Cover-Bild All Saints High - Der Verlorene
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9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX.digital
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesroman: Zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 21.12.2020
  • ISBN: 9783736311992
  • Empfohlenes Alter: bis 99 Jahre
L. J. Shen

All Saints High - Der Verlorene

Anja Mehrmann (Übersetzer)

Es ist immer schon Liebe gewesen. Liebe mit vielen Masken, Umwegen und hässlichen Wahrheiten.

Als Lenora Astalis erfährt, dass Vaughn Spencer eines der begehrten Stipendien für die Kunst-Akademie ihres Vaters bekommen hat, sieht sie ihre Chance gekommen: Endlich kann sie sich dafür rächen, dass Vaughn ihr an der All Saints High das Leben zur Hölle gemacht hat. Doch es kommt ganz anders, denn Lenora soll Vaughns Assistentin werden und mit ihm zusammenarbeiten! Je besser sie das Künstler-Genie mit dem eiskalten Blick kennenlernt, desto deutlicher wird, dass sich hinter seiner grausamen Fassade mehr verbirgt als angenommen. Und bald kann Lenora das Prickeln, das sie schon immer in Vaughns Nähe gespürt hat, nicht mehr ignorieren ...

"L. J. Shen schreibt keine Bücher, sie erschafft Kunstwerke, die allesamt eine tiefere Bedeutung haben." Charlie Books

Band 3 der ALL-SAINTS-HIGH-Reihe von SPIEGEL-Bestseller-Autorin L.J. Shen!

Die ALL-SAINTS-HIGH-Reihe:

1. Die Prinzessin
2. Der Rebell
3. Der Verlorene

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.05.2021

Der Verlorene

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Oh man... die Triggerwarnung in diesem Buch ist absolut berechtigt und sollte unbedingt beachtet werden, bevor man mit dem Lesen beginnt.
Im 3. (und letzten?) Band der Reihe treffen wir auf Vaughn, den ...

Oh man... die Triggerwarnung in diesem Buch ist absolut berechtigt und sollte unbedingt beachtet werden, bevor man mit dem Lesen beginnt.
Im 3. (und letzten?) Band der Reihe treffen wir auf Vaughn, den Sohn von Vicious und Emilia.
Man hat schon in den ersten beiden Teilen ein wenig erahnen können, dass hier ein ganz harter Brocken darauf wartet, geknackt zu werden - von Lenora.
Ich bewundere Lenny für ihre Stärke, die sie nach dem Verlust ihrer Mutter entwickelt hat.
Wie sie die Sticheleien von Vaughn und das Mobbing ihrer Mitschüler erträgt.
Dass sie trotz allem nicht den Glauben an das Gute verloren hat.
Dass sie Menschen hinter sich stehen hat, auf die sie voll und ganz vertrauen kann.
Und dass sie Vaughn nie aufgegeben hat.
Und zum allerersten Mal ist mir Vicious so richtig sympathisch gewesen...
Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Lenora und Vaughn erzählt, wodurch man einen recht guten Blick hinter die Kulissen, in Gedanken und Gefühle erhält.
Zum Schluss gibt es auch noch jeweils ein Kapitel aus der Sicht von Vicious und Emilia, was dem ganzen irgendwie noch die Krone aufsetzt.
Ich hätte mir noch ein bisschen mehr Geschichte "nach dem Happy End" gewünscht, aber das ist Meckern auf hohem Niveau ;)

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Veröffentlicht am 10.02.2021

Dieses Buch wird dich innerlich zerreißen!

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Meine Meinung:

Jedes einzelne Buch aus dem Todos Santos Universum hat mir bisher mein Herz gebrochen, aber dieses Werk hier, hat gleichzeitig meine Welt auf den Kopf gestellt. Ich habe geweint, geflucht, ...


Meine Meinung:

Jedes einzelne Buch aus dem Todos Santos Universum hat mir bisher mein Herz gebrochen, aber dieses Werk hier, hat gleichzeitig meine Welt auf den Kopf gestellt. Ich habe geweint, geflucht, gelacht und mir die Haare gerauft. Falls ihr Vicious kennt, dann könnt ihr euch vorstellen, in welche Richtung dieses Buch geht, aber glaubt mir, wenn ich sage, dass sein Sohn noch ein Stück krasser ist. Und dieser Titel passt einfach wie die Faust aufs Auge, denn Vaughn ist wahrlich verloren.. und ich glaube ich kann meine Gefühle echt nicht in Worte fassen.

Glücklicherweise darf man auch hier wieder die Sichten von Vaugh und Lenora genießen, denn in seinem Kopf herumzuspuken ist super interessant, aber danach ist man auch froh, wenn man sich nur mit den halbwegs normalen Gedanken von Lenny auseinandersetzen muss. Also sie sind beide sehr geile Charaktere, weil in beiden das Dunkle, Verrückte und Abgedrehte steckt. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich sehr flüssig und hat mich vom ersten Moment an gefesselt. Aber so geht es mir immer mit ihren Büchern, das Schreiben von guten Geschichten beherrscht diese Frau einfach. Die Handlung verfolgt einen roten Faden, ist aber wirklich komplett uneinsichtig. Ich wusste einfach nie, was jetzt kommen könnte und wo mich die Autorin hinführen könnte. Ich konnte mir nicht mal vorstellen, ob es ein Happy End gibt oder nicht. (Zuzutrauen wäre ihr wohl beides bei diesem besonderen Buch.) Die meisten Kapitel waren vom Gefühl her auch eher lang, aber das hat mich nie gestört, weil es einfach so so spannend war. Ich habe dieses 450 Seiten Buch innerhalb von 2 Tagen durchgesuchtet und das ist mir lange nicht mehr passiert.

Das Cover vom Ebook gefällt mir persönlich nicht ganz so gut, weil ich Personen auf Covern nicht wirklich mag, aber dafür finde ich das Printcover umso besser gelungen! Diese Farben sind einfach ein Traum und vom Gesamteindruck ist dieses auch mein Liebstes.

Kommen wir zum schwierigsten Part meiner Rezension: den Charakteren. Ich würde euch gerne so viel berichten, aber ich will euch ja natürlich nicht spoilern und damit den ganzen Spaß verderben, deswegen fasse ich mich mal kurz. Vaughn ist kalt, unberechenbar, ein bisschen psychotisch, aber trotzdem unwiderstehlich. Sein Äußeres gleicht dem eines Gottes und sein Charakter dem der Ausgeburt der Hölle. Aber trotzdem konnte ich ihn nicht hassen und das hat mich so extrem verwirrt, dass ich meine eigenen Moralvorstellungen angezweifelt habe. Seine Handlungen waren meistens alles andere als nett, deswegen waren seine liebevolle Handlungen umso herzzerreißender. Am Anfang dachte ich, dass ich mit Vaughn nicht warm werden kann, aber als ich hinter seine harte Fassade geblickt und seine Beweggründe erfahren habe, ist er mir einfach komplett ans Herz gewachsen.
Seinen Gegenpart bildet Lenora, die schon seit Jahren darauf hinausarbeit, ein Praktikum an der begehrten Künstler-Akademie ihres Vaters zu ergattern. Dass sie dabei gegen ihren Erzfeind antreten muss, hätte sie am Anfang aber nicht gedacht. Lenora ist eine wahnsinnig starke Person, die ständig Rücksicht auf andere nimmt und gar nicht merkt, dass sie dabei selbst dabei untergeht. Sie ist auf der einen Seite das nette Mädchen von nebenan, jedoch wohnt in ihr auch eine düstere Seite, die sie mal mehr, mal weniger herausschauen lässt. Lenny mochte ich von Anfang an wirklich gerne und deswegen habe ich wirklich mit ihr mitgelitten, weil sie es wirklich nicht einfach im Leben hatte.
Vaughn und Lenora verbindet die Liebe zur Kunst, aber die Anziehung zwischen den Beiden ist sogar noch stärker - auch wenn es sich keiner von beiden eingestehen möchte.

„All Saints High - Der Verlorene“ ist ein absolutes Herzschmerzbuch, welches eure Gedankenwelt auf den Kopf stellen wird. Wir haben hier zwei wunderbar komplizierte Charaktere, deren gemeinsamer Weg alles andere als eben ist. Ich konnte dieses Werk nicht aus der Hand legen und kann es euch deswegen nur wärmstens empfehlen!

Vielen Dank an Netgalley Deutschland und den LYX Verlag für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars.

5+ Sternchen von 5 Sternchen

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Veröffentlicht am 28.01.2021

Für mich das beste Buch der Reihe

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Meine Meinung:

Da geht sie hin, die "All Saints High"-Reihe. Jedes dieser Bücher hat mich emotional geflasht, mich auf unwahrscheinliche Art und Weise berührt und jedes Mal, wenn ich eines beendet hatte, ...

Meine Meinung:

Da geht sie hin, die "All Saints High"-Reihe. Jedes dieser Bücher hat mich emotional geflasht, mich auf unwahrscheinliche Art und Weise berührt und jedes Mal, wenn ich eines beendet hatte, dachte ich, dass es nicht noch besser werden kann. Ich wurde eines Besseren belehrt.
Als ich gestern "Der Verlorene" beendet habe, war ich einfach nur in diesem "Wow"-Effekt gefangen und musste das erstmal sacken lassen. Die Geschichte von Vaughn Spencer ist nichts für schwache Nerven.

Wer sich an die "Sinners of Saint" erinnert kennt seine Eltern: Baron und Emilia Spencer, deren Geschichte uns Leser bereits damals in ihren makaberen Bann zog. Und nun kommt ihr Sohn um die Ecke und steht seinem Vater in nichts nach. Ganz ehrlich, hier besteht kein Zweifel, was die Verwandtschaft angeht. Und wie auch einst Baron, schafft es auch Vaughn, einen für sich einzunehmen. Er ist wahnsinnig speziell, eigentlich jemand, dem man besser aus dem Weg gehen sollte, aber man kann es nicht. Ebensowenig wie es Lenora Astalis kann. Die ihn schon eine gefühlte Ewigkeit kennt und doch eigentlich nichts über ihn weiß. Ihr erstes Zusammentreffen ebnet den Weg für eine Beziehung, die eigentlich keine ist und doch, ohne dass sie es richtig merken, ihr ganzes Leben bestimmt...

Lenora war für mich eine spannende Protagonistin. Und auch, wenn sie aus Selbstschutz gerne schwarz trägt, so ist die sowas wie der Engel im Gegensatz zum Teufel, im Gegensatz zu Vaughn. Ich mochte sie und ihre künstlerische Ader, aber sie tat mir auch oft leid, denn sie hat es vielmals schwer. Sie wird ausgegrenzt, gemobbt und muss mit so vielen Dingen fertig werden. Das hat mich sehr berührt und ist nichts für zarte Nerven. Und dann noch die Sache mit Vaughn, die sie so einnimmt. Die beiden hatten eine unwahrscheinlich tolle Dynamik, die mich komplett in ihren Bann zog. So düster und wild die Geschichte mitunter auch ablief, so war es einfach ungemein fesselnd, die beiden miteinander zu erleben. Insbesondere dann, als sie beide an die Kunst-Akademie von Lenoras Vater zurückkehren. Man mag denken, dass sie hier den Heimvorteil hat, aber weit gefehlt. Ihr Vater zieht sich zurück, ihre Schwester studiert woanders und ihr Onkel ist eher schwer zu durchschauen. Ihr bester Freund ist zwar für sie da, muss sich aber plötzlich mit jemandem rumschlagen, den Lenora eigentlich hier nicht haben wollte. Ihr seht, das ist ein ziemliches Chaos, in das sie hineingezogen wird.
Erst nach und nach werden die Ausmaße des Ganzen begreifbarer, Geheimnisse werden enthüllt und das ein oder andere lässt einen fassungslos zurück. Auch Vaughns Eltern bekommen ihren Auftritt, bei dem ich wahrhaftig Gänsehaut bekommen habe.
Die wechselnden Perspektiven ermöglichen sehr tiefe Einblicke und man kann sowohl in Lenoras, als auch Vaughns Gefühlswelt eintauchen, was einem Dinge eröffnet, die bei einer einseitigen Perspektive nicht so rübergekommen wären.

Das Buch ist kein Happy Hippo Sonnenschein - Roman, sondern es gibt mitunter sogar Szenen, die beinahe brutal anmuten. Die Themen im Hintergrund sind ernst und keine leichte Kost, aber wer sich darauf einlassen kann, der wird es lieben. Ich persönlich fand es grandios und für mich war es das beste der Trilogie. Ich glaube, wer bereits seit den "Sinners of Saint" ein Fan ist, der weiß, was man zu erwarten hat und wird auch nicht zu geschockt sein, sondern sich dem Lesevergnügen hingeben können.
Ich freue mich sehr, wenn es hoffentlich bald mehr von der Autorin zu lesen geben wird und sei es in einer neuen, faszinierenden Welt.

Fazit:
★★★★★
Vom Gefühl her für mich das beste Buch der "All Saints High" und ich bin immer noch geflasht. Dafür verdient es natürlich die vollen 5 Sterne, klare Sache!

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Veröffentlicht am 28.01.2021

Liebe kann heilen

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Vielen Dank an NetGalley und den LYX – Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde davon in keinster Weise beeinflusst.

Im dritten und letzten Band der All Saints High Reihe ...

Vielen Dank an NetGalley und den LYX – Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Meine Meinung wurde davon in keinster Weise beeinflusst.

Im dritten und letzten Band der All Saints High Reihe geht es um Vaughn und Lenora.
Vaughn ist etwas ungeheuer Schreckliches in seiner Vergangenheit passiert und dadurch hat er sehr hohe Mauern um sich errichtet und kann keine Gefühle zeigen. Auch Lenora sperrt nach dem Tod ihrer Mutter alle Gefühle weg, um nicht wieder jemanden zu verlieren den sie liebt. Vaugh ist komplett abgefuckt und liebt es andere zu schikanieren und zu demütigen. Sein neustes Opfer ist Lenora, denn sie kennt sein Geheimnis und außerdem geht sie ihm doch ganz schön unter die Haut. Sie kennen sich schon seit einigen Jahren, denn sie besuchten als Kinder die Kunstschule von Lenoras Vater. Beide kämpfen um das Praktikum dieser Kunsthochschule. Doch Vaughn kämpft nicht mit ehrlichen Mitteln und tut alles um es Lenora wegzunehmen.

Lenoras harte Schale ist nur äußerlich, um sich die tiefen Verletzungen durch ihre Mitschüler nicht anmerken zu lassen. Sie ist ein sehr starker Mensch, denn sie wird extrem von ihren Klassenkameraden gemobbt und von Vaughn vorgeführt. Dennoch ist er ihr heimlicher Retter in der Dunkelheit und beschützt sie trotz seiner perfiden Spielchen. Er passt aus der Ferne auf sei auf, denn sie ist sein. Lenora knackt Stück für Stück seinen Panzer und holt ihn aus seiner Dunkelheit. Durch sie wird er menschlicher und entwickelt Gefühle.

WOW – mehr kann man zu diesem Buch nicht sagen. L.J. Shen ist für mich die Queen des New Adult. Ich liebe ihren dunklen und mitreisen Schreibstil. Es hat mich sofort gepackt und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Für mich war es der schönste Band dieser Reihe, da ich die explosive Spannung und die unterschwellige Liebe zwischen den beiden auf jeder Seite gespürt und geliebt habe. Lenora hat sich nie von Vaughn einschüchtern lassen und hat ihm immer Kontra gegeben. Er war von ihrer Art komplett fasziniert und ihr auch sehr schnell verfallen.

Ich gebe dem Buch 5 von 5 Sternen und eine definitive Kauf- und Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.01.2021

Ein perfekter Abschluss der All Saints High Reihe

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Rezension zu All Saints High - Der Verlorene

Inhalt:

Es ist immer schon Liebe gewesen. Liebe mit vielen Masken, Umwegen und hässlichen Wahrheiten.

Als Lenora Astalis erfährt, dass Vaughn Spencer eines ...

Rezension zu All Saints High - Der Verlorene

Inhalt:

Es ist immer schon Liebe gewesen. Liebe mit vielen Masken, Umwegen und hässlichen Wahrheiten.

Als Lenora Astalis erfährt, dass Vaughn Spencer eines der begehrten Stipendien für die Kunst-Akademie ihres Vaters bekommen hat, sieht sie ihre Chance gekommen: Endlich kann sie sich dafür rächen, dass Vaughn ihr an der All Saints High das Leben zur Hölle gemacht hat. Doch es kommt ganz anders, denn Lenora soll Vaughns Assistentin werden und mit ihm zusammenarbeiten! Je besser sie das Künstler-Genie mit dem eiskalten Blick kennenlernt, desto deutlicher wird, dass sich hinter seiner grausamen Fassade mehr verbirgt als angenommen. Und bald kann Lenora das Prickeln, das sie schon immer in Vaughns Nähe gespürt hat, nicht mehr ignorieren ...

Meine Meinung:

Cover:

Das Cover in der Ebook Version hat ein anderes, als die Print Ausgaben. Hier beim Ebook sieht man einen jungen Mann, mit sehr markanten Gesichtszügen, Oberkörperfrei stehen. Der Hintergrund ist grau und mittendrin ist in Weiß und Lila der Titel. Ich find das Cover gut, da es sehr aussieht, wie der Hauptprotagonist im Buch beschrieben worden ist.

Bei der Print Version allerdings, sieht es aus , wie auch schon die Bänder zuvor. Es wurde diesmal in einen Lila Ton gehalten und der Titel steht in schwarzer Schrift mittendrin. Die Blitze sind ein totaler Hingucker.
Sie erregen auf jeden Fall Aufmerksamkeit und sehen toll im Bücherregal aus.

Schreibstil:

Ich kannte ja schon die "Saints - Reihe" und auch die beiden Vorgänger der "All Saints High - Reihe" und somit auch den Schreibstil von L. J. Shen. Sie hat eine sehr interessante Art die Charaktere und Handlungen spielen zu lassen. Für manche sind ihre Bücher nichts, da die männlichen Charaktere meistens Ärsche sind und auch sehr, sehr besitzergreifend. Das miese Verhalten der jeweiligen Männer verändert sich, aber ihre Charaktere bleiben sich trotzdem irgendwie treu. Zudem geht es in den Büchern immer Krass zu, egal ob zwischen den Hauptprotagonisten selbst oder in der Handlung. Es wird kein Blatt vor dem Mund genommen, sondern alles knallhart beschrieben, egal in welcher Situation.
Was ich auch gut finde ist, dass immer abwechselnd die Perspektiven zu lesen sind, sodass man die Sichten der Hauptcharaktere nachvollziehen kann und auch ihre Gefühle und Handlungen.
Dennoch finde ich den dritten band noch mal stärker, als die beiden Vorgänger. Die Charaktere waren so "Anders" auf ihre eigenen Art und Weise. Das ganze Buch hatte eine ganz andere Atmosphäre.

Handlung:

Lenora und Vaughn teilen ein Geheimnis, seit ihrer Kindheit. Keiner darf je davon erfahren. Und genau deswegen setzt Vaughn alles daran, dass Leben von Lenora zur Hölle zu machen. Er hasst sie regelrecht und tut alles um sie kaputt zu machen. Aber Lenora hat keine Angst mehr vor dem Jungen aus ihrer Kindheit. beide sind provokant und zielen darauf ab sich gegenseitig weh zu tun. Doch als die beiden wieder nach England gehen, auf eine Kunsthochschule, die Lenoras Vater gehört, wird es nicht besser. Nach dem Mobbing auf der High School, kommen ihre Peiniger auch an ihr College. Sie machen alles um voneinander weg zu kommen, aber die Anziehungskraft ist stärker. Doch nicht nur Arabella macht Lenora und ihrer Familie das Leben schwer, sondern auch das Geheimnis von Vaughn treibt ein Keil zwischen sie.

Charaktere:

Lenora war ein gutes Mädchen. Sie machte jedem alles recht und war eine Musterschülerin, aber sie war eine ganz andere junge Frau, als sie wieder nach Amerika kam. Sie ließ sich nichts gefallen und gab den anderen Kontra. Ich fand interessant, dass sie auf der einen Art total normal war, wie jeder andere, aber dann auch wieder aus der Menge heraus trat. wie zum Beispiel, als sie es erregte Vaughns Blut zu saugen. Trotzdem war sie ein interessanter Charakter, der total zu Vaughn passte.

Vaughn war ein sehr spezieller Charakter. Man kannte ihn schon aus den anderen Büchern und wusste um seine komischen Macken, wie sich in der Öffentlichkeit einen Blasen zu lassen. Dennoch war er eine Person, die Aufmerksamkeit erregte, da er eher speziell war. Anfangs mochte man ihn gar nicht, aber nach und nach fand ich ihn immer besser. Besonders, wo man die komplette Wahrheit erfahren hat. Man konnte ihn so viel besser verstehen und auch sein Wesen.

Emilia und Baron Spencer, die Eltern von Vaughn waren auch dabei und hatten sogar jeweils ein Kapitel im Buch bekommen. Ich fand schön zu sehen, was für tolle Eltern aus den beiden geworden ist.

Lenoras Vater mochte ich anfangs gar nicht und man hatte schnell Vorurteile gegenüber ihm. Jedoch änderte sich dies, als er mit der Wahrheit raus kam und alles erklärte.

Poppy war Anfangs ein wenig anstrengend, da ich nicht verstehen konnte, wie man so dringend die Aufmerksamkeit der Menschen haben wollte, aber auch bei ihr mochte ich sie immer mehr. Sie war eine tolle große Schwester.

Arabella war der Teufel in Person. Sie war so ein schrecklicher Charakter, den man einfach nicht leiden konnte. Selbst als man erfuhr warum sie so verkommen war, tat sie mir immer noch nicht leid, da sie anderen so große Schmerzen zu gefügt hatte.

Und Harry, Lenoras Onkel, war ein Arschloch. Er verdiente alles was man mit ihm anstellte.

Fazit:

All Saints High - Der Verlorene war ein fantastischer und krönender Abschluss. Ich kann jedem diese Reihe empfehlen.

5 Sterne !

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