Cover-Bild Cinder & Ella
Band 2 der Reihe "Cinder & Ella"
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 30.09.2019
  • ISBN: 9783846600894
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Kelly Oram

Cinder & Ella

Happy End - und dann?
Fabienne Pfeiffer (Übersetzer)

Cinder & Ella sind zurück!

Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods - und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.10.2019

Märchen brauchen keine Fortsetzung

2

„Cinder & Ella“ von Kelly Oram wurde von Anfang als Neuinterpretation eines Märchenklassikers beworben. Dieser Eindruck hat sich bei der Lektüre des ersten Teils auch absolut aufgedrängt, denn die Geschichte ...

„Cinder & Ella“ von Kelly Oram wurde von Anfang als Neuinterpretation eines Märchenklassikers beworben. Dieser Eindruck hat sich bei der Lektüre des ersten Teils auch absolut aufgedrängt, denn die Geschichte ist märchenhaft und hat viele Elemente, die auch das klassische Cinderella-Märchen zu bieten hatte. Daher gab es am Ende auch ein Happy End, ein zufriedenstellendes. Dennoch ist relativ schnell bekannt geworden, dass es noch einen zweiten Band geben wird, der sich der Zeit nach dem Happy End widmet. Die Skepsis war von Anfang groß bei mir, denn Märchen brauchen keine Fortsetzungen. Sie leben davon, dass die Geschehnisse nach dem „Und wenn sie nicht gestorben sind…“ für immer ein Geheimnis bleiben werden. Daher sind auch die weiteren Teile von einigen Disney-Verfilmungen, die teilweise auf Märchen beruhen, meist qualitativ zurückstehend. Kann Oram mit dem zweiten Teil nun das Gegenteil beweisen?

Ich habe gut in den zweiten Band hineingefunden, da er nahtlos an den ersten anknüpft. Wir sind also mitten dabei, wie sich Ella und Brian erst jetzt so richtig kennenlernen, von Angesicht zu Angesicht, aber halt nein?! Das passiert ja gar nicht! Relativ schnell driftet die Geschichte nämlich in das neue Starleben von Ella ab, das nur so von Absurdität und übertriebenen Entwicklungen geprägt ist. Was eigentlich so schön anfing mit Paarmomenten, Schwesternmomenten, einem besinnlichen Weihnachtsfest, wird leider zu einer oberflächlichen Betrachtung des Lebens eines Stars, was überhaupt nicht zu der süßen Liebesgeschichte passt, die wir im ersten Band so gefeiert haben.

Mit Ellas Selbstzweifeln bezüglich ihrer Narben haben wir wenigstens noch ein Thema, das konsequent an ihre Situation erinnert, aber ansonsten werden die therapeutischen Sitzung, die Physiotherapie und weitere medizinische Eingriffe einfach unter den Tisch gekehrt. Genau das waren aber die Stärken von Band 1, wo Oram vor einer einfühlsamen Geschichte noch keine Distanz gewahrt hat. Zwar haben wir noch das Thema der Narben, aber dieses wird durch Dessous- und schließlich sogar Nacktshootings in Bahnen gelenkt, wo ich nur noch den Kopf schütteln konnte. Die Botschaft, die Ella damit nach außen tragen sollte, finde ich zwar wichtig und nachvollziehbar, aber in ihrem ganzen Entwicklungsprozess, der auch daraus besteht, dass sie Brian körperlich kaum an sich heranlässt, wirkt es überstürzt und unlogisch. Als authentisch empfinde ich all das nicht mehr.

Auch die übrigen Entwicklungen sind von extremem Drama geprägt, so dass die dargebotenen Szenen (aufdringliche Fans, ein als Passant getarnter Gossip-Reporter und ein großer Streit mit Ellas Vater) aufgesetzt und unnatürlich wirken. Sie sollen Botschaften vermitteln, das ist klar, aber Band 1 ist auch ohne diese übertriebene Dramatik ausgekommen und konnte dennoch überzeugen. Es ist auch einfach nur lächerlich, wenn Ella, nur weil sie die Freundin eines bekannteren Mannes ist, selbst zum größten Star der Welt wird und nur so kann man all die Erzählungen und die Werbung um sie als Klientin interpretieren. In all diesem Wirrwarr gefällt mir wenigstens, dass Ella als Person stabil bleibt. Sie ist immer noch die intelligente junge Frau, die eine klare Meinung vertritt, die aber auf ihr Äußeres ihre Selbstzweifel aufbaut. Sie bleibt in all dieser Oberflächlichkeit auf dem Boden und sorgt für die ein oder andere starke Retourkutsche. Ansonsten kann ich in dieser überhastet erzählten Geschichte, in der auch viele heimliche Helden des ersten Bandes zu kurz kommen, nicht viel abgewinnen.

Fazit: Leider bestätigt die Fortsetzung von „Cinder & Ella“, warum man von Fortsetzungen oftmals lieber die Finger lassen sollte. Vor allem Märchen sind in sich abgeschlossen perfekt, hier an Dingen zu rütteln, kann nur schlechter werden. Daher kann ich nur allen unentschlossenen LeserInnen raten, dass sie lieber die Finger von Band 2 lassen sollte, denn er wird zwangsweise eine Ernüchterung folgen, denn die Geschichten haben qualitativ nichts gemein.

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Veröffentlicht am 08.10.2019

Cinder & Ella

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Inhalt:

Cinder & Ella sind zurück!

Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie ...

Inhalt:

Cinder & Ella sind zurück!

Endlich haben Cinder alias Brian und Ella sich gefunden! Die beiden schweben auf Wolke sieben und sind verliebter denn je. Aber schneller als ihnen lieb ist, holt sie die Realität wieder ein. Zwischen Alltagsstress und Familienproblemen ist Brian schließlich immer noch der angesagteste Schauspieler Hollywoods - und das merkt auch Ella, die plötzlich mehr denn je im Rampenlicht steht. Doch ist ihre Liebe wirklich stark genug, dem Druck des Showbusiness standzuhalten?

Meine Meinung:

Nachdem mich Teil 1 von Cinder und Ella so unheimlich gepackt und berührt hat, war ich sehr auf die Fortsetzung gespannt. Doch leider wurde ich hier komplett enttäuscht.
Alles was den Charme, Witz und die Emotionalität des Vorgängers ausgemacht hat, ist hier nicht zu finden.

Die Geschichte war langatmig, plätscherte vor sich, Spannung war keine zu finden. Schade.

Fazit:

Ein zweiter Teil, auf den man gut hätte verzichten können.

Veröffentlicht am 08.05.2020

Fortsetzung zu Buch eins überflüssig

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Für mich war Cinder und Ella mit dem ersten Buch abgeschlossen. Das Ende war toll, mit so viel Emotionen, Gefühlen. Es war spannend und man hat mitgefiebert.
Nach dem ersten Teil dachte ich - so toll ...

Für mich war Cinder und Ella mit dem ersten Buch abgeschlossen. Das Ende war toll, mit so viel Emotionen, Gefühlen. Es war spannend und man hat mitgefiebert.
Nach dem ersten Teil dachte ich - so toll und perfekt für ein Buch.

Aber es kam ein Teil zwei und dieser hat mich absolut nicht überzeugt. Warum konnte es nicht bei Buch eins bleiben und alles wäre gut. In Teil zwei kam ich nicht rein und es hat mich nicht umgehauen. Schade!

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Veröffentlicht am 14.10.2019

Ich habe gelIch habe geweint, ich war gerührt – und leider gelangweilt

2

Nach dem absolut märchenhaften Ende von Teil Eins hätte ich einen zweiten Teil eigentlich nicht gebraucht. Dennoch war ich natürlich neugierig, wie es mit Ella und ihrem Cinder/ Brian weiter geht. Der ...

Nach dem absolut märchenhaften Ende von Teil Eins hätte ich einen zweiten Teil eigentlich nicht gebraucht. Dennoch war ich natürlich neugierig, wie es mit Ella und ihrem Cinder/ Brian weiter geht. Der Klappentext versprach dann auch einiges: Alltagsprobleme, Ruhm und Rampenlicht und dazwischen Cinder & Ella. Und natürlich konnte ich nicht widerstehen und musste auch dieses Buch lesen – und hätte es lieber gelassen.

Der Schreibstil ist wieder großartig. Das Buch lässt sich wunderbar leicht lesen und auch die Fortsetzung hat es geschafft, dass ich begeistert war und gerührt; geweint und gelacht habe. Die Charaktere sind sich im Prinzip auch treu geblieben und man hat sie sofort wieder erkannt auf den ersten Seiten.

Leider fehlt dem zweiten Teil sehr viel, was ich aus dem ersten Teil kenne und liebe. Vivian und ihre Dads spielen nur noch eine Nebenrolle – das ist so schade, denn Vivian ist ja Ellas beste Freundin. Dafür tauchen neue Personen auf, die dann nur ein ganz kurzes Gastspiel haben, obwohl sie eine ziemlich große Rolle für den Roman und Ella spielen. Brian ist, so wie ich es aus dem ersten Teil kenne, der perfekte Freund: verständnisvoll, geduldig, liebenswert, zuvorkommend und es ist gut, dass er so ist, aber irgendwie ist genau das total langweilig. Zwischen Ella und Brian gibt es einfach kein Konfliktpotential. Es ist langweilig perfekt.

Drama bekommen wir dafür von Ellas Vater, der, obwohl es am Ende des ersten Teils so schien, doch irgendwie nicht mit Ella und Brian klar kommt. Außerdem rückt Ella total in den Fokus. Allerdings viel zu wenig durch den Ruhm, dem sie durch Brian ausgesetzt ist. Scott, Brians Assistent, hilft Ella dabei, ihre Karriere voran zu bringen – aber auch das wird nur am Rande erwähnt. Grundsätzlich dreht sich das gesamte Buch nur um Ellas Komplexe und den Konflikt mit ihrem Dad. Das Buch hat den Titel Cinder & Ella eigentlich nicht verdient.

Fazit:

Obwohl ich mich sehr gefreut habe, zu erfahren, wie es mit Cinder & Ella weiter geht, nach ihrem märchenhaften Happy End aus dem ersten Teil, war ich sehr enttäuscht von diesem Buch. Es lies sich gewohnt leicht lesen, hat es geschafft, mich anzurühren, war aber letztendlich doch irgendwie langweilig. Ich bereue es, diesen zweiten Teil gelesen zu haben. Ich hätte mich lieber mit dem märchenhaften Ende des ersten Teils zufrieden geben sollen. Der zweite Teil hatte für mich keinen Mehrwert und hat das Märchen von Cinder&Ella irgendwie zerstört. Schade drum.

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Veröffentlicht am 28.08.2021

völlig belanglose und uninteressante Geschichte

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Ich bin so froh, dass ich das Buch beendet habe. Ich glaube, mich hat noch nie eine Geschichte so gelangweilt. So oft war ich ganz kurz davor abzubrechen, weil ich mir dachte meine Zeit wäre viel zu kostbar, ...

Ich bin so froh, dass ich das Buch beendet habe. Ich glaube, mich hat noch nie eine Geschichte so gelangweilt. So oft war ich ganz kurz davor abzubrechen, weil ich mir dachte meine Zeit wäre viel zu kostbar, als dass ich sie so etwas Belanglosem widme. Ich war ein wenig neugierig auf den zweiten Teil, da mich der erste nicht überzeugen konnte und ich gehofft habe, dass die Charaktere im zweiten Band etwas reifer und erwachsender sind. Leute, nein sind sie nicht.

"Cinder und Ella - Happy End und dann?" ist völlig belanglos, uninteressant und die Kernaussage des Buches steht so gut wie gar nicht im Fokus dieser Geschichte. Die Charaktere machen alltägliche Dinge wie shoppen, Post auspacken oder beim Umzug helfen.

An so vielen Stellen war ich so genervt von der Handlung, beispielsweise als Brians "gut aussehende" Freunde oben ohne aufkreuzen und Möbel in Ellas Wohnung tragen. Ernsthaft??

Irgendwann habe ich angefangen Absätze, teilweise ganze Seiten einfach zu überspringen. Ich habe es nur zu Ende gelesen, weil ich wissen wollte, ob Ella irgendwann ihren Selbstwert erkennt und ihren Körper lieben lernt. Ich bin ziemlich enttäuscht von der ganzen Reihe, ich wünschte ich hätte es mir erspart. Spart euch das Geld und die Zeit und liest lieber etwas anderes.

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