Man muss nicht immer alles allein machen, aber wieder zu sich selbst finden
"The way i used to be“ war für mich, letztes Jahr, ein Jahreshighlight wegen der sensiblen Umsetzung wichtiger Themen. Was, meiner Meinung nach, in der Gesellschaft noch immer totgeschwiegen bzw. verharmlost ...
"The way i used to be“ war für mich, letztes Jahr, ein Jahreshighlight wegen der sensiblen Umsetzung wichtiger Themen. Was, meiner Meinung nach, in der Gesellschaft noch immer totgeschwiegen bzw. verharmlost wird.
Deswegen musst ich "The way i am now" lesen. Es war eine gelungene, berührende und wunder-schöne Fortsetzung. Zudem würden wieder wichtige Themen behandelt und gut umgesetzt.
Wegen dem angenehm, gefühlvoll und greifbar Schreibstil der Autorin, bin ich schnell und leicht durch die Seiten geflogen.
Im zweiten Band liegt der Fokus auf der Lovestory zwischen Eden und Josh. Die Beziehung der beiden hat viele Höhen und Tiefen, weswegen sie es realistisch macht. Wiederrum müssen beide lernen, wie man eine Beziehung mit Trauma führt und wie man um die Liebe kämpfen muss.
Zudem waren die Thema Selbstfindung und mentale Gesundheit ein weiterer Fokus. Dabei wird auch deutlich, dass beide sich nicht von jemanden anderem gerettet lassen muss, sondern sich selbst. Durch die eigene Bekämpfung des Traumas.
Durch den Gerichtsprozess, der sich nach dem Ende des ersten Bandes angekündigt hat, wird gezeigt wie belastend die Aussagen für Betroffene sein können. Sowie für Nahstehende Personen, da diese sich meist hilflos fühlen.
Dennoch war das Buch für mich ein Ticken schlechter als der erste Band. Da für mich am Ende ein, zwei Fragen offengeblieben sind, klar lassen diese Interpretation Spielraum. Dennoch hätte ich bei zwei Fragen gerne eine Antwort gehabt.
Schlussendlich hat mir die Dilogie die Augen geöffnet und mir gezeigt, was in Betroffenen vorgehen kann.