sich für die Ruhe und die poetische Schönheit des Lago dOrta entschieden. Er genießt Landschaft, Wein und das piemontesische Essen. An einem heißen Morgen im August findet Simon in einem herrenlos auf dem See treibenden Segelboot die Leiche des Fabrikantensohns Marco Zanetti. War es Unfall oder Mord? Simon heftet sich an die Fersen der Ermittlerin, seiner alten Bekannten Maresciallo Carla Moretti. Seine Reporternase sagt ihm, dass mehr hinter dem Unglück steckt, als es den Anschein hat. Immer tiefer dringt er auf eigene Faust in das Leben der mächtigen Familie Zanetti vor und stößt auf eine Liebe, die um jeden Preis verhindert werden musste. Doch dieses Geheimnis bringt schließlich Simon selbst in allerhöchste Gefahr ...

Meine Meinung:
Dieses Buch empfand ich in weiten Teilen eher als eine Liebeserklärung an den Lago dOrta als einen Kriminalroman. Die Liebe des Autors zu Land und Leuten ist jederzeit spürbar, manchmal wird sie so deutlich, dass man glaubt eine Werbebroschüre oder einen Reiseprospekt zu folgen. Dies ist besonders ärgerlich, weil der Autor in der zweiten Hälfte des Buches durchaus zeigt, dass er einen ordentlichen Kriminalroman schreiben kann. Die Figuren zeigen Ecken und Kanten, der Plot ist interessant und auch der Spannungsbogen ist in Ordnung. Diese Hälfte liest sich flüssig und hat ein angemessenes Verhältnis zwischen Krimi- und Nichtkrimielementen.

Sprecher:
Frank Stöckle arbeitet als Musiker, Schauspieler und Sprecher. Er macht einen guten Job.

Fazit:
Ein Kriminalroman, der zu lange braucht bis er Fahrt aufnimmt. Von mir gibt es deshalb nur zwei von fünf Sternen ( 50 von 100 Punkten).

Veröffentlicht am 30.05.2019

Seeblick

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Aus dem hektischen Frankfurt hat des den ehemaligen Gerichtsreporter Simon Strasser an den Lago d’Orta gezogen. Touristisch noch nicht so erschlossen bieten dessen Ufer ideale Rückzugsgebiete. So ganz ...

Aus dem hektischen Frankfurt hat des den ehemaligen Gerichtsreporter Simon Strasser an den Lago d’Orta gezogen. Touristisch noch nicht so erschlossen bieten dessen Ufer ideale Rückzugsgebiete. So ganz lässt der Beruf den Journalisten nicht los, denn als er während einer Kanutour ein dahintreibendes Segelboot entdeckt, folgt er seiner Intuition. Auf dem Segelboot entdeckt er einen Toten. Unfall oder Mord? Eine Frage, der Strasser einfach auf den Grund gehen muss. Sind die Gedanken erstmal am Kreisen, kann er die Ermittlung nicht einfach der Polizei überlassen. Da es sich bei dem Toten um den Sohn eines einflussreichen Fabrikanten handelt, drängt sich die Frage auf, wer etwas von dessen Tod gehabt haben könnte.

Als Reporter mit untrüglichem Spürsinn ist Simon Strasser auf der Jagd nach einer Erklärung. Obwohl er eher Ruhe und den Genuss an dem etwas abgeschiedenen See in Piemont sucht, muss er doch nachforschen, wie der junge Mann zu Tode gekommen ist. In den Erzählungen über den Toten wird der Eindruck erweckt, er sei das schwarze Schaf der Familie. Vielleicht gibt es einen Zusammenhang mit einem Unfall, der vor einiger Zeit ein Opfer gefordert hat, dass seitdem im Koma liegt.

Bei seinem ersten Auftritt lernt man Simon Strasser als einen eher ruhigen, aber hartnäckigen Erforscher der Wahrheit kennen. Sein Verhalten, der Polizei die Arbeit abnehmen zu wollen, wird dabei als typisch für seinen Berufsstand erklärt. Auch wenn er eigentlich die Ruhe und Schönheit des Lebens am Seeufer genießen wollte, ist er plötzlich mittendrin. Obwohl Simon Strasser, der sich liebevoll um seine beinahe erwachsene Ziehtochter kümmert, sympathisch wirkt, kommt einem seine Findigkeit manchmal etwas übertrieben vor. Schließlich sollte auch die Polizei fähig sein, ihre Arbeit zu erledigen, was ihm die Polizistin Carla auch deutlich zu verstehen gibt. Wenn man mehr über den Hintergrund des Opfers erfährt, fragt man sich, ob in Familien heute noch so reagiert wird. Dennoch bietet dieses Hörbuch stimmungsvoll gelesen von Frank Stöckle gute Unterhaltung. Es entführt in eine eher unbekannte Gegend Italiens, die liebevoll gezeichnet wird. Das Rätsel um den Tod des jungen Mannes wird durchaus interessant gelöst. Mehr in Erinnerung bleiben aber, der sympathisch energische Strasser und der Lago d’Orta, den man nach der Lektüre wenigstens mal im www aufgesucht hat.

Veröffentlicht am 14.05.2019

Unterhaltsam und mit viel Lokalkolorit

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Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es nicht nur unterhaltsam und spannend war, sondern auch viel Lokalkolorit geboten hat. Ich habe von einigen gelesen, dass ihnen das Buch nicht so gut gefallen ...

Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen, weil es nicht nur unterhaltsam und spannend war, sondern auch viel Lokalkolorit geboten hat. Ich habe von einigen gelesen, dass ihnen das Buch nicht so gut gefallen hat, weil es so viele Landschaftsbeschreibungen beinhaltet – gerade das hat mir sehr gut gefallen. Man merkt auch immer wieder Simons Zerrissenheit zwischen Italien und Deutschland und andererseits auch die Liebe zu seiner neuen Heimat am Ortasee. Ich fand das toll und so at-mosphärisch, so richtig viel Lokalkolorit. Und auch der Kriminalfall kam nicht zu kurz und war spannend bis zum Ende. Das hat mich auch sehr gut unterhalten.
Normalerweise tue ich mich schwer mit Hörbüchern, aber dieses hier hat mir so gut gefallen, dass ich mir nun ab und zu mal ein Hörbuch gönnen werde. Der Sprecher hat das richtig gut gemacht, akzentuiert gesprochen, aber nicht übertrieben, sodass es gut zu hören, aber nie nervig war.
Insgesamt wurde ein bisschen viel Espresso getrunken, aber das muss in Italien wohl so sein. Toll fand ich, dass die Atmosphäre gut rüberkam. Man bekommt mit, wie die Menschen dort am See sind, wie die Landschaft aussieht und wie das Flair ist. Durch die Beschreibungen von Essen und Trinken ist es als wäre mal als Freund ganz nahe dabei. Und auch die Figuren werden detailreich und anschaulich beschrieben, das macht Spaß! Mir hat das Buch jedenfalls sehr gut gefallen, eine gelungene Mischung aus Lokalkolorit, Beschreibungen, Spannung, Humor und einem kleinen Schuss Liebe. Ich hoffe auf einen baldigen Nachfolger!

Veröffentlicht am 07.04.2019

Interessante Urlaubslektüre mit spannendem Finale

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Simon Strasser hat sich am Ortasee zur Ruhe gesetzt und genießt das italienische Lebensgefühl, doch als er an Bord einer Yacht einen Toten findet, ist sein Instinkt geweckt. Als ehemaliger Polizeireporter ...

Simon Strasser hat sich am Ortasee zur Ruhe gesetzt und genießt das italienische Lebensgefühl, doch als er an Bord einer Yacht einen Toten findet, ist sein Instinkt geweckt. Als ehemaliger Polizeireporter versucht er so manches Geheimnis aufzudecken und gerät dabei selbst in Lebensgefahr. Eingebettet ist dieser spannende Kriminalfall in die wunderschöne Kulisse Norditaliens, dessen Beschreibungen für Fernweh sorgen. Simon genießt sein Leben am See und betreibt gerne Wassersport. Das Leben wäre perfekt, wenn sich seine Stieftochter nicht so sehr isolieren und seine Freundin nicht so weit weg in Frankfurt leben würde.

Bei dem Piemont-Krimi „Lago Mortale“ handelt es sich für mich um eine klassische Urlaubslektüre. Giulia Conti beschreibt intensiv die italienische Landschaft und das Lebensgefühl ihrer Bewohner. Mir gefällt auch sehr gut, dass immer wieder interessante Hintergrundinformationen zur Wirtschaftslage oder der Geschichte des Sees gegeben werden. Da der Krimi so scheinbar mit einem Reiseführer für den Ortasee gepaart wird, bekommt man schnell Fernweh!
Dennoch bleibt für mich die Spannung der Geschichte durchgehend bestehen, da es stets offene Fragen und Hinweise gibt, denen Simon nachgeht. Besonders im letzten Abschnitt überschlagen sich die Ereignisse und garantieren ein spannendes Finale. Die Charaktere sind sehr eigenwillig und zeichnen sich ihre Schwächen aus, doch gerade dies macht sie mir sehr sympathisch. Besonders Simon ist sehr selbstreflektiert und analysiert seine Situation häufig. Seine neutralen Vergleiche der deutschen und italienischen Kultur und Mentalität gefallen mir sehr, da sie den Lebensstil der Einheimischen verdeutlichen.

Frank Stöckle hat mir als Sprecher sehr gut gefallen. Seine ruhige und angenehme Stimme hat mich in den Bann gezogen. Er schafft es sehr gut, die richtigen Betonungen zu setzen und das italienische Vokabular gekonnt auszusprechen.

Veröffentlicht am 07.04.2019

Der erste Fall von Simon Strasser

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Giulia Conti hat den ersten Fall mit Simon Strasser geschrieben. Simon ist eine ehemaliger Polizei- und Gerichtsreporter, der sein Leben in Frankfurt aufgegeben hat, um die Region Piemont und dort an den ...

Giulia Conti hat den ersten Fall mit Simon Strasser geschrieben. Simon ist eine ehemaliger Polizei- und Gerichtsreporter, der sein Leben in Frankfurt aufgegeben hat, um die Region Piemont und dort an den Lago d’Orta zu ziehen. Eines Morgens sieht Simon ein Segelboot auf dem See, das sehr schlecht bis gar nicht manövriert wird. Er paddelt zum Segelboot hinaus, nur um dort die Leiche von Marco Zanetti zu finden. Wurde Marco umgebracht oder war es ein Segelunfall? Nicht nur die örtliche Polizei um Carla Moretti ermittelt. Simons Spürnase ist erwacht und er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Er entdeckt eine Liebe, die auf keinen Fall bekannt werden darf. Ich war dann doch etwas erstaunt, dass dies für einige in der heutigen Zeit doch noch ein Tabu-Thema ist. Als Simon meint, die Verantwortlichen zur Rede zu stellen, ahnt er nicht, dass er sich dabei in höchste Gefahr begibt.

Der Schreibstil von Giulia Conti ist flüssig, und dabei sehr bildhaft. Als Zuhörer wird man an den Lago d’Orta versetzt, dessen Landschaft und das Leben rund um den See sehr ausführlich beschrieben werden. Ebenso wie die italienische Mentalität.

Der Anfang von „Lago Mortale“ gleicht eher einem Reisebericht als einem Krimi. Mir haben die landschaftlichen Beschreibungen durchaus gefallen, jedoch hat das die Spannung aus dem Kriminalfall genommen.
Simon ist ein egozentrischer, und manchmal etwas kauziger Charakter, der aber nicht unsympathisch rüberkommt und doch dauerte es eine gewisse Zeit, bis ich mit ihm warm wurde.
Seine Beziehung zu seiner Ziehtochter wurde recht ausführlich erörtert – mir war das schon fast ein bisschen zu ausführlich neben den ganzen Landschaftsbeschreibungen.
Was mich auch etwas gestört hat, waren zwar nicht Simons Alleingänge, aber das Zerstören von Spuren. Das hat mich etwas verwirrt, denn als ehemailger Polizeireporter müsste er es eigentlich besser wissen.

Es dauert dann schon mal ein halbes Hörbuch bis endlich sowas wie Spannung aufkommt. Ab da wird es dann besser, was den Kriminalfall betrifft, die Spannung ist dann grundsätzlich da, steigt im weiteren Verlauf und am Ende kommt es zu einem Showdown.

Das Hörbuch hat Frank Stöckle gelesen, der einen ordentlichen Job gemacht hat. Seine ruhige, tragende Stimme passt sehr gut zu dem gemächlich beginnenden Piemont-Krimi und dem Setting am Lago Mortale. Auch setzt er die Betonungen an der richtigen Stellen. Grundsätzlich habe ich mich am Lago D’Orta mit Frank Stöckle ganz wohl gefühlt.

Fazit:
Das Hörbuch hat mich gut unterhalten, der Krimi an sich hätte meiner Meinung aber noch etwas Luft nach oben.