Als Sage in Nevada ankommt, besitzt sie nichts - kein Geld, keine Wohnung, keine Freunde. Nichts außer dem eisernen Willen, neu zu beginnen und das, was zu Hause geschehen ist, zu vergessen. Das ist allerdings schwer, wenn einen die Erinnerungen auf jedem Schritt begleiten und die Angst immer wieder über einen hereinbricht. So auch, als Sage ihren Job in einer Bibliothek antritt und dort auf Luca trifft. Mit seinen stechend grauen Augen und seinen Tätowierungen steht er für alles, wovor Sage sich fürchtet. Doch Luca ist nicht der, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Und als es Sage gelingt, hinter seine Fassade zu blicken, lässt das ihr Herz gefährlich schneller schlagen ...
Sage will ihrer Vergangenheit entkommen, den schlimmen Erinnerungen und der Angst.
Doch ohne Geld studieren: schwieriger als gedacht. Deshalb kommt sie aufs erste bei ihrer neuen Freundin April unter. ...
Sage will ihrer Vergangenheit entkommen, den schlimmen Erinnerungen und der Angst.
Doch ohne Geld studieren: schwieriger als gedacht. Deshalb kommt sie aufs erste bei ihrer neuen Freundin April unter. Dort begegnet sie Luca, der einerseits all ihre Ängste verkörpert und andererseits der Weg zu sein scheint, sie alle zu überwinden.
Ein wichtiges, nicht unbedingt leichtes Thema gut aufgearbeitet.
Ein spannender Handlungsablauf.
Charaktere die man einfach mögen muss.
Dazu noch ein schöner Schreibstil, eigentlich ein gutes Buch, doch an manchen Stellen würde ich Laura Kneidl gerne sagen: In der Kürze liegt die Würze!
Manche Passagen knapper gestaltet wäre es, meiner Ansicht nach, besser!
Sage hatte eine schlimme Vergangenheit, als sie 18 Jahre alt wurde floh sie nach Nevada, weit entfernt von dem was ihre große Angst ausgelößt hat. Sie lernt Luca kennen, der eigentlich genau das wiederspiegelt ...
Sage hatte eine schlimme Vergangenheit, als sie 18 Jahre alt wurde floh sie nach Nevada, weit entfernt von dem was ihre große Angst ausgelößt hat. Sie lernt Luca kennen, der eigentlich genau das wiederspiegelt wovor sie Angst hat, sie kommen sich näher und merkt das Luca nicht der ist wofür sie ihn gehalten hat. Doch ihre Beziehung kommt ins Schwanken, als ihre Vergangenheit und Gegenwart drohen aufeinander zutreffen.
Die Liebesgeschichte von Sage und Luca ist eine die ich noch nie gelesen habe. Luca hat so viel Geduld mit Sage, obwohl er nicht mal weiß was mit ihr los ist. Sage hingegen hat mich manchmal genervt, aber nicht aufgrund ihrer Vergangenheit. Die beiden können unterschiedlicher nicht sein, passen jedoch so gut zueinander wie kein anderes Pärchen.
Es gab Stellen, wo ich mir dachte "Wann wird es endlich mal spannend?", aber dann kam aus dem nichts diese eine Stelle worauf ich die ganze Zeit gewartet habe. Das Ende konnte ich nachvollziehen, hat mich jedoch trotzdem geschockt. Durch das Buch habe ich gemerkt wie viele böse, aber auch gute Menschen es gibt und man nicht jedem trauen sollte.
Ich habe eine Weile gebraucht, um das Buch reinzufinden und würde es deswegen nur Leuten empfehlen, die gerade nicht Mitten in einer Leseflaute stecken.
Als Sage den High School Abschluss in der Tasche hat verschwindet sie von zu Hause und landet in Nevada. Dort möchte sie nicht nur vor ihrer Vergangenheit fliehen, sondern ganz neu Anfangen. Doch ...
Inhalt
Als Sage den High School Abschluss in der Tasche hat verschwindet sie von zu Hause und landet in Nevada. Dort möchte sie nicht nur vor ihrer Vergangenheit fliehen, sondern ganz neu Anfangen. Doch es fällt ihr sehr schwer, die Erinnerungen an das Geschehene los zu lassen, denn die Angst ist ihr ständiger Begleiter.
Als Sage auf Luca trifft ist er die Verkörperung all ihrer Ängste und ausgerechnet mit ihm muss sie zusammen arbeiten. Nach und nach lernt sie den attraktiven jungen Mann jedoch näher kennen und immer öfter beginnt ihr Herz zu stolpern wenn sie ihm begegnet…
Nachdem ich „Someone New“ von Laura Kneidl gelesen habe, wollte ich auch ihre anderen New Adult Bücher von meinem SuB befreien und habe zu „Berühre Mich. Nicht“ gegriffen. Ich war gespannt wie mir der Auftakt der Dilogie gefallen würde, denn der Klappentext hat mich zwar angesprochen, war aber nicht weiter besonders und leider war es in meinen Augen die Geschichte auch nicht.
Sage bricht von zu Hause aus, um Geschehnissen zu entkommen, an die sie gar nicht denken möchte. Sie hat große Angstzustände, die von diesen traumatischen Erlebnissen herrühren. Vor allem Männern gegenüber kann sie sich nicht öffnen und in ihrer Nähe fühlt sie sich vollkommen unwohl. Sie bekommt Schweißausbrüche, wenn ihr nur ein Mann die Hand geben möchte, um sich vorzustellen. Sie versucht jeder Situation zu entgehen, die sie in einen engeren Kontakt mit einem Mann bringt und das macht ihr das Leben sehr schwer. Zusätzlich dazu hat sie kaum Geld, denn sie möchte ihre Familie nicht um Unterstützung bitten. Also sucht sie sich einen Job an einem möglichst einsamen Ort: der Bibliothek.
Sie hat allerdings nicht damit gerechnet, dass auch ein junger Mann dort arbeiten wird. Obwohl Sage unglaubliche Angst hat kann sie den Job nicht verlieren, denn sie ist auf das Geld angewiesen. Langsam aber sicher gewöhnt sie sich aber an Luca, der zwar groß und gefährlich aussieht, aber gar nicht so ist.
Das Buch ist alles andere als Besonders, wie so viele in ihren Rezensionen beschrieben haben. Das Buch hebt sich auch in keinster Weise von der Masse ab. Es hätte Potential gehabt, sehr viel mehr zu sein als ein New Adult Roman, doch diese Chance hat Laura Kneidl vergeben. Sage ist mir eigentlich recht sympathisch gewesen. Ich konnte ihr Verhalten teilweise nachvollziehen, teilweise auch nicht. Sie hat eine posttraumatische Belastungsstörung, die von ihrem erlebten Trauma herrührt, doch diese Belastungsstörung wird im gesamten Buch als Angststörung verkauft. Ich finde spätestens während der ersten Therapiesitzung mit ihrer Psychologin hätte die korrekte Bezeichnung fallen müssen. Selbst ich, als angehende Grundschullehrerin, die nur wenige Psychologie Vorlesungen hatte, hat erkannt, woran Sage wirklich leidet. Es hat mich doch sehr gestört, dass Laura Kneidl komplett darauf verzichtet hat und es wäre nur wenig Recherchearbeit nötig geworden, um sich damit genauer auseinander zu setzen. Ich hatte das Gefühl, dass Sages Trauma nur dazu benutzt wurde, um die Beziehung zwischen ihr und Luca mit Problemen zu füllen und nicht, weil es der Autorin wirklich wichtig war Diversität in das New Adult Genre zu bringen.
Gleichzeitig scheint die Handlung fast komplett still zu stehen. Es passiert im Prinzip kaum etwas, außer das, was man eben so erwartet, wenn man eine New Adult Geschichte liest: er hat jede Nacht eine andere Frau im Bett, doch sie könnte ihn ändern. Uni Partys, Lerngruppen, Wohnheime, all das ist hier zu finden. Es ist natürlich nicht schlecht geschrieben, denn Laura Kneidl weiß sehr wohl mit Worten umzugehen. Aber es ist mir einfach nicht außergewöhnlich genug. Nichts hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Kein Charakter konnte mich voll überzeugen.
Sage ist zwar auf den ersten Blick sympathisch, doch sie verstrickt sich auch immer und immer mehr in einem Lügengeflecht. Sie möchte verstanden werden, will Unterstützung erfahren und verlangt, dass ihre Grenzen respektiert werden, selbst jedoch scheint sie alles Vertrauen verloren zu haben. Sie kann sich nicht an die Wahrheit wagen. Keinen Schritt. Obwohl die Beziehung zwischen ihr und Luca doch eigentlich diese eine Beziehung ist, die sie rettet. Die ihr die Heilung bringen soll (was an sich auch schon fragwürdig ist.. ich meine, seit wann kann Liebe eine psychische Krankheit heilen?).
Ich habe es tatsächlich sehr genossen die Entwicklung der Beziehung zwischen Sage und Luca zu lesen. Es ist keine Insta-Love die einfach passiert und plötzlich ist alles Friede Freud Eierkuchen. Die beiden lernen sich kennen, sie freunden sich an und kommen sich langsam näher. So, wie es im echten Leben eben auch abläuft. Man kommt sich Schrittweise näher und nicht knall auf fall. Genauso schön entwickelt sich auch die Freundschaft zwischen Sage und April und genauso fühlt sich auch die bereits bestehende Freundschaft zwischen Sage und Megan an.
Umso unglücklicher finde ich deshalb Sages Art mit ihrem Geheimnis umzugehen. Sie muss nicht sofort mit allem heraus rücken. Natürlich nicht. Sie braucht ihre Zeit, muss Vertrauen aufbauen. Aber sie lügt in einem fort. Sie schafft es nicht ein einziges Mal Luca entgegen zu kommen und so kommt es wie es kommen muss: der Cliffhanger.
Mir wäre es wirklich lieber gewesen, wenn das Buch in sich abgeschlossen gewesen wäre. Die Handlung wurde in diesem ersten Teil einfach künstlich in die Länge gezogen, um noch einen zweiten Teil herauszupressen, den ich für unnötig erachtet habe. Viel lieber hätte ich noch ein Buch über April oder Megan gelesen. Ich als Leser habe einfach gemerkt, dass die Grundidee eigentlich nicht unbedingt ein zweites Buch gebraucht hätte und das fand ich unglaublich schade.
Fazit
Leider konnte Laura Kneidl mich mit diesem Buch nicht überzeugen. Sage als Protagonistin ist auf den ersten Blick recht sympathisch gewesen, doch nach und nach habe ich mich immer weiter von ihr entfernt. Ihre Lügen und das wenige Vertrauen, das sie Luca, der doch so unglaublich einfühlsam und behutsam ist, entgegen bringt, hat mich genervt. Gleichzeitig fand ich die Darstellung ihrer Krankheit nicht unbedingt gelungen. Das Buch hat viel Potential verschenkt, was unglaublich schade war. Daher keine Empfehlung von mir.
Mh was soll ich nur zu diesem Buch sagen?
Leider kann ich nicht verstehen, dass dieses Buch für viele ein Highlight war...
Es geht um Sage, die unter einer Angststörung leider, die ihrer Vergangenheit ...
Mh was soll ich nur zu diesem Buch sagen?
Leider kann ich nicht verstehen, dass dieses Buch für viele ein Highlight war...
Es geht um Sage, die unter einer Angststörung leider, die ihrer Vergangenheit geschuldet ist. Und um Luca, der Bruder ihrer neuen Freundin.
Sage sucht einen Neuanfang - Hauptsache weit weg von zuhause, um zu studieren. Sie wohnt in einem Auto und hat nicht viel für ihren Start. Luce ist so ein Typ Mann, vor dem sich Sage fürchtet. Groß, trainiert und hat Tattoos. April holt sie kurzerhand mit in die WG mit ihrem Bruder und dann fängt es an zu knistern ...
Erstmal fand ich, dass kaum etwas passiert war. Sage hat Sachen erlebt, die ich zum Glück nicht nachvollziehen kann, deshalb kann ich aber auch ihre Entscheidungen nicht verstehen. Ich hasse tot schweigen und mich hat das manchmal echt wütend gemacht. April und Luca mochte ich dagegen sehr. Sie waren so nett und hilfsbereit und einfach liebenswürdig, vor allem Luca ist so so geduldig. Allerdings konnte ich seine Gefühle auch weniger nachvollziehen. Plötzlich war er verliebt ohne das man das richtig mitbekommen hat, woher das kam.
Der cliffhanger am Ende war irgendwie unnötig, ein in die Länge ziehen der Geschichte und schwer nachvollziehbar :(
„Berühre mich. Nicht“ von Laura Kneidl ist ein Liebesroman, der die Geschichte von Sage und Luca erzählt. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Dilogie, die im Oktober 2017 im LYX-Verlag erschienen ...
„Berühre mich. Nicht“ von Laura Kneidl ist ein Liebesroman, der die Geschichte von Sage und Luca erzählt. Es handelt sich hierbei um den ersten Teil einer Dilogie, die im Oktober 2017 im LYX-Verlag erschienen ist.
Sage zieht nach Melview, um dort Psychologie zu studieren. Alles, was sie besitzt, befindet sich in dem Transporter, mit dem sie in ihr neues Leben aufgebrochen ist. Sie möchte ihre Vergangenheit und alles, was in ihrem Heimatort passiert ist, hinter sich lassen. Doch dies ist nicht so einfach, denn ihre Angst begleitet sie auf Schritt und Tritt. Gerade auch als sie ihren neuen Job antritt und Luca begegnet. Dieser steht für alles, wovor sie sich fürchtet. Doch als sie hinter seine Fassade blickt, merkt sie, dass sie sich in ihrer Einschätzung getäuscht hat und beginnt mehr und mehr aufzutauen.
Bei „Berühre mich. Nicht.“ handelt es sich um ein Buch, um das man Ende letzten Jahres kaum herum gekommen ist. Überall sehr positive Rezensionen und viele sind von der Geschichte rund um Sage und Luca begeistert. Ich kann mich der Begeisterung nicht so ganz anschließen, kann aber durchaus die Faszination für dieses Paar nachvollziehen. Bei lovelybooks ist dieser Roman bei den Liebesromanen einsortiert, vom Alter her gehören die Protagonisten aber definitiv auch zum Young/New Adult-Genre. So ganz kann ich das nicht unterscheiden, weil diese Art der Bücher eher selten zu meinem Beuteschema gehören. Hier hebt es sich auf jeden Fall schon mal in der Hinsicht von anderen Büchern des Genres ab, dass hier nicht die Anziehungskraft der beiden aufeinander und Sex im Vordergrund stehen. Es ist eher eine Liebesgeschichte, die sich langsam entwickelt.
Ein ganz zentrales Thema der Geschichte ist die Angststörung, die Sage aufgrund ihrer Vergangenheit hat. Ganz lange ist unklar, was überhaupt passiert ist und man kann es nur erahnen. Mir persönlich hat es das schwerer gemacht ihr Verhalten nachzuvollziehen und so ging mir Sage anfangs sogar sehr auf die Nerven. Nach den ersten 60 Seiten hatte ich das Buch daher auch für ein paar Wochen zur Seite gelegt und war mir nicht sicher, ob ich es überhaupt weiter lesen werde. Ganz allgemein hatte ich das Gefühl, das versucht wurde, sehr sensibel mit dem Thema Angststörung und ihre Auswirkungen umzugehen, aber dies kann wahrscheinlich ein Betroffener besser beurteilen als ich.
Ich habe dann doch weiter gelesen und kam besser in die Geschichte rein. Der Schreibstil lies sich gut und flüssig lesen und beim zweiten Anlauf kam ich besser und zügiger voran. Insgesamt haben sich die ersten zwei Drittel des Buches aber doch in gewisser Weise für mich gezogen. Man erfährt viel über ihren Studienalltag, sie freundet sich immer besser mit April, der Schwester von Luca, und ihm an. Da war für mich viel Belangloses dabei, was einfach nett für zwischendurch zu Lesen war, aber mich nicht in totale Begeisterung versetzen konnte. Es sind immer wieder kritische Punkte in der Beziehung zu April und Luca eingebaut, an denen die Geschichte für mich interessanter wurde. Erst das letzte Drittel konnte mich allerdings mehr für sich einnehmen. Da ich endlich mit dem Buch fertig werden wollte, habe ich auch einiges quer gelesen.
Luca war mir in dem ganzen Roman wahrscheinlich noch am sympathischsten. Er erfüllt das Klischee des gut aussehenden Love Interests, der immer mal wieder die ein oder andere Frau abschleppt, ganz gut. Auf der anderen Seite ist er auch jemand, der gerne Bücher liest, u. a. Ken Follett. Aber nicht nur das hat mir Luca so sympathisch gemacht, sondern auch sein Umgang mit Sage. Er merkt das irgendwas nicht stimmt und möchte natürlich mehr erfahren, aber dennoch bedrängt er Sage nie, sondern ist einfach für sie da.
Sage konnte mich erst im Laufe der Geschichte mehr für sich einnehmen und dann fand ich die Liebesgeschichte der beiden, die sich eher langsam entwickelt sehr schön. Megan, die beste Freundin von Sage, konnte mich schnell mit ihrer positiven Art für sich einnehmen, dennoch ist sie für Sage da, wenn diese sie braucht. April gefiel mir auch gut, aber man merkt auch an ihrer Art, dass sie noch sehr jung und manchmal auch etwas naiv ist. Das Herz hat sie dennoch am rechten Fleck und so ist auch sie Sage eine wertvolle Stütze.
Fazit: Ein Liebesroman, der sich langsam entwickelt und das Thema Angststörung im Fokus hat. Leider plätscherte für mich die Geschichte teilweise ein bisschen zu sehr dahin und ich brauchte einige Zeit, um mit Sage warm zu werden. Empfehlenswert für alle, die Liebesromane mögen, in der sich die Anziehung der Protagonisten langsam steigert und es nicht nur darum geht, wie oft und schnell die beiden im Bett miteinander landen.