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Veröffentlicht am 05.04.2026

Zwischen Nähe, Lust und Schweigen.

Gentlemen
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Die belgische Autorin Patricia Jozef ist hierzulande noch ein Geheimtipp – umso gespannter war ich auf ihren ersten ins Deutsche übersetzten Roman „Gentlemen“. Das moderne Cover zeigt eine Frau, die genussvoll ...

Die belgische Autorin Patricia Jozef ist hierzulande noch ein Geheimtipp – umso gespannter war ich auf ihren ersten ins Deutsche übersetzten Roman „Gentlemen“. Das moderne Cover zeigt eine Frau, die genussvoll und gedankenverloren zu seufzen scheint – ein passendes Sinnbild für die Themen des Buchs.


Marieke und Vik sind seit der Jugend ein Paar, führen eine vertraute Ehe und erziehen gemeinsam ihre Töchter. Doch hinter ihrer Harmonie liegt Stillstand: Vik begehrt seine Frau nicht mehr, was Marieke tief verunsichert. In ihrer Sehnsucht nach Nähe sucht sie den Kontakt zu einem professionellen Begleiter – ohne emotionale Bindung, nur als „Service“.
„Sie ist keine außereheliche Beziehung eingegangen – was für ein Ausdruck! –, sie hat einen Service genutzt. Wie man zum Arzt geht, zu einem Therapeuten, zur Physio.“ (Seite 349)
Doch als sie den männlichen Escort Rocco kennenlernt, geraten ihre klaren Grenzen ins Wanken.


„Gentlemen“ stellt nicht moralische Urteile in den Vordergrund, sondern fragt, ob körperliche Beziehungen ohne Gefühle funktionieren können und umgekehrt. Es geht um weibliche Selbstbestimmung, Lust und das große Tabu männlicher Unlust.
Darf eine Frau als Ehefrau und Mutter ihre Wünsche offen ausleben? Was ist in einer Partnerschaft zumutbar – und was nicht?

Besonders beeindruckend fand ich Mariekes innere Auseinandersetzung: Ihre Gedanken, Sehnsüchte und Unsicherheiten sind greifbar und tief menschlich. Ein Satz fasst das Wesen des Romans wunderbar zusammen:
„Man kann ziemlich viele Dinge im Leben allein tun. Aber um begehrt zu werden, braucht man einen anderen Menschen.“ (S. 117)
Ich habe mich beim Lesen oft gefragt, wie ich selbst in Mariekes Situation handeln würde – gerade das macht den Roman so eindringlich.

Die expliziten Szenen überraschen, doch sie wirkten auf mich weniger erotisch als psychologisch – der Fokus liegt auf Mariekes innerer Entwicklung.
Als kleinen Kritikpunkt könnte man den zunächst sehr zähen Beginn anbringen, den man überwinden muss, um in die Geschichte hineinzukommen.
Anfangs zögerte ich, doch je weiter ich las, desto stärker zog mich die ruhige, analytische Erzählweise in ihren Bann.

„Gentlemen“ ist ein kluger, mutiger Roman, der Fragen aufwirft statt Antworten zu geben. Er öffnet Räume für Diskussion – über Liebe, Begehren und das Recht auf Selbstbestimmung. Eine bereichernde, fordernde Lektüre für alle, die sich trauen, hinzusehen.



Meine Bewertung:
(4,5 von 5 Sternen)
Ein klug komponiertes Buch, das berührt und herausfordert. Anfangs etwas ruhig und bedächtig, entwickelt sich „Gentlemen“ zu einer eindringlichen, vielschichtigen Untersuchung weiblicher Sehnsucht und Partnerschaft. Besonders stark: die psychologische Tiefe und die kompromisslose Offenheit der Autorin.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Zwischen Videothek und Erwachsenwerden.

Little Hollywood
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Ich war zunächst hin- und hergerissen, ob ich den Roman „Little Hollywood“ wirklich lesen wollte.
Ein Coming-of-Age-Roman – gibt es davon nicht schon genug? Was könnte mich an diesem noch überraschen ...

Ich war zunächst hin- und hergerissen, ob ich den Roman „Little Hollywood“ wirklich lesen wollte.
Ein Coming-of-Age-Roman – gibt es davon nicht schon genug? Was könnte mich an diesem noch überraschen oder berühren?

Aber es beginnt bereits mit dem Cover, es strahlt Wärme und Nostalgie aus und vermittelt, mit seiner Gestaltung, den Eindruck von Aufbruch, passend zu einer Geschichte über das Erwachsenwerden. Besonders die junge Frau auf dem Bild, die den Blick nicht zum Betrachter wendet, sondern fest in die Ferne schaut, weckte meine Neugier.

Und so tauchte ich in die Welt von Leonie – genannt Leo – ein.
Es ist das Jahr 1999. Leo hat die letzten Abiturprüfungen hinter sich und blickt auf einen ganzen Sommer voller Möglichkeiten. In dieser Zeit des Umbruchs und der Neuanfänge, durchlebt sie ihre erste große Liebe, ringt mit Unsicherheiten, hat Ärger mit ihrem Vater und spürt, wie sie sich zunehmend von ihrer Mutter abnabelt.
Zwischen all dem findet sie Halt und Rückzug in der Videothek „Little Hollywood“ und den dortigen Filmen. Hier arbeitet ihr Klassenkamerad Jo, der sie mit seinen Eigenheiten immer wieder verunsichert und herausfordert.

Als ich mich fragte, ob es wieder der typische Coming-of-Age-Roman werden würde, war ich nicht darauf vorbereitet, wie hervorragend die Autorin die Stimmung der 90er-Jahre und eines heißen Sommers einfangen kann.
Der Schreibstil entführt mühelos in diese Zeit und überzeugt mit vielen liebevollen Details und Anspielungen auf die damalige Popkultur.

Aber der Roman „Little Hollywood“ ist mehr als das: Zwischen den Zeilen wird deutlich, dass Themenkomplexe rund um psychische Erkrankungen, toxische Beziehungen, Stalking und häusliche Gewalt in dieser Ära stigmatisiert und verschwiegen wurden. Dass diese Themen zwischen den Zeilen mitschwingen, hatte ich so nicht erwartet, genau das verleiht dem Roman für mich aber eine besondere Tiefe.

Die Figuren – allen voran Leo und Jo, aber auch die kleineren Nebenfiguren – sind auf ihre Weise liebenswürdig, auch wenn sie nicht viel Raum zur Entfaltung bekommen. Normalerweise stört mich das, doch hier finde ich es völlig in Ordnung, dass der Fokus so stark auf Leonie liegt.

Einziger kleiner Kritikpunkt: Die komplexe Beziehung zwischen Leonie und ihrem Vater wird nur am Rande angerissen, ohne dass sie wirklich vertieft wird. Da hätte ich mir etwas mehr gewünscht, aber insgesamt ist das für mich ein kleiner Makel, den ich gern übersehe.

Für mich war „Little Hollywood“ mehr als nur ein Coming-of-Age-Roman. Es fühlte sich wie eine kleine Reise in die Vergangenheit an, die den Charme der 90er perfekt eingefangen hat und mich in Erinnerungen schwelgen ließ.


Eine klare Empfehlung für alle, die einen frischen Roman über das Erwachsenwerden lesen möchten – einen, der nicht mit düsteren Themen auftrumpft, sondern vor allem durch seine Leichtigkeit und liebevolle Nostalgie überzeugt.
Und wer eine Affinität zu den 90er-Jahren und zur damaligen Popkultur hat, wird hier ohnehin auf seine Kosten kommen.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Ganz locker durch das chaotische Leben.

Keeping it casual
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„Keeping it Casual“ ist der Debütroman der australischen Autorin Karina May, der es direkt auf die Longlist der australischen Indie Book Awards geschafft hat. Umso erfreulicher ist, dass der Pola Verlag ...

„Keeping it Casual“ ist der Debütroman der australischen Autorin Karina May, der es direkt auf die Longlist der australischen Indie Book Awards geschafft hat. Umso erfreulicher ist, dass der Pola Verlag sich die deutschen Veröffentlichungsrechte gesichert hat und das Buch nun auf Deutsch erhältlich ist.
Besonders hervorheben möchte ich die wirklich gelungene Covergestaltung. Für mich greift sie die Geschichte sofort auf: Man sieht eine junge Frau mit dem Smartphone in der Hand, völlig vertieft – gerade beim Tindern oder Chatten. Sie scheint ganz in ihrer eigenen Welt zu sein, und doch verspürt man den Drang, einen Blick auf ihr Display zu werfen und heimlich mitzulesen.

Zum Inhalt:
Maxine, kurz Max, steckt gerade in einer schweren Zeit: Erst die Diagnose Hirntumor, dann erwischt sie ihren langjährigen Partner beim Fremdgehen. Aus der Bahn geworfen, zieht sie zu ihrer besten Freundin Alice, die sie kurzerhand bei einer Dating-App anmeldet.
Statt eines klassischen Dates landet Max mitten in einer digitalen Brieffreundschaft mit Johnny – inklusive Koch-Challenges, chaotischen Chats und jeder Menge Lachmomente. Jetzt muss Max nur noch herausfinden, was sie nach der OP wirklich will.

Meine Meinung:
„Keeping it Casual“ bedeutet im Deutschen „ganz locker bleiben“.
Ganz locker bleiben – das ist leichter gesagt als getan, wenn man gerade eine Krebsdiagnose und ein gebrochenes Herz gleichzeitig verdauen muss.
Aber Max macht genau das: Sie chattet, kocht sich durch eine digitale Brieffreundschaft und stolpert dabei von einer chaotischen Situation in die nächste. Genau das macht die Geschichte so charmant, witzig und warmherzig.
Allerdings hätte ich mir gewünscht, dass die Nebenfiguren, wie ihre beste Freundin Alice, und ihre Beziehung zu ihr etwas mehr Raum hätten einnehmen dürfen. Dafür hätte man den Plot rund um Max’ Arbeit etwas straffen können, da dieser nicht wirklich zur Entwicklung der Geschichte beiträgt.

Der Schreibstil ist sehr leicht und frisch. Allerdings hätten sich die Chatpassagen besser vom übrigen Text abheben können – das hätte den Lesefluss erheblich erleichtert.

Großartig fand ich, dass die Rezepte der Kochchallenge nicht nur schmückendes Beiwerk im Text sind, sondern am Ende echte Rezepte, die man nachkochen oder vielleicht sogar für eine eigene kleine Challenge nutzen kann. Wer weiß .
Ein größerer Kritikpunkt für mich ist, dass viele Rezepte sehr tierlastig und wenig ausgewogen sind – das finde ich wirklich schade.

Am Ende habe ich Max und ihre gelassen-chaotische Art jedenfalls in mein Herz geschlossen.
Ideal für Fans von Romcoms mit Herz und Humor.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Zerbrechliche Salzvisionen

Träume aus Salz
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Als ich erfuhr, dass die deutsche Autorin Anika Landsteiner, bekannt für ihre Romane, die sich mit Themen wie zwischenmenschliche Beziehungen, persönlichen Herausforderungen und Selbstfindung befassen, ...

Als ich erfuhr, dass die deutsche Autorin Anika Landsteiner, bekannt für ihre Romane, die sich mit Themen wie zwischenmenschliche Beziehungen, persönlichen Herausforderungen und Selbstfindung befassen, ein neues Werk veröffentlicht hat, war ich sehr erfreut.
Ihr Roman „So wie du mich kennst“ hatte mich damals tief bewegt, da es mit tiefgründigen Charakteren und emotionaler Tiefe punkten konnte.

Doch worum geht es in ihrem neuesten Buch „Träume aus Salz“?
Das junge Paar Flo und Matty, noch frisch in der Honeymoon-Phase ihrer Beziehung, verbringt ihren ersten gemeinsamen Urlaub auf einer kleinen griechischen Insel, fernab vom trubeligen Massentourismus. Was anfangs wie ein traumhafter, sorgenfreier Urlaub wirkt, bekommt jedoch bald Risse. Spätestens als sie auf die mysteriöse Griechin Sofia treffen, die Tarotkarten legt und die Zukunft lesen kann, gerät die Situation aus dem Ruder. Zwischen den drei entsteht eine unerklärliche, beinahe magische Anziehungskraft, die alte Wunden aufreißt und Wünsche neu ordnet.
Die Autorin hat es von den ersten Seiten an geschafft, mich mit den drei Protagonisten auf die Insel zu entführen. Ich konnte fast die Wärme der Sonne auf meiner Haut spüren und hatte das dringende Bedürfnis, meine Abende ebenfalls in einer Bar am Meer bei einem guten Essen ausklingen zu lassen.
Durch ihren wirklich schönen und stellenweise poetischen Schreibstil war das wunderbar leicht möglich. Die Geschichte wechselt dabei immer wieder die Perspektive zwischen Sofia und Flo, was beiden Frauen mehr Raum gibt und ihre Vergangenheit näher beleuchtet.

Leider waren dies die positivsten Aspekte für mich im Roman.
Während Frau Landsteiner mich mit der Tiefe und Bandbreite ihrer Figuren in früheren Werken überzeugen konnte, fehlte es mir hier deutlich an einem roten Faden.
Matty, Sofia und allen voran Flo blieben bis zum Ende für mich nicht wirklich greifbar. Ich hatte das Gefühl, sie hinter einem dicken Glas zu beobachten – wie bei einem Tauchgang im Tiefseeboot.
Das Mystische, insbesondere die Anklänge an griechische Sagen und das Tarotlegen, fand ich anfangs durchaus spannend. Doch immer wieder ertappte ich mich dabei, nachzuschlagen, um zu verstehen, was genau dahintersteckt. Leider blieb die Autorin in dieser Hinsicht zu vage. Ein Glossar hätte hier Abhilfe geschaffen, sodass die Lesenden nicht gezwungen gewesen wären, entweder Dinge hinzunehmen, die sie nicht verstehen, oder sich das Wissen mühselig selbst anzueignen.
Das hat mich immer wieder aus der schönen Immersion der Geschichte herausgerissen.

Auch das Grundkonzept der Story blieb mir zu angeschnitten und nicht wirklich ausgearbeitet. Bis zum Ende hoffte ich auf einen Aha-Momente.
Was das Cover betrifft, so ist es in seiner schlichten, aber dennoch atmosphärischen Gestaltung gut auf das Buch abgestimmt. Es zeigt ein Frauengesicht, das teilweise hinter Seifenblasen verborgen ist. Und genau so fühlte sich die Geschichte für mich an: schimmernd, aber fragil und nicht wirklich greifbar.

Insgesamt bleibt „Träume aus Salz“ hinter meinen persönlichen Erwartungen zurück. Es ist ein solider Roman, der vor allem für Leser*innen geeignet ist, die nach einer introspektiven Erzählung suchen und keine schnelle Auflösung erwarten.
Die Kraft von Landsteiners Sprache und der emotionale Kern der Geschichte sind durchaus bemerkenswert – auch wenn sie mich nicht immer vollständig überzeugen konnten.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Wenn der Traum vom Smart Home zum Albtraum wird.

Der Tower
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Evar Leon Menger, bekannt für seine Hörspielserien wie „Monster 1983“ und „Ghostbox“, schreibt seit 2022 erfolgreich auch Thriller. Sein aktueller Roman ist „Der Tower“. Schon das recht simple Cover in ...

Evar Leon Menger, bekannt für seine Hörspielserien wie „Monster 1983“ und „Ghostbox“, schreibt seit 2022 erfolgreich auch Thriller. Sein aktueller Roman ist „Der Tower“. Schon das recht simple Cover in einem schreienden Pink und der großformatige Titel lassen erahnen, dass es sich hier um einen Thriller handelt.

Doch worum geht es eigentlich?
Novas Leben ist gerade völlig aus der Bahn geraten: Aus ihrem Traumjob bei einer Galerie gekündigt, ihr Freund hat sie betrogen und sie wurde kurzerhand aus ihrer Wohnung geworfen. Völlig panisch und ein wenig planlos versucht Nova, eine bezahlbare Wohnung in Berlin zu finden – leichter gesagt als getan in einer Millionenstadt wie Berlin.
Als sie dann ganz plötzlich die Zusage für ein Jahr kostenloses Wohnen im hochmodernen Pramtower bekommt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Eine luxuriöse Wohnung, eine KI, die praktisch jeden Wunsch erfüllen kann, ein spektakulärer Ausblick und das Ganze völlig kostenlos – fast zu gut, um wahr zu sein.
Was wie ein technischer Luxus-Traum beginnt, entwickelt sich schnell in eine beklemmende Situation. Denn hinter den glänzenden Fassaden des Towers scheint längst nicht alles so perfekt zu sein, wie es auf den ersten Blick wirkt.

Soweit zur Handlung, doch wie schlägt sich der Roman in der Umsetzung?
Mir hat der schnelle und leicht zugängliche Schreibstil gefallen. Die Kapitel sind relativ kurz, sodass schnell Fahrt in die Geschichte kommt. Auch das Oberthema – die Abhängigkeit von modernen Medien, KI und ihrer möglichen Zweckentfremdung – fand ich sehr spannend. Für mich persönlich hätte es allerdings gerne noch etwas stärker hinterfragt werden dürfen.
Leider hat mir Nova als Protagonistin nicht besonders gefallen. Sie agiert oft naiv und planlos, um im nächsten Moment wieder völlig abgebrüht durch Berlin zu laufen. Dadurch wirkte ihr Verhalten auf mich teilweise widersprüchlich und ich konnte ihre Entscheidungen nicht immer nachvollziehen. Auch fehlte mir streckenweise ein passender Gegenpart oder ein geeigneter Mitspieler für Nova. Den Nebenfiguren fehlt es an Tiefe und an einer eigenen Storyline.
Das hätte dem im Grunde interessanten Grundkonzept mehr Würze verliehen und den Spannungsbogen zusätzlich gestärkt.

„Der Tower“ punktet mit einer interessanten Grundidee, einem aktuellen Thema und einem sehr flüssigen Schreibstil. Trotz einiger spannender Ansätze konnten mich jedoch vor allem die Figuren nicht vollständig überzeugen. Wer einen schnell lesbaren Thriller mit moderner Thematik sucht, könnte hier dennoch auf seine Kosten kommen.

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