Ein Spiel auf Leben und Tod
The Crane and the NightjarThe Crane and the Nightjar ist eine düstere Romantasy, die vor allem durch ihre bedrückende Atmosphäre besticht und mich von Beginn an mit einem Gefühl von Misstrauen und ständiger Bedrohung begleitet ...
The Crane and the Nightjar ist eine düstere Romantasy, die vor allem durch ihre bedrückende Atmosphäre besticht und mich von Beginn an mit einem Gefühl von Misstrauen und ständiger Bedrohung begleitet hat.
Es geht um Zara Nightjar, die aufgrund eines vermeintlichen Diebstahls verhaftet wird. Ihre Freiheit scheint jedoch zum Greifen nah, wenn sie an den tödlichen Spielen des Königs teilnimmt. Dort sieht sie sich gefährlichen Gegnern gegenüber – vor allem der mysteriöse Crane wirkt dabei undurchschaubar, geheimnisvoll und zugleich auf eine unerklärliche Weise anziehend.
Zara selbst ist eine starke Protagonistin. Sie ist von Misstrauen geprägt, aber gleichzeitig kämpferisch, clever und darauf bedacht zu überleben.
Die Beziehung zwischen Crane und Zara ist stark von Zwang, Notwendigkeit und gegenseitigem Misstrauen geprägt, was die Dynamik zwischen den beiden besonders spannend macht.
Auch die Welt hat mich interessiert zurückgelassen. Es gibt ein Magiesystem, das ich bisher noch nicht vollständig durchblicke, das aber hoffentlich im zweiten Band weiter ausgebaut wird.
Der Schreibstil ist sehr spannungs- und actionorientiert, gleichzeitig düster und atmosphärisch. Ich war insgesamt sehr in die Geschichte hineingezogen.
Insgesamt hat mir The Crane and the Nightjar als spannungsreicher, düsterer Auftakt gut gefallen – besonders die Atmosphäre konnte überzeugen. Wer tödliche Spiele und düstere Romantasy mag, ist hier genau richtig.
Einzig ein paar Unklarheiten, möglicherweise durch die Übersetzung bedingt, sowie ein noch stärker ausgearbeitetes Magiesystem hätten für mich das Leseerlebnis weiter verbessert.
4 von 5 Sternen