Cover-Bild Das Lied der Tiefe
(37)
  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
24,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Heyne
  • Themenbereich: Belletristik - Liebesromane
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 15.10.2025
  • ISBN: 9783453275546
Kalie Cassidy

Das Lied der Tiefe

Mit farbig gestaltetem Buchschnitt – nur in limitierter Erstauflage der gedruckten Ausgabe. Roman
Franziska Wegmann (Übersetzer)

Mit farbig gestaltetem Buchschnitt – nur in limitierter Erstauflage der gedruckten Ausgabe (Lieferung je nach Verfügbarkeit)

Zeit ihres Lebens musste sich Imogen Nel verstecken. Vor einem grausamen Königreich, das Sirenen für blutrünstige Ungeheuer hält. Vor einem nicht minder grausamen König und seinem Kapitän, die Imogens Volk gnadenlos jagen. Und vor der verführerischen Macht, die Imogen nicht kontrollieren kann. Doch als sie Theodore, dem mysteriösen König des Nachbarreiches begegnet, kann sie weder die schwarzen Flügel, die dicht unter ihrer Haut schlummern, noch ihre gewaltigen Fähigkeiten verbergen. Theo weiß genau, wer Imogen ist. Und dass er sie braucht, um sein Königreich vor einer weitaus größeren Gefahr zu bewahren, als es die Sirenen je sein könnten.

Enthaltene Tropes: Enemies to Lovers, Forced Proximity, Secret Identity, Slow Burn, Who did this to you
Spice-Level: 3 von 5

Weitere Formate

Dieses Produkt bei deinem lokalen Buchhändler bestellen

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.11.2025

Hat mich leider nicht überzeugt

0

Schon als Kind war Imogen Nel das Mündel, eigentlich aber eher die Gefangene, des brutalen Königs Nemea. Nun soll sie ausgerechnet des Königs Kommandanten heiraten und aus diesem Grund wurden Gäste aus ...

Schon als Kind war Imogen Nel das Mündel, eigentlich aber eher die Gefangene, des brutalen Königs Nemea. Nun soll sie ausgerechnet des Königs Kommandanten heiraten und aus diesem Grund wurden Gäste aus allen umliegenden Reichen geladen. Was niemand weiß, Imogen ist eine Sirene, die eigentlich vom Kommandanten gejagt und getötet werden. Als ausgerechnet während der ersten Verführung durch ihren Verlobten Imogens Geheimnis ans Tageslicht kommt, kann ihr nur noch die Flucht helfen. Zum Glück ist der größte Feind Nemeas, König Theodor, bereit, Imogen zu helfen, doch natürlich nicht, ohne auch selbst eine Forderung zu stellen.
Ich bin durch diese wunderschöne Gestaltung auf dieses Buch aufmerksam geworden und da ich noch nie etwas rund um Sirenen gelesen hatte, war ich gespannt.
Doch schon der Einstieg fiel mir sehr schwer, zwar lässt sich der Schreibstil recht leicht lesen, aber Zusammenhänge wollten sich für mich nicht einstellen.
Das zog sich dann leider durch die komplette Handlung, die zwar wirklich düster und teils brutal ist, und in der auch so einiges passiert, doch wirkten die Ereignisse für mich nicht wie eine fließende Geschichte, sondern viel mehr wie eine Aneinanderreihung der einzelnen Sequenzen.
Das Worldbuilding und auch das Magiesystem hatten so unglaublich großes Potential, doch das blieb hier eher im Hintergrund und es entstand beim Lesen kein Bild in meinem Kopf. Auch das Thema rund um Sirenen, die ja eigentlich lt. ihrem Mythos dafür bekannt sind, zu verführen und ihre Opfer ins Meer zu ziehen, blieben hier irgendwie fern. Mir fehlten da so einige Erklärungen und Aha-Momente, z. B. wozu eine Sirene im Wasser Flügel hat? All das wurde einfach nur Nebensache, so dass ich auch hier keinerlei Sog verspürte, das Buch unbedingt beenden zu wollen.
Erzählt wird die Story aus der Sicht der Protagonistin Imogen. Diese wirkte zunächst unglaublich naiv und verängstigt, was natürlich auch damit zusammenhing, dass sie ihr Geheimnis schützen und verbergen musste. Doch ihre Entwicklung schritt rasch voran und aus der jungen Frau wurde schnell jemand, der ihre Macht einsetzen konnte.
König Theodor wiederum bot zu Beginn viel Potential, wirkte er doch wie der düstere Held. Doch ich muss zugeben, dass mich seine Entwicklung irgendwie schwer enttäuscht hat, denn wirklich heldenhaft war er nicht.
Die Verbindung zwischen den beiden ist zunächst erzwungen, aber aufgrund eines Blutschwurs bindend. Ob das solche Auswirkungen hatte und wieso, blieb mir allerdings zu wenig erklärt. Auch die Liebesgeschichte oder eine gewisse Tension zwischen den Charakteren konnte ich nicht nachempfinden, was nochmal zusätzlich sehr schade war.
Mein Fazit: Das Lied der Tiefe ist eine Romantasy, deren Grundstory unheimlich viel zu bieten hat, was allerdings in der Umsetzung für meinen persönlichen Geschmack leider überhaupt nicht funktioniert hat. Mir fehlten Hintergründe, Zusammenhänge, eine gefühlvolle Lovestory und vieles mehr. Bis es für mich zumindest etwas klarer wurde, vergingen weit mehr als die Hälfte des Buches. Soweit mir bekannt ist, ist dieses Buch der erste Band einer neuen Reihe, das mich allerdings nicht überzeugen konnte und dessen Fortsetzung ich nicht lesen werde.

Veröffentlicht am 18.11.2025

Spannende Idee, Umsetzung nicht gelungen

0

Der Plot ist vielversprechend. Eine junge Frau, gefangen bei einem bösartigen König. Gezwungen zu blutigen Ritualen, erfährt dass sie eine Sirene ist. Ein Volk, welches ihr König erbarmungslos jagt und ...

Der Plot ist vielversprechend. Eine junge Frau, gefangen bei einem bösartigen König. Gezwungen zu blutigen Ritualen, erfährt dass sie eine Sirene ist. Ein Volk, welches ihr König erbarmungslos jagt und tötet. Gerettet von einem guten König, der natürlich auch noch gut aussieht und sich mit einem Blutschwur an sie bindet. Das verspricht Dramatik und heiße Liebesgeflüster.
Leider hat mich das Buch trotz einiger interessanten Ideen so gar nicht gepackt. Ich hatte das Gefühl, dass die to Do Liste für eine spannende Romantasy abgearbeitet wurde, ohne wirklich an einer Ausgestaltung zu arbeiten. Schon das Worldbuilding kam meiner Meinung viel zu kurz. Die Welt der verschiedenen Königreiche, die Magie, die magischen Wesen und auch ihre Götterwelt wurde kaum intensiv behandelt. Das gleiche bei den Charakteren. Die Nebencharaktere bleiben völlig eindimensional. Mehr Raum erhalten Imogen und Theo als Protagonisten, aber ihre Gedanken und Verhalten blieben für mich nicht nachvollziehbar. Ich hatte immer das Gefühl, ich habe aus Versehen ein paar Seiten überblättert, da sich ihre Beziehung immer so schnell änderte. Deshalb sind sie mir nie nahe gewesen und ich konnte ihrer Geschichte nicht mitfiebern.
Es geschieht viel im Roman, aber für mich gab es keine wirkliche Entwicklung oder ein Aufbau einer Geschichte. Ich habe das Gefühl, die Autorin hat viele interessante Ideen, die sie in einem Roman unterbringen möchte, aber es fehlt einfach die Verbindungen dazwischen, dazu dann noch eine romantische Beziehung, die mich einfach nur nervte in ihrem hin und her.
Wirklich schade, denn die Geschichte der Sirenen mit Flügeln und ihrer Ambivalenz zwischen Gut und Böse, ist wirklich spannend. Aber dieser Roman bekommt keine Empfehlung von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 15.11.2025

Klingt vielversprechend, leider scheitert es an der Umsetzung

0

Habt ihr auch ein Thema, was ihr super spannend findet und noch DAS Buch dafür sucht, dass es zusammen mit einer richtig guten Welt vereint? Bei mir sind es die Sirenen, und ich suche leider immer noch ...

Habt ihr auch ein Thema, was ihr super spannend findet und noch DAS Buch dafür sucht, dass es zusammen mit einer richtig guten Welt vereint? Bei mir sind es die Sirenen, und ich suche leider immer noch nach ner richtig guten Sirenen Fantasy.

Ich finde die Thematik hat so viel Potential, gerade wenn eben nicht nur auf die vielleicht negative Eigenschaft hingewiesen wird, dass sie Männer in den Tod locken. Da können so gute innere Kämpfe ausgetragen, das Meer thematisiert und die Geschichte der Sirenen beleuchtet werden.

Und auch wenn natürlich manche Themen davon in dem Buch eine Rolle gespielt haben, muss ich leider sagen, dass es gar nichts für mich war. Ich suche also immer noch…

Das Grundkonzept fand ich super interessant. Die Protagonistin will ihre Macht kennen lernen und zu dem stehen was sie ist und das gepaart mit forced proximity und Kämpfen im Königreich. Sehr vielversprechend.

Aber die Umsetzung hat mir gar nicht zugesagt. Es ging leider schon damit los, dass ich nicht mit dem Schreibstil warm wurde. Durch die kurzen Sätze und die Formulierungen kam ich nur holprig durch die Geschichte und bin immer wieder drüber gestolpert. Es hat dadurch die Tiefe gefehlt.
Vielleicht konnte ich auch aus dem Grund gar keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Und noch dazu habe ich sämtliche Charaktere als naiv und unreif empfunden. Imogen hat so viel über sich ergehen lassen und die ganze Zeit darüber nachgedacht dagegen was zu tun. Und Halleluja wollte ich sie oft schütteln und sagen „Dann mach es, wehre dich! Setz dich durch! Tue es!“
Noch dazu fand ich nicht nur eine Szene wirklich seltsam beschrieben. Ich musste nicht nur einmal darüber nachdenken wie die Szene gemeint ist und ob das so wirklich logisch ist. Das kann natürlich auch an der Übersetzung liegen, da ich aber niemanden kenne der das Original gelesen hat, kann ich es schlecht beurteilen.

Ich kann mir vorstellen, dass andere, die den Schreibstil genossen haben, das anders empfinden, für mich hat es sich leider durchgezogen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.10.2025

Enttäuschendes Ergebnis von vielversprechender Handlung

0

Das hier ist wieder so ein Moment, bei dem ich mich frage: wieso habe ich nicht abgebrochen?

Das Buch klingt wirklich großartig und ich hatte große Hoffnungen, aber oh man, war “Das Lied der Tiefe” enttäuschend.

Der ...

Das hier ist wieder so ein Moment, bei dem ich mich frage: wieso habe ich nicht abgebrochen?

Das Buch klingt wirklich großartig und ich hatte große Hoffnungen, aber oh man, war “Das Lied der Tiefe” enttäuschend.

Der Schreibstil, auch wenn ich etwas Probleme hatte, harmoniert gut mit der Atmosphäre und den Vibes des Buches, aber leider haben die Charaktere hier für mich fast alles verdorben.

Imogens, die später mit Spitznamen Immy genannt wird (was für ein schrecklicher (!!!) Spitzname, der weder zur Person noch zum Buch passt..keine Ahnung warum man das hat durchgehen lassen) & Theodores Beziehung war eine absolute Katastrophe mitzulesen. Die ganze Beziehung basiert darauf, dass sie voneinander angezogen sind und der Rest ist ein nerviges Hin und Her, das immer im Streit und in nicht nachvollziehbaren Emotionsausbrüchen endet.
Wie die zwei sich angeblich ineinander verliebt haben, ist mir ein Wunder. Abkaufen kann ich den zwei diese angebliche “Liebe” nicht.

Alle, und damit meine ich ausnahmslos alle, Charaktere sind mehrere Persönlichkeitswandlungen durchgegangen. Man konnte sich auf niemanden wirklich einlassen und ich kann daher auch nicht sagen, dass ich jemanden gemocht habe oder gar interessant fand.

Die Dialoge waren anstrengend mitzulesen. Ähnlich mit der Handlung, die sehr unflüssig geschildert ist. Es hat eher gewirkt, als ob man Stellen gekürzt hat, damit das Buch etwas an Länge verliert.

Rachel Gillig, eine Autorin, die ich sehr mag, findet das Buch vielleicht klasse, ich kann mich dem aber nicht anschließen.
Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.10.2025

Grausam, oberflächlich und unverständlich

0

Grausam, Oberflächlich und unverständlich.

So würde ich die Geschichte rund um Imogen beschreiben. Diese wuchs als Schützling von König Nemea in einer furchtbaren Welt auf, in der Sirenen gejagt werden ...

Grausam, Oberflächlich und unverständlich.

So würde ich die Geschichte rund um Imogen beschreiben. Diese wuchs als Schützling von König Nemea in einer furchtbaren Welt auf, in der Sirenen gejagt werden – und sie ist eine Sirene. Obwohl sie dabei unglaublich viel Potenzial hat zu einer starken Persönlichkeit heranzuwachsen, verliert sich Imogen in Gedanken, einer toxischen Beziehung und einer gewissen Oberflächlichkeit. Diese ist generell allen Charakteren zuzuschreiben. Keiner konnte mich berühren, die Handlungen sind oft unverständlich und schlussendlich war es mir quasi egal, was mit ihnen geschieht.

Der Schreibstil ist sehr sprunghaft und die Autorin liebt es grausame Szenen auszuschmücken, sodass ich manchmal fast schon Ekel empfand. Generell ist in diesem Buch viel passiert – aber vieles wurde eher zusammenhangslos erzählt und nicht weiter ausgeführt. Manchmal entdeckte ich Logiklücken und auch wenn die Autorin eine gewisse Romantik fast schon erzwungen hat, fühlte sie sich einfach nicht echt an. Dem geworbenen Spice Level von 3/5 würde ich auch stark widersprechen.

Das Worldbuildung hätte an sich so viel Potenzial gehabt! Aber bis auf ein paar Ausflüge in die geographische Situation, fehlte einiges, um ein gutes Leseerlebnis zu erreichen. Der Anfang und das Ende habe ich schon als recht grausam empfunden und das leider nicht im positiven Sinne. Da es sich hier um den ersten Teil einer Dilogie handelt, werde ich den zweiten Band nicht lesen. Generell hätte ich es besser gefunden, wenn in irgendeiner Art und Weise kommuniziert geworden wäre, dass es sich nicht um einen Einzelband handelt.

Von mir gibt es nur 2 Sterne. Die Grundidee hat Potenzial, aber die Umsetzung war leider ein Griff ins Klo.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere