Cover-Bild Der Liebende
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20,99
inkl. MwSt
  • Verlag: List Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 208
  • Ersterscheinung: 27.04.2023
  • ISBN: 9783471360606
Martin Ehrenhauser

Der Liebende

Roman | Ein Liebesroman und ein Umarmungsbuch, das die Fürsorge für andere feiert 

Zwei einsame Menschen, eine letzte große Liebe

Monsieur Haslinger ist als Seelsorger in der pittoresken Altstadt von Brüssel tätig, ansonsten lebt er sehr zurückgezogen. Bis Madame Janssen ins Nachbarhaus zieht und ihn mit ihrer Lebensfreude ansteckt. Beide verbindet die Liebe zu allem, was grünt, sie treffen sich zu anregenden Gesprächen und zu gutem Essen. Madame Janssen spricht schließlich aus, wie sehr sie den attraktiven Geistlichen mag, und bittet ihn, mit ihr an die Nordsee zu reisen. Dort geschieht, was der zölibatär lebende Monsieur Haslinger nie erwartet hat: Sie lieben sich. Für ihn ist es das erste Mal, für Madame Janssen jedoch das letzte Mal. 


»Eine wirklich charmante Geschichte über die Liebe. Mit französischem Flair, poetisch, zärtlich, klug.« Carsten Henn


Lassen Sie sich überraschen!

***Ohne zu urteilen, erzählt Martin Ehrenhauser von dem Respekt vor der Selbstbestimmung des geliebten Gegenübers. Voller zärtlicher Beobachtungen, voll überraschendem Glück.***

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.06.2023

Sorgt beim Lesen für heitere, erfreuliche, aber auch traurige Momente

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Im Roman „Der Liebende“ von Martin Ehrenhauser entdecken zwei ältere Menschen ihre Zuneigung füreinander. Die Geschichte gestaltet sich genauso zärtlich wie das Liebespaar sich auf dem Buchumschlag in ...

Im Roman „Der Liebende“ von Martin Ehrenhauser entdecken zwei ältere Menschen ihre Zuneigung füreinander. Die Geschichte gestaltet sich genauso zärtlich wie das Liebespaar sich auf dem Buchumschlag in den Armen hält. Ein Riss zieht sich über das Cover der dafür sorgte, dass ich mich vor dem Lesen fragte, ob es etwas im Leben der beiden gibt, was sie trennt.

Monsieur Haslinger ist die titelgebende Figur und ein katholischer Priester im Ruhestand, der in Brüssel lebt. Eines Nachts sieht er während einer ruhelosen Phase, vom Balkon seiner Wohnung aus, über den Hinterhof hinweg, die neue Nachbarin von gegenüber. Madame Janssen hat am Abend ein Fest gefeiert und fragt ihn nun, ob sie und ihre Gäste zu laut gewesen wären. Der kurze Austausch ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die immer tiefer wird, desto besser die beiden sich kennenlernen. Sie verbringen Zeit miteinander und entdecken gemeinsame Interessen.

Monsieur Haslinger engagiert sich im Ehrenamt, ansonsten widmet er sich seinen Pflanzen, spielt Schach mit einem Freund und genießt gutes Essen und Trinken. Für ihn sind die Gefühle zu seiner Nachbarin nicht neu, aber ungewöhnlich, weil er sich an das Zölibat gebunden fühlt. Der Autor geht mit diesem Thema behutsam um.

Das Geschehen rund um die liebevoll einander zugeneigten beiden Protagonisten entwickelt sich auf eine ruhige Weise. Zunächst kann die weltgewandte Madame Janssen ihr Geheimnis vor dem neugewonnenen Freund und dem Lesenden verbergen, ab einem gewissen Zeitpunkt keimt eine Vermutung auf. Zusammen genießen die beiden eine neue Freiheit, begeistern sich gegenseitig mit der Lust zum Leben und ergänzen sich fast spielerisch.

Die Begebenheiten spielen in Brüssel und an der belgischen Nordseeküste. Da ich beide Gegenden kenne, konnte ich sie mir gut vorstellen und bin den zwei Hauptfiguren gerne auf ihren Wegen gefolgt. Trotz der vorherrschenden niederländischen Sprache beziehungsweise der Zweisprachigkeit in Brüssel wird die Region von einem französischen Flair überzogen, was beim Lesen für eine angenehme Atmosphäre sorgt.

In seinem Roman „Der Liebende“ spricht Martin Ehrenhauser verschiedene Themen an, die zum Nachdenken anregen und für heitere, erfreuliche auch für traurige Momente sorgen. Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung für dieses sacht erzählte, bewegende Buch.

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Veröffentlicht am 10.05.2023

Eine Liebeserklärung an die Liebe

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"Der Liebende" ist ein wirklich passender Titel für dieses Buch, das so viele Facetten dieses schönen Gefühls zeigt. Es geht nicht nur um die romantische Liebe, wobei die natürlich eine große Rolle spielt. ...

"Der Liebende" ist ein wirklich passender Titel für dieses Buch, das so viele Facetten dieses schönen Gefühls zeigt. Es geht nicht nur um die romantische Liebe, wobei die natürlich eine große Rolle spielt. Vielmehr erzählt das Buch anfangs von einer zurückhaltenden, fast freundschaftlichen Liebe, die sich weiter entwickelt (dabei auch zu einer körperlichen Liebe wird) und letztendlich in liebevoller Fürsorge gipfelt. Auch die Liebe zu Gott und den Menschen ist ein Thema dieses Buches. Der gesamte Stil der Erzählung ist sehr ruhig und sanft, ja sogar zart. Da wird man von der Wendung und dem Ende fast schon überrascht, da das Buch dort rasch Fahrt aufnimmt. Hier hätte ich ein weiteres Kapitel als "Übergang" nicht schlecht gefunden. Für Leute, die berührende, leicht melancholische Geschichten mögen.

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Veröffentlicht am 25.04.2023

berührend und ziemlich "schwere Kost" für einen Roman

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Die Geschichte beginnt sehr gemütlich - ein pensionierter katholischer Seelsorger, der zurückgezogen fernab der Heimat in Brüssel lebt, kümmert sich noch vereinzelt um einzelne "Schäfchen" seiner Gemeinde, ...

Die Geschichte beginnt sehr gemütlich - ein pensionierter katholischer Seelsorger, der zurückgezogen fernab der Heimat in Brüssel lebt, kümmert sich noch vereinzelt um einzelne "Schäfchen" seiner Gemeinde, ist aber sonst nicht mehr tätig. Er sohn zurückgezogen in seiner Dachgeschoßwohnung in Brüssel und beobachtet die neu eingezogene Nachbarin. Die beiden lernen sich sehr langsam ein wenig besser kennen, und dann zieht das Tempo der Geschichte ein wenig an und wird ungemein tiefer, als ich zuerst erwartet hätte. Gemeinsam reisen sie an die Nordsee.

Madame Jannsen ist das Gegenteil von dem zurückgezogenen Seelsorger. Als Diplomatin kam sie viel herum, reise um die Welt, arbeitete hart und landet nun in Brüssel. Sie ist in der Beziehung die, die das Tempo vorgibt und die Richtung. Sie weiß, was sie vom Leben will. Diese Stärke zieht sich durch das ganze Buch.

Beide Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und ich finde auch sehr treffend beschrieben. Man merkt, dass der Autor die Schauplätze gut kennt und selbst ein genaues Bild der Schauplätze und Protagonisten vor Augen hat. Was mich in der Geschichte nicht so ganz abholen konnte, war das Tempo. Plätscherte die Geschichte anfangs eher so dahin, änderte sich das schlagartig. Wie in einem Strudel wurde man immer tiefer in die Geschichte gezogen und so wirkte die Geschichte schonungslos und ungeschönt aus dem Leben gegriffen. Darauf muss man sich in dieser Geschichte einlassen. Wenn man dies tut, erwarten einen wunderschöne Lesestunden mit durchaus ernsten Themen und einer sehr zarten, ja fast zerbrechlichen Liebesgeschichte.

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Veröffentlicht am 05.03.2025

Sehr ruhig

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Ich bin wirklich ein Fan von langsam und unaufgeregt erzählten Büchern, aber hier war es sogar mir zu lahm.
Wenn jeder Handgriff akribisch beschrieben wird und man jede Tätigkeit der Protagonisten in Echtzeit ...

Ich bin wirklich ein Fan von langsam und unaufgeregt erzählten Büchern, aber hier war es sogar mir zu lahm.
Wenn jeder Handgriff akribisch beschrieben wird und man jede Tätigkeit der Protagonisten in Echtzeit nachlesen kann, dann hat das schon die Wirkung von Schlafmitteln.
Die Geschichte mag ja anrührend sein, so von wegen pensionierter Pfarrer lernt die große Liebe kennen usw… aber zum einen war für mich spätestens ab der Mitte klar worauf die Geschichte hinausläuft, zum anderen: es hat mich leider nicht die Bohne berührt, da ich viel zu sehr damit beschäftigt war nicht einzuschlafen.
Nein, das hat leider nicht geklappt für mich.

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