Nachdem die Blutkönigin Casteel in ihre Gewalt gebracht hat, erklärt Poppy ihr den Krieg. Sie ist fest entschlossen, ihre große Liebe zu retten und die Aufgestiegenen daran zu hindern, Atlantia und Solis einzunehmen. Doch der Kampf gegen die Aufgestiegenen ist erst der Beginn: In den Schatten sind uralte Mächte erwacht, die die Schrecken längst vergangener Zeiten mit sich bringen. Nun ist die Stunde gekommen, in der Poppy ihr Schicksal annehmen und die Prophezeiung erfüllen muss ...
Poppy ging mir oft auf die Nerven und das Buch war nicht so gut, wie die Vorgänger.
Die Handlung bleibt zwar episch, jedoch stört es mich etwas, dass sich Casteels Charakter nur noch um Poppy dreht. Es ...
Poppy ging mir oft auf die Nerven und das Buch war nicht so gut, wie die Vorgänger.
Die Handlung bleibt zwar episch, jedoch stört es mich etwas, dass sich Casteels Charakter nur noch um Poppy dreht. Es scheint, als hätte er keine eigene Personalität mehr.
Es tut ein bisschen weh diesem Buch so wenig Sterne zu geben, weil ich wirklich hohe Erwartungen hatte, nachdem die ersten drei Teile unfassbar gut, wenn nicht sogar Highlights, waren.
Der Schreibstil ...
3,5⭐
Es tut ein bisschen weh diesem Buch so wenig Sterne zu geben, weil ich wirklich hohe Erwartungen hatte, nachdem die ersten drei Teile unfassbar gut, wenn nicht sogar Highlights, waren.
Der Schreibstil war wie in den ersten Bänden und wie ich es von JLA gewohnt bin, mitreißend, einnehmend und bildgewaltig. Sie spielt mit Worten und erschafft dadurch Spannung sowie ruft sie verschiedenste Emotionen beim Leser hervor, wodurch die Geschichte ein einziges großes Abenteuer wird.
Was sofort zu Beginn der Geschichte auffällt ist, dass nicht mehr nur aus Poppy's sondern auch aus Casteels Sicht erzählt wird. Das macht die Gefühle und Gedanken beider Charaktere so viel greifbarer, ist aber auch notwendig nach dem Ende von Band 3, an dem SPOILER!!! Casteel von der Blutkönigin gefangen genommen wurde.
So bekommen wir einerseits mit, wie sich Poppy für den Krieg bereit macht, um Casteel zu befreien, andererseits kriegen wir aber auch Informationen zur Blutkönigin selbst und was Casteel in ihrer Gefangenschaft alles erleiden muss.
Der Anfang der Geschichte war super spannend, man wartet die ganze Zeit auf den Moment in dem Poppy Casteel befreit, man begleitet sie dabei wie sie sich für den Kampf bereitmacht, wie sie aber auch Informationen über ihre Familie und Vergangenheit verdauen muss.
Vor allem im Mittelteil kam es dann leider zu einigen Längen und es wurde etwas langatmig. Außerdem wurde irgendwann mit Informationen um sich geworfen, es kam zu einer Flut von ihnen, sodass ich irgendwann nicht mehr ganz durchgeblickt habe. Natürlich ist eine Fantasygeschichte immer komplex, doch hier wurde vielleicht zu sehr versucht, möglichst viele Details miteinzubringen. Es gab immer wieder Neues zum Königreich, zur Ordnung und zu Charakteren zu lernen und irgendwann hatte man einfach das Gefühl, dass man sich die eine Sache gar nicht richtig merken konnte, da kam schon die nächste Information. Ich habe einfach bis kurz vors Ende komplett den Überblick sowie Roten Faden verloren.
Zum Glück konnte mich dann das Ende doch wieder sehr begeistern, ich habe förmlich an den Seiten geklebt, weil es so fesselnd war und ich wissen musste, wie es nun ausgeht und auch wenn es kein richtiger Cliffhanger war, mit dem es geendet hat, bin ich doch sehr gespannt auf Band 5 der Reihe und hoffe, dass mich der Teil wieder mehr überzeugen kann.
Poppy hat wie in den vorherigen Bänden immer mehr über sich, ihre Stärken und Schwächen dazugelernt und man sieht wirklich, wie sie sich immer mehr zu einer Anführerin, Königin und wirklich starken Persönlichkeit entwickelt. Doch das, was sie so authentisch macht, sind vor allem die Momente, in denen sie ihre Schwächen zeigt. Wenn sie besorgt um andere ist oder Angst vor etwas hat. Diese Szenen lassen sie einfach so menschlich erscheinen, weil man sieht, dass auch sie nicht perfekt ist und dass sie trotz beeindruckender Kräfte nicht unfehlbar ist oder sich nicht mehr vor Dingen fürchtet.
Casteel hat hier einiges durchmachen müssen in dem Teil. In Gefangenschaft musste er Verletzungen - körperlich sowie mental - erdulden, was ihm vieles abverlangt hat. Später ist er langsam wieder zu Kräften gekommen und sein altes Ich ist immer wieder hervorgekommen: der überaus gewitzte Charmeur, der ein Herz aus Gold hat und alles für Poppy und seine Freunde tun würde.
Kieran hat in diesem Teil eine noch größere Rolle eingenommen als in den vorherigen Bänden, einfach, weil er Poppy's Bezugsperson war, als Casteel in Gefangenschaft war. Er hat mit Poppy die schlimmsten Gefühle durchlitten und war stets für sie da, hat alles mit ihr durchgestanden und war ihre Stütze, wenn sie nicht mehr konnte. Daran hat man gesehen, wie die Beziehung der beiden noch weiter gewachsen ist, welche Verbundenheit bei den beiden herrscht und was für ein unfassbar guter Freund Kieran ist, da ihm Poppy's (und auch Casteels) Wohlergehen so wichtig ist.
Die Liebeschichte zwischen Poppy und Casteel war vor allem in der ersten Hälfte eher weniger präsent und auch in der zweiten Hälfte muss ich sagen, dass es viel weniger war, wenn man die einzelnen Bände miteinander vergleicht.
Trotzdem war es wieder genauso explosiv zwischen den beiden wie eh und je - da war stets dieses Knistern, die Funken, das Feuer.
Doch dadurch, dass die beiden so lange getrennt waren und Angst hatten, dass sie sich vielleicht nie wiedersehen, waren da auch sehr viele sanfte, ruhige Momente, wo sie einfach nur beieinander sein wollten, spüren wollten, dass der andere da ist und sie wieder vereint sind.
Insgesamt hat das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllt, da es einige Längen sowie eine Flut an Informationen, die schlichtweg überfordernd war, beinhaltete, trotzdem konnten mich die authentischen, facettenreichen Charaktere, der fesselnde Anfang und das epische Ende sowie der mitreißende Schreibstil überzeugen und begeistern, weshalb ich den nächsten Teil definitiv lesen werde!
Ein episches Setting, mit tollen und tiefgründigen Charakteren, die alle ihre Fehler, Macken, Marotten, Charme und Witz haben. Protagonistin Poppy legt eine Charakterentwicklung vom feinsten hin und ich ...
Ein episches Setting, mit tollen und tiefgründigen Charakteren, die alle ihre Fehler, Macken, Marotten, Charme und Witz haben. Protagonistin Poppy legt eine Charakterentwicklung vom feinsten hin und ich empfand sie wunderbar als weibliche Protagonistin. Gänsehaut, Tränen, und Lacher. Die gesamte Lade der Emotionen bin ich durch diese Reihe durchlaufen. In War and Queens fand ich es sehr passend, das ich auch aus Casteels Sicht lesen konnte. Leider war er, in diesem Band für mich aber mit der schwächste Charakter. Die Geschichte knüpft nahtlos an Crown and Bones an, und wird auch nicht durch lange Rückblicke aufgewärmt. Trotzdem empfand ich einige Stellen als etwas zäh, die es mir auch eindeutig erschwert hatten konstant am Ball zu bleiben. Auch wenn die ganzen Namen (gerade der Gottheiten) teilweise für mich ein wenig zu viel waren. Nichts desto Trotz freue ich mich jetzt schon, irgendwann zurück zu Poppy, Casteel und Kieran zu kommen.
Wenn du dich für die komplette Rezension von "War and Queens" interessierst, folge mir doch gerne auf meinem Blog um mehr über den Schreibstil, die Geschichte oder auch die Charaktere zu erfahren <3
- zieht sich mittlerweile etwas in die Länge, aber die Story ist und bleibt great!
- Poppy und Casteel sind sooo cute, ahhh. Liebe die beiden so sehr.
- ich glaube, ich checke die Welt immer noch nicht ...
- zieht sich mittlerweile etwas in die Länge, aber die Story ist und bleibt great!
- Poppy und Casteel sind sooo cute, ahhh. Liebe die beiden so sehr.
- ich glaube, ich checke die Welt immer noch nicht so ganz... mittlerweile bin ich einfach nur noch verwirrt
- bin so krank gespannt auf die Fortsetzung, werde Band fünf aber aussetzen, weil ich mir nicht nochmal alles aus seiner Sicht geben muss -> wir sehen uns also bei Band 6 wieder 🔥
Zuerst muss ich sagen, dass ich die ganz harte Kritik an dieser Reihe nicht nachvollziehen kann. Im Kern kann ich viele Aussagen verstehen, worauf ich gleich auch noch eingehen möchte. Aber dennoch habe ...
Zuerst muss ich sagen, dass ich die ganz harte Kritik an dieser Reihe nicht nachvollziehen kann. Im Kern kann ich viele Aussagen verstehen, worauf ich gleich auch noch eingehen möchte. Aber dennoch habe ich nicht die Lust daran verloren und freue mich schon auf den nächsten Band!
Den Einstieg in das Buch fand ich zunächst etwas langatmig, aber ab der Mitte hat es mich dann gepackt und ich konnte es relativ schnell in einem durchlesen.
Kritikpunkte:
Leider muss ich zugeben, dass ich mittlerweile nicht mehr ganz durchblicke, wer jetzt was ist und was kann. Primare, Götter, Gottheiten, Demis, … Auch verwirrt es mich etwas, dass immer neue Dinge ans Licht kommen, die diese Geschöpfe jetzt können sollen oder nicht. Auch wer von wem und wie abstammt ist etwas verwirrend, man braucht schon einige Zeit, um dahinter zu kommen beziehungsweise um wieder rein zu kommen. Ich habe (wie empfohlen) Shadow and Ember vor dem vierten Teil der Hauptreihe gelesen und bin auch froh darum, sonst hätten mich die vielen Informationen noch weiter verwirrt. Dennoch habe ich hier gemerkt, dass ich durch den zeitlichen Abstand der beiden Bücher einiges vergessen hatte. Allerdings wurde mein Wissen durch War and Queens wieder aufgefrischt und ich empfehle auch wirklich jedem diese Reihenfolge!
So sehr ich Poppy liebe, ihre wachsenden Fähigkeiten und ihre scheinbare Übermacht sind für mich langsam zu viel. Ich mag starke Hauptcharaktere und Poppy ist mir immer noch ans Herz gewachsen, aber weniger hätte meiner Meinung nach auch gereicht :)
Letzter klitzekleiner Kritikpunkt: Ich liebe spicy Bücher, dennoch war der Spice-Anteil ab der Hälfte schon deutlich höher als sonst und ich hätte mir mehr Handlung gewünscht, in die der Spice eingebettet ist.
Pluspunkte:
Ich liebe nach wie vor Poppy und ihre Beziehung zu Casteel, den Wölfen (ganz besonders natürlich Kieran und auch Delano ist mir ans Herz gewachsen) und ihrem Volk. Poppy ist eine starke Hauptperson und auch dieses Mal wieder gleichzeitig so stark und dennoch nahbar. Auch in diesem Buch fehlen die teilweise sarkastischen und witzigen Schlagabtausche zwischen den Charakteren nicht. Ich freue mich auch über die Referenzen zu Shadow and Ember, auch wenn ich mich nicht mehr an alles erinnern konnte. Besonders Reaver und auch Millicent haben mir gut gefallen und bringen nochmal frischen Wind hinein. Und MINI SPOILER: in diesem Buch bekommen wir endlich die Szene, auf die viele so lange gewartet haben … 🌶️
Fazit:
Leider habe ich das Gefühl, dass JLA kein Ende für diese Reihe kennt und ich sehne diesem deshalb förmlich entgegen. Band 1 hat mich damals so fasziniert und ich bin auch weiterhin noch gespannt, wie es weiter geht. Dennoch hätte die Geschichte meiner Meinung nach auch in weniger Bänden erzählt werden können und wäre genauso gut wenn nicht sogar besser gewesen. Ich finde es schade, dass wir jetzt noch so lange warten müssen (aufgrund der Extra Bände), bis es mit Poppy´s Geschichte weiter geht. Dennoch bleibe ich bei der Reihe, da ich die Charaktere nach wie vor liebe und irgendwie auch weiterhin fasziniert davon bin. So langatmig es zwischendrin manchmal ist, mit dem Ende holt JLA es meistens heraus, sodass ich immer weiter lesen möchte!