Maria lebt allein im Wald. Sie hat zwei Ehen hinter sich, ihr erste Gatte war ein Choleriker, der zweite ein Säufer. Beide sind lange tot. Die Leute aus dem Dorf halten sie für eine Hexe, der man besser aus dem Weg geht. Wenn jemand stirbt, gibt man der Hexe die Schuld. Doch niemand ahnt ihr wahres Geheimnis – und wie gerne der Tod ihr zur Hand geht.
Talberg ist ein kleiner abgelegener Ort am äußersten Rand der deutschen Provinz. Fernab der großen Zentren und im Schatten eines gewaltigen Berges gelegen, scheint sich hier über die Jahrzehnte hinweg das Böse immer wieder zu sammeln. Drei Romane spielen zu unterschiedlichen Zeiten in diesem Ort. Vier ortsansässige Familien bestimmen das Geschehen – wechselweise sind sie mal Opfer, mal Täter, mal Ermittler. Und natürlich sind alle Fälle miteinander verbunden …
Auch im zweiten Teil der TALBERG-Reihe sind wir wieder in dem kleinen Walddorf. Und auch Jahre später, wird es nicht ruhiger in dem beschaulichen Örtchen.
Im zweiten Teil geht es um die alte Frau, Maria, ...
Auch im zweiten Teil der TALBERG-Reihe sind wir wieder in dem kleinen Walddorf. Und auch Jahre später, wird es nicht ruhiger in dem beschaulichen Örtchen.
Im zweiten Teil geht es um die alte Frau, Maria, die ganz alleine im Wald in einem alten Waldhaus lebt und von den Dorfbewohner als Hexe verpönt wird.
Maria trägt viel Wissen und viele Geheimnisse in sich, doch Ihr größtes und gefährlichstes Geheimnis hütet Sie im Keller ihres Waldhauses, von dessen Existenz zum Glück niemand weiß!
Ich fand den zweiten Teil der TALBERG-REIHE auch wieder sehr gut und konnte es kaum aus den Händen legen. Die Verstrickungen innerhalb der Dorfgemeinschaft und die Vergangenheit, lassen immer wieder neue Ereignisse geschehen und bringen neue Wendungen, so bleibt es durchgehend spannend!! Auch fand ich es toll, das alte Charaktere aus dem ersten Teil wieder zum Tragen kamen.
Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung und absolut verdiente
5+/⭐⭐⭐⭐⭐‼️😉👍
Mir hat bereits der erste Teil gut gefallen, hier legt der Autor aber noch eine Schippe drauf. Die Geschichte ist wieder in Talberg angesiedelt. Anfangs bräuchte ich etwas, um die Figuren und Zusammenhänge ...
Mir hat bereits der erste Teil gut gefallen, hier legt der Autor aber noch eine Schippe drauf. Die Geschichte ist wieder in Talberg angesiedelt. Anfangs bräuchte ich etwas, um die Figuren und Zusammenhänge einzuordnen. Die Hauptfiguren sind andere, aber doch führen einige Fäden zusammen. Der Hauptteil der Handlung spielt in einem Waldhaus. Die alte Frau Steiner (nicht zu verwechseln mit Elisabeth aus Teil 1) lebt doch abgeschieden. Nach und nach entblättert sich das Grauen. Was ist mit dem Wanderer passiert? Was versteckt die Alte im Keller? Viele Fragen und am Ende eine spannende Auflösung, zumindest für den Leser wenn schon nicht für den Kommissar.
Maria lebt alleine in einer kleinen Hütte nahe dem Dorf Talberg. Schon lange denkt sie über den Tod nach und wartet auch schon jeden Tag darauf dass er sie holen kommt. Doch Maria hütet noch ein ...
Inhalt:
Maria lebt alleine in einer kleinen Hütte nahe dem Dorf Talberg. Schon lange denkt sie über den Tod nach und wartet auch schon jeden Tag darauf dass er sie holen kommt. Doch Maria hütet noch ein Geheimnis, welches sie nie jemanden anvertraut hat. Plötzlich taucht dann noch ein Brief ihrer Tante auf, doch diese ist bereits seit 20 Jahren verstorben. Was hat es mit dem mysteriösen Brief auf sich und auch mit dem Geheimnis von Maria? Und was spielt sich noch alles in dem beschaulichen Dörfchen Talberg ab?
Meine Meinung:
Handlung:
Die Geschichte beginnt mit Maria. Man erfährt über ihr Leben in ihrer Hütte und wie sie dorthin gekommen ist. Die alte Dame hatte ein schweres Leben und auch ihre zwei bereits verstorbenen Ehemänner haben es ihr nicht leicht gemacht. Dennoch wird sie von allen im Dorf Talberg nur die „Hexe“ genannt. Was es damit auf sich hat, erfährt man auch schnell.
Doch Maria hat auch eine besondere Verbindung zu der Natur und dem Wald ringsherum um ihr beschauliches Heim. So spürt sie auch, dass der Tod sie schon bald holen kommt.
Als sie dann auch noch einen sehr seltsamen Brief ihrer Tante Bruni erhält, bekommt sie es mit der Angst zu tun. Denn diese ist bereits seit 20 Jahren verstorben.
Bei diesem komischen Vorfall bleibt es aber nicht, es kommt zu weiteren seltsamen Ereignissen wobei Maria dabei ins Visier genommen wird und die Polizei nun ermittelt.
Die Handlung schreitet schnell voran und mir ist es dabei mehrmals kalt den Rücken runter gelaufen. Auch die Vergangenheit von Maria ist erschütternd und hat mich oft stocken lassen.
Ab der Hälfte des Buches bekommen wir einen anderen Einblick von zwei sehr interessanten Charakteren. So werden nun Geheimnisse aufgedeckt und es kommt schließlich auch zum Showdown. Somit hat mich auch das Ende dennoch noch überraschen können und mich faszinierend zurück gelassen.
Ich bin insgesamt wieder richtig begeistert von dem zweiten Band der Talberg Reihe und kann es auch nur jedem weiterempfehlen.
Charaktere:
Maria hat so einiges erlebt in ihrem Leben. Viel Böses ist ihr widerfahren und ich konnte mich daher auch sehr gut in ihre Handlungen hineinversetzten. Auch der Kriminalinspektor Walter konnte mich sofort überzeugen. Seine Gedanken waren spannend und ich fand es aufregend wie er den Fall Maria angegangen ist.
Auch die weiteren Charaktere von Talberg sind alle sehr authentisch und gehören in diese Geschichte rein. Jeder erzählt auch hier seine eigene Geschichte und macht damit die Handlung auch so spannend.
Setting:
Talberg ist ein kleines Dorf nahe der Grenze zu Tschechien und Österreich. Ich konnte mich sofort darin zurecht finden und auch der Wald sowie Marias Heim sind unheimlich spannend, geheimnisvoll und sehr düster. Auch die Menschen die darin leben sind Eigenbrötler und leben eigentlich nur vor sich hin und jeder für sich. Ein Setting das mich sofort in den Bann gezogen hat und mich bis heute nicht losgelassen hat.
Schreibstil:
Max Korn hat mich mit Talberg gefangen nehmen können. Der Schreibstil ist für mich unheimlich gut und hat mich sprachlos zurück gelassen. Nicht nur das Dorf mit dem Menschen darin sondern auch das ganze Feeling, hat mich sehr oft schauern lassen. So war ich auch die ganze Zeit gebannt von der Geschichte. Düster, gemein, mysteriös und Angst einflößend.
Cover:
Das Cover alleine sagt schon sehr viel aus. Die Hütte mitten im nirgendwo. Alles schwarz, weiß. In der Mitte prangt der Titel in roter Schrift. Für mich schon sehr düster und unheimlich zugleich.
Mein Fazit:
Ein grandioser zweiter Teil der Talberg Reihe. Ich bin schockiert und gleichzeitig gefesselt von der Geschichte. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen und vergebe daher auch 5 von 5 Sternen.
Inhalt: Talberg 1977. Maria lebt allein in einer Waldhütte, die sich abseits des Dorfes befindet. Die Menschen aus Talberg meiden Maria; sie gilt gemeinhin als Hexe. Ihr Alltag wird durchbrochen, als ein ...
Inhalt: Talberg 1977. Maria lebt allein in einer Waldhütte, die sich abseits des Dorfes befindet. Die Menschen aus Talberg meiden Maria; sie gilt gemeinhin als Hexe. Ihr Alltag wird durchbrochen, als ein Wanderer an ihre Tür klopft und um Unterkunft bittet. Widerstrebend, weil er gutes Geld zahlt, sagt Maria zu. Doch am nächsten Morgen ist der Wanderer plötzlich verschwunden – als wäre er nie dagewesen. Zeitgleich erhält Maria Briefe von ihrer Tante – die allerdings schon seit Jahren tot ist. Maria beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln. Kann sie sich selbst noch vertrauen?
Persönliche Meinung: „Talberg 1977“ ist ein Spannungsroman/Thriller von Max Korn. Es handelt sich um den zweiten Band der Talberg-Trilogie. Da die Handlungen der beiden Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie unabhängig voneinander lesen. Um in „Talberg 1977“ den Überblick über die familiären Verflechtungen der Figuren leichter behalten zu können, ist es aber sinnvoll, zunächst den ersten Band „Talberg 1935“ zu lesen. Erzählt wird der Roman aus mehreren personalen Erzählperspektiven. Die Hauptperspektiven sind dabei diejenigen der Figuren Maria und Josef. Diesen folgend ist das Buch in zwei Teile unterteilt: das „Buch Maria“ und das „Buch Josef“ (zu Josef werde ich im Folgenden nichts ausführen, da jede Information über ihn zu sehr spoilern würde). Im ersten Teil des Buches lernen wir das entbehrungsreiche und selten leichte Leben von Maria, einer Greisin, kennen. Spannend an diesem Teil ist, dass Maria stellenweise Erinnerungslücken zu besitzen scheint: Sie weiß bestimmte Dinge nicht 100%ig (oder verdrängt sie), sodass sie Züge einer unzuverlässigen Erzählfigur aufweist. Gleichzeitig beherbergt Maria mehrere Geheimnisse, die für zusätzliche Spannung sorgen. Insgesamt ist die Spannungskurve von „Talberg 1977“ höher als die des Vorgängers und Spannungselemente werden wohldosierter eingesetzt. Die Handlungszeit des Romans ist 1977. Vereinzelt finden sich aber auch Rückblicke in die Vergangenheit, die das Leben von Maria näher beleuchten. Eine dritte Perspektive, die über beide Teile hinweg eingenommen wird, ist diejenige Walter Göhrings, ein Kriminalinspektor, der das Verschwinden des Wanderers untersucht (in dieser Perspektive finden sich typische Krimielemente). Während seiner Ermittlungen stößt er bei der verschworenen Dorfgemeinschaft mehrmals auf Granit. Zwar hat sich die Dorfstruktur seit dem ersten Band verändert: Die Generation von 1935 ist weitgehend abgetreten, neue Geschäfte haben sich angesiedelt und das Dorf ist gewachsen. Ein Umstand ist allerdings gleichgeblieben: Personen und Dinge, die von außen in das Dorf kommen bzw. anders als das Gewohnte sind, werden abgelehnt. Schön an der Handlung von „Talberg 1977“ fand ich, dass auch einzelne Figuren aus „Talberg 1935“ zu Wort kommen und die Geschichte einzelner Protagonisten des ersten Bandes weitererzählt wird. Insgesamt ist „Talberg 1977“ eine gelungene Fortsetzung, die nicht bloß die Handlungsstruktur von „Talberg 1935“ aufwärmt, sondern einen eigenen, spannenden (Handlungs-)Weg geht.
Dieser zweite Teil der Trilogie um das abgeschieden gelegene Dörfchen Talberg spielt im Jahr 1977. Allerdings merkt man wenig von der Stimmung der 1970er Jahre. Der Ort wirkt generell irgendwie aus der ...
Dieser zweite Teil der Trilogie um das abgeschieden gelegene Dörfchen Talberg spielt im Jahr 1977. Allerdings merkt man wenig von der Stimmung der 1970er Jahre. Der Ort wirkt generell irgendwie aus der Zeit gefallen.
Im Zentrum der Handlung steht die über-70-jährige Maria Steiner, die seit Jahrzehnten in einem kleinen Häuschen im Wald wohnt. Im Dorf wird sie gemieden und teilweise gefürchtet, weil sie als Hexe gilt. Nun hat sie das Gefühl, von einem Fremden beobachtet zu werden, und denkt außerdem über ihren Tod nach.
Als ein Inspektor bei Maria vorstellig wird, der einen verschwundenen Mann sucht, und ihr kurz danach vorgeworfen wird, ein junges Mädchen vergiftet zu haben, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen.
Man begegnet hier einigen Angehörigen der schon aus dem ersten Teil bekannten Familien. Es kommen aber auch ganz neue Personengruppen vor. Die meisten Charaktere sind interessant gezeichnet, es scheint in dieser Gegend wenige wirklich „normale“ Menschen zu geben. Was aber natürlich auch den Reiz dieser Geschichte ausmacht.
Außerdem wird einige Spannung aufgebaut und es gibt überraschende Wendungen. Dass aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird (neben Maria und dem Inspektor ist auch jemand darunter, dessen Verbindung zu dem Geschehen zunächst nicht klar ist), sorgt für unterschiedliche und bisweilen unerwartete Einblicke. Es animiert auch zum Miträtseln. Als Leser weiß man meist mehr als die jeweiligen Protagonisten.
Es gibt aber doch einige Ungereimtheiten (beispielsweise nicht zusammenpassende Jahreszahlen) und das Ende erschien mir teilweise unlogisch.
Dennoch ein lesenswerter Roman. Ich freue mich schon auf den letzten Band, in dem dann vielleicht ein paar offene Fragen geklärt werden.