Cover-Bild Der kleine Strickladen in den Highlands
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10,00
inkl. MwSt
  • Verlag: MIRA Taschenbuch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 304
  • Ersterscheinung: 08.11.2019
  • ISBN: 9783745700442
Susanne Oswald

Der kleine Strickladen in den Highlands

Ein Familienroman. Mit kreativen Strickanleitungen

Schottland im Herbst, ein altes Fotoalbum, Familiengeheimnisse und die große Liebe

Eisige Winde fegen über den Loch Lomond, und die Hügel der Highlands glühen in den Farben des Herbstes. Erst seit Kurzem weiß Maighread, dass in dieser zauberhaften Landschaft ihre Wurzeln liegen, denn hier lebt ihre Großmutter. Vielleicht ist ein Ausflug in die Vergangenheit ihrer Familie genau die Ablenkung, die sie nach der Trennung von ihrem Freund braucht. Allerdings ist Maighreads Großmutter vorerst alles andere als begeistert vom Auftauchen ihrer Enkelin. Aber Maighread hat genug zu tun, schließlich hat der gemütliche Wollladen in dem kleinen Ort am Loch Lomond ihren heimlichen Traum von solch einem Strickparadies geweckt. Vielleicht ist es genau diese Leidenschaft für das Handarbeiten, die Maighread und ihre Großmutter näher zusammenbringt.

»Herzerwärmend und unterhaltsam.« The Knitter

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2020

Etliche Zufälle sind mit im Spiel!

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Nachdem Maighread den Job und den Freund verloren hat, reist sie nach Callwell um ihre Grossmutter kennen zu lernen. Maighreads Mutter und Grossmutter haben seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr. So wusste ...

Nachdem Maighread den Job und den Freund verloren hat, reist sie nach Callwell um ihre Grossmutter kennen zu lernen. Maighreads Mutter und Grossmutter haben seit vielen Jahren keinen Kontakt mehr. So wusste sie nicht mal, dass ihre Grossmutter noch lebt. In Schottland, in den Hügeln des Highlands angekommen, macht sich erstmal Enttäuschung breit. Denn ihre Grossmutter Elisabeth will keinen Kontakt mit ihrer Enkelin.
Als Trost will sich die strickbegeisterte Maighread im örtlichen Strickladen mit Wolle eindecken. Dieser ist momentan geschlossen. Schon wieder Pech für Maighread.
Dafür wird sie bei den Bewohnern des schottischen Dorfes mit offenen Armen empfangen. So lernt sie Joshua McLoughlin kennen, der der Besitzer einer Schaffarm ist. Und ihre Vermieterin Chloe, die sehr schnell zu einer Freundin wird.


Wie der Titel verrät, hat die Protagonistin ein grosses Hobby. Sie strickt leidenschaftlich gerne und so dreht sich ein beträchtlicher Teil um Wolle und die Gewinnung. Da zudem ein Teil der Handlung auf einer Schaffarm spielt, werden auch gleich Teile der Entstehung erklärt.
Schottland, das heisst die Highlands werden recht eindrücklich beschrieben. Da ich noch nie in Schottland war, kann ich nicht beurteilen ob das alles authentisch ist oder nicht. Auf jeden Fall wird das karge Land so beschrieben, wie ich es mir vorstelle. Nebel, schlechtes Wetter und Schafe, die immer wieder die Strasse überqueren inklusive.
In regelmässigen und deklarierten Perpsektivwechseln erfährt man die Sicht von Joshua, Maighread und ihrer Grossmutter Elisabeth. Vor allem für das Auf und Ab in der Grossmutter - Enkelin Beziehung war ich dankbar. Denn das ist praktisch der einzige Teil der Handlung, der nicht glatt und problemlos läuft. Ansonsten ist das Ganze doch recht simpel gestrickt ( Wortspiel!). Nicht nur, dass die berufliche Zukunft von Maighread schnell klar ist ( worauf ja auch schon der Titel hinweist). Ein grosser Zufall stellt die Weichen für ihren zukünftigen Erwerb.
Auch die Liebe stellt sie nicht vor grosse Probleme. Eine ernsthafte Konkurrenz für ihren zukünftigen Herzbuben ist schlichweg keine in Sicht. Eine überraschende Wendung lässt den Leser doch noch noch eine Weile zweifeln ob Maighread in Liebesdingen auch so erfolgreich sein wird, wie in beruflicher Sicht. Schlussendlich steht ihr auch hier ein grosser Zufall zur Seite!
Maighread ist eine Figur, die gradlinig und ohne grosse Überraschungen ihr neues Leben in den Highlands aufbaut.
Joshua ist ein sehr klischeehafter Highlander. Gross, rothaarig, naturverbunden und muskulös frönt er schottischen Spielereien wie den Highland Games. Oder eben ... wacht als Schafhirte über 150 Schafe. Sein Nebenerwerb, der sich um den Naturschutz dreht, hätte man getrost streichen können. Denn der findet zwar ab und zu Erwähnung, spielt jedoch eine sehr untergeordnete Rolle.
Den Schreibstil von Susanne Oswald empfand ich als dynamisch. Es geschieht immer irgendetwas. Auch wenn es von Zeit zu Zeit nur Beschreibungen über Wolle und die Resultate von Maighreads Strickorgien sind.
Obwohl sehr vorhersehbar und mit etlichen Zufällen gesegnet, hat mich die Geschichte rund um Maighread und ihren Highlander gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 21.06.2020

Eine wunderschöne Liebes- und Familiengeschichte

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Maighread Robertson ist tief enttäuscht von ihrem Ex Dylan, der sich ohne Vorwarnung von ihr getrennt hat. Nun ist nicht nur die Liebe weg, sondern gleichzeitig auch Job und Wohnung. Beim Ausmisten im ...

Maighread Robertson ist tief enttäuscht von ihrem Ex Dylan, der sich ohne Vorwarnung von ihr getrennt hat. Nun ist nicht nur die Liebe weg, sondern gleichzeitig auch Job und Wohnung. Beim Ausmisten im Dachboden ihrer Mutter Lindsay, zu der sie gezwungenermaßen zurückgekehrt ist, findet sie ein Foto ihrer Großeltern, von denen ihr immer erzählt wurde, sie seinen vor vielen Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Aber sie leben. In Schottland. Nachdem diese Lüge aufgeflogen ist, macht sie sich von Kilmarnock auf nach Callwell um Elisabeth und Bob endlich kennenzulernen.
Bei einer Autopanne kurz vor ihrem Ziel hilft ihr der sympathische Joshua McLoughlin, der mit seiner Schafherde und seinen beiden Hunden unterwegs ist. Und nein, Liebe auf den ersten Blick gibt es nicht. Kann es nicht geben. Nicht für Maighread.

Ich finde es so schade, dass diese wunderschöne Geschichte schon ihr Happy End gefunden hat und ausgelesen ist. Ich könnte noch stundenlang mit Maighread und Joshua am Loch Lomond und der Umgebung spazieren gehen. Aber es ist nicht mehr lange hin, dann kann ich „Wintertee im kleinen Strickladen in den Highlands“ trinken und die Menschen, die ich hier so lieb gewonnen habe, wiederlesen.

Großvater Bob, dessen Namen sie ihrem kleinen Auto gegeben hat, ist leider im vergangenen Jahr verstorben. Großmutter Elisabeth schlägt ihrer Enkelin die Tür vor der Nase zu. Doch Maighread hat den Sturkopf ihrer Mutter und ihrer Großmutter geerbt und lässt sich nicht so leicht abweisen. Außerdem lernt sie Chloe kennen, eine ebenfalls sehr sympathische junge Frau, bei der sie ein Zimmer mietet. Natürlich ist auch Joshua immer wieder zur Stelle und ich lerne die Haushälterin von Callwell Castle kennen. Eilith ist so eine herzensgute Frau, wie man sie nur selten findet und die sich Maighread´s sofort annimmt. Ihre neuen Freunde geben ihr Mut und Halt, so dass sie alle drei Robertson Frauen an einen Tisch bringt und alle Missverständnisse ausgeräumt werden. Aber ein Geheimnis gibt es immer noch. Was, das müsst ihr selbst lesen.

Die Wolle, das Stricken und Strickmuster nehmen neben der Liebesgeschichte einen etwas größeren Raum ein. Wenn Maighread über Wolle spricht, kann ich ihre Liebe und Leidenschaft dazu richtig spüren. Außerdem lerne ich etwas über Schafzucht und das Mulesing (diesen Begriff kannte ich noch gar nicht). Ganz zum Schluss bekomme ich auch noch drei Strickanleitungen zu wolligen Teilen, von denen in der Geschichte immer wieder gesprochen wird.

Durch den flüssige und sehr lebendige Schreibstil von Susanne Oswald bin ich sehr schnell in der Geschichte drin und kann mir alles sehr gut vorstellen. Ist mein Kopfkino erst mal angesprungen, habe ich die farbenfrohen Bilder im Kopf. Vor allem Joshua im Kilt beim Baumstammwerfen gefällt mir sehr gut.
Unter jedem neuen Kapitel ist der Name desjenigen aufgeführt, aus dessen Sicht die Geschichte gerade erzählt wird. Das macht mir die Zuordnung leichter und ich lerne die Geschehnisse auch aus verschiedenen Sichtweisen kennen.

Eine tolle Familien- und Liebesgeschichte, etwas zu vorhersehbar, über Geheimnisse und Missverständnisse, die alle ausgeräumt werden und sich daraus ein wunderschöner Wohlfühlroman ergibt.

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Veröffentlicht am 13.05.2020

Leider enttäuschend

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Der kleine Strickladen in den Highlands ist das erste Buch, dass ich von Susanne Oswald gelesen bzw. gehört habe.

Als jemand, der selber oft in Schottland war, hatte ich gewisse Erwartungen an dieses ...

Der kleine Strickladen in den Highlands ist das erste Buch, dass ich von Susanne Oswald gelesen bzw. gehört habe.

Als jemand, der selber oft in Schottland war, hatte ich gewisse Erwartungen an dieses Buch.

Sprecherin

Gelesen wird diese Geschichte von der Sprecherin Laura Sophie Helbig und ich muss leider sagen, dass sie ihre Sache nicht gut gemacht hat.

Zuallererst muss ich sagen, dass sie die schottischen Ortschaften völlig falsch und übertrieben ausgesprochen und betont hat. Außerdem fand ich, dass sie in den männlichen Figuren nicht überzeugt, und auch sonst ist es schwer, ihr zu folgen.

Meine Meinung zum Inhalt

Der Erzählstil ist sehr einfach gehalten, was es einen leicht macht, in die Geschichte rein zu kommen. Leider bedient sich die Autorin vieler Klischees, was ich persönlich sehr nervig fand. Desweiteren hat sie eindeutig ein Problem mit dem richtigen Timing, was gerade gegen Ende der Geschichte offensichtlich ist.

Da knallt sie dem Leser/Hörer noch einmal eine Wendung hin, die zur Bearbeitung viel mehr Raum brauchen könnte.

Die Geschichte mit dem Strickladen finde ich ansich nicht schlecht, aber dafür, dass eben jener Laden sogar im Buchtitel vorkommt, bekommt er in der eigentlichen Geschichte viel zu wenig Raum.

Fazit

Leider konnte mich die Autorin mit dieser Geschichte überhaupt nicht überzeugen. Ansich hatte die Idee wirklich Potenzial, was leider überhaupt nicht ausgeschöpft wurde.

Hinzu kommt die schlechte Leistung der Sprecherin.

Trotzdem gebe ich nett gemeinte drei Sterne.

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Veröffentlicht am 05.03.2020

Tolle Geschichte die in Schottland spielt mit gewisser Dramatik sympathischen Protagonisten und absoluten Wohlfühlfaktor.

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Wie der Buchtitel schon verät geht in dieser Wohlfühlgeschichte in die Highlands nach Loch Lochmond.
Das ansprechende Buchcover, der Titel und der vielversprechende Klappentext haben mich neugierig auf ...

Wie der Buchtitel schon verät geht in dieser Wohlfühlgeschichte in die Highlands nach Loch Lochmond.
Das ansprechende Buchcover, der Titel und der vielversprechende Klappentext haben mich neugierig auf das Buch gemacht.
Der angenehm gut verständliche Schreibstil und ein unaufgeregter interessanter Erzählstil entführt uns nach Schottland und bringt gut das dortige Lebensgefühl rüber.
Erzählt wird aus wechselnder Sicht von Joshua, Maighread und den anderen vorhandenen Charakteren das macht das Mitfühlen gut nachvollziehbar und lässt Spielraum für humorvolle Situationen zwischen den verschiedenen Protagonisten.
Es ist eine Familiengeschichte die das Herz erwärmt und am Ende befriedigt zurücklässt.
Von mir gibt es 4 Sterne für diese Wohlfühllektüre die es geschafft hat kurzweilige Lesestunden entstehen zu lassen und mich aus meinem Alltag zu entführen.

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Veröffentlicht am 05.02.2020

Ein Power Update könnte nicht Schaden, aber Gemütlich

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Ein Roman für zwischendurch, ohne viel Aufregung und Tiefgang. Maighreads Freund hat sich von ihr getrennt: Leider lebten die beiden zusammen und er war auch noch ihr Chef. Dadurch steht sie ohne Wohnung ...

Ein Roman für zwischendurch, ohne viel Aufregung und Tiefgang. Maighreads Freund hat sich von ihr getrennt: Leider lebten die beiden zusammen und er war auch noch ihr Chef. Dadurch steht sie ohne Wohnung und ohne Job da, weshalb sie zu ihrer Mutter in den Strickladen zieht. Der Grund für all dies, fand ich etwas langweilig und es wurde ziemlich schnell verraten. Ich hätte mir dort die Spannung gewünscht. Dass man sich fragen kann: Oh, wieso musste sie dorthin?

Durch einen für mich recht niedlichen Grund fährt Maighread in die Highlands, um dort ein Geheimnis ihrer Verwandtschaft aufzuklären. Das ist auch wohl so ziemlich das Spannendste an dem Buch. In dem Buch wird leider alles immer sehr schnell aufgeklärt und auch die Liebesgeschichte ist einfach sehr… Ich fand, sie ist sehr amüsant. Man stelle sich einen Sturm vor, ein singenden Mann und seine Schafe. Ich war tatsächlich hin- und hergerissen, zwischen der Liebesgeschichte zu Maighread und Joshua. Manchmal konnte ich wirklich mitfühlen, mitfiebern und dann fand ich es wieder lachhaft und langweilig. Öfters habe ich das Buch zu Seite gelegt, mich ins Kissen fallen lassen und geseufzt. Und es war kein „Oh mein Gott, wie süß!“ – Seufzer. Und das tat mir so leid, weil die Geschichte so viel Potenzial hatte aber es nicht wirklich ausgeschöpft wurde. Von meiner Meinung her. Die Geheimnisse hätten ruhig länger geheim bleiben können, ich liebe es beim Lesen praktisch gequält darauf zu warten, endlich das Geheimnis zu lüften. Schön war aber die Verbindung mit den Stricken, man sieht, die Autorin hat Ahnung davon und hinten stehen super ein paar Anleitungen.

Ich hatte schöne Momente mit diesem Buch, es ist eine gute Atempause gewesen. In letzter Zeit war ich oft mit meiner Facharbeit beschäftigt, dort konnte man das Buch super lesen. Gerade da es ein Buch ist, wo man nicht die ganze Zeit sich wünscht „Oh, ich brauch es wieder in der Hand.“ und sich gemütlich Zeit nehmen kann. Man merkt, ich bin sehr im Zwiespalt mit dem Buch. Ich denke für jemanden der gerne ruhige Geschichten liest, könnte es ein Highlight sein. Da ich sonst eher auf aufregende Geschichten, mit tiefem Hintergrund stehe, war es leider nur zur Hälfte etwas für mich.

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