Cover-Bild Wenn Donner und Licht sich berühren

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 29.04.2019
  • ISBN: 9783736308305
Brittainy C. Cherry

Wenn Donner und Licht sich berühren

Katja Bendels (Übersetzer)

Sich in Jasmine Greene zu verlieben, fühlte sich an wie ein warmer Sommerregen. Leicht und unbeschreiblich schön. Aber als wir uns Jahre später wieder gegenüberstehen, ist von dem Sommerregen nichts mehr übrig. Stattdessen sehe ich in ihren Augen einen tosenden Sturm. Wie lange tobt er schon dort? Wie lange hat er sich schon in ihrer Seele zusammengebraut? Ihr Herz ist für immer gebrochen, und ich hasse mich dafür, dass ich es jetzt erst bemerke - wo es vielleicht schon zu spät ist.

"Ein absolutes Meisterwerk!" AFTER DARK BOOK LOVERS

Der neue Roman von SPIEGEL-Bestseller-Autorin Brittainy C. Cherry

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.04.2019

Emotionales Buch, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte

3 0

Wenn Donner und Licht sich berühren war mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry und wird als Auftakt einer Reihe namens Music Street geführt. Das Cover hat mich verzaubert und ich hoffte, dass es die ...

Wenn Donner und Licht sich berühren war mein erstes Buch von Brittainy C. Cherry und wird als Auftakt einer Reihe namens Music Street geführt. Das Cover hat mich verzaubert und ich hoffte, dass es die Geschichte auch tut. Was sie tat – aber nicht uneingeschränkt.

Cherrys Schreibstil ist sehr einnehmend und flüssig zu lesen. Sie schildert detailliert und liebevoll und vermittelt dadurch eine ganz besondere Stimmung. Kleine und große Gesten der Charaktere werden so emotional dargestellt, dass man sie einfach nur toll finden kann und „Hach, wie schön“ denkt. Was für mich am meisten herausgestochen ist, waren die Gespräche der Charaktere über Musik. Die Ehrfurcht und Freude, die sie dabei empfinden, die tiefgehenden Gefühle und die Poesie sind von der Autorin so unglaublich gut beschrieben, dass es mir mein Herz zerreißt. Auch ich liebe Musik und die Emotionen, die sie hervorrufen kann, fände aber nie die Worte, um sie auszudrücken.

Jasmine und Elliott sind beide 16 Jahre alt. Doch damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Bei Jasmine haben sich die glücklichsten Augenblicke ihres Lebens in einem Schulgebäude zugetragen, bei Elliott die schrecklichsten. Dadurch wird schon zu Beginn der Geschichte sehr gut betont, wie unterschiedlich die Leben der beiden Protagonisten sind. Die eine möchte so gern auf die Schule gehen und tut alles dafür, dort zu bleiben. Elliott hingegen zählt die Tage bis zu seinem Abschluss. Jasmine ist beliebt, Elliott stottert und wird gemobbt. Jasmine hat kein besonders glückliches Familienleben, Elliott hingegen harmoniert sehr mit seiner Mutter und seiner Schwester. Doch beide sind auf ihre Weise einsam.

Jasmine ist ein außergewöhnlicher Charakter, im Sinne von „nicht alltäglich“. Denn es ist ihre zugedachte Aufgabe, den Traum ihrer Mutter Heather zu verwirklichen: Den vom Erfolg. Dieser blieb nämlich aus, als Heather sich, noch sehr jung, um ihre Tochter kümmern musste. Ja, diese Thematik finde ich ungemein reizvoll. Immer mal wieder stolpert man über die Schicksale solcher Kinder, welche von ihren Eltern immer nur gepusht werden, die es ihnen aber nie recht machen können, die sie zu Stars machen und zu den Karrieren verhelfen wollen, die den Eltern selbst womöglich verwehrt geblieben sind. Dabei vergessen die Eltern zu oft, dass die Kinder das meist keineswegs möchten, aber sie zu ehrgeizig und engstirnig sind, um das zu erkennen. Ein für mich durchwegs amerikanisches Phänomen, das es aufgrund der Befremdlichkeit umso interessanter macht.
Es hätte also durchaus Entwicklungspotential für Jasmine gegeben, vor allem nach der im Klappentext beschrieben Trennungszeit. Doch als Leser bekommt man nicht nur nicht mit, was Jasmine alles wiederfahren ist, nein, sie kommt auch zurück, ohne großartig charakterlich gewachsen zu sein. Das finde ich sehr schade, mich hätte schon allein wegen der Nähe zur Figur interessiert, wie es ihr ergangen ist. So blieb Jasmine mir ab da fremd und ich musste einfach hinnehmen, dass sie harte Zeiten hinter sich hatte.

Elliott (oder Elliot? Der Klappentext verwendet eine andere Schreibweise als das Buch selbst..) ist so erfrischend anders als die Jungen, von denen man sonst so gerne in diesem Genre liest. Er ist dünn, liebt Musik, stottert, und wird deshalb zur Zielscheibe von wirklich üblen Mobbingattacken, die mir beim Lesen teilweise eine Gänsehaut bereitet haben vor lauter Grausamkeit. Ein einschneidendes Erlebnis jedoch verändert seinen Charakter. Und das sind auch gleichzeitig eine meiner größten Kritikpunkte an diesem Buch: das Erlebnis, welches Elliott so prägt, hat mich nicht berührt. So emotional der Schreibstil Cherrys in anderen Situationen ist, so distanziert und wenig intensiv wirkt er auf mich in dieser Schlüsselsituation. Elliotts Verarbeitung des Vorfalls wandelt seinen Charakter dermaßen, dass er nichts mehr mit dem liebenswerten Jungen von Beginn der Geschichte zu tun hat. Und das finde ich so schade. Denn gerade dieser Junge war es, der mich denken ließ: endlich mal kein gutaussehender Typ mit tollem Body und goldgesprenkelten Augen. Ab da war mein Lesevergnügen ziemlich getrübt und ich hatte eigentlich keine große Lust mehr weiterzulesen.

Und dann.. Ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass mich die Autorin gegen Ende nochmal so packen könnte. Wenn ich mich einmal daran „festgebissen“ habe, dass mir ein Buch nicht gefällt, bin ich tatsächlich auch ein bißchen engstirnig und wenig empfänglich dafür, dass es vielleicht nur ein Abschnitt war, der mir so missfällt. Doch Cherry hat es geschafft und mich von meiner - ja, schon fast Ignoranz – abbringen können. Und das hat mir unglaublich gut gefallen!

Fazit: Wenn Donner und Licht sich berühren ist ein sehr emotionales Buch mit großartigem Schreibstil, das mich aber nicht komplett überzeugen konnte. Vor allem die Figurenentwicklung hat mir einmal gefehlt und einmal nicht gefallen, das wurde aber durch gefühlvolle Szenen und tollen Worten fast wieder wettgemacht. Ich denke, dass ich es nochmal mit einem Buch der Autorin versuchen werde. 3,5 Sterne.

Veröffentlicht am 29.04.2019

Luft nach oben

2 0

Jasmine – Jazz – ist 16 Jahre. Ihre Mutter hetzt sie von Vorstellungstermin zu Trainingsstunden zu Vorstellungstermin; und so fort. Die Tochter soll die Karriere der Mutter machen, die diese schmerzlich ...

Jasmine – Jazz – ist 16 Jahre. Ihre Mutter hetzt sie von Vorstellungstermin zu Trainingsstunden zu Vorstellungstermin; und so fort. Die Tochter soll die Karriere der Mutter machen, die diese schmerzlich ad acta gelegt hatte, als sie ein Kind bekam. Jazz ist wirklich nicht zu beneiden. Die Mutter ist einer der unsympathischten Charakter der letzten Lesemonate. Hier setzt bereits meine Kritik ein, denn die schwarz-weiß Beschreibungen sind vielfältig und ärgerlich in einer Geschichte, die durchaus auch gutes Figurenbuilding kann. Allerdings versagt die Autorin sowohl bei den „negativ“ besetzten Darstellern völlig – es gibt noch einen jungen Mann, der mobbt, schlägt, bedroht und mordet – als auch ganz allgemein bei der Plotstruktur und der Entwicklung der Darsteller. Aber der erste Abschnitt ist bis auf die genannten Bad-Figuren noch sehr schön zu lesen.

Jazz lernt den gleichaltrigen Elliot kennen und lieben. Ein netter, musikalisch begabter Aussenseiter. Einer der erst auf den zweiten Blick wirkt aber dann durch seine liebenswerte Art schnell das Herz erobert. Im Gegensatz zu Jazz hat er mit Schwester und liebevoller Mutter ein einigermaßen funktionierendes Zuhause und es scheint, als könnte er auch Jazz mit seiner Gelassenheit und Ruhe helfen. Dann passiere aber fast zeitgleich zwei Dinge. Jasmines Mutter zerrt die Tochter nach England um dort die Karriere anzufeuern und Elliot erleidet einen großen Schicksalsschlag und verändert sich total. Der Kontakt der beiden bricht ab.

Leider gibt es jetzt einen großen Zeitsprung und man erfährt nur schablonenhaft und eher lieblos, was die vergangenen Jahre passiert ist. Dadurch wird das Lesevergnügen tatsächlich sehr geschmälert. Am Ende finden die beiden wieder zueinander und die Autorin knüpft ein bisschen an die Stärken des ersten Abschnittes an. Aber Vorsicht, es wird auch ein bisschen sehr kitschig zu Schluss.

So schön Brittainy C. Cherry auch erzählen kann, so hätte ich mir doch mehr Glaubwürdigkeit bei einigen Geschehnissen gewünscht und vor allem die Mutter von Jazz war für mich total überzogen dargestellt.

Veröffentlicht am 15.05.2019

Was für eine Enttäuschung

1 0

Die sechzehnjährige Jasmine Greene wird von iher Mutter von Casting zu Casting geschickt. Denn sie soll eine erfolgreiche Sängerin werden & erst dann wird ihre Mutter mit ihr zufrieden sein.

Elliot dagegen ...

Die sechzehnjährige Jasmine Greene wird von iher Mutter von Casting zu Casting geschickt. Denn sie soll eine erfolgreiche Sängerin werden & erst dann wird ihre Mutter mit ihr zufrieden sein.

Elliot dagegen wird an seiner Schule gemobbt und zwar nicht nur mit Worten. Doch dann redet Jasmine mit ihm und sie merken, dass sie zwei Dinge verbinden. Die Musik, denn Elliot spielt Saxophon. Und zwar besser als gut. Und die Einsamkeit. Aber gemeinsam erleben sie nicht nur die Magie der Musik, sie beginnen sich auch ineinander zu verlieben. Eine süsse Liebesgeschichte, die aber auch ganz schön hart ist. Denn, und hier finde ich, ist das Cover schonmal sehr unpassend, es geht unter anderem um Missbrauch, körperliches und verbales Mobbing, sowie Mord. Also ganz schön harte Themen. Das Buch hat mich emotional extrem mitgerissen und ich habe kaum glauben können, was ich da gelesen habe. Aber das hat es für mich auch so gut gemacht.

Doch dann gab es einen Zeitsprung von 6 Jahren. Im Fazit geht es spoilerfrei weiter. Und Achtung: ab hier wird es kleinere Spoiler geben.

Katie, Eliotts Schwester, welche kurz vor dem Zeitsprung nicht nur vergewaltigt, sondern auch ermordet wurde, während Eliott in einer Mülltonne eingesperrt war. Schrecklich! Zudem musste Jasmine einige Wochen vorher mit ihrer Mutter nach London, denn dort solle ihr der Durchbruch gelingen.

Nach 6 Jahren kehrt Jasmine zurück und schnell wird klar, wie unglaubwürdig und unlogisch dieser Zeitsprung ist. Denn Jasmine hat in sechs Jahren nichts erreicht in London. Sie ist von Cassting und Studio gereist, hat vorgesungen und all die Jahre hat es nicht geklappt. Welcher Manager investiert bitte sechs Jahre in ein Mädchen, wenn es nicht klappt? Ich meine, das kostet Geld und mit 22 ist man auch schon fast zu alt um noch als Popsängerin durchzustarten.

Bei Eliott sieht es nicht anders aus. 6 Jahre lang hat er nichts anderes gemacht, ausser Gewichte zu heben, zu trauern und alle Menschen um sich herum aus seinem Leben auszuschliessen. Klar ist es schrecklich, was seiner Schwester wiederfahren ist und dass er das miterleben musste, aber 6 Jahre sind unglaublich lange und ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es in dieser Zeit nicht langsam besser geworden ist. Mir ist bewusst, dass Trauer für immer bleibt. Dass dieser Schmerz nicht einfach verschwinden wird, aber was bringt es bitte, sein ganzes Leben hinzuschmeissen und sechs Jahre zu trauern? Ich meine, das hätte die Person, die gestorben Person doch nie gewollt. Und versteht mich bitte nicht falsch, es ist logisch, dass man weiterhin traurig ist, dass es Tage gibt, an denen es einem besonders schlecht geht und auch dass einen so etwas sein ganzes Leben begleitet, aber diese Darstellung von Trauer wirkt auf mich einfach nur unglaubwürdig. Aber klar, Jasmine taucht auf und plötzlich beginnt sich Eliott wieder zu öffnen. Plötzlich ist alles nicht mehr so schlimm. Das wirkt soooo unlogisch! Er kann sogar an den Todesort zurückkehren ohne Probleme und vorher hat er sogar Umwege gefahren, um nicht an den Platz zu kommen?

Ein weiteres Detail, dass mich sehr gestört hat, ist die Tatsache, wie unromantisch die Beziehung der beiden plötzlich gewesen ist. Einerseits schienen sie sich sofort wieder blendend zu verstehen, andererseits ging es plötzlich nur noch um körperliches Verlangen und die ganze Magie, die mir vor dem Zeitsprung so gefallen hat, habe ich überhaupt nicht mehr gespürt. Zudem habe ich selten eine so ekelhafte Erotikszene gelesen und ich habe grundsätzlich gegen erotische Szenen, wenn es zur Story passt.

Die grösste Enttäuschung ist aber, dass die Autorin auf den letzten 50 Seiten alles noch schnell in ein Happy End führen wollte. Ewige Liebe, Verlobung, Heirat und dann auch gleich noch Kinder. Zwei Epiloge, in denen wir das alles noch mitbekommen haben, nachdem ich auf den Seiten davor nicht einmal so etwas wie wahre Liebe gespürt habe? Ebenso hat die Musik plötzlich keine Rolle mehr gespielt. Aber wirklich keine! Auf einigen wenigen Seiten ist sie kurz vorgekommen, aber ansonsten nix. Dabei ist die Musik das gewesen, was die beiden erst miteinander verbunden hat und wofür sie leben.

Fazit

Die ersten 180 Seiten haben mich absolut begeistert. Ich habe es geliebt, es hat mich geschockt, emotional berührt und ich bin überzeugt gewesen, dass das ein Highlight wird. Ich habe jede Emotion gespürt, den Schreibstil geliebt und die Charaktere sind mir richtig ans Herz gewachsen. Wenn ich also die ersten 180 Seiten bewerten dürfte, würde ich 5 von 5 Sterne vergeben.

Doch dann ist der Zeitsprung gekommen und die Story ist nur noch bergab gegangen. Jede Menge unlogischer Dinge, wie der Fakt, dass sich bei beiden Protagonisten in 6 Jahren praktisch nichts verändert hat. Aber auch die emotionslose Liebesgeschichte in der mir jegliche Magie gefehlt hat, hat mich hart enttäuscht. Das dann aus zwei so aussergewöhnlichen Charakteren irgendwelche langweiligen, 0815-Young Adult Charaktere gemacht worden sind, hat nur dazu beigetragen, dass ich schlussendlich nicht mehr als 2.5 von 5 Sterne vergeben kann. Und nochmals, weil mich das echt beschäftigt und mich vor Enttäuschung fast zum Weinen gebracht hätte, was ist mit der Musik passiert? Wo ist sie hin?

Ich bedanke mich beim LYX-Verlag für mein Exemplar!

Veröffentlicht am 05.05.2019

Dieses Buch ist der Wahnsinn!

1 0

Ich habe schon viele Bücher von Brittainy C. Cherry gelesen und noch jedes ihrer Bücher hat mich emotional aufgewühlt und begeistert. Doch „Wenn Donner und Licht sich berühren“ hat das nicht geschafft. ...

Ich habe schon viele Bücher von Brittainy C. Cherry gelesen und noch jedes ihrer Bücher hat mich emotional aufgewühlt und begeistert. Doch „Wenn Donner und Licht sich berühren“ hat das nicht geschafft. Denn diese Geschichte hat mich zerstört und wieder zusammengesetzt! Ich liebe das Buch!

In „Wenn Donner und Licht sich berühren“ geht es um Jasmine, die eines Tages auf den schüchternen Elliott trifft. Seine Musik verzaubert das 16-jährige Mädchen komplett. Zum ersten Mal fühlt Jasmine sich verstanden und fast schon geliebt. Doch dass ausgerechnet Elliott in ihr diese Gefühle hervorrufen würde, hätte sie nie geglaubt. Denn Elliott ist kein anderer als der, der in der Schule von den Möchtegern Coolen gehänselt wird. Als Jasmin anfängt, sich für ihn einzusetzen, wird es nur schlimmer.Und ausgerechnet zu dieser Zeit muss Jasmine weiterziehen.

Als Jasmine und Elliott sich nach sechs Jahren wiedersehen, müssen sie beide feststellen, dass sie sich verändert haben. Doch ihre Liebe, die ist noch immer da.

Dieses Buch hat mich emotional total ausgelaugt, verändert und durchgeschüttelt. Ich wusste bereits, dass die Autorin unglaublich berührende und tiefgründige Geschichten zu Papier bringen kann, doch mit diesem Buch hat sie sich selbst übertroffen. Immer wieder hatte ich Tränen in den Augen, die einfach nicht weggehen wollten.

Die Handlung des Buches hat mir sehr gut gefallen. Die Liebesgeschichte zwischen den Protagonisten hat langsam und somit authentisch seinen Lauf genommen, was ich immer sehr toll finde. Das Kennenlernen von Jasmine und Elliott hat mir sehr gut gefallen, da man einfach gemerkt hat, dass die beiden trotz ihres unterschiedlichen Ansehens in der Gesellschaft gleich und auf einer Wellenlänge sind. Ihre Gespräche haben mir immer gut gefallen und es wurde nie langweilig.

Jasmine selbst ist ein sehr liebevolles und ehrgeiziges junges Mädchen. Sie lebt für die Musik und tut alles dafür, ihre Mutter glücklich zu machen. Allerdings schätzt ihre Mutter dies nicht. Leider überhaupt nicht, weshalb die Beziehung von Mutter und Tochter nicht gerade schön ist. Aber mehr möchte ich dazu nicht sagen.

Jasmine hat dafür einen umso tolleren Vater, der – obwohl er nicht ihr leiblicher Vater ist – alles für sie tut. Diese Liebe und Verbundenheit hat mir wahnsinnig gut gefallen.

Nun zu Elliott. Er ist einzigartig. Seine schüchterne und unsichere Art macht ihn zu etwas Besonderem, was ihm selbst nicht bewusst ist. Für die Menschen, die er liebt, macht er alles und mit wirklich alles, meine ich auch alles. Dieser Typ ist unfassbar! Im Buch lernt man ihn von seinen verschiedensten Seiten kennen, was mir gut gefallen hat. Denn genau das hat ihn echt gemacht, weshalb auch ich mich mit Jasmine ein Stückchen in den schüchternen Jungen verlieben konnte.

Im Buch sind oft Dinge passiert, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Es hat Wendungen gegeben, die wirklich alles verändert haben. Oft bin ich nicht mehr aus dem Staunen herausgekommen.

Der Schreibstil von der Autorin hat mir wie immer sehr gut gefallen. Durch ihren gefühlsvollen Schreibstil habe ich jedes Wort in mich aufgesaugt und kann immer nur betonen, dass Brittainy C. Cherry weltbewegende Bücher schreibt. Falls du noch kein Buch von ihr gelesen hast, bist du selbst schuld. Du verpasst puren Lesegenuss!

Das Buch „Wenn Donner und Licht sich berühren“ kann ich dir von Herzen empfehlen. Es wird dein Herz zwar für einige Momente zerstören, doch die Geschichte wird dir dein Herz auch wieder zusammensetzen.

Veröffentlicht am 29.04.2019

Emotional, magisch und wunderschön!

1 0

Ich liebe Brittainy C. Cherry! Auf Wenn Donner und Licht sich berühren habe ich mich besonders gefreut! Ich hatte ein wenig Angst davor, dass meine Erwartungen an das Buch zu hoch sein würden, doch ich ...

Ich liebe Brittainy C. Cherry! Auf Wenn Donner und Licht sich berühren habe ich mich besonders gefreut! Ich hatte ein wenig Angst davor, dass meine Erwartungen an das Buch zu hoch sein würden, doch ich wurde nicht enttäuscht! Ich möchte euch nicht Spoilern, weswegen ich zum Inhalt so wenig wie möglich schreiben werde. Ihr müsst diese Geschichte einfach selber erleben!

Jasmine und Elliot haben mich von der ersten Seite an verzaubert! Die beiden sind einfach perfekt füreinander. Besonders Elliot war mir wahnsinnig sympathisch. Er ist nicht dieser typische, beliebte Junge an der High School, wie wir sie aus anderen Büchern kennen. Eli ist ruhig, unsportlich, unbeliebt und er stottert. Seine große Liebe ist die Musik. Wenn er Saxofon spielt, merkt man wie er aufblüht und was ihm die Musik bedeutet.

Jasmine ist ein nettes Mädchen, welches unter ihrer Mutter leidet. Ihre Mutter will unbedingt Jasmine zu einem Popstar machen und schickt sie von Casting zu Casting. Doch Popmusik ist nicht die Musik für die Jasmine’s Herz schlägt. Doch um ihre Mutter glücklich zu machen, macht sie alles was ihre Mutter von ihr verlangt.

Die beiden Protagonisten haben mir unglaublich gut gefallen. Ich habe mit den beiden mitgefiebert aber auch gelitten. Das Mobbing von Elliot hat mich oft so unglaublich wütend gemacht, dass ich Wut Tränen in den Augen hatte. Doch nicht nur das Mobbing von Eli hat mich wütend gemacht. Die Mutter von Jamine hat mich schon im ersten Kapitel wütend gemacht! Diese Frau ist einfach unglaublich! Wie man als Mutter nur so sein kann, werde ich nie verstehen!

Doch Wut Tränen waren nicht die einzigen Tränen die ich während des Buches vergossen habe. Es gab so unendlich viele Szenen, die einfach nur wunderschön waren. Die Musik ist immer Gegenwärtig und hat einen besonderen Zauber in die Geschichte mit ein fließen lassen. Doch es gab auch schockierende und traurige Szenen die mich zum Weinen gebracht haben. Doch das bin ich ja von Brittainy schon gewohnt! Der Schreibstil und die Wortwahl von ihr ist einfach einzigartig, emotional und fast schon poetisch!

Die Geschichte von Elliott und Jasmine ist einzigartig! Wir lernen die beiden als Teenager kennen und lieben. Nach dem Umzug von Jasmine, erzählt uns Brittainy mehr über Elliot als über Jasmine, was ich zu diesem Zeitpunkt sehr schade fand, doch später erfährt man noch mehr über ihre Zeit in London. Doch was Elliot in dieser Zeit passiert, ist einfach schockierend! Ich war beim Lesen wirklich geschockt und konnte es nicht fassen. Mit der Rückkehr von Jasmine gab es einen Zeitsprung von 6 Jahren. Es war interessant zu sehen wie sich die beiden in der Zeit verändert haben. Eli hat sich sehr verschlossen und leidet immer noch unter dem was ihm passiert ist. Doch nach und nach findet man den alten Elliott wieder. Ich fand es sehr schön zu lesen wie die beiden sich wieder finden und sich gegenseitig helfen.

Neben Eli und Jasmine gab es so viele andere Charaktere die mich emotional fertig gemacht haben! Zum einen gab es die Mutter von Jasmine und Todd. Die beiden haben mir so oft die Wut Tränen in die Augen getrieben. Ich weiß nicht, wann ich das letzte Mal einen Buchcharakter so gehasst habe! Die beiden sind wirklich eiskalt! Doch es gab auf der anderen Seite wirklich wundervolle Charaktere! Ray, TJ, Katie, Jason! Diese vier bringen so viel Liebe mit sich! Zusammen mit Elliott und Jasmine haben sie mir vor Rührung und Schönheit die Tränen in die Augen getrieben!

Zum Schluss möchte ich noch kurz erwähnen, wie wunderschön ich das Cover finde! Ich liebe einfach das Zusammenspiel der Wolken mit der Schrift und das Farbspiel! Einfach zauberhaft, genau wie die Geschichte selber!


Fazit:

Die Geschichte von Elliott und Jasmine zu schön um es in Worte zu fassen! Brittainy C. Cherry hat eine wundervoll, emotionale Geschichte erschaffen, welche mich auf so vielen Ebenen berührt hat!