Cover-Bild Der Astronaut
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - SciFi: Weltraumoper
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Science Fiction
  • Seitenzahl: 560
  • Ersterscheinung: 10.05.2021
  • ISBN: 9783453321342
Andy Weir

Der Astronaut

Roman
Jürgen Langowski (Übersetzer)

Der neue große Roman vom Autor des Weltbestsellers »Der Marsianer«

Als Ryland Grace erwacht, muss er feststellen, dass er ganz allein ist. Er ist anscheinend der einzige Überlebende einer Raumfahrtmission, Millionen Kilometer von zu Hause entfernt, auf einem Flug ins Tau-Ceti-Sternsystem. Aber was erwartet ihn dort? Und warum sind alle anderen Besatzungsmitglieder tot? Nach und nach dämmert es Grace, dass von seinem Überleben nicht nur die Mission, sondern die Zukunft der gesamten Erdbevölkerung abhängt.

  • Ryland Grace ist der letzte Überlebende auf seinem Raumschiff, und er hat nur ein Ziel: überleben und die Erde retten
  • Die Hollywood-Verfilmung mit Ryan Gosling in der Hauptrolle ist bereits in Planung
  • »Der Astronaut« hat alle Erfolgszutaten von »Der Marsianer«: ein einsamer Held, ein Überlebenskampf im All und jede Menge scheinbar unmögliche Problemlösungen

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.01.2022

Sci-Fi vom feinsten

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Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch vom Autor von “Der Marsianer” gibt, war ich direkt Feuer und Flamme. Ich liebe Sci-Fi Bücher, lese von ihnen aber definitiv zu wenig. Vielleicht auch aus dem ...

Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch vom Autor von “Der Marsianer” gibt, war ich direkt Feuer und Flamme. Ich liebe Sci-Fi Bücher, lese von ihnen aber definitiv zu wenig. Vielleicht auch aus dem Grund, dass ich zu wenig über Neuerscheinungen in dem Genre höre oder noch nicht so viele Autoren aus dem Genre kenne. “Der Marsianer” habe ich nicht gelesen, aber ich habe den Film geschaut, welcher mich begeistern konnte. Aus diesem Grund wusste ich, dass auch “Der Astronaut” etwas für mich sein würde.

Der Schreibstil von Andy Weir hat mir sehr gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Zusammen mit dem Protagonisten konnte ich den Inhalt der Handlung erkunden, sodass ich als Leser sehr gut mitgenommen wurde und mir der Einstieg leicht gemacht wurde. Innerhalb des Buches wird viel mit mathematischen und physikalischen Erklärungen gespielt. Ich bin nicht sehr versiert in diesen Gebieten, aber ich konnte die Grundsätze verstehen, da es gut eingebunden wurde. Aber auch wenn man nicht alles verstanden hat, so wie ich, dann hat es der Geschichte keinen Abbruch getan. Man musste diese Elemente nicht unbedingt zu 100% nachvollziehen, um der Handlung zu folgen. Das Setting bzw. die Atmosphäre haben mir hier auch sehr gut gefallen. Das Weltall hat schon immer eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt, sodass ich ich Sci-Fi Romane gerade deshalb so sehr liebe. Ich fand es toll, dass ich die Anspannung des Protagonisten spüren konnte und seine untergründige Angst vor dem großen Weiten. Durch den zweiten wichtigen Charakter der Geschichte, lernt man nicht nur die Erde aus einem völlig anderen Blickwinkel kennen, sondern auch einen anderen Planeten und seine Gegebenheiten. Ich hatte das Gefühl, dass der Planet und seine physikalischen Gegebenheiten sehr gut dargestellt wurden. Auch wenn ich keine Ahnung habe, ob dies realistisch wäre, konnte ich es mir beim Lesen sehr gut vorstellen und konnte so neue Welten erkunden.

Der Protagonist Ryland Grace erwacht ganz alleine auf einem Raumschiff. Er kann sich an nichts mehr erinnern und nur nach und nach fallen ihm die Einzelheiten zu ihm selbst, seinem Beruf, der Aufgabe und dem Schicksal der Erde wieder ein. Ich fand es toll, dass wir als Leser somit die gleichen Rahmenbedingungen hatten wie Ryland Grace selber. Man erfährt die Geschichte aus zwei Zeitsträngen. Einmal die Gegenwart und einmal Flashbacks in die Vergangenheit. So konnte ich mit ihm alles entdecken und mich voll und ganz auf die Geschichte konzentrieren. Ryland konnte mich definitiv überraschen. Man lernt ihn als Lehrer kennen, aber dass so viel Wissen in ihm steckt, hätte ich zu Beginn niemals gedacht. Ich fand es bewundernswert, wie einfach er so vieles berechnen konnte und somit das Überleben der Erde, aber auch das Überleben der Eridianer retten konnte. Ich glaube, dass nicht viele dazu in der Lage wären. Außerdem hat er sich sehr gut seinem Schicksal gestellt. Es war nie so geplant, dass er in dieser Situation feststeckt, aber er geht sehr gut damit um und bleibt ruhig.
Besonders Rocky, ein Eridianer, hat die Geschichte komplettiert. Ich habe ihn einfach in mein Herz geschlossen. Er ist sehr neugierig gewesen, hat schnell gelernt und Ryland geholfen wo er nur konnte. Zwischen den beiden hat sich eine tolle Freundschaft entwickelt, welche zum Ende hin noch wirklich wichtig wird.

Mit dem Ende habe ich am Anfang nicht gerechnet. Zum Schluss hat es sich immer mehr herauskristallisiert, weshalb ich nicht unbedingt überrascht war, aber ich fand es dennoch sehr sehr gut. Außerdem weiß Andy Weir, wie man unerwartete Wendungen einbaut. Besonders an Stellen, an denen man mit ihnen nicht gerechnet hätte. „Der Astronaut“ bekommt von mir ⭐️⭐️⭐️⭐️,5 Sterne und ich bin schon sehr gespannt auf die Umsetzung als Film.

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Veröffentlicht am 20.06.2021

Empfehlung!

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Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Andy Weir gibt, wollte ich es unbedingt lesen. Seit ich vor ein paar Jahren „Der Marsianer“ gelesen habe, war ich super überzeugt von seinem Schreibstil.
Als ...

Als ich gesehen habe, dass es ein neues Buch von Andy Weir gibt, wollte ich es unbedingt lesen. Seit ich vor ein paar Jahren „Der Marsianer“ gelesen habe, war ich super überzeugt von seinem Schreibstil.
Als ich den Klappentext gelesen habe war ich ehrlich gesagt noch etwas skeptisch, denn die Gefahr bestand ja irgendwie, dass es ein Abklatsch von der Anderen Geschichte wird, denn e ist ja mal wieder jemand allein im Weltall. Zum Glück wurde ich schnell des Besseren belehrt.
Ryland Grace, der Astronaut, erwacht im Weltall aus seinem Koma und weiß nicht, wie er dort gelandet ist. Obwohl er sich an alle möglichen Formeln und wissenschaftliche Dinge erinnert, weiß er Anfangs nicht einmal seinen Namen. Im Laufe der Geschichte wird zwischen der Gegenwart und seinen langsam wiederkehrenden Erinnerungen hin und her gesprungen, was mir sehr geholfen hat, das große Ganze zu verstehen. Viel mehr zu der Handlung möchte ich tatsächlich gar nicht sagen, da sonst viel zu schnell Spoiler auftreten könnten 😊
Er selbst ist ein großartiger Protagonist. Ich bin seiner „Art zu Denken“ sofort verfallen. Andy Weir trifft genau meinen Humor. Obwohl ich 80% der wissenschaftlichen Formeln nicht komplett kapieren konnte habe ich immerhin den Sinn dahinter im Kontext verstanden und es wurde mir nicht zu viel. Der Schreibstil ist so fließend, dass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte. Es gibt so viele überraschende Wendungen in der Geschichte und ich habe richtig mitgefiebert.
Die letzten 50 Seiten waren meiner Meinung nach etwas „gequetscht“. Dafür, dass vorher alles so ausführlich war, kam am Ende alles etwas schnell. Das Ende selbst hat mich kalt erwischt – damit habe ich wirklich nicht im Entferntesten gerechnet, aber es passt tatsächlich gut zum Gesamtpaket!
Es war also wieder ein sehr gelungenes Buch!

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Veröffentlicht am 22.02.2022

Ein faszinierendes Selbstmordkommando

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Es geht um nicht weniger, als die Rettung der Erde in diesem Roman. Man sollte meinen, die Menschen seien ganz alleine in der Lage ihre eigene Spezies auf Dauer auszurotten, doch noch schneller könnte ...

Es geht um nicht weniger, als die Rettung der Erde in diesem Roman. Man sollte meinen, die Menschen seien ganz alleine in der Lage ihre eigene Spezies auf Dauer auszurotten, doch noch schneller könnte es vielleicht gehen, wenn sich die Sonne plötzlich immer mehr verdunkelt und rasant ihre lebensspendende Energie verliert.

Ryland Grace ist Wissenschaftler und kein Astronaut. Trotzdem wacht er nach einem komatösen Schlaf in einem Raumschiff auf und hat große Erinnerungslücken. Er ist nicht nur allein mit den Leichen 2er Crewmitglieder , er befindet sich ganz offensichtlich in einem anderen Sonnensystem und hat einen Auftrag zu erfüllen. Mühsam kämpft sich sein Gedächtnis zurück und was er herausfindet ist nicht schön.

Andy Weir hat sich wieder eine irre Geschichte ausgedacht, die durch ihren Humor und ihre Selbstironie einfach einen großen Unterhaltungswert hat. Sie ist gespickt mit Physik, Mathematik und wissenschaftlichen Erklärungen, mit denen ich nicht wirklich etwas anfangen kann, aber das macht gar nichts. Ich muss das als Leser nicht wirklich verstehen, um der Geschichte folgen zu können. Vermutlich ist es für Mathe und Physikfreaks nochmal ein doppelter Spaß, denn was der Autor schreibt, hat sicher Hand und Fuß. ( behaupte ich mal in meinem Nichtwissen)

Die handelnden Figuren waren mir sehr sympathisch. Ryland Grace ist ein brillanter Wissenschaftler, der unter den gegebenen Umständen bereit ist sich für das Überleben der Menschheit zu opfern. Man folgt ihm gerne durch die Geschichte und fühlt sich ihm emotional schnell verbunden. Die Geschichte selbst hat immer wieder überraschende Wendungen, so dass es nie langweilig wird. Neben dem Geschehen im Weltraum, dass in der Ich-Perspektive von Grace erzählt wird, gibt es einen zweiten Erzählstrang, der über die Entstehung der Mission berichtet.

Ich mochte den Roman sehr gerne. Allerdings hätte ich mir das Ende vielleicht anders gewünscht, auch wenn es durchaus schlüssig war.

Auf jeden Fall war auch „Der Astronaut“ wieder ein großer Lesespaß, den ich gerne weiterempfehle. Ich lese nicht gerade viel Science Fiction aber zu Andy Weir greife ich gerne.

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Eine ruhige Geschichte mit einer wichtigen Botschaft

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Ryland Grace befindet sich auf einer Selbstmordmission, um den Kollaps der Sonne und die Erde zu retten, aber was er finden wird, übersteigt alles, was er erwartet hat.
Andy Weir hat einen sehr angenehmen ...

Ryland Grace befindet sich auf einer Selbstmordmission, um den Kollaps der Sonne und die Erde zu retten, aber was er finden wird, übersteigt alles, was er erwartet hat.
Andy Weir hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der mich mit seinem spritzigen Humor in seinen Bann ziehen konnte. Ich hatte das Gefühl als ob mir Grace gegenüber sitzt mit einem Kaffee in der Hand und munter über seine Erlebnisse plaudert und sogar den einen oder anderen ironischen/sarkastischen Witz reißt.
Die Geschichte ist interessant, sehr naturwissenschaftlich geprägt. Ich bin ehrlich, ich habe wahrscheinlich nur einen Bruchteil verstanden, aber es war genug, um folgen zu können. Aber obwohl sie die meiste Zeit ruhig ist, wir Grace begleiten wie er ohne Gedächtnis aufwacht, sich zurechtfinden muss, seine Flashbacks mit ihm betrachten, ist es dennoch nicht langweilig.
Ganz besonders die Message der Geschichte, ohne Feindschaften oder Schlachten, ist so wichtig. Sie ist geprägt von Toleranz, Höflichkeit, Respekt, Freundlichkeit und Offenheit. Ich habe mich unglaublich wohlgefühlt und die Mischung aus Gegenwart und Flashbacks waren sehr gut durchdacht. Die Seiten sind wie nichts verflogen. Neben Grace habe ich auch Rocky in mein Herz geschlossen. Wer das ist, lest selbst. Ich würde sonst spoilern.
Neben der gelungenen, interessanten und ruhigen Geschichte, hat mir auch das Ende sehr gut gefallen. Es rundet den ganzen Plot wunderbar ab und endet wie er angefangen hat in einem Klassenzimmer.
An manchen Stellen war es mir vllt. ein bisschen zu ruhig, obwohl mein Puls am Ende nochmal richtig hochgegangen ist, aufgrunddessen vergebe ich 4/5 Sterne und eine Empfehlung an alle, die auch Infinitum von Christopher Paolini gerne mochten.

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Veröffentlicht am 20.05.2021

Spannend und witzig

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Mir hat Weirs früheres Werk „Der Marsianer“ damals schon sehr gut gefallen und deshalb war ich sehr gespannt auf „Der Astronaut“. Mich haben die Atmosphäre und das Setting stark an „Der Marsianer“ erinnert ...

Mir hat Weirs früheres Werk „Der Marsianer“ damals schon sehr gut gefallen und deshalb war ich sehr gespannt auf „Der Astronaut“. Mich haben die Atmosphäre und das Setting stark an „Der Marsianer“ erinnert und Weir hat es wieder einmal geschafft ein originelles, spannendes, kreatives und mit wissenschaftlichen Fakten gespicktes Buch zu schreiben. Man erlebt im ganzen Buch durchweg einzelne Rückblicke und der Protagonist ist einfach nur sympathisch. Auch der Nebencharakter ist echt einzigartig und ich will an dieser Stelle auch gar nicht zu viel verraten, aber es war das erste Mal, dass ich bei einem Sci-Fi Roman eine Träne verdrückt habe. Insgesamt ist „Der Astronaut“ ein echt gelungenes und intelligentes Werk, das selbst nicht hartgesottene Sci-Fi Fans begeistern kann. Die Filmrechte sind anscheinend auch schon nach Hollywood verkauft und somit bleibt es auf jeden Fall spannend, ob die Geschichte dann auch wirklich so gut umgesetzt werden kann.