Cover-Bild Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 528
  • Ersterscheinung: 28.02.2019
  • ISBN: 9783846600788
Sabaa Tahir

Elias & Laia - In den Fängen der Finsternis

Band 3
Barbara Imgrund (Übersetzer)

Wo Leben ist, ist Hoffnung

Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen - auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.


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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich in 72 Regalen.
  • 2 Mitglieder lesen dieses Buch aktuell.
  • 11 Mitglieder haben dieses Buch gelesen.
  • Dieser Titel ist das Lieblingsbuch von 2 Mitgliedern.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2019

Die Jagd geht weiter ...

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Vom ersten Band war ich sehr begeistert, Band 2 habe ich leider nur als Hörbuch gehört und durch die Kürzung hatte die Story weniger Tiefgang. So habe ich jetzt ein bisschen länger gebraucht, bis ich mich ...

Vom ersten Band war ich sehr begeistert, Band 2 habe ich leider nur als Hörbuch gehört und durch die Kürzung hatte die Story weniger Tiefgang. So habe ich jetzt ein bisschen länger gebraucht, bis ich mich wieder an alle Personen und die ganze Vorgeschichte erinnern konnte. Komplett ohne Vorkenntnisse würde ich das Buch eigentlich weniger empfehlen, denn die wunderbare komplexe Saga entwickelt sich immer weiter und man sollte alle Details kennen.

In der Fortsetzung geht die Jagd spannend weiter: Elias und Laia sind zwar wieder frei, aber sie werden weiterhin gnadenlos verfolgt. Auch ihre frühere Freundin Helena, inzwischen der „Blutgreif“ des Martialenimperators Marcus, hat es nicht leicht. Sie bangt um ihre Schwester Livia, steht oft zwischen den Fronten und muss schwere Entscheidungen treffen.
Elias hat ein großes Erbe angetreten: er ist nun der „Seelenfänger“ und muss dafür sorgen, dass die Geister der Verstorbenen problemlos an ihr Ziel gelangen. Doch er ist mit seiner neuen Rolle noch nicht sehr vertraut, er kann die Brücken zu seinem früheren Leben nicht abbrechen, was noch für einige Schwierigkeiten sorgen wird.
Laia indes erfährt im Lauf der Geschichte Dinge, die alles verändern. Auch sie steht oft vor schier unüberwindbaren Hürden und stößt an ihre Grenzen.
Können sie gemeinsam das Böse in Form des „Nachtbringers“ wirklich aufhalten?

Das Tolle an diesen Büchern sind nicht nur die sympathischen Charaktere, die man ganz schnell ins Leserherz schließt. Es ist auch der absolut mitreißende, atmosphärische und lebendige Schreibstil von Sabaa Tahir, dem man sich nicht entziehen kann. Ihre Geschichten sind sehr emotional, spannend, mit vielen überraschenden Wendungen und nicht geahnten Verquickungen, die dafür sorgen, dass man gar nicht mehr mit dem Lesen aufhören möchte.
Erzählt wird die Geschichte in wechselnden Kapiteln aus der Sicht von Laia, Elias und Helena. Der Perspektivenwechsel sorgt für Abwechslung, manchmal verwirrt er allerdings auch ein bisschen.

Bei aller Liebe und manchmal auch etwas humorvollen Szenen steckt aber auch ordentlich viel Gewalt, Blutvergießen, Ränke, Rache, Verrat und unsägliches Leid in dieser Story. Es herrscht absolut keine friedvolle Atmosphäre, sondern eher eine stetige Anspannung und man weiß oft nicht, wem man trauen kann oder nicht. Dabei entpuppt sich jedoch auch so mancher Feind selbst als Opfer, was die Grenzen zwischen Gut und Böse oft verschwimmen lässt.
Es ist eine vielschichtige, komplexe Geschichte, die auf jeden Fall die Vorkenntnisse aus den anderen beiden Bänden erfordert, um alles zur Gänze zu verstehen. Charaktere entwickeln sich weiter, alte Verbindungen spielen später wieder eine große Rolle, wir erleben, wie quasi eine ganze Welt in Aufruhr versetzt wird und einige Stämme ums Überleben kämpfen.

Das Ende lässt auf eine Fortsetzung hoffen, denn so vieles liegt noch im Argen und neue Figuren sind aufgetaucht, die mit Sicherheit auch noch eine tragende Rolle spielen werden. Ich freue mich schon sehr auf einen vierten Band, der hoffentlich bald erscheint.

Veröffentlicht am 15.04.2019

Elias & Laia In den Fängen der Finsternis - Ein schöner Roman

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Ein Schreibstil so weich wie Seide. Herrlich. Obwohl es teilweise sehr blutig und grausam zugeht, ist es stets mit Niveau und Stil.

Sabaa Tahir entführt ihre Leser erneut in ein fernes Land, wo ein besessener ...

Ein Schreibstil so weich wie Seide. Herrlich. Obwohl es teilweise sehr blutig und grausam zugeht, ist es stets mit Niveau und Stil.

Sabaa Tahir entführt ihre Leser erneut in ein fernes Land, wo ein besessener Imperator sein Volk in einen blutigen Krieg stürzt, der vor allem die trifft, die sich nicht wehren können. Die Unschuldigen. Die Konflikte, die dieser Krieg nicht nur bei den Kämpfenden, sondern auch bei denen auslöst, die alles tun, um diesen Krieg zu beenden, werden von der Autorin auf feinfühlige und doch packende Weise gezeigt. Schön, es gibt ein paar Seiten, da liest sich die Geschichte etwas zäh, aber im Großen und Ganzen habe ich mich gut unterhalten und so manche Antwort auf offene Fragen erhalten. Auch wenn zugleich neue Fragen aufgetaucht sind.

Laia macht eine Veränderung durch, die mir sehr imponiert hat. Nicht nur, dass sie ohne den Mann, den sie liebt, kämpfen muss, sie muss auch die bittere Wahrheit über ihre Mutter erfahren. Eine Pille, die alles andere als leicht zu schlucken ist. Davon unterkriegen lässt sie sich aber nicht. Sie kämpft für ihre Leute und deren Freiheit, wehrt sich gegen Ungerechtigkeit und handelt erst ehe sie nachdenkt. Die Konsequenzen erträgt sie wie es für sie möglich ist und denkt dabei doch stets an das große Ganze.

Elias war für mich in diesem Roman nicht so eine glänzende Figur. Sein Eid hat ihn an das Zwischenreich gebunden und doch wehrt er sich gegen das Unvermeidliche. Seine Liebe zu Laia will er um nichts in der Welt aufgeben, was ihn leider angreifbar macht und ihm so manchen Schmerz einbringt. Denn einer hat ganz gewaltig was gegen diese Gefühle.

Ein sehr blutiger, emotionaler und actionreicher Roma, keine Frage. Trotzdem hat mir das Ende nicht so gefallen. Da hätte ich mir etwas mehr Happy End für gewisse Figuren gewünscht. Aber dennoch, von mir eine klare Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 13.04.2019

Achtung, diese Reihe hat Suchtpotenzial!

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Klappentext
„Wo Leben ist, ist Hoffnung
Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit ...

Klappentext
„Wo Leben ist, ist Hoffnung
Das Martialenimperium steht am Abgrund: Imperator Marcus überzieht das Land mit dem Blut der Unschuldigen, während Blutgreif Helena diese zu schützen versucht. Weit im Osten weiß Laia, dass sie den Nachtbringer aufhalten muss, und das ohne Elias. Denn Elias ist nun als Seelenfänger an die Zwischenstatt, das Geisterreich, gebunden. Dazu verdammt, einer uralten Macht bedingungslos zu dienen – auch wenn dies bedeutet, die Frau aufzugeben, die er liebt.“

Gestaltung
Mir gefällt dieses Cover von allen dreien am besten, da ich die Verzierung und das Muster um die Augen des Mädchenkopfes sehr schön finde und auch die Farbgebung mag. Die helleren Farben deuten auf Hoffnung hin und passen stimmig zur Wüstenlandschaft am unteren Bildrand. Diese gefällt mir mit der Stadt auch sehr gut und die Lichtpunkte am Bildrand mag ich auch echt gerne.

Meine Meinung
Es ist schon länger her, dass ich die ersten beiden Bände dieser Reihe gelesen habe, aber umso mehr habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut, von der ich zunächst ausgegangen bin, dass es der finale Abschlussband sein würde. Doch da habe ich mich wohl geirrt, denn ich habe gelesen, dass für 2020 ein vierter Band geplant ist. Dies hat mich zunächst etwas enttäuscht, weil ich doch auf einen schönen Reihenabschluss gehofft hatte, aber beim Lesen ist dieser kurze Dämpfer schnell vergessen gewesen, denn das Buch startet mitten im Geschehen.

Ich fand es klasse, dass man direkt wieder in die Geschichte geworfen wurde. Allerdings muss ich auch sagen, dass ich kleinere Schwierigkeiten hatte, mich wieder in die Handlung einzufinden. Als Vielleser habe ich einfach zu viele andere Bücher zwischendrin gelesen, sodass ich meine Zeit brauchte, bis ich wieder ganz bei Laia, Elias und Co war. Doch sobald dies der Fall war, bin ich voll und ganz in der Geschichte aufgegangen.

Das Setting, das an das antike Rom erinnert, mag ich nach wie vor total gerne. Auch die Handlung konnte mich überzeugen, denn es geht unheimlich turbulent und temporeich zu. Elias und Laia sind zwar noch immer durch ihre Gefühle füreinander verbunden, doch sie gehen getrennte Wege angesichts ihrer neuen Aufgaben. So wird es unheimlich spannend beim Lesen. Die Geschichte ist geradezu ein Auf und Ab der Gefühle, denn eine Szene ist spannender als die andere.

Gesteigert wird die Spannung durch viele Überraschungsmomente und Wendungen, mit denen ich im Leben nicht gerechnet habe. Hier ist wirklich nichts vorhersehbar und genau das liebe ich so an der Reihe! Auch fand ich es klasse, wie die verschiedenen Perspektiven, aus denen die Handlung erzählt wird, dazu beitragen, den Spannungsbogen hoch zu halten. Elias, Laia und Helena berichten jeweils, was ihnen widerfährt und durch diese Wechsel zwischen ihren Sichten bleibt die Geschichte enorm fesselnd, da man stets wissen möchte, wie es mit der jeweils anderen Figur weiter geht.

Auch empfinde ich den Schreibstil von Sabaa Tahir als enorm positiv, denn die Autorin schreibt nicht nur anschaulich und fesselnd, sie kann mich einfach jedes Mal aufs Neue Mitreißen. Ich habe direkt Kopfkino, wenn ich nur wenige Sätze lese. Sie erschafft geradezu einen Blockbuster in meinem Kopf, was einfach genial ist. Zudem gibt es in diesem Band erstmals eine Karte, welche ich geradezu eingesogen habe, denn sie trägt dazu bei, dass die Welt noch plastischer und greifbarer wird.

Fazit
Auch wenn ich erwartet hatte, dass „In den Fängen der Finsternis“ der Abschlussband der Reihe ist, so bin ich doch froh, dass wir nun noch einen weiteren Band in dieser fabelhaften Welt erleben dürfen, denn diese Reihe besitzt ein Höchstmaß an Spannung und Action. Ich liebe die Charaktere, den Schreibstil, das Setting und die Handlung. Durch die Perspektivwechsel wird die Sogwirkung des Buches noch verstärkt. Ich konnte das Buch kaum aus den Händen legen und möchte an dieser Stelle eine Warnung aussprechen, denn „Elias und Laia“ hat eindeutig Suchtpotenzial! Ich hoffe, dass wir nicht so lange auf den vierten Band warten müssen!
5 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
1. Die Herrschaft der Masken
2. Eine Fackel im Dunkel der Nacht
3. In den Fängen der Finsternis
4. ??? (erscheint voraussichtlich im April 2010 auf Englisch)

Veröffentlicht am 12.04.2019

Faszinierende und geballte Story, die fast keine Atempause lässt

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Achtung...evtl. Spoiler, da Band 3 einer Reihe!

Die Geschichte um Elias, Laia und auch Helena (dem Blutgreif) geht weiter. Es passiert viel im dritten Band der Reihe, dennoch ist sie noch nicht zu Ende.

Band ...

Achtung...evtl. Spoiler, da Band 3 einer Reihe!

Die Geschichte um Elias, Laia und auch Helena (dem Blutgreif) geht weiter. Es passiert viel im dritten Band der Reihe, dennoch ist sie noch nicht zu Ende.

Band 3 knüpft direkt an die Geschehnisse in Band 2 an. Da ich Band 2 erst vor kurzem gelesen hatte, war alles noch ziemlich frisch. Aber ich kann mir vorstellen, wenn man diesen schon vor langer Zeit gelesen hat, dass einige Details verloren gegangen sind. Die Geschichte ist ziemlich komplex, aber auch faszinierend. Sie zieht einen in den Bann und man bekommt fast keine Atempause.

Die Geschichte wird aus den Perspektiven der einzelnen Protagonisten Elias, Laia und Helena erzählt. Diese vereint dazu gleichzeitig verschiedene Handlungsorte, wobei die Geschichte hier und da übereinander geht. Man merkt, dass sich Elias, Laia und Helena einen erbitterten Kampf liefern und für sich alleine kämpfen müssen. Sie gewinnen dadurch an Stärke, aber müssen auch mit Verlusten klar kommen. Elisa, der in der Finsternis gefangen ist; Laia, die sich ihrer Magie und dem Nachtbringer stellen muss und Helena, die als Blutgreif das Imperium verteidigen muss. Auch wenn sie alles Mögliche versuchen, der Krieg und ein Kampf werden unaufhaltsam. Dabei werden die Fäden von der Kommandantin und dem Nachtbringer im Untergrund gesponnen. Jeder verfolgt seine Mission. Auch magische Wesen und magische Kräfte nehmen eine größere Rolle ein.

Alles in allem ist es eine geballte Story mit Intrigen, Kämpfen, Verlusten, aber gegenseitigen Vertrauen und einigen unvorhersehbaren Wendungen. Manche Situationen sind von Brutalität nicht ausgenommen und werden auch nicht beschönigt beschrieben. Das Buch lebt von solchen Szenen, die aber im weiteren Verlauf der Geschichte passend dargestellt sind. Daher bleibt in diesem Band kaum Zeit für Romantik, was mich aber nicht sonderlich gestört hat.

Ich konnte wieder in eine faszinierende Welt abtauchen, die die Autorin bildlich sehr schön beschrieben hat. Diesmal ist im Einband auch eine Karte dabei, um noch ein besseres Bild der Welt zu bekommen, in der sich die Protagonisten bewegen.

Die Autorin konnte auch gut, die Gefühle, insbesondere die Verzweiflung und Machtlosigkeit, der Protagonisten vermitteln. Man konnte in manchen Szenen die Ausweglosigkeit und das Unaufhaltsame spüren. Widerum denkt man in anderen Situationen, jetzt wird alles gut, aber dann kommt es weitaus schlimmer. Das finde ich gerade faszinierend an der Geschichte, dass es nicht immer schöne Momente gibt, diese weiter in gefährliche Situationen getragen werden und dadurch die Spannung nicht verloren geht. Dennoch muss man aufpassen, dass kein Detail verloren geht, um im Lesefluss zu bleiben. Die Geschichte ist sehr komplex und an manchen Stellen vielleicht auch etwas überladen. Dennoch hat mir der dritte Band sehr gefallen, da ich die Charaktere sehr mag und auch die magische, fesselnde Welt. Man kann sich gut in der Geschichte verlieren, man fiebert und leidet mit den Protagonisten mit.

Fazit:
Eine faszinierende und spannende Weiterführung der Reihe. Eine Geschichte, die von Intrigen, Brutalität, Kämpfen, aber auch Vertrauen, lebt. Außerdem wird diese durch die wechselnden Perspektiven und gut dargestellten Charakteren schön abgerundet. Die Story ist ziemlich komplex, dennoch hat sie mir sehr gefallen. Ich freue mich schon, auf den vierten Band, in der Hoffnung, nicht allzu lange darauf warten zu müssen.

Bewertung: 4,5/5

Vielen Dank an den ONE-Verlag, für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Veröffentlicht am 05.04.2019

ereignisreiche Fortsetzung voller Überraschungen

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Achtung: 3. Band. Inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden.

Die Handlungsstränge werden nahtlos fortgesetzt. Detailliertes Vorwissen sollte vorhanden sein, denn Rückblicke gibt es keine – nur allerlei ...

Achtung: 3. Band. Inhaltliche Spoiler zu den Vorgängern vorhanden.

Die Handlungsstränge werden nahtlos fortgesetzt. Detailliertes Vorwissen sollte vorhanden sein, denn Rückblicke gibt es keine – nur allerlei Andeutungen auf vergangene Ereignisse, die man sich selbst zusammenreimen muss.
Hilfreich hätte ich zumindest eine Figurenübersicht gefunden, da es eine Vielzahl Charaktere aus den unterschiedlichsten Stämmen oder Familien gibt, die ganz verschieden Ziele verfolgen.

Zur Auffrischung hatte ich die Hörbücher der ersten zwei Teile gehört. Leider wurde im zweiten Teil der Hörversion die Ich-Perspektive von Helena komplett rausgekürzt, sodass mir besonders bei ihr der Anschluss schwer gefallen ist.

Nachdem ich mich wieder in die Handlung eingefunden hatte, habe ich die Geschichte aber förmlich inhaliert. Es gibt so viele Lügen und Intrigen. So viele Figuren, bei denen man nicht weiß, ob sie Freund oder Feind sind und welche eigenen Ziele sie eigentlich verfolgen, dass die Handlung immer wieder Überraschungen bereithält.
Weiterhin gibt es die drei wechselnden Ich-Perspektiven von Laia, Elias und Helena. Grundsätzlich hat jeder von ihnen seine eigene Geschichte, aber immer mal wieder kreuzen sich ihre Wege. Jeder muss ganz eigene Prüfungen bestehen und Schwierigkeiten überwinden.

Während Elias vor allem gegen sich selbst kämpft, um das Land zu schützen, ist Helena weiterhin den Befehlen des brutalen Imperators ausgesetzt. Allerdings ist es vor allem Elias‘ Mutter, gegen die sie sich behaupten muss. Zeitgleich versucht Laia den Nachtbringer aufzuhalten.
Alle drei Aufgaben scheinen unbezwingbar. Immer wieder gibt es Rückschläge. Wie schon in den Vorgängerbänden geht in blutigen Kämpfen und Schlachten grausam zu – aber es gibt auch wieder ruhigere, gefühlvolle Passagen.

Was mir an den Buch besonders gefallen hat, sind die zahlreichen unerwarteten Wendungen. Die Handlung entwickelt sich selten, wie man es erwarten würde. Hat sich die Lage irgendwo beruhigt, droht sicherlich bereits an einer anderen Stelle ein neues Drama. Dabei ist es interessant zu verfolgen, wie die Figuren sich mit jedem neuen Hindernis entwickeln und verändern.

Am Ende bleibt wieder vieles offen – nun hoffe ich sehr, dass es diesmal nicht allzu lange bis zum nächsten Band dauert, da ich unglaublich neugierig bin, zu erfahren, wie es weitergeht.

Fazit

Nach leichten Einstiegsschwierigkeiten aufgrund von Erinnerungslücken und fehlenden Rückblicken konnte mich die Handlung wieder fesseln. Es gibt immer wieder Überraschungen und Wendungen. Viele Figuren verfolgen eigene Ziele und oft ist es nicht möglich, das Netz aus Lügen und Intrigen frühzeitig zu durchschauen. Ein dramatisches Ereignis jagt das nächste, Hochspannung und viele Gefühle bis zum (leider wieder sehr offenen) Schluss.