Ein Portugal-Krimi | Mord an der portugiesischen Küste: Dieses Team ermittelt zwischen Pastel de nata und Bacalhau
Portugiesisches Flair trifft mörderische Ambitionen: Ermittlungen an der Atlantikküste!
Während Ria Almeida mit ihrem Umzug von Stuttgart nach Torreira beschäftigt ist, geht ein Notruf auf der örtlichen Polizeiwache ein: Bei einer Exkursion in ein nahegelegenes Naturschutzgebiet sind Studierende auf eine männliche Leiche gestoßen. Ria und Dorfpolizist João haben alle Hände voll damit zu tun, den Tatort zu sichern und sich die Umweltschützer vom Hals zu halten. Als Ria Comissário Baptista um Unterstützung bittet, ist der jedoch bei Gericht, wo sich die Verhandlung verzögert, weil der Richter fehlt. Der Richter, der tot zu Rias Füßen liegt ...
Für alle Portugal-Fans und die, die es werden wollen, bietet
Südlich von Porto wartet die Schuld
die perfekte Kombination aus gemütlichen Abendessen und spannenden Ermittlungen.
Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen
Mariana da Silva taucht mit dem zweiten Teil ihrer Krimi-Reihe erneut in die Welt des portugiesischen Torreira ein. Die Ermittlerin Ria ist soeben aus Deutschland in die Kleinstadt umgezogen, in der sie ...
Mariana da Silva taucht mit dem zweiten Teil ihrer Krimi-Reihe erneut in die Welt des portugiesischen Torreira ein. Die Ermittlerin Ria ist soeben aus Deutschland in die Kleinstadt umgezogen, in der sie seit frühester Kindheit ihre Urlaube verbrachte.
Sie findet jedoch keine Zeit, ihre neue Wohnung zu beziehen, da in den Dünen ein ermordeter Richter gefunden wird. Erneut ermittelt sie mit Baptista, dem Comissario aus Aveiro, während ihre hochschwangere Cousine die Recherchearbeit übernimmt. Was haben die Umweltschützer mit dem Fall zu tun? Und wird Baptista mit seinem Verdacht gegen einen Drogenbaron recht behalten?
„Südlich von Porto wartet die Schuld“ ist kein Pageturner, aber ein Krimi, der sich angenehm liest und Portugal-Freunde durch die Beschreibung der landestypischen Gerichte und Eigenheiten gefallen wird.
"Es gibt Träume, für die man bereit ist, auch über seinen größten Schatten zu springen."
Wer den ersten Band der "Südlich von Porto"-Buchreihe gelesen hat, fühlt sich schon nach wenigen Seiten wieder ...
"Es gibt Träume, für die man bereit ist, auch über seinen größten Schatten zu springen."
Wer den ersten Band der "Südlich von Porto"-Buchreihe gelesen hat, fühlt sich schon nach wenigen Seiten wieder in Torreira heimisch. Alle aus Teil eins bereits bekannten und liebgewonnenen Protagonisten sind wieder mit dabei.
Diese sind auch im zweiten Portokrimi facettenreich mit ihren individuellen Stärken und Schwächen charakterisiert und wirken deshalb absolut authentisch und gleichzeitig sehr lebendig.
Allgegenwärtig ist erneut die knisternde Spannung wischen Ria Almeida und Joaquim Baptista, und das sowohl in ihrer Rolle als Ermittlerteam als auch in ihrer privaten Beziehung zueinander.
Um vollends in die unterhaltsame Geschichte einzutauchen zu können, empfehle ich unbedingt zunächst die Lektüre des ersten Teils.
Eine nahezu perfekte Kombination aus dem Gefühl einer irgendwie entspannt gemütlichen Lebensart und interessant
abwechslungsreichen Ermittlungen.
Die sehr entspannt und gemächlich erzählte Kriminalgeschichte ist dabei in sich schlüssig und rund, die Charaktere erscheinen glaubwürdig und sind allesamt sympathisch.
Erstaunt hat mich allerdings, dass Ria als erwachsene Frau eine Wohnung anmietet und es dann Freunden und Familie überlässt, diese nach deren Geschmack einzurichten ohne dass sie diese Wohnung während der über zweiwöchigen Renovierungsarbeiten auch nur ein einziges Mal betritt.
Ungewöhnlich.
Mariana da Silva versteht es ganz wunderbar, den Leser mit ihrem sehr bildhaften und flüssigen Schreibstil auf eine Reise in ihr Portugal mitzunehmen. Mein Fernweh ist mal wieder geweckt, "muito obrigado" für diese Fortsetzung.
In „Südlich von Porto wartet die Schuld“ entführt uns Mariana Da Silva in die malerische Küstenstadt Torreira, wo die Protagonistin Ria Almeida vor der Herausforderung steht, sich in einer neuen Heimat ...
In „Südlich von Porto wartet die Schuld“ entführt uns Mariana Da Silva in die malerische Küstenstadt Torreira, wo die Protagonistin Ria Almeida vor der Herausforderung steht, sich in einer neuen Heimat zurechtzufinden und gleichzeitig einen Kriminalfall zu lösen. Der Roman zeichnet sich durch seine lebendige Darstellung des portugiesischen Lebens aus, wobei die kulturellen Nuancen und das Flair des Landes im Vordergrund stehen.
Da Silva gelingt es, eine Welt zu erschaffen, in der die Leserinnen die salzige Meeresbrise fast spüren und die herzliche Gastfreundschaft der Einheimischen fast schmecken können. Die Figuren sind authentisch und nahbar.
Die Handlung selbst mag zwar nicht von tiefgreifenden Wendungen geprägt sein, eignet sich aber hervorragend als Cozy Crime Lektüre am Strand. Der Titel ist für mich weniger ein klassischer Krimi voller Nervenkitzel, sondern vielmehr eine Hommage an Portugal.
Es ist ein Buch, das zum Träumen einlädt und diejenigen belohnt, die sich auf eine ruhigere, aber nicht weniger faszinierende Erzählweise einlassen möchten. Ein Buch, das sicherlich viele Leserinnen dazu inspirieren wird, selbst einmal die Schönheit Portugals entdecken zu wollen.
Die Deutsch-Portugiesin Ria Almeida wagt den Umzug nach Torreira im portugiesischen Distrikt Aveiro. Während sie noch bei ihrer Cousine Mariposa und deren Mann, dem Dorfpolizisten João Pinto, wohnt und ...
Die Deutsch-Portugiesin Ria Almeida wagt den Umzug nach Torreira im portugiesischen Distrikt Aveiro. Während sie noch bei ihrer Cousine Mariposa und deren Mann, dem Dorfpolizisten João Pinto, wohnt und als Schreibkraft in der Polizeidienststelle angestellt ist, wird in den Dünen ein Richter tot aufgefunden. Als Comisario Baptista zu dem Fall hinzugerufen wird, stellt sich heraus, dass dieser Richter gerade in einem Prozess gegen das Organisierte Verbrechen verhandeln sollte. Ria und Baptista ermitteln gemeinsam - und auch privat gibt es einiges zu klären ....
"Südlich von Porto wartet die Schuld" ist der zweite Roman der freischaffenden Autorin und Redakteurin Mariana da Silva, die portugiesische Wurzeln hat, der sich problemlos ohne Kenntnis des ersten Bandes "Südlich von Porto lauert der Tod" lesen lässt; wenngleich er auch ein paar Anspielungen auf den Vorgänger beinhaltet. Die Romane gehören zu der Ullstein-Verlags-Reihe "Mord im Paradies", bei der die LeserInnen ErmittlerInnen nicht nur bei spannenden Ermittlungen begleiten, sondern in denen es auch gleich Urlaubsgefühle mit dazu gibt.
Bereits das Cover zeigt - neben einem Meeres-Stilleben - die für Portugal so typischen Azulejos, quadratische, bunt bemalte Keramikfliesen. Diese zieren auch die einzelnen Kapitelüberschriften, die aus einem Portugiesischen Wort und einer ergänzenden (!) deutschen Beschreibung bestehen und so schon gleich für das entsprechende Portugal-Feeling sorgen.
Natürlich spielt Lokalkolorit eine wichtige Rolle in diesem Buch; man merkt beim Lesen sofort, dass die Autorin sich in der Region auskennt und mit viel Liebe sowohl die wunderschönen Landschaften und Orte sowie die kulinarischen Genüsse beschreibt. So lässt es sich leicht in die Urlaubskulisse träumen. Der mahnende Finger in Bezug auf Umweltschutz ist durchaus gegeben, fügt sich aber nahtlos in die Handlung ein.
Mariana da Silva schreibt mit leichter Hand und in einem gemächlichen Erzähltempo mit viel Sinn für Details. Die Spannungskurve ist einem Urlaubskrimi angemessen und findet nach einigen Wendungen am Ende eine befriedigende Auflösung, in der alle offenen Fragen beantwortet werden.
Die Figuren wirken authentisch und glaubwürdig; sie sind mehrdimensional und haben trotz aller Sympathie auch ihre Ecken und Kanten. Großen Wert legt die Autorin eben auch auf das Zwischenmenschliche und das Privatleben der Ermittler, die sich nahe stehen oder nahe kommen und wo die Familie einen besonderen Stellenwert einnimmt. Für mich war das Verhältnis zwischen Krimi und portugiesischem Flair absolut ausgewogen, wie man es bei einem Urlaubskrimi erwarten kann.
Mich hat "Südlich von Porto wartet die Schuld" gut unterhalten und an unvergessliche Tage in Aveiro erinnert. Ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Ria Almeida und Baptista und bin gespannt, wie sich ihr Verhältnis weiter entwickeln wird.
Im zweiten Band des Portugal-Krimis ist Ria eigentlich mit ihrem Umzug beschäftigt als ein Notruf eingeht, der sie und ihren Cousin, den Dorfpolizisten João ins Naturschutzgebiet ruft. Derweil wartet Comissário ...
Im zweiten Band des Portugal-Krimis ist Ria eigentlich mit ihrem Umzug beschäftigt als ein Notruf eingeht, der sie und ihren Cousin, den Dorfpolizisten João ins Naturschutzgebiet ruft. Derweil wartet Comissário Baptista auf das Erscheinen eines Richters bei einer Verhandlung.
Das Buch fällt schon angenehm durch die schöne Covergestaltung mit dem typisch portugiesischen Fliesenmuster auf. Eine Karte auf der inneren Umschlagseite und die kurzen Erläuterungen zu Beginn eines jeden Kapitels zu Ausdrücken oder regionalen Besonderheiten setzen zusätzliche optische Highlights.
Wie schon der Vorgängerband lebt auch dieser Krimi von dem Lokalkolorit, welches er versprüht. Man merkt die Liebe der Autorin zu Land und Leuten, sie versteht es, Flair und Lust auf Urlaub zu verbreiten.
Der Schreibstil ist angenehm locker und die Kapitel haben eine angenehme Länge, so dass dem individuellen Leserhythmus Rechnung getragen werden kann. Mariana da Silva versteht es, die Charaktere mit ihren Beweggründen nachvollziehbar zu beschreiben. In dem Roman kommen Ermittlungen und Privatleben gleichrangig zu ihrem Recht, so dass hier eine unterhaltsame Mischung entstanden ist. Der Kriminalfall an sich ist nicht hochspannend, aber interessant ausgearbeitet. Empfehlung als kurzweilige Sommerlektüre.