Er steht für alles, was sie verabscheut. Ihrem Herzen lässt er dennoch keine Wahl
Amber Gills hat alles verloren: ihren Studienplatz, den Respekt ihrer Eltern und sämtliche Hoffnung, jemals genug zu sein. Nur durch die Beziehungen ihres Vaters erhält sie die Chance, ihren Abschluss zu retten. Als sie sich im Gegenzug im Architekturbüro ihrer Eltern beweisen soll, bietet Emmett ihr seine Hilfe an. Er ist engagiert, zuvorkommend, ein Vorzeigestudent - und damit das exakte Gegenteil von Amber. Dass ihr Herz in seiner Gegenwart schneller klopft, kann Amber dennoch nicht verhindern. Was sie nicht ahnt: Mit dem gemeinsamen Projekt setzt sie nicht nur Emmetts Vertrauen aufs Spiel ...
"What if we Stay ist eine fesselnde Geschichte mit Tiefgang, die entgegen klassischen Rollenbildern lebt. Wir brauchen mehr Ambers, mehr Emmetts, die jungen Menschen zeigen, wie absolut großartig sie sind."
@TONIPURE
Band 2 der bewegenden und romantischen New-Adult-Trilogie von Sarah Sprinz
Ein wunderschöner Liebesroman mit einer süßen Geschichte, viel Tiefgang und auch sehr ernsten Themen! Sarah Sprinz wird langsam eine meiner neuen Lieblingsautorinnen! Diese New Adult-Reihe ist definitiv ...
Ein wunderschöner Liebesroman mit einer süßen Geschichte, viel Tiefgang und auch sehr ernsten Themen! Sarah Sprinz wird langsam eine meiner neuen Lieblingsautorinnen! Diese New Adult-Reihe ist definitiv anders und hebt sich ganz klar von den anderen Büchern dieses Genres ab! Ich fand den ersten Band allerdings eine Spur besser, weswegen ich hierfür "nur" 4/5* vergebe. Habe es dennoch gerne gelesen und fand auch die Beschreibungen rund um den Eiskunstlauf sehr interessant!
Gleich zu Beginn möchte ich euch darum bitten, wenn ihr Trigger habt, dann bitte lest hinten um was es geht. Denn diesmal ist es ein sehr schwieriges Thema und ich denke mehr Leute als man denkt leiden ...
Gleich zu Beginn möchte ich euch darum bitten, wenn ihr Trigger habt, dann bitte lest hinten um was es geht. Denn diesmal ist es ein sehr schwieriges Thema und ich denke mehr Leute als man denkt leiden leider darunter. Für alle anderen lest das Buch, lasst euch auf die Geschichte ein und gibt nicht gleich auf, wenn ihr auf den ersten Blick Amber genauso wenig mögt wie ich.
In dem zweiten Band der Reihe „University of British Columbia“ mit dem Titel „what if we stay“ begleiten wir Amber Gillis, Lauries beste Freundin, auf den Weg zurück nach Vancouver, nachdem sie durch die Prüfung gefallen ist. Das Buch ist in der ersten Person Singular geschrieben und ganz ehrlich am Anfang hat mich die junge Frau einfach nur genervt, weshalb ich einen Stern abziehe. Da ich sie jedoch im ersten Band als Lauries beste Freundin angenehm fand, wollte ich ihr dennoch eine Chance geben. Und ich muss sagen, es hat sich wirklich gelohnt. Denn wenn man ihre Geschichte kennt, dann versteht man auch Amber deutlich besser, wobei es natürlich nachdem was ihr passiert ist auch einen anderen Weg hätte geben können. Dennoch finde ich das Sarah Sprinz uns in dem 480 Seiten starken Buch wieder eine wunderbare Liebesgeschichte erzählt hat.
Nun wie gesagt kehrt Amber zurück und braucht Hilfe bei einem Projekt, welches ihr Vater ihr aufs Auge drückt. Dieses empfindet sie als Strafe und weiß nicht wie sie es lösen soll. Da sie im Studium auf Emmett trifft, bittet sie ihn, Lauries WG Mitbewohner um Hilfe. Doch er selbst hat ein großes Päckchen mit sich herum zu tragen, was man ihm jedoch nicht auf den ersten Blick ansieht. Mein Typ wäre er nicht, aber ich liebe diesen Charakter dennoch und würde ihm als beste Freundin gern zur Seite stehen. In diesem Buch, obwohl es in der ersten Person Singular geschrieben ist sind die Rollen vertauscht. Diesmal hatte ich das Gefühl das Amber die Böse und Emmet der Gute war. Dies war für mich was Neues und fand ich zu dem ganzen Thema sehr spannend, weil ich lange Zeit nicht wusste ob ich ihr ihn wirklich gönne.
Für mich ist es dennoch eine wundervolle Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Leuten in denen schlimme Themen benannt werden. Ich mochte auch die Nebencharaktere und habe mich nicht nur über Sam und Laurie gefreut, sondern auch darüber Emmets kleine Schwester kennen zu lernen. Die Umgebung und die verschiedenen Situationen sind wie ich es aus dem ersten Buch kannte gut beschrieben, so dass sich das Buch flüssig lesen ließ. Ich fand es ziemlich gut, aber für mich war es nicht so gut wie das erste Buch. So bin ich nun sehr gespannt auf den dritten Band.
Was soll man großartig sagen? Ich liebe liebe liebe diese Reihe. Jeder Charakter von der veröffentlichten Triologie hat sich in mein Herz geschlichen. Die Charaktere besitzen eine solche Tiefe und die ...
Was soll man großartig sagen? Ich liebe liebe liebe diese Reihe. Jeder Charakter von der veröffentlichten Triologie hat sich in mein Herz geschlichen. Die Charaktere besitzen eine solche Tiefe und die Reihe hat so einen wohlfühl Faktor. Ich kann alles nur loben, gerade das Cover sieht auch einfach nur absolut wunderschön aus!!
Vorneweg wie immer die SPOILER-Warnung. Falls Spoiler auftauchen sollten so sind diese nur dazu da, um meine Meinung zu unterstreichen. Ihr seid hiermit also gewarnt!
Das Cover:
Eigentlich würde ich ja ...
Vorneweg wie immer die SPOILER-Warnung. Falls Spoiler auftauchen sollten so sind diese nur dazu da, um meine Meinung zu unterstreichen. Ihr seid hiermit also gewarnt!
Das Cover:
Eigentlich würde ich ja sagen dass der erste Teil mein liebstes Cover hat, aber das wäre gelogen. Ich finde die ersten beiden Teile stehen sich vom Cover her in nichts nach. Der roséfarbene Hintergrund kann genauso mit dem blaugrünen mithalten und umgekehrt. Ich finde die Cover der Bücher sowieso unglaublich schön. Man kann es gar nicht so genau benennen aber sie passen einfach traumhaft zu dem ganzen Kanada-Setting der Geschichte. Wie auch schon beim ersten Band, und dem letzten (den ich mittlerweile auch schon besitze), kann man sich an diesen Covern gar nicht sattsehen! Einfach nur wunderschön!
Die Geschichte:
Für mich war die Geschichte ein hoch und runter, und ich muss ehrlich sagen, wenn es nicht diese paar Highlight-Szenen gegeben hätte, die mir dann und wann ein paar Tränen in die Augen haben steigen lassen, hätte ich dem Buch wahrscheinlich ein schlechteres Rating gegeben. Die Themen die die Autorin aufgerufen hat haben mich überradchend aber echt berührt. Vor allem die Diskussion rund um Einwilligung und Zustimmung, und wo, wie und wann man bei einer Situation zu weit geht. Damit meine ich nicht nur bei Frauen, sondern auch bei Männern, was diese Geschichte zusätzlich noch so erfrischend macht. Ein anderer, genauso spannender Teil, war der Architektur-Teil. Er gab mal eine neue Sicht auf den Beruf und die Struktur darin. Was einem irgendwie das Gefühl gab dass die Autorin so bestimmte Themen, wie die Medizin im ersten Teil und die Architektur in diesem, sehr gründlich erläutert, das fällt schon auf. Das kann teilweise spannend aber andereseits auch etwas einseitig werden, wenn es sich zu oft wiederholt. Trotzdem fand ich diesen Teil, wie auch den ersten, von der Geschichte her, emotional, gefühlvoll und leicht melancholisch, was mir aber ausgesprochen gut gefallen hat.
Die Charaktere:
Einfach wieder toll in die Clique rund um die "University of British Columbia" eintauchen zu können. Ich muss sagen, ich habe sie seit dem letzten Buch vermisst, was mir gar nicht aufgefallen ist bevor ich in diesen Teil angefangen habe. Und was mir auch aufgefallen ist, ist das der Anfang der Beziehung zwischen Amber und Emmett sich ein bisschen so angefühlt hat, wie die Geschichte zwischen Sawyer und Isaac aus "Feel Again" von Mona Kasten. Sowohl Amber als auch Sawyer waren diese taffen, sexuell-befreiten und unglaublich selbstständigen Frauen die sich nichts haben gefallen lassen. Und Emmett und Isaac, diese sanften und gefühlvollen Männer, die man in Geschichten eigentlich viel zu selten antrifft, haben sich auch sehr geähnelt. Da haben die Ähnlichkeiten bei mir aber auch schon aufghört. Ich fand Amber nach und nach viel emotionaler als Emmett, sie war bloss besser darin es zu unterdrücken oder es geheim zu halten. Emmett dagegen war einfach nur bewundernswert, wie er Amber und seine Mitmenschen behandelte, wie er für seine Familie da war, wie geduldig und lieb, nett und pflichtbewusst er war, zeugt nur mehr und mehr davon wie gerechtfertigt Ambers Sichtweise auf ihn als "den besten Menschen EVER" ist. Auch den Rest der Gang hätte ich nicht missen wollen. Es war unglaublich schön mal die etwas harmonischere Variante von Laurie und Sam zu sehen, und wie sie so mit Alltagsproblemen jonglieren. Auch Hope, auf deren Geschichte ich mich jetzt einfach noch mehr freue, habe ich in diesem Band mehr zu schätzen gewusst als im letzten, da sie einfach präsenter war. Deshalb kann ich es nicht erwarten in ihre Geschichte einzutauchen!
Fazit:
Eine faszinierend einzigartige Geschichte, die Themen aufruft die einen zum nachdenken anregen sollen und eine wichtige Message haben! Ich konnte mich leider nicht ganz so wie im ersten Band in die Geschichte fallen lassen, was aber unter keinen Umständen heissen soll dass das Buch schlecht war. Es hat smir zum Ende hin sogar ein paar Tränchen abverlangt!
♡-Zitat:
Ich verzieh ihr, denn Verzeihen bedeutet nicht, alles zu verstehen. [...] Entscheidungen gutzuheißen. Ich konnte sie nachvollziehen, zumindest zu einem gewissen Teil, und vielleicht konnte ich ...
♡-Zitat:
Ich verzieh ihr, denn Verzeihen bedeutet nicht, alles zu verstehen. [...] Entscheidungen gutzuheißen. Ich konnte sie nachvollziehen, zumindest zu einem gewissen Teil, und vielleicht konnte ich sie irgendwann akzeptieren. (S. 435)
⭐4+/5
Seit dem 1ten Band.
Und das Buch war in gewisserweise so viel mehr für mich als der 1te Band (Und auch der Grund weswegen ich mir ein Pony geschnitten habe🥰).
Und das was mir als erstes zu dem Buch einfällt ist:
Gute Dinge brauchen Zeit.
Und Sarah gab dem Zeit. Liebe. Hoffnung. Und einfach mehr von allem.
Die Umsetzung und Entwicklung von den Hauptprotagonisten war so natürlich. Ich habe Zeit gebraucht um Amber und Emmet kennenzulernen. Und als ich es habe, verliebte ich mich in die beiden.
Amber ist eine Person die zu Beginn ganz anders wirkt als sie es wirklich ist. Ich liebe sie dafür, weil sie für mich ein erneuter Beweis ist das hinter jemanden mehr steckt als uns häufiger den Anschein macht. Es braucht manchmal nur den richtigen Menschen der es erkennt.
Emmet... Er ist einfach ein Herz. Ein Herz von dem ich hoffe das die Realität genug davon hat.
Ich bin nicht wie Amber aber habe Ängste die sie erlebt. Und meine Traum ist der, wie Emmet sie auslebt und ich nur hoffe das ich es irgendwann schaffe das über mich behaupten zu können.
Die Aussagen in dem Buch untermauern das, was ich mir stets versuche vor Augen zu führen.
Aussagen wie: "Niemals den leichten Weg wählen, auch wenn der legale schwerer ist." (S. 213) Oder "Dass verletzlich zu sein bedeutet, stark zu sein. Dass Schwäche Stärke bedeutet." (S. 365)
Drei Wörter die das Buch beschreiben?
Willenskraft, Voruteile.... Und Hoffnung.
Die Idee, die Protagonisten, das Cover und der Schreibsstil haben mich ungehauen.
Vor allem die Intensität und die Kraft der Aussagen die Amber & Emmet verkörpern und deren Individualität.
Aber das Buch hat auch einen Krtikpunkt von dem ich gehofft hatte es wäre besser als im 1ten Band.
Die Geschichte baute sie langsam und natürlich auf was sehr gut ist, weil ich mir manchmal denke das vieles zu schnell geht. Ab ca. der Hälfte passierte es, dass von Kapitel zu Kapitel sich vieles ereignete.
Es war wie als hätte man auf ein Punkt hingesteuert und als man da ankam explodierte die Geschichte. Sie nahm anfahrt, man wollte von Seite zur Seite wissen wie es weiter geht.
Aber am Ende... war es etwas zu viel. Es passierte viel in der 2ten Hälfte des Buches und das Ende kam dann wie auch im 1ten Band mir viel zu knapp vor. Es waren einige Szenen im Buch die hätte man einbisschen mehr in den Anfang verlegen können und einige die man hätte rausnehmen können, weil es dann doch sehr vieles war was sich ereignete und den Fokus vom Kern der Geschichte lenkte.
Nicht das es schlecht war. Überhaupt nicht.
Es waren einfach doch zu viel, was irgendwie dann dem Ende etwas wegnehmen und es sehr knapp erscheinen ließ.
Fazit:
Eine klare Leseempfehlung! Ich wünsche mir nur das dieser Kritikpunkt im 3ten Band anders umgesetzt wird, weil Sarah in das Genre New Adult neue Ideen, einen tollen Schreibstil, individuelle und liebenswerte Protagonisten, sowie wichtige Aussagen bringt. Es ist alles andere als oberflächlich. Und das liebe ich.