Dieses war der zweite Streich…..
Wiener Todesmelodie….und der dritte folgt hoffentlich zugleich 😉.
Wie das so ist, wenn eine Autorin einen erfolgreichen Krimi als Debüt hingelegt hat, sind die Erwartungen ihrer Leserschaft natürlich sehr hoch und was soll ...
….und der dritte folgt hoffentlich zugleich 😉.
Wie das so ist, wenn eine Autorin einen erfolgreichen Krimi als Debüt hingelegt hat, sind die Erwartungen ihrer Leserschaft natürlich sehr hoch und was soll ich sagen, mit Wiener Todesmelodie hat Mina Albich erfolgreich nachgelegt.
Ich liebe Krimis, bei denen es menschelt und ich das Gefühl habe, der Kommissar könnte auch mein Nachbar sein. Felix Grohsman ist breit aufgestellt. Trotz stressigem Arbeitsalltag nimmt er sich auch Zeit für die schönen Dinge im Leben. Seine große Liebe gilt derzeit Sally, seinem Hund, aber ich bin zuversichtlich, dass wir im Laufe der nächsten Bände vielleicht auch noch eine Frau an seiner Seite finden werden 😉.
Obwohl ich kein Fan klassischer Klaviermusik bin, konnte mich Wiener Todesmelodie begeistern. Ich liebe die dialektischen Einsprengsel, die mir das Wiener Kaffeehaus Ambiente vermitteln. Erst kürzlich habe ich gelesen, dass Wien mal wieder die Nummer eins der lebenswertesten Städte der Welt geworden ist. Und obwohl es natürlich gruslig ist, wenn eine Pianistin in ihrem Kofferraum die Leiche ihres Freundes entdeckt, verspüre ich dennoch diese Leichtigkeit, dieses Gemütliche, als könnte ich den ganzen Tag mit dem Fiaker durch die Stadt fahren und dieses lebende Museum betrachten.
Währenddessen gehen die Ermittlungen voran, immer neue Verdächtige tauchen auf und werden wieder verworfen, aber ich bleibe irgendwie tiefenentspannt und genieße meine Zeit in Wien.
Ich habe mich über ein Wiedersehen mit Nicky Witt gefreut, die als Psychologin wieder die Polizei unterstützt und auch Lukas, der Neffe von Felix bringt Jugend-Vibes in die Geschichte.
Wer Lust auf einen spannenden Krimi mit Wien-Ambiente und feinsinnigem Humor hat, der ist bei Wiener Todesmelodie bestens aufgehoben.