Cover-Bild Abgrund
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller / Spannung
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 400
  • Ersterscheinung: 27.04.2020
  • ISBN: 9783442758470
Yrsa Sigurdardóttir

Abgrund

Thriller
Tina Flecken (Übersetzer)

Ein Toter im Lavafeld. Eine verschwundene Mutter. Abgrundtiefe Grausamkeit – Der neue Thriller von Bestsellerautorin Yrsa Sigurdardóttir!

Ein Toter, erhängt auf einer alten Hinrichtungsstätte in einem Lavafeld nahe des Präsidentensitzes. Eine ominöse Nachricht, mit einem Nagel in dessen Brust gerammt. Ein kleiner Junge, den man schließlich in der Wohnung des Toten findet. Schwer traumatisiert. Ohne jegliche Erinnerung.

Band 4 der Erfolgsreihe: Kommissar Huldar und Psychologin Freyja auf der Spur eines schwer zu fassenden Verbrechens.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.11.2024

Guter 4 Teil der Reihe um Freya und Huldar, leider für mich nicht ganz so spannend aber ich habe die beiden echt gerne 😊

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Ich habe bereits DNA UND R.I.P von Yrsa gelesen und mochte freya und Huldar da sehr gerne. Mir gefällt der Bezug und der Einblick in die Kommissar Arbeit und auch der Teil der Kinderpsychologin packt mich ...

Ich habe bereits DNA UND R.I.P von Yrsa gelesen und mochte freya und Huldar da sehr gerne. Mir gefällt der Bezug und der Einblick in die Kommissar Arbeit und auch der Teil der Kinderpsychologin packt mich immer wieder aufs neue.

Das Setting und der neue Fall haben sehr spannend geklungen und ich bin gut in die Geschichte gestartet. Huldar ist ein super sympathischer Typ und ich mag seine eigene Art sehr gerne, er ist nicht immer zum spaßen zu haben aber hat eindeutig das Herz am rechten Fleck sitzen und ich fande auch in diesem Teil seine Sichtweise sehr gut gelungen. Klasse Typ und Kommissar

Freya hat so eine ruhige und entspannte Art sodass der Beruf Kinderpsychologin wirklich zu ihr passt, ich mag es wie sie sich den Kindern immer wieder aufs neue annimmt und finde ihre ehrliche und nette Art einfach toll. Für mich bringt sie immer Schwung und auch ein wenig Spaß in die Geschichte, da natürlich auch die zwischenmenschliche Beziehung zu Huldar oft interessant gestaltet wurde.

Die Spannung kam mir im Laufe des Buches immer weniger vor und auch wenn man Freya und Huldar persönlich gut mag hat mir ab und zu ein wenig der kick gefehlt. Auch das Ende war für mich zwar sehr unerwartet aber auch nicht sonderlich gut "präsentiert" und vorallem sehr kurz gehalten.

Alles in allem trotzdem ein schöner Teil der Reihe 😊

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Veröffentlicht am 22.07.2020

Fesselnd und unterhaltsam

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Islands witzigstes “Kein-Pärchen”-Pärchen arbeitet wieder an einem gemeinsamen Fall. Kommissar Huldar ist das nur recht, kann er doch so ganz unauffällig Zeit mit Kinderpsychologin Freya verbringen. Nach ...

Islands witzigstes “Kein-Pärchen”-Pärchen arbeitet wieder an einem gemeinsamen Fall. Kommissar Huldar ist das nur recht, kann er doch so ganz unauffällig Zeit mit Kinderpsychologin Freya verbringen. Nach einer etwas länger zurückliegenden gemeinsamen Nacht hofft er immer noch auf mehr während sie zu viele Dinge an ihm stören.

Diesmal werden sie zusammengeführt als ei kleiner Junge ohne seine Eltern in einer fremden Wohnung gefunden wird. Brisant dabei: die Wohnung gehörte einem Mann, den Huldar erst kurz vorher beruflich zum ersten Mal getroffen hat.

Der Junge könnte dazu beitragen, seine Eltern zu finden oder genauer zu schildern wie er in die Wohnung kam, aber vieles bleibt vage und verzögert die Ermittlungen. Welches schmutzige Geheimnis verbirgt sich hinter der makellosen Fassade eines Mordopfers?

Welche Abgründe lauern hinter verschlossenen Türen ganz normal wirkender Familienhäuser? Was verheimlichen die Freunde des Toten und warum wirft jedes Verhör mehr Fragen auf als es beantwortet?

Neben den klassischen Ermittlungen und der Geschichte zwischen Freya und Huldar kommen weitere bekannte und auch neue Charaktere zu Ehren. “Abgrund” ist nach “DNA”, “Sog” und “R.I.P.” der vierte Band mit den beiden und Huldars Verhältnis zu seiner Chefin ist nach wie vor nicht das Entspannteste. Zudem sie neuerdings besonders reizbar ist, denn die Abteilung bekam eine Studentin zugewiesen, die in vielerlei Hinsicht Erlas Gegenstück darstellt. Der Thriller fesselt und unterhält gleichermaßen.

Veröffentlicht am 12.05.2020

Huldar und Freyja, Teil 4

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Ein Toter wird erhängt aufgefunden, ein Nagel in seiner Brust. Warum musste der Mann sterben. In seiner Wohnung wird ein kleiner Junge gefunden, der nicht mit dem Toten verwandt ist. Wer ist er und warum ...

Ein Toter wird erhängt aufgefunden, ein Nagel in seiner Brust. Warum musste der Mann sterben. In seiner Wohnung wird ein kleiner Junge gefunden, der nicht mit dem Toten verwandt ist. Wer ist er und warum wurde er nicht vermisst gemeldet? Kommissar Huldar muss weit in die Vergangenheit des Toten zurückgehen, um die Fäden verbinden zu können.

Wieder ein spannender Fall für Huldar und Freyja, wobei dieser Fall eher ruhig ist und allein von den Ermittlungsarbeiten des Teams um Chefin Erla lebt. Hier gibt es keine Verfolungsjagden, keine drohenden weiteren Morde, sondern wirklich nur das, was das Team herausfindet – und das sie näher zum Täter bringt.

Aber auch das hat seinen Reiz, denn so verfolgt man quasi hautnah, wie das Team die Schlinge um den Täter immer enger zieht. Während der Tote am Anfang wie ein unbescholtener Bürger rüberkommt, über den seine Nachbarn und seine Eltern nur in den höchsten Tönen reden, kommt nach und nach die Wahrheit ans Licht. Doch wer hasste ihn so sehr, ihn auf so brutale Weise zu töten. Das blieb bis zum Schluss ein Geheimnis – und das war spannend zu lesen.

Ich mag die Reihe um Huldar und Freyja sehr und hoffe, dass es noch einige Zeit so weiter geht. Das Ende lässt auf weitere Teile hoffen, denn Huldar muss in den eigenen Reihen für Ordnung sorgen – und auch seine Annäherung an Freyja geht voran. Darauf bin ich gespannt – und natürlich auf einen weiteren spannenden Fall in Island!

Veröffentlicht am 09.05.2020

Freya und Huldar 4

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Ein kleiner Junge wacht in einer fremden Wohnung auf, die einem vermeintlichen Selbstmörder gehört. Der 4-jährige weiß nicht, wie er dorthin gekommen ist und die Polizei und das Jugendamt machen sich auf ...

Ein kleiner Junge wacht in einer fremden Wohnung auf, die einem vermeintlichen Selbstmörder gehört. Der 4-jährige weiß nicht, wie er dorthin gekommen ist und die Polizei und das Jugendamt machen sich auf die Suche nach seinen Eltern. Und stoßen in ein Wespennest.


Das Buch beginnt schon sehr eindringlich mit dem Mord an Helgi. Sigurdardottir beschreibt die Szene so anschaulich, dass man sich quasi als Zuschauer wähnt und die Tat sehr bildhaft vor Augen hat. Auch die Auffindesituation von Siggi und die nachfolgende Suche fand ich sehr interessant und authentisch. Die Suche nach den Mördern von Helgi gestaltet sich als schwierig, wenn nicht gar unmöglich. Zu bizarr ist der Tod und zu wenig Angriffsfläche bietet der Fall. Erst als im Internet ein Video auftaucht gerät Bewegung in die Sache. Obwohl der Fall anfangs sehr auf der Stelle tritt, habe ich mich nicht gelangweilt, denn die Polizeiarbeit hat mir gut gefallen.



Huldar und Freya sind ein gutes Team und auch wenn Huldar in der Vergangenheit Fehler gemacht hat, nähert er sich Freya jetzt wieder an. So bekommt das Buch auch noch ein wenig Privates und Persönliches, was ich immer sehr gerne mag. Und dann bin ich auch noch gespannt, wie Freya mit ihrer neuen Mitbewohnerin auskommen wird. Denn diese kleinen Details, von der Autorin gekonnt in die Handlung eingebaut, runden das Buch final sehr gut ab.



Das Ende überrascht noch mit einer netten Wendung, die ich nicht gebraucht hätte, die ich aber sehr gelungen fand.


Fazit: wieder ein toller Fall mit brisantem Hintergrund, allerdings habe ich ein wenig Spannung vermisst.

Veröffentlicht am 08.09.2020

Solide (Krimi-)Unterhaltung

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Wenn es um gut erzählte, spannende (Krimi-)Unterhaltung geht, ist Yrsa Sigurdardóttir für mich immer eine sichere Bank. Ich mag ihre Krimireihe um Þóra Guðmundsdóttir ebenso sehr wie ihre Island-Krimis, ...

Wenn es um gut erzählte, spannende (Krimi-)Unterhaltung geht, ist Yrsa Sigurdardóttir für mich immer eine sichere Bank. Ich mag ihre Krimireihe um Þóra Guðmundsdóttir ebenso sehr wie ihre Island-Krimis, die keiner Reihe zuzuordnen sind. Sie hat ein Talent für lebensnahe Figuren, verblüffende Auflösungen und natürlich für ganz viel „Island-Feeling“.

„Abgrund“ (aus dem Isländischen von Tina Flecken), der vierte Band der Krimireihe um den Kommissar Huldar und die Psychologin Freyia, bildet da keine Ausnahme. Im aktuellen Fall gibt ein merkwürdiger Todesfall der Kripo Reykjavik Rätsel auf. Der vermögende Investmentbanker Helgi wird erhängt in einem Lavafeld – ehedem eine Hinrichtungsstätte – aufgefunden. In seiner Brust steckt ein Zimmermannsnagel, der eine leider abgerissene Nachricht fixierte. Zur gleichen Zeit wird Freyia zu einem Notfall gerufen. In einer Luxuswohnung in einem exklusiven Wohnhaus wird ein kleiner Junge gefunden. Wie er dorthin gelangt ist, weiß er nicht, wo seine Eltern sind, auch nicht. Das Brisanteste ist jedoch die Wohnung: sie gehört dem toten Helgi …

„Abgrund“ ist sicherlich kein spannungsgeladener Pageturner wie etwa die Thriller von Sebastian Fitzek, dessen Lektüre seine LeserInnen atemlos von Cliffhanger zu Cliffhanger treibt. Yrsa Sigurdardóttir lässt sich Zeit, die Geschichte, die hinter dem mysteriösen Mordfall und das noch mysteriösere Auffinden des kleinen Jungen aufzurollen und auszuerzählen. Der Spannungsbogen ist eher subtil, gleichwohl stetig. Und die Hintergründe der Tat sowie die Auflösung sind in der Tat verblüffend.

Fazit: „Abgrund“ ist ein solider, unterhaltsamer Krimi, perfekt für einen Sonntag auf der Couch.

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