Cover-Bild Das letzte Aufgebot
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16,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Karibu – ein Verlag der Edel Verlagsgruppe
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 05.03.2025
  • ISBN: 9783961294879
  • Empfohlenes Alter: ab 13 Jahren
Moritz Seibert

Das letzte Aufgebot

Kriegsende 1945 - Ein eindrucksvoller Jugendbuch-Roman über die letzten Monate des Nationalsozialismus

Eine packende und eindrückliche Geschichte, die derzeit wichtiger nicht sein könnte 

Ein Meisterwerk [...] Wir folgen unseren verzweifelten Helden mit Mitgefühl, Hoffnung und dem Wunsch, dass diesen Roman eigentlich alle jungen Leute in diesem Alter lesen sollten. ― Rheinische Post

Das letzte Aufgebot erzählt die Geschichte einer verlorenen Jugend.

Der  15-jährige Jakob und seine Freunde  aus der Hitler-Jugend werden wie so viele Jugendliche in den  letzten Monaten des Zweiten Weltkriegs eingezogen und sollen für das Dritte Reich kämpfen. Zurück bleibt Jakobs Familie und  Maria, in die er sich so verliebt hat. Die Jungen glauben, an der Front bald Helden zu werden. Sie ahnen noch nicht, welches Grauen sie dort erwartet. Und vor allem ahnen sie nicht, welche Gräueltaten und Verbrechen ihr geliebtes Heimatland in ganz Europa begangen hat. Als  Jakobs bester Freund ihn verrät , bröckelt das Lügengebilde und Jakob muss sich entscheiden: Will er wirklich ein heldenhafter Soldat sein, oder hört er auf sein Gewissen und rettet so die Menschen, die er liebt?   

  • Den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet
  • Ein Plädoyer gegen Ideologie und Nationalismus

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.02.2026

Ein wichtiges Buch, gerade in diesen unruhigen Zeiten.

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In dieser Geschichte findet sich der Leser in einem Dorf in der Eifel in der Endphase des 2. Weltkriegs wieder.

Der 15-jährige Jacob und seine Freunde gehören der Hitler-Jugend ihres kleinen Dorfes an. ...

In dieser Geschichte findet sich der Leser in einem Dorf in der Eifel in der Endphase des 2. Weltkriegs wieder.

Der 15-jährige Jacob und seine Freunde gehören der Hitler-Jugend ihres kleinen Dorfes an. Der Vater ist im Krieg verschollen, die Familie kommt kaum über die Runden und er ist das 1. Mal richtig verliebt.

Die Geschichte wird aus der Jacobs Perspektive erzählt. Dabei wird er mit Themen wie Freundschaft, Verrat, Krieg, Blut, Tod und Judenverfolgung konfrontiert.
Jacob und die anderen Jugendlichen in seinem Dorf sind geprägt von der Propaganda des Krieges, wenn auch nicht vollends davon überzeugt, folgt er doch dem ihm vorgezeigten Weg zur Armee.
Man bekommt eine Vorstellung davon, wie viele junge Menschen politisch und ideologisch indoktriniert wurden und daher nie oder fast nie etwas in Frage stellten. Manche waren nicht oder nicht ganz überzeugt, machten aber doch, ganz opportunistisch, bei allem mit, um nicht als Verräter zu gelten.
Dieses Buch zeigt auf zu welchen grausamen und menschenverachtenden Taten Menschen fähig sind, das sie ihre Familie und Freunde für ihre Ideologie ohne Gewissensbisse opfern, wenn sie dem im Wege stehen.
Allerdings ist dies auch eine Geschichte über Menschlichkeit, Familie, Freundschaften und die Liebe.

Fazit:
Obwohl es eine fiktive Geschichte ist und es Jacobs Dorf nicht gibt, steht sie doch Pate für die Geschichten der damaligen Jugendlichen aus den Städten und Dörfern Deutschlands und deren verlorener Jugend und ihrer Verblendung.
Ein sehr wichtiges Buch, gerade in diesen unruhigen Zeiten.

Nicht nur für Jugendliche geeignet.

Leseempfehlung



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Veröffentlicht am 05.01.2026

Eine Geschichte, die nachhallt!

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Inspiriert durch die Geschichte seines Vaters, schrieb Autor Moritz Seibert 2018 ein Theaterstück über die Deutschen Kindersoldaten in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges. Inzwischen ist daraus ...

Inspiriert durch die Geschichte seines Vaters, schrieb Autor Moritz Seibert 2018 ein Theaterstück über die Deutschen Kindersoldaten in den letzten Monaten des zweiten Weltkrieges. Inzwischen ist daraus der erste Roman Seiberts geworden.
"Das letzte Aufgebot" wird vom Karibu Verlag als Jugendbuch mit 320 Seiten zu einem Preis von 16,99 € angeboten.
Ja, der Roman kann sicherlich auch gut von Jugendlichen gelesen werden, denn es ist nie verkehrt, wenn man etwas über die eigene Vergangenheit seines Landes liest und auch lernt. Aber auch mir als Erwachsener hat das Buch so sehr gut gefallen, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Es handelt von einer Handvoll Jungen zwischen 14 und 16 Jahren in Steinbach, einem fiktiven Ort in der Eifel 1944. Der Krieg ist dort noch nicht wirklich angekommen, bis Jacob und sein bester Freund Franz, sowie der Rest der Dorfjugend eingezogen werden, oder dazu genötigt werden, sich freiwillig zu melden. Jacobs Freundin Maria bittet ihn inständig zu bleiben, aber er will seine Kumpels nicht im Stich lassen, oder als Angsthase dastehen. Die Jugendlichen meinen tatsächlich, dass, so wie man es ihnen eingeredet hat, mit ihrer Mithilfe die Amis doch noch vertrieben werden können. Sie wollen zu Kriegshelden werden. Nur leider ist die Wirklichkeit dann eine ganz andere ...
Die Jugendlichen werden von der NS Propaganda und hier im Speziellen auch von Franz' Vater massiv beeinflusst, ja sie müssen sich regelrecht einer Gehirnwäsche unterziehen. Es war wirklich schön zu sehen, wie Jacob sich dann im Laufe des Romans weiterentwickelt. Ein Gewissen hatte Jacob schon immer, hat aber geglaubt, was man ihm immer wieder vorgebetet hat. Bis er schließlich doch einiges infrage stellt und letztlich erkennen muss, dass sie einfach "verarscht" wurden.
Es stellt sich zum Schluss die Frage, ob die jungen Leute Verbrecher, oder Opfer der eigentlichen Verbrecher sind. Oder etwa beides?
Ein unheimlich tolles Buch, das wirklich gut zu lesen ist, viele Denkanstöße gibt und noch lange nachhallt.

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Veröffentlicht am 14.08.2025

Dieses Buch hallt lange nach

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EMPFEHLUNG


Das Letzte Aufgebot von Moritz Seibert


Dieses Buch hallt lange nach. Wir begleiten Jakob und seine Freunde in der Nazizeit im Jahr 1944. Er und seine Freunde sollen an die Front geschickt ...

EMPFEHLUNG


Das Letzte Aufgebot von Moritz Seibert


Dieses Buch hallt lange nach. Wir begleiten Jakob und seine Freunde in der Nazizeit im Jahr 1944. Er und seine Freunde sollen an die Front geschickt werden. Die Naivität der Jugendlichen ist nicht zu übersehen. Jakob muss sich zwischen Krieg und Liebe entscheiden. Im Laufe der Geschichte wird ihm klar, dass die Dinge oft anders sind, als sie zu dem Zeitpunkt propagiert werden und er fängt an, zu hinterfragen. Der Autor hat eine wirklich tolle Art zu erzählen und ich mochte den Schreibstil sofort. Die Geschichte ist brutal und schonungslos und zeigt trotzdem neutral, wie schrecklich diese Zeit damals war. Mir war von allen aber Martin am sympathischsten, er war von Anfang an irgendwie einer, der gegen den Strom schwimmt und trotzdem immer an Jakobs Seite. Auch Maria, Jakobs Freundin mochte ich. Wen ich dagegen absolut unsympathisch fand waren Franz und sein Vater. Gause, ein eingefleischter Nazi und sein Sohn, der ihm alles nachgeredet hat, auch um die Anerkennung seines Vaters zu erhalten. Ich fand das Buch wirklich großartig, auch wenn es eine schwere Thematik hat, die leider nach wie vor aktuell ist. Dieses Buch sollte zur Schullektüre werden, weil sich sowas einfach nie wieder wiederholen darf. Ich hab beim Lesen vorallem Wut und Trauer und auch das Gefühl von Ohnmacht gespürt. Von mir eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.07.2025

Beeindruckender Roman

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Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet ...

Für dieses Buch gibt es eine Altersempfehlung ab 13 Jahren - und das aus guten Gründen. Denn Moritz Seibert hat den Schrecken der deutschen Geschichte aus einem neuen Blickwinkel tiefgründig aufgearbeitet und zugänglich für junge Leser gemacht.

In seinem Debütroman „Das letzte Aufgebot“ beleuchtet Moritz Seibert auf überraschend eindringliche Weise die letzten, sinnlosen Tage des Nationalsozialismus. Er schildert die aussprechlichen Ungeheuerlichkeiten, die junge Menschen im Zweiten Weltkrieg ertragen mussten, und macht die Absurdität dieser historischen Phase emotional greifbar. Es ist ein Buch, das nicht nur eine ergreifende Geschichte erzählt, sondern den Leser, egal welcher Altersgruppe er angehört, direkt in die moralische Zwickmühle der Hauptfiguren versetzt.

Der Protagonist Jakob ist ein 15-jähriger Junge, der in einem kleinen Dorf lebt. Sein Vater ist bereits an der Front, und Jakob muss mit seiner Mutter und seinem jüngeren Bruder irgendwie zu Hause zurechtkommen. Obwohl der Krieg für die Dorfbewohner zunächst eine ferne Bedrohung zu sein scheint, sind die Jugendlichen durch eine unerbittliche Propaganda in einer Illusion der Sicherheit gefangen. Sie glauben an den bevorstehenden Sieg, selbst als die Niederlage des Regimes absolut unausweichlich ist. Mir stellen sich jetzt noch die Nackenhaare auf bei der Vorstellung, wie leichtfertig das nahende Unheil abgetan wurde.

„Wir sind mitten im Krieg, aber bei uns findet er nicht statt.“

Kurz vor Kriegsende werden alle verfügbaren „Kämpfer“ eingezogen – auch Jugendliche in Jakobs Alter. Dieser skrupellose und verzweifelte Akt, bekannt als „das letzte Aufgebot“, soll die tragische Illusion eines finalen Sieges aufrechterhalten und die jungen Männer zu Helden machen. Doch Ernüchterung macht sich breit. Jakob steht vor einer fast unlösbaren Entscheidung: Soll er seine Familie und seine große Liebe Maria verlassen, um in den Krieg zu ziehen? Ist er für oder gegen die Menschlichkeit? Held oder Verräter? Jakobs Entscheidung hat weitreichende Folgen - und bald muss er erkennen, dass der Glaube allein nicht zum Sieg führen kann. Seibert verknüpft in diesen Passagen Jakobs äußeren Kampf mit einem inneren Drama, das mir sogar ein paar Tränchen abverlangt hat. Wer dabei nichts empfindet, ist innerlich tot. In meiner Seele hat das definitiv Spuren hinterlassen.

Fazit: „Das letzte Aufgebot“ ist ein überaus wichtiges Buch, das die fatale Verblendung und die zerstörerische Kraft des Krieges aus einer sehr persönlichen Perspektive beleuchtet. Mich lässt dieser Roman nachdenklich und etwas traurig zurück, und ich hoffe, dass viele Menschen ihn noch lesen und vor allem verstehen werden. Gehört in jedes Buchregal und in jede Schule!

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Veröffentlicht am 20.07.2025

Das Buch ist aufwühlend, beklemmend und berührend

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Der 15-jährige Jakob ist verliebt in Maria, und der Krieg ist noch nicht in Steinbach angekommen. Er muss zwar hart arbeiten, aber die Stunden mit Maria und auch seinen Freunden entschädigen ihn. Doch ...

Der 15-jährige Jakob ist verliebt in Maria, und der Krieg ist noch nicht in Steinbach angekommen. Er muss zwar hart arbeiten, aber die Stunden mit Maria und auch seinen Freunden entschädigen ihn. Doch dann kommt der Aufruf der Wehrmacht zur freiwilligen Meldung. Die Jungs sind davon begeistert, während Maria sich große Sorgen macht.

In dem Buch geht es um die Geschichte eines Jugendlichen namens Jakob, der mit seinen Freunden in den Krieg zieht. Zunächst sind sie voller Optimismus und glauben, sie würden als Helden zurückkehren, doch die Realität wird schnell erdrückend. Die Bilder des Lagers, die unzureichenden Schlafplätze, Hunger und die ständigen Sorgen, die Jakob plagen, haben mich sehr berührt.
Besonders fesselnd fand ich, wie die Perspektive von Jakob zeigt, wie er mit den Brutalitäten des Krieges konfrontiert wird und langsam erkennt, wer wirklich seine Freunde sind. Seine Emotionen wurden mir nahegebracht, sodass ich seine Gedanken gut nachvollziehen konnte. Das Buch verdeutlicht anschaulich, wie aus unbescholtenen Kindern reife Erwachsene werden, die mit den Gräueln des Krieges umgehen mussten.

Fazit: Das Buch ist aufwühlend, berührend und beklemmend. Es ist nicht nur eine Kriegsgeschichte, sondern auch eine Geschichte über Freundschaft, Verrat, Liebe und die schweren Entscheidungen, die im Krieg getroffen werden müssen.
Der Spannungsbogen ist hervorragend gestaltet, und der Erzählstil packend. Das Buch hat mich tief berührt und ließ mich manchmal schaudern, deshalb musste ich es gelegentlich zur Seite legen. Es wird mir lange im Gedächtnis bleiben.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne

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