Cover-Bild Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis
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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 28.02.2019
  • ISBN: 9783846600788
Sabaa Tahir

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis

Band 3
Barbara Imgrund (Übersetzer)

Wo Leben ist, ist Hoffnung

Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen - auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.07.2019

Eine gelungene Fortsetzung

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Nach dem recht offenen Ende von Band 2, wollte ich unbedingt erfahren, wie es mit Elias und Laia weitergeht. Fast zwei Jahre musste ich auf die Fortsetzung warten, doch es hat sich gelohnt.
Die Geschichte ...

Nach dem recht offenen Ende von Band 2, wollte ich unbedingt erfahren, wie es mit Elias und Laia weitergeht. Fast zwei Jahre musste ich auf die Fortsetzung warten, doch es hat sich gelohnt.
Die Geschichte setzt dort an, wo sie zuvor so abrupt endete. Da ich Band 1 und 2 der Elias und Laia-Reihe vorher nochmal gelesen habe, fiel mir der Einstieg recht leicht. Andernfalls hätte ich wahrscheinlich erstmal Probleme gehabt, wieder in die Geschichte zu finden.
Denn wie auch schon in den Vorgängern wird hier abwechselnd aus der Sicht von Elias, Laia und Helena – dem Blutgreif – erzählt. Alle drei haben ihren eigenen Handlungsstrang, der jedoch dicht mit den Geschichten der anderen verwoben ist und sich im Laufe der Handlung häufig überschneidet.

Laias Entwicklung hat mir sehr gut gefallen. Von dem ängstlichen Mädchen aus Band 1 ist nicht mehr viel übrig. Stattdessen hat sich Laia zu einer Kämpferin entwickelt, die sich für die Schwachen einsetzt und dabei niemanden zurücklässt.
Auch Elias hat seit Band 1 starke Veränderungen durchgemacht. Als neuer Seelenfänger ist er hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen für Laia und seinen Pflichten und Aufgaben als Seelenfänger.
Einer meiner liebsten Charaktere dieser Reihe ist jedoch Helena. Als Blutgreif hat sie wohl die schwerste Bürde zu tragen und ist das letzte Hindernis, dass die Kommandantin darin hindert, Imperatrix zu werden. Nach außen hin muss sie immer Stärke und Strenge zeigen, um ihre Männer zu führen, dabei ist sie eigentlich ziemlich einsam.
Neben neuen interessanten Charakteren, welche dazu gekommen sind, zeigen sich auch einige der bereits bekannten Figuren von einer neuen Seite und enthüllen Geheimnisse, die die Geschichte in eine völlig neue Richtung lenken. Generell versteht es die Autorin, den Leser mit Irrungen und Wirrungen erst auf die falsche Fährte zu führen und durch anschließende überraschende Wendungen völlig kalt zu erwischen.
So wurde der Spannungsbogen konstant hochgehalten und es wurde zu keinem Zeitpunkt langweilig. Vor allem am Ende konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und hätte am liebsten jetzt schon Band 4 Zuhause liegen, um zu erfahren, wie es weitergeht. Ich hoffe, die Autorin lässt mich nicht noch einmal fast zwei Jahre auf die Fortsetzung warten.

Veröffentlicht am 15.07.2019

Eindeutig nichts für Warmduscher..

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Nach dem Lesen den ersten Bänden dieser Reihe weiß man, dass die Autorin nicht zimperlich mit ihren Charakteren und deren Schicksalen umgeht. Nichtsdestotrotz hofft man als Leser immer wieder auf das Gegenteil, ...

Nach dem Lesen den ersten Bänden dieser Reihe weiß man, dass die Autorin nicht zimperlich mit ihren Charakteren und deren Schicksalen umgeht. Nichtsdestotrotz hofft man als Leser immer wieder auf das Gegenteil, auf ein möglichst gutes Ende für die jeweiligen Protagonisten. Najaa.. Oder zumindest teilweise, denn gegen Keris Tod hätte ich dann doch nur wenig einzuwenden..

Wie ein roter Faden zieht sich jenes eine Zitat aus dem ersten Band durch das gesamte Buch: "Wo Leben ist, ist Hoffnung." Und hätte es dieses nicht gegeben, ich hätte die Hoffnung auf ein Happy End womöglich schon nach den ersten Seiten begraben...

Elias kämpft verzweifelt um seine Position in der Zwischenstadt, während Laia sich gezwungen sieht, mit ihrem Bruder nach jener Möglichkeit sucht, den Nachtbringer aufzuhalten. Doch wie auch Helena, die bisher vergeblich versuchte, Keris' Tod herbeizuführen, ist der ein eingeschlagene Weg für alle mehr als nur steinig und voller Stolperfallen. Ob sie wohl den Mut verlieren und einfach am Boden liegen bleiben? Oder kämpfen sie bis zum blutigen Ende?

Was mir sehr gefallen hat, sind die verschiedenen Schicksale der einzelnen Figuren und wie sie miteinander verwoben sind. Dennoch frustrierte mich oft der Starrsinn von Elias, Helena und sogar Laia, da sie, obwohl sie wussten, wie falsch eine Entscheidung war, nicht davon abrückten, sondern vergeblich auf ein Wunder hofften. Zwar verstand man deren Gedankengänge, jedoch konnte ich manchmal nicht verstehen, wie sie nach all dem noch immer so naiv sein konnten.

Alle Kapitel sind meist entweder aus Laias, Elias' oder Helenas Sicht erzählt, sodass hier drei verschiedene Situationen im Vordergrund stehen. Jede ist auf ihre Weise kompliziert, von Intrigen durchzogen und durch Geheimnisse verschleiert, weswegen jede Aufdeckung immer wieder ein neues Lich auf das Geschehene warf und man vor allem zum Ende hin den Eindruck hatte, von den Ereignissen erschlagen zu werden. Allerdings wurde die Geschichte dadurch auch nie langweilig, da so immer neue Spannungen erzeugt wurden.

Doch was ist mit den einzelnen Charakteren an sich? Ich hatte ja bereits deren manchmal aufblitzende Naivität und deren Starrsinn angesprochen. Besonders bei Elias frustierte mich seine Unfähigkeit Herr der Lage zu werden. Ich hatte den Eindruck, er wollte die Wahrheit nicht akzeptieren, sich nicht von der Menschenwelt lösen und die Zwischenwelt nicht annehmen. Obwohl er mir sehr sympahtisch war, störrte mich dieser Charakterzug sehr und zog seine Kapitel für mich in die Länge.
Laia hingegen macht dem Titel ihrer Mutter alle Ehre und kämpft im Gegensatz dazu wie eine Löwin für ihre Ziele. Sie entwickelt sich zunehmend zu einer strategischen, gewagten Anführerin, die anderen Zuversicht und Hoffnung schenkt. Sie begreift die Macht des Wissens und ist so nicht nur kriegerisch sehr versiert.
Auch Helena steht ihr da in nichts nach. Jene nimmt taktische Ratschläge zwar an, weiß sie dann aber auch ihrem eigenen Vorteil nach anzupassen. Und obwohl ich anfangs fürchtete, sie hätte ihre Menschlichkeit längst verloren, beweist sie doch immer wieder, dass ihre Seele nie so verdorben sein wird, wie die von Keris scheint.

Was mir aber fehlte, war der Bezug zum Titel. Da die Reihe "Elias und Laia" heißt und dies auch in riesigen Buchstaben auf dem Cover steht, hätte ich mir doch mehr von dieser Beziehung erhofft. Für mich war diese hier eher eine Nebenhandlung, sodass manchmal niederschmetternde Vorkomnisse so vereinahmend waren, dass ich als Leser fast hoffnungslos auf die nächsten Seiten blickte. Hätte ich mich dann nicht an jene Worte des ersten Teils erinnert, vielleicht hätte der Mut gefehlt, weiterzulesen. Wo war diese alles überwindende Liebe? Warum konnte Elias sich nicht entscheiden, nicht loslassen? Und was, wenn er es doch täte?

Alles in allem habe ich mich darum für solide 4 von 5 Sternen entschieden.

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Veröffentlicht am 14.07.2019

Gelungener 3. Band

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Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, da es sich um den dritten Band handelt.

Der Schreibstil ist einfach toll – ich liebe die Bücher von Sabaa Tahir einfach. Die Geschichte, die sie mit ...

Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nichts sagen, da es sich um den dritten Band handelt.

Der Schreibstil ist einfach toll – ich liebe die Bücher von Sabaa Tahir einfach. Die Geschichte, die sie mit Elias & Laia geschaffen hat, ist wundervoll. Sie hat alles, was für mich persönlich eine gute Fantasy-Geschichte ausmacht: Bruatlität, eine tolle Handlung, unglaubliche Charaktere, Action, ein bisschen Liebe.. und noch vieles mehr.

Für mich hat der letzte Funken bei den Emotionen gefehlt, sie sind nicht vollends bis zu mir durchgedrungen. Aber das hat dem Lesespass zum Glück nicht geschadet.

Die Entwicklung der Charaktere ist unglaublich. Ich habe selten ein Buch gelesen, das mich in diesem Punkt so überzeugen konnte. Man spürt, wie viel Herzblut die Autorin in ihre Geschichte steckt. Wirklich gut.

Zum Cover muss ich nicht viel sagen: Es ist einfach toll! Und es passt super zu den ersten beiden Teilen.

Fazit

Ein gelungener dritter Band, der von mir 4 Sterne erhält.

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Veröffentlicht am 14.07.2019

Der spannende Abschluss

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Vielen Dank an den Verlag und an Lesejury für das Exemplar und die Leserunde. Da ich schon die ersten beiden Bände kenne, musste ich unbedingt wissen, wie der letzte Band der Reihe ist. Dieser Band knüpft ...

Vielen Dank an den Verlag und an Lesejury für das Exemplar und die Leserunde. Da ich schon die ersten beiden Bände kenne, musste ich unbedingt wissen, wie der letzte Band der Reihe ist. Dieser Band knüpft genau da an, wo der zweite Band geendet hat. Das einzige was mir wirklich gefehlt hat, war ein kleiner Rückblick, gerade für die, die lange auf den Band gewartet haben und schwierigkeiten hatten, wieder flüssig in die Story zu kommen. Mich konnte allerdings dieser Band in den Bann halten, da ich die ersten beide Bände vor kurzem gelesen habe. Der Einstieg fiel mir leicht und ich war mitten im geschehen. Die Story beginnt erst langsam und nimmt immer mehr fahrt auf. Diese Spannung hält sogar bis zum Ende.
Mit den Charakter bin ich schon seit Anfang gut zurecht gekommen. Alle hatten ihre Persönlichkeit, ihre Ecken und Kanten. Es gab ein paar Charakter wie zum Beispiel Helena, mit der ich erstmal warm werden musste und das geschah jetzt mit diesem Band. Auch sie konnte mich überzeugen. Als Leser merkt man sofort das auch hier Elias und Laia ihre Aufgaben haben. Elias versucht die Magie von Mauth unter kontrolle zu bringen und Laia begibt sich auf den Weg zum Bienenzüchter. Man hat die Möglichkeit beide Charakter auf deren Reise zu begleiten und diese Reise hat es in sich. Sie lernen auf den Weg neue Leute kennen, manche davon böse und manche werden sogar zu Freunde. Ich für meinen Teil, liebe es Protagonisten auf ihre Reise zu begleiten und mit ihnen zu hoffen und zu bangen.
Der Schreibstil der Autorin ist auch hier wieder wunderbar leicht und flüssig zu lesen. Man liest abwechselnd aus verschieden Sichten, vorallem aber aus der Sicht von Elias und Laia. Die Story beinhaltet Fantasy, Spannung, Liebe und auch Intrigen. Elias und Laias Geschichte hat sich förmlich in mein Kopf gebrannt und diese Geschichte werde ich auch niemals vergessen. Die Story hatte auch einige überraschungen parat und auch einige unvorhersehbare Wendungen, die einen die Luft nimmt. Am liebsten hätte ich gar nicht mehr aufgehört zu lesen. Diese Reihe hat es einfach verdient, gelesen zu werden und jetzt kann man sogar alle Bänder hintereinander lesen. Dieser Band war einfach nur der Punkt auf dem I der gefehlt hat. Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Veröffentlicht am 14.07.2019

Spannende Fortsetzung der beeindruckenden Fantasyreihe

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Elias und Laia - In den Fängen der Finsternis ist der dritte Teil der Fantasyreihe um die junge Kundige Laia und Elias, einst ausgebildete Maske, nun Seelenfänger. Zum Verständnis dieses Romans ist ...

Elias und Laia - In den Fängen der Finsternis ist der dritte Teil der Fantasyreihe um die junge Kundige Laia und Elias, einst ausgebildete Maske, nun Seelenfänger. Zum Verständnis dieses Romans ist die Kenntnis der beiden Vorgängerbände nötig.
Der Roman beginnt mit einem Prolog, der mehr über den mysteriösen Nachtbringer verrät und leitet dann sofort in eine spannende Szene mit Laia über, die in eine Falle des Blutgreifs Helena gerät. Helena verfolgt pflichtgetreu ihre Rolle als Blutgreif des ihr verhassten Imperators Marcus, inzwischen Gatte und Peiniger ihrer Schwester Livia, besonders da sie um Livias Leben fürchtet.
Elias , inzwischen viel in seiner Aufgabe als Seelenfänger und damit in der Zwischenstatt gefangen, greift dennoch ein. Der Nachtbringer hat indessen die Suche nach dem letzten Teil des Sterns aufgenommen, der die Dshinns befreit, Wird es Laia gelingen, dies zu vereiteln? Und wie soll es mit Laia und Elias weitergehen, wenn dieser immer mehr an die Zwischenstatt gebunden wird?
Wie schon aus den beiden ersten Teilen gewohnt, wird die Geschichte abwechselnd aus drei Perspektiven erzählt, von Elias, Laia und Helena.
Dies ermöglicht gleichzeitig einen sehr genauen Einblick in die Gefühle der Hautcharaktere wie auch verschiedene Handlungsstränge zu verfolgen.
Wie bereits in den ersten Teilen hält die Autorin den Spannungsbogen hoch, verblüfft den Leser mit überraschenden Enthüllungen und Wendungen des GeschehensDie Hauptcharaktere entwickeln sich unterschiedlich, Sympathien verschieben sich und bisherige Nebencharaktere treten mehr in den Vordergrund. .
Der Sprachstil ist angenehm zu lesen und detailreich, ohne langatmig zu werden, das Kopfkino bekommt ausreichend Nahrung.
Auch dieser dritte Teil hat mich wieder vollkommen begeistert und ich kann es kaum erwarten, Teil 4 in den Händen zu halten.

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