Cover-Bild Eve of Man (I)

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18,95
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 448
  • Ersterscheinung: 23.08.2019
  • ISBN: 9783423640558
  • Empfohlenes Alter: ab 14 Jahren
Tom Fletcher, Giovanna Fletcher

Eve of Man (I)

Die letzte Frau
Friedrich Pflüger (Übersetzer)

Sie ist die letzte Frau. Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen: EVE

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.01.2020

toller Dystopieauftakt

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Inhalt:
Sie ist die letzte Frau. Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen: EVE
Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben ...

Inhalt:
Sie ist die letzte Frau. Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen: EVE
Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

Meinung:
Der Klappentext klang mal nach einer anderen Dystopie und weckte sofort mein Interesse. Auch das Cover finde ich sehr ausdrucksstark und schön.
Mit ihrer anschaulichen Sprache verstehen es die beiden Autoren die Leser in eine entfernte Zukunft eines Englands zu entführen, das düster und erschreckend ist. Es wird einem hier so ganz nebenbei vor Augen geführt wohin, wohin es mit der Natur gehen könnte, wenn der Mensch nicht aufpasst. Die Protagonistin Eve wächst davon unberührt in einem "Rapunzelturm" auf und wird dahingehend manipuliert, dass sie nichts von außen weiß.
Hervorragend gezeichnete Charaktere sind gut in die Geschichte eingebettet. Eves Charakter ist am Anfang sehr leichtgläubig. Dadurch bleibt ihre Person in der ersten Hälfe etwas farblos. Das ändert sich jedoch, denn der Spannungslevel steigert sich im Laufe der Handlung beständig und sie wächst über sich hinaus. Auch die aufkommende Liebesgeschichte birgt Potenzial für den nächsten Band.
Das Buch endet, wie könnte es anders sein, mit einem fiesen Cliffhanger.


Fazit:
Mit diesen Roman ist dem Autorenduo eine ganz besondere Dystopie gelungen. Die Liebe eher noch im Hintergrund, dafür ganz viel Intrige und psychologisches Verwirrspiel. Spannend bis zur letzten Minute. Hoffentlich gibt es bald die Fortsetzung.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.01.2020

solider Auftakt mit Luft nach oben

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Es wurden nach und nach immer weniger Mädchen geboren, bis es schließlich ganz aufhörte. 50 Jahre lang kamen nur männliche Kinder auf die Welt, bis eines Tages Eve geboren wird.Fortan lebt sie in einem ...

Es wurden nach und nach immer weniger Mädchen geboren, bis es schließlich ganz aufhörte. 50 Jahre lang kamen nur männliche Kinder auf die Welt, bis eines Tages Eve geboren wird.Fortan lebt sie in einem Turm, nur umgeben von den Müttern, die sich um sie kümmern, und Holly einer Computerprojektion, die von Menschen gesteuert wird. Als sie 16 Jahre alt wird, soll sie sich aus drei Kandidaten einen Partner auswählen. Doch sie hat sich langsamin Bram, einen der Holly-Piloten verliebt.

Die Grundidee ist nicht super neu, aber eine gute Ausgangssituation. Eve ist daseinzige Mädchen seit Jahren und wird deswegen weggesperrt um ihr Überleben zu sichern. Man gaukelt ihr eine heile Welt vor umsie nicht zu entmutigen und versucht sie nach den eigenen Vorstellungen zu formen, einerseits um das Ziel zu erreichen, andererseits um seine Machtpositionen zu festigen. Soweit so gut. Dann kommt der leider oftmals typische Jugendbuchtwist, sie trifft einen Jungen, verliebt sich unsterblich in ihn und fängt an zu rebellieren und an allem zu zweifeln. Das hat mich jetzt hier nicht allzu sehr gestört, da die Story trotzdem noch gut geschrieben und angenehm zu lesen war. Allerdings war es stellenweise schons ehr theatralisch und unrealistisch.

Die Charaktere fand ich alle ganz gut, am meisten erreichen konnten mich jedoch Bram und die Rebellen. Eve war mir, vielleicht bedingt durch ihre Jahrelange Abgeschiedenheit, etwas zu naiv und egoistisch rebellisch. Ich konnte zwar oft ihre Beweggründe irgendwie verstehen, aber sie schwankte mitunter sehr radikal zwischen zwei Meinungen. Bram handelte für mich auch sehr egoistisch, für ihn zählte nur, dass er mit Eve zusammen kommt, der Rest war nur Mittel zum Zweck. So manche Pläne für Eve konnte ich zwar nicht nachvollziehen - z.B. warum es nur drei Kandidaten gab - dennoch war die Geschichte nach anfänglichem Dahinplätschern doch noch recht spannend ab der Hälfte. Medizinische Logikfehler bezüglich der Frage, ob Eve die Menschheit wirklich alleine retten kann oder nicht haben mich jetzt nicht sonderlich gestört. Eve if Man ist ja kein Fachbuch sondern eine Jugenddystopie, da sehe ich über sowas auch mal hinweg.

Alles in allem ein solider Auftakt, der mich neugierig macht, wie es weiter geht.

Veröffentlicht am 15.01.2020

Ein fesselnder Auftakt der nach mehr schreit

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Meine Meinung

In „Eve of Man (I): Die letzte Frau (Reihe Hanser) geht es um Eve, die die Hoffnung für alle Menschen zu sein scheint. Nach 50 Jahren wird mit ihr endlich wieder ein Mädchen geboren. Sie ...

Meine Meinung

In „Eve of Man (I): Die letzte Frau (Reihe Hanser) geht es um Eve, die die Hoffnung für alle Menschen zu sein scheint. Nach 50 Jahren wird mit ihr endlich wieder ein Mädchen geboren. Sie lebt in einem Goldenen Käfig, weil die Menschen nichts mehr riskieren wollen. Als Eve nun 16 Jahre alt ist soll sie aus drei Kandidaten den Partner wählen, für den weiteren Fortbestand.
Wird sie jemals selbst Freiheit erfahren??

Eve ist etwas Besonderes, denn sie wird nach über 50 Jahren, als Mädchen geboren nachdem solange kein weibliches Kind mehr geboren wurde. Ihre Mutter stirbt bei der Geburt und sie wächst in einer Art goldenen Käfig auf bei dem sie nicht jeder Freiheit hat.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird im Wechsel aus der Perspektive von Eve und Bram erzählt. Der Leser kann sie so beide näher kennen lernen und ihre Gedanken und Gefühle erfahren. Die Kulisse von Central macht neugierig mehr zu entdecken zusammen mit den Charakteren. Die Nebenfiguren wie Holly auf, die man trifft sind ebenso authentisch und gestalten, die Geschichte mit.

Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in, die Geschichte von Eve gezogen. Das heutige London gibt es in dieser Handlung nicht mehr. Nun heißt es Central und dort haben, die Frauen seit über 50 Jahren, das Problem nur noch Jungs auf, die Welt zu bringen und keine Mädchen. Nicht nur, dass der dritte Weltkrieg scheint ausgebrochen und die Männer scheinen sich nur noch zu bekämpfen. Doch, als Eve geboren wird scheint zum ersten Mal wieder Hoffnung da zu sein. Diese wird nun in einem besonderen Umfeld großgezogen und soll nun, die Zukunft für den Fortbestand der Menschen sein. Mit 16 Jahren soll nun entschieden werden welcher von 3 Kandidaten der Mann wird an Eves Seite. Doch nun kommt auf einmal Bram in, die Handlung mithinein. Ein Junge vor dem sie gewarnt wird und er kein Junge ist mit dem sie sich herumtreiben sollte. Dieser scheint Eve über ihr derzeitiges Leben immer wieder in Frage stellen zu lassen und sie fragt sich, ob sie jemals selbst Kontrolle über sich haben wird ? Was wird geschehen? Das Ende lässt mich direkt auf den 2 Band fiebern, der in 2020 erscheint.

Das Cover sieht mit diesem Goldton einfach toll aus und man will direkt in, die Handlung starten.

Fazit

Mit „ Eve of Man (I): Die letzte Frau“ schafft, das Autorenduo einen fesselnden Auftakt um, die Geschichte von Eve. Ich freue mich schon auf den 2 Band dieser Geschichte.


  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 12.01.2020

Ich brauche den 2. Teil!!!!!

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Inhalt:
Sie ist die letzte Frau. Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen: EVE

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben ...

Inhalt:
Sie ist die letzte Frau. Das Schicksal der Menschheit liegt in ihren Händen: EVE

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

Meine Meinung:
Ich mochte die Geschichte von Eve wirklich sehr gerne. Ehrlich gesagt, tat sie mir sehr leid. Es ist nicht einfach die einzige Frau zu sein auf der das Schicksal der Menschheit ruht. Sie hinterfragt vieles, bekommt aber nie eine richtige Antwort auf irgendwas. Für die Leute, die das Sagen haben, ist sie einfach ein Mittel zum Zweck und nicht mehr. Sie ist nur da um Kinder zu bekommen und die Menschheit mit weiteren Frauen "zu versorgen".

Bram war mir am sympathischsten von allen Charakteren. Am Anfang stand er sehr unter der Kontrolle seines Vaters, hat nichts und niemanden in Frage gestellt. Allerdings hat auch er recht schnell begriffen, dass nicht alles so ist, wie es am Anfang scheint.
Er kommt hinter so einige Geheimnisse und ihm wird klar, dass er Eve beschützen und ihr helfen muss. Selbst wenn das bedeutet alles zurück zu lassen.

Bram's Vater war für mich der unsympathischste Charakter in dem ganzen Buch. Wie er seinen Sohn behandelt hat, war einfach nicht nachvollziehbar.

Besonders gut fand ich auch, dass das Thema Selbstbestimmung angesprochen wurde und das es nicht darum geht sich von einem Mann retten zu lassen, sondern selber etwas zu tun.

Das Ende des Buches war einfach unglaublich spannend und ich kann es kaum erwarten zu wissen, wie es weitergeht.

Den Schreibsstil der beiden Autoren fand ich auch sehr gut. Ich hab das Buch sehr flüssig durchgelesen und bin super gespannt auf den 2. Band.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.11.2019

Tolle Dystopie mit ein paar Schwächen

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Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst ...

Sie ist die Antwort auf alle Gebete der Welt, die Hoffnung auf den Fortbestand der Menschheit: Nach einem halben Jahrhundert wird endlich wieder ein Mädchen geboren - Eve. Isoliert von der Außenwelt wächst sie in einem goldenen Käfig auf. Jetzt, mit 16 Jahren, soll sie aus drei Kandidaten ihren Partner wählen. Eve war sich ihrer Verantwortung immer bewusst und hat widerspruchlos die schwere Bürde für den Fortbestand der Menschheit getragen. Doch nun trifft sie Bram, und die Zweifel an der Aufrichtigkeit der Motive ihrer »Beschützer« wachsen. Eve will die Wahrheit wissen, über die Welt, über ihre Familie, über die Liebe, die sie für Bram fühlt. Sie will Kontrolle über ihr Leben, sie will Freiheit. Doch darf sie für ihr privates Glück die Zukunft der Menschheit aufs Spiel setzen?

Ich habe dieses Buch zuerst auf Englisch und dann auf Deutsch gelesen und muss sagen, die englische Version ist wirklich besser. Bei der deutschen Version sind viele Übersetzungen nicht tiefgehend und nicht treffend genug. Aber das mal außen vor gelassen.
Mich faszinieren Dystopien und grade „Eve of man“ klang für mich sehr spannend, denn schon beim Lesen des Klappentextes haben sich mir Fragen aufgetan, bei denen ich gespannt war, wie sie gelöst werden.
Eve und Bram sind beides gelungene Charaktere. Sie machen deutliche Entwicklungen durch und es hat mir gefallen, die Geschichte aus der Sicht von Beiden zu erleben. Dabei hat mir Brams Sicht besser gefallen.
Die Geschichte spielt in einer Zukunft, die einerseits sehr hohe Technologie hat, andererseits unter dem Klimawandel und anderen Katastrophen zu leiden hat. Was mich direkt gestört hat und was im Buch auch nicht wirklich behandelt wird ist, dass Eve, selbst wenn sie nur Mädchen bekommt, nicht alleine die Menschheit retten kann. Was mich im Weiteren gestört hat war, dass Eve sich auf einen Auserwählten festlegen soll. Ich verstehe ja, dass die ganzen Labormethoden nicht mehr funktioniert haben und alles möglichst natürlich sein soll aber warum kann sie dann nicht ihren Dienst an der Menschheit tun und trotzdem mit dem Mann zusammen sein den sie liebt? Gut dieser Punkt wird im Buch schon behandelt aber in eben solchen Themen war mir die Geschichte nicht gut genug durchdacht.
Alles wird in diesem Band nicht beantwortet aber ich mag es, zu was Eve und Bram geworden sind und das doch ein wenig mehr als nur eine Liebesgeschichte hinter allem steckt. Ob ich die anderen beiden Bände lesen werde, weiß ich noch nicht aber ich bleibe offen, denn trotz ein paar Schwächen hat diese Dystopie hier etwas für sich.