Cover-Bild Der unsichtbare Freund

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24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Seitenzahl: 912
  • Ersterscheinung: 04.11.2019
  • ISBN: 9783453272439
Stephen Chbosky

Der unsichtbare Freund

Roman
Friedrich Mader (Übersetzer)

Die alleinerziehende Kate muss dringend mit ihrem siebenjährigen Sohn Christopher untertauchen. Das beschauliche Örtchen Mill Grove, Pennsylvania, scheint dafür ideal zu sein. Eine Straße führt hinein, eine hinaus. Ringsum liegt dichter Wald. Doch kurz nach ihrem Umzug beginnt der kleine Christopher eine Stimme zu hören. Und merkwürdige Zeichen zu sehen. Zeichen, die ihn in den Wald locken.Sechs Tage lang bleibt er spurlos verschwunden. Als er wieder auftaucht, kann er sich an nichts erinnern. Aber plötzlich hat er besondere Fähigkeiten. Und einen Auftrag: ein Baumhaus mitten im Wald zu errichten. Wenn er es nicht bis Weihnachten schafft, so die Stimme, wird der ganze Ort untergehen. Ehe sie sichs versehen, befinden sich Christopher, seine Mutter und alle Einwohner von Mill Grove mitten im Kampf zwischen Gut und Böse.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 16.04.2020

Ein außergewöhnliches Buch!

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Für "Der unsichtbare Freund" habe ich wirklich ungewöhnlich lange gebraucht. Eigentlich brauche ich auch für dickere Bücher nicht so lange und ich habe auch vorher Bücher gelesen, die mehr als 1000 Seiten ...

Für "Der unsichtbare Freund" habe ich wirklich ungewöhnlich lange gebraucht. Eigentlich brauche ich auch für dickere Bücher nicht so lange und ich habe auch vorher Bücher gelesen, die mehr als 1000 Seiten umfassen. Hier war das jedoch anders.

Die ersten 400 Seiten zogen sich über Wochen hin und ich fragte mich, ob ich das Buch jemals zu Ende lesen werde. Es war zwar spannend, doch gepackt hat mich das Buch zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Neue Bücher kamen und das Buch verschwand erstmal im Regal.

Zum Glück habe ich es vor zwei Tagen wieder aus dem Regal geholt und wieder angefangen zu lesen. Anscheinend hatte ich damals an einem Wendepunkt aufgehört, denn das Buch wurde wirklich spannend und die letzten 500 Seiten waren nach zwei Tagen durch. Das Buch hat sich für mich so sehr verändert, dass ich am Ende wirklich begeistert war und auch etwas traurig wurde, weil das Buch nun vorbei war.


Der erste Teil des Buches lässt sich wie ein normaler Krimi lesen. Wahrscheinlich war ich deshalb zuerst etwas enttäuscht, weil ich ein Buch ganz im Stil von Stephen King erwartete, so wie es mir in vielen anderen Rezensionen versprochen wurde. Dennoch kam ich nicht wirklich in die Geschichte rein. Außerdem brauchte es ziemlich lange, bis sich die richtige Geschichte aufbaute.

Als es dann aber soweit war, wurde es wirklich einmalig. Das Buch ließ sich gar kein Genre mehr richtig zuordnen, weil noch Fantasy Elemente dazukamen und sich "Der unsichtbare Freund" manchmal wie ein (sehr spannendes) Märchen lesen ließ.

Man konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und auch literarisch hat der Autor das Buch wirklich wundervoll geschrieben.

Begeisterte Leser von Stephen King sollten auch dieses Buch lesen, den, auch wenn der Anfang etwas zäh ist (manchmal ergeht es einem ja so auch bei einem King) ist die Geschichte wirklich sehr schön und auf jeden Fall lesenswert!

Chbosky schafft es nämlich wie ein Meister die Spannung immer weiter zu steigern und das Buch wird wirklich unbeschreiblich gut!

Hoffentlich wird Stephen Chbosky noch viele weitere Bücher in diesem Stil schreiben.


Als ich das Buch zu Ende gelesen habe, habe ich auch ein Interview mit dem Autor im Internet gelesen, in dem stand, dass er auch eine Verfilmung für das Buch in Erwägung zieht. Ich persönlich hoffe, dass es schon bald dazu kommt, den auch als Film wäre "Der unsichtbare Freund" spannend und mysteriös.

Ich würde mir den Film auf jeden Fall ansehen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.02.2020

Gruseliger Horror mit kleinen Längen

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Das Leben hat es bisher nicht gut gemeint mit Kate, zuerst starb ihr Mann und ließ sie mit ihrem kleinen Sohn Christopher zurück, danach traf sie nur auf Männer, die alles andere als freundlich waren. ...

Das Leben hat es bisher nicht gut gemeint mit Kate, zuerst starb ihr Mann und ließ sie mit ihrem kleinen Sohn Christopher zurück, danach traf sie nur auf Männer, die alles andere als freundlich waren. Nun ist sie wieder einmal gemeinsam mit Christopher auf der Flucht, doch es scheint, als hätten sie in Mill Grove eine neue Heimat gefunden. Doch dann verschwindet Christopher nach der Schule zunächst spurlos, taucht jedoch sechs Tage später unversehrt wieder auf. Ihm fehlen jegliche Erinnerungen an die vergangenen Tage, aber dafür scheint es, als hätte er jede Menge neuer Talente entwickelt. Angeblich hat ihm der nette Mann geholfen, zurückzufinden, doch er hat ihm auch einen Auftrag gegeben: er soll im Wald ein Baumhaus errichten und dieses muss unbedingt vor Weihnachten fertig werden, denn sonst wird das Böse erscheinen und die Welt vernichten.
Meine Meinung
Ich bin eine Weile um das Buch herumgeschichen, denn mit über 900 Seiten ist es ja doch ein ganz schöner Brocken. Doch schon der Klappentext ließ mich ein wenig an die Bücher des Grßmeisters King denken und so musste ich dann doch dieses Buch unbedingt lesen.
Der Einstieg mit einem Prolog in die Vergangenheit zog mich gleich in seinen Bann und so ging es dann auch weiter. Stephen Chbosky schreibt klar und direkt und doch hat er so eine Art an sich, die das Gelesene noch eindringlicher machen. Durch immer wiederkehrende Worte: wie z. B. Hochwasser etc. macht er den Leser aufmerksam auf Dinge, die im Laufe der Geschichte wichtig werden.
Spannend und ja auch teilweise gruselig bis schockierend geht die Geschicht weiter. Die Atmosphäre ist düster und bedrohlich und dieses verdichtet sich im Laufe des Buches immer mehr. Trotzdem gibt es immer mal wieder Strecken, die das Buch etwas langatmig werden lassen, allerdings wird es auf keinen Fall langweilig. Immer wieder gelangt man auf falsche Fährten und was da wirklich hinter steckt und der Weg bis dahin bringt immer wieder neue Überraschungen. Insgesamt steigert sich der Horror von Seite zu Seite und was zunächst noch recht harmlos beginnt, wird wirklich absolut düster. Ausserdem gibt es da auch einen Zweig in die Vergangenheit, der hier immer wieder präsent wird und so einige Verbindungen zur Gegenwart beinhaltet.
Ein dritte Person Erzähler schildert das Geschehen, dabei lässt er durch ständige Perspektivenwechsel Gedanken und Gefühle vieler Personen des kleinen Ortes lebendig werden. Im Mittelpunkt steht der siebenjährige Christopher, was für mich die Geschichte noch irgendwie gruseliger werden lässt. Ein kleines Kind im Kampf gegen das Böse klingt schon sehr grausam, oder? Im großen und ganzen hat mich die Geschichte tatsächlich an die früheren Werke des Stephen King erinnert und die Vergleiche zu seinen Büchern sind meiner Meinung nach absolut gerechtfertigt.
Christopher ist der Protagonist, der in dieser Geschichte absolut wächst. Für einen siebenjährigen ist er zwar extrem dargestellt, was hier aber natürlich absolut zur Geschichte gehört. Ansonsten lernen wir so einige Personen des Ortes kennen, von denen so manch einer düstere Geheimnisse hat. Die Charaktere sind absolut vielschichtig und man beobachte sie mit einer Mischung aus Faszination und Abgestssenheit.
Mein Fazit
Ein wirklich sehr gut erzähltes Buch, dass mich mit einer Mischung aus Faszination aber auch Beklemmung zurücklässt. Chbosky mit King zu vergleichen, kann ich absolut nachvollziehen. Eine düstere, bedrückende Handlung, gut und böse und ganz viele Schichten dazwischen, dazu noch vielschichtige Charaktere machen diese Buch zu etwas Besonderem. Wer King mag, wird auch Chbosky mögen!

Veröffentlicht am 10.02.2020

Gänsehaut garantiert!

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"𝓦𝓮 𝓬𝓪𝓷 𝓼𝔀𝓪𝓵𝓵𝓸𝔀 𝓸𝓾𝓻 𝓯𝓮𝓪𝓻 𝓸𝓻 𝓵𝓮𝓽 𝓸𝓾𝓻 𝓯𝓮𝓪𝓻 𝓼𝔀𝓪𝓵𝓵𝓸𝔀 𝓾𝓼."
(Imaginary Friend, Stephen Chbosky)

Eine Mutter flieht zusammen mit ihrem Sohn Christopher vor ihrem alkoholabhängigen und gewalttätigen Freund. Beide ...

"𝓦𝓮 𝓬𝓪𝓷 𝓼𝔀𝓪𝓵𝓵𝓸𝔀 𝓸𝓾𝓻 𝓯𝓮𝓪𝓻 𝓸𝓻 𝓵𝓮𝓽 𝓸𝓾𝓻 𝓯𝓮𝓪𝓻 𝓼𝔀𝓪𝓵𝓵𝓸𝔀 𝓾𝓼."
(Imaginary Friend, Stephen Chbosky)

Eine Mutter flieht zusammen mit ihrem Sohn Christopher vor ihrem alkoholabhängigen und gewalttätigen Freund. Beide erhoffen sich endlich nun Ruhe, als sie in eine kleine Stadt ziehen und sich ein neues Leben aufbauen wollen.
Bereits nach wenigen Tagen verschwand der siebenjährige Christopher im Wald. Sechs Tage blieb er verschwunden. Als er wieder zurück kam, hat er sich verändert.
Anstatt seiner schlechten Noten und einer Leseschwäche bringt er nun Bestleistung. Und... er beginnt, wie besessen, ein Baumhaus zu bauen.
Man hat es ihn aufgetragen, so sagte er. Doch bildet er sich das alles nur ein, wenn er von "dem netten Mann" spricht, oder steckt dahinter mehr als gedacht?

Wenn ich an dieses Buch zurück denke, fehlen mir die Worte.
Anfangs war ich skeptisch, wie in einem Horror/Thriller die Spannung gehalten werden kann.
Ich habe mich so sehr getäuscht.
All diese Charaktere waren geprägt durch Ereignisse, machten sie einzigartig.
Langsam wurde man an die eigentlichen Handlung heran geführt, nach und nach traten weitere Charaktere auf, die Einfluss auf die weitergehende Handlung hatte.
Und somit zogen sich die Fäden langsam zusammen.

Es war wie ein Nebel, der sich nach und nach lüftete und am Ende, wenn man denkt, nun zu wissen, was hier abgeht, kommt diese unvorhersehbare Wendung und man liest mit offenem Mund weiter, kann es kaum glauben, dass man das alles übersehen hat.
Das Buch ist ganz klar in das Genre Horror/Psychothriller einzustufen. An einigen Stellen musste ich am Abend das Buch schließen und zur Seite legen, da mir die Vorstellung nicht gerade gefallen hat, was in dieser Stadt, in diesem Wald passierte.
Und das macht für mich ein gutes Buch aus: wenn man es förmlich spüren kann, wie sich der Protagonist gerade fühlt und was um ihn herum passiert.

Durch kleinere Handlungsstränge, die parallel zur eigentlichen Geschichte liefen, blieb die Spannung erhalten und fand ihren Höhepunkt.
Hier kommt meinerseits das große Aber:
In den knapp letzten 100 Seiten eskalierte mir das ganze zu sehr.Mir war teilweise unklar, was gerade wirklich geschah und was reine Vorstellung war.
Es war sehr schade, da bis zu diesem Zeitpunkt das Buch ein klares Highlight war.
Wenn nicht schon fast eines der spannendsten Bücher, die ich je gelesen habe.
Das soll aber nicht heißen, dass ich dieses Buch nicht empfehle!
Wie ich zuvor schon eine Wendung erwähnt habe, kommt eine zweite.
Direkt im Epilog. Er hat mich so umgehauen, dass ich vor der letzten Seite saß, den letzten Satz immer und immer wieder las und es kaum glauben konnte, was da gerade geschehen ist.

Ein weiterer Punkt ist die fantastische Gestaltung.
Sie ist schwer zu erklären, wenn man sie nicht selbst vor Augen hat.
Teilweise wird an manchen Stellen die Groß- und Kleinschreibung komplett missachtet. Und am Ende macht alles Sinn.
Weitere besondere Formatierungen sind vorzufinden, die das Lesen spannend machen und die Handlung nochmals unterstreichen.

Für mich ist das Buch ein kleines Meisterwerk, ich würde es jederzeit wieder lesen. Denn obwohl mir bei den letzten 100 Seiten die Handlung etwas unklar war, hat mich der Rest so sehr überzeugen können!

5/5

[REZENSIONSEXEMPLAR]

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.02.2020

Kleiner Junge ,große Aufgabe

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Die Spannung entsteht von Anfang an. Ich hatte Angst das es doch recht lange dauert bis die eigentliche Story beginnt aber nein man wird sofort hineingeworfen. Man lernt sehr schnell sehr viele Charaktere ...

Die Spannung entsteht von Anfang an. Ich hatte Angst das es doch recht lange dauert bis die eigentliche Story beginnt aber nein man wird sofort hineingeworfen. Man lernt sehr schnell sehr viele Charaktere kennen und lieben. Sie sind alle so toll ausgearbeitet das man sie sich so gut vorstellen kann. Vor allem Christopher habe ich so schnell in mein Herz geschlossenen 😍. Genauso liebevoll wie die Charaktere ist auch alles andere beschrieben. Zwischendurch musste ich so stark an "ES" von Stephen King denken. Der Schreibstil ist dementsprechend sehr flüssig. Die Kapitel sind recht kurz, was ich ja doch sehr liebe.
Die 900 Seiten sind jedoch nicht nur voll mit Spannung. Kurz vorm Ende haben sich einige Kapitel doch gezogen wie Kaugummi. Manche Ereignisse waren mir dann doch zu abgefahren. Es gab auch so ein zwei Personen wo ich mich gefragt habe, ob es notwendig ist ihnen eigene Kapitel zu widmen.
Die letzten Seiten waren jedoch wieder sehr spannend und ich musste und wollte einfach wissen wie es weiter geht und wie es zu Ende geht.
Es war mal ein etwas anderes Buch als sonst und ich bin sehr froh es gelesen zu haben.
Am Ende gebe ich ihm 4 von 5 Sternen. ~

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2020

Der unsichtbare Freund

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Worum geht’s?
Der 7 Jahre alte Christopher flieht zusammen mit seiner Mutter Kate vor deren Ex-Freund. Die Beiden lassen sich in der Kleinstadt Mill Grove nieder und beginnen dort einen Neuanfang. Besonders ...

Worum geht’s?
Der 7 Jahre alte Christopher flieht zusammen mit seiner Mutter Kate vor deren Ex-Freund. Die Beiden lassen sich in der Kleinstadt Mill Grove nieder und beginnen dort einen Neuanfang. Besonders lange hält der Frieden jedoch nicht an, denn auf einmal ist Christopher 6 Tage lang spurlos verschwunden. Als er dann so plötzlich wieder auftaucht, wie er verschwunden ist, zeigt Kates Sohn große Veränderungen. Er besitzt gewisse Fähigkeiten und ist der Meinung, die Welt retten zu müssen. Die einzige Unterstützung bei dieser Mission erhält er von seinem unsichtbaren Freund.

Meine Meinung
COVERLIEBE! Der Junge auf dem Umschlag zeigt den Protagonisten Christopher und auf der linken Seite verblasst sein Gesicht zu den Umrissen des Missionswaldes, einem Ort, der eine tragende Rolle in der Geschichte spielt.
Die Story an sich kann mit nur wenigen Worten beschrieben werden: absolut unvorhersehbar, spannend, außergewöhnlich und einzigartig. Da das Buch knapp über 900 Seiten hat, gibt es natürlich sehr viel Handlung. Diese konnte mich durchgängig fesseln und es wurde zu keiner Zeit langweilig oder langatmig. Ich habe stets mit Christopher mitgefiebert und den 7 Jährigen auf seinem großen Abenteuer begleitet. Ich wusste nie was als nächstes geschehen wird und war vom Ende sehr überrascht . Auf den finalen Seiten gibt es nämlich noch einmal eine riesengroße Wendung.
Ein weiterer Pluspunkt dieses Buches ist der unglaubliche Schreibstil des Autors. Er hat diese Geschichte durch sein geschriebenes Wort quasi zum Leben erweckt. Stephen Chbosky schildert alles sehr bildhaft, bringt durch kurze Sätze Spannung auf und beschreibt Geräusche so echt und authentisch, dass ich sie beim Lesen praktisch hören konnte.

Fazit
LESEEMPFEHLUNG! Wer das Buch nicht kennt, lässt sich ein Meisterwerk entgehen.