Cover-Bild Du bringst mein Leben so schön durcheinander

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16,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 11.02.2019
  • ISBN: 9783522202572
Claire Christian

Du bringst mein Leben so schön durcheinander

Bettina Obrecht (Übersetzer)

Eine poetische Liebesgeschichte für alle Fans von „Eleanor & Park"

„Weißt du, was die Japaner mit zerbrochenen Dingen machen? Sie setzen sie wieder zusammen. Aber die Lücken füllen sie mit Gold. Sie gehen davon aus, dass diese Risse eine Sache nur noch schöner und wertvoller machen, weil sie ein Teil ihrer Geschichte sind.“

Als Ava und Gideon sich beim Nebenjob im Schnellrestaurant kennenlernen, vermutet keiner von beiden, dass diese Begegnung alles verändert. Das beliebte Mädchen und der schüchterne Poetry-Slammer könnten nicht unterschiedlicher sein. Gemeinsam haben sie nur, dass Schicksalschläge etwas in ihnen haben zerbrechen lassen. Schnell entsteht zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft, in der sie sich gegenseitig Halt geben. Immer intensiver werden die Gefühle, aus der Freundschaft wird mehr. Doch so viel Nähe sind beide nicht gewöhnt, ob ihre Liebe das aushalten wird?

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2019

Wirklich außergewöhnlich

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Ava und Gideon lernen sich bei einem Aushilfsjob im Restaurant kennen. Ava hat vor einigen Monaten ihre beste Freundin verloren und hat den Verlust immer noch nicht überwunden. Gideon ist wahnsinnig schüchtern, ...

Ava und Gideon lernen sich bei einem Aushilfsjob im Restaurant kennen. Ava hat vor einigen Monaten ihre beste Freundin verloren und hat den Verlust immer noch nicht überwunden. Gideon ist wahnsinnig schüchtern, nur wenn er als Poetry-Slammer auf der Bühne steht, blüht er auf. Die beiden sind wahnsinnig gegensätzlich, ergänzen sich jedoch auf eine ganz besondere Art und Weise…


Ava hat vor einigen Monaten ihre beste Freundin verloren und weiß gar nicht hin, wohin mit all ihren Gefühlen. Vor allem ist sie wütend auf ihre Mitschüler und Lehrer, auf ihre beste Freundin, die sie einfach verlassen hat und auf sich selbst. Ein Mittel aus der Trauer sind für sie die Treffen mit Lincoln, dem Bruder ihrer besten Freundin. Dabei landen sie auch immer häufiger im Bett.

Gideon ist ein sehr stiller, in sich gekehrter Typ. Ihm fällt es schwer, auf neue Leute zuzugehen und in seiner alten Schule wurde er dafür gemobbt. Seine Gefühle kann er am besten in Gedichten ausdrücken und gegenüber Robbie, seinem Therapeuten. Gideon ist ein sehr sensibler, tiefgründiger Junge.

Ava und Gideon lernen sich zufällig bei ihrem Aushilfsjob kennen und aus den so gegensätzlichen Persönlichkeiten entwickelt sich langsam eine Freundschaft. Süß fand ich, dass die beiden sich Briefe schreiben, weil Gideon sein Handy verbannt hat. Das ist vor allem für Ava ungewöhnlich, hilft ihr aber sehr, sich zu sortieren und ihre Gedanken in Worte zu fassen.

Die Autorin spricht sehr ernste Themen wie Depressionen, Trauer/Verlust und Selbstverletzung an. Für mich als Nicht-Betroffene hat sie das Thema sensibel umgesetzt und ich konnte sowohl Avas als auch Gideons Gefühle gut nachvollziehen.


Auf in meinen Augen gefühlvolle Art und Weise erzählt die Autorin Gideons und Avas Geschichte. Während Ava um ihre beste Freundin trauert, kämpft Gideon mit seiner Schüchternheit und anderen Problemen, die es im schwer machen, auf andere Leute zuzugehen. Zusammen geben sie sich gegenseitig Halt, doch ob sie damit gegen ihre Probleme bestehen können, müsst ihr selbst lesen.

Veröffentlicht am 01.08.2019

Hat mir gefallen

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Eine wirklich beeindruckende Geschichte!
Gideon und Ava könnten verschiedener kaum sein, sie extrovertiert und Partygängerin, die selten das tut, was man von ihr erwartet, er zurückhaltend und schüchtern. ...

Eine wirklich beeindruckende Geschichte!
Gideon und Ava könnten verschiedener kaum sein, sie extrovertiert und Partygängerin, die selten das tut, was man von ihr erwartet, er zurückhaltend und schüchtern. Und doch finden sie sich irgendwie, das sind für mich immer die Geschichten, die ich am liebsten habe. Wenn die Figuren ihre Unterschiede beiseiteschieben und sich stattdessen auf ihre Gemeinsamkeiten stützen können.

Mich hat die Geschichte berührt und sehr gut unterhalten, besonders Gideon fand ich immer spannend zu erleben. Dass die Geschichte wechselnd aus seiner und ihrer Ich-Perspektive geschrieben ist, stärkt noch das Gefühl und die Verbundenheit zwischen Figur und Leser, sodass man sich der Geschichte kaum entziehen kann und es eigentlich auch gar nicht möchte.

Kann ich nur empfehlen!

Veröffentlicht am 20.06.2019

Eine schöne, ausgewogene Balance zwischen schweren und leichten Momenten

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Klappentext
„Als Ava und Gideon sich beim Nebenjob im Schnellrestaurant kennenlernen, vermutet keiner von beiden, dass diese Begegnung alles verändert. Das beliebte Mädchen und der schüchterne Poetry-Slammer ...

Klappentext
„Als Ava und Gideon sich beim Nebenjob im Schnellrestaurant kennenlernen, vermutet keiner von beiden, dass diese Begegnung alles verändert. Das beliebte Mädchen und der schüchterne Poetry-Slammer könnten nicht unterschiedlicher sein. Gemeinsam haben sie nur, dass Schicksalschläge etwas in ihnen haben zerbrechen lassen. Schnell entsteht zwischen ihnen eine tiefe Freundschaft, in der sie sich gegenseitig Halt geben. Immer intensiver werden die Gefühle, aus der Freundschaft wird mehr. Doch so viel Nähe sind beide nicht gewöhnt, ob ihre Liebe das aushalten wird?“

Gestaltung
An dem Cover mag ich die goldenen Linien, die das Bild eines Händchen haltenden, sich anschauenden Paares ergeben. Zudem passen diese goldene Farbe und das Geflecht der Linien auch sehr schön zur Geschichte, da ein japanischer Glaube aufgegriffen wird, denn in Japan kittet man zerbrochenes mit Gold. Das hellblau-türkis des Hintergrundes ist nicht unbedingt meine Farbe und in meinen Augen passt es auch nicht so gut zu dem Gold, aber ich finde es gut, dass der Hintergrund einfarbig gehalten wurde, weil dies das goldene Paar betont.

Meine Meinung
In „Du bringst mein Leben so schön durcheinander“ geht es um Ava und Gideon, welche ziemlich gegensätzlich sind und langsam zu Freunden werden. Beide haben harte Zeiten hinter sich und geben sich gegenseitig Halt und tun sich gut. Die Freundschaft zwischen den beiden wird mit der Zeit jedoch immer intensiver, sodass sich stärkere Gefühle entwickeln. Doch können Ava und Gideon schon eine Beziehung führen oder sind sie diesem noch nicht gewachsen? Da ich gerne realistische Jugendbücher lese und mich das Zitat auf dem Buchrücken sofort angesprochen hat, war ich sehr gespannt auf das Buch.

Ava und Gideon sind sehr verschieden. Während er ein stiller, gefühlvoller Poetry-Slammer ist, ist sie das beliebte Mädchen, auffällig und eher laut. Die Gegensätze zwischen den beiden haben für mich gut funktioniert, da sich Ava und Gideon so sehr schön ergänzt haben und sie aneinander wachsen konnten. Zusammen finden sie dadurch, dass sie schwere Schicksalsschläge durchlebt haben und dadurch innerlich verunsichert sind. So haben sie eine Gemeinsamkeit, die beide verbindet.

Die Geschichte wird dabei aus beiden Perspektiven erzählt, was ich als genau die richtige Wahl für das Buch empfunden habe. Ich konnte auf diese Weise nämlich sowohl Ava als auch Gideon kennen lernen und in ihre Gefühlswelten sowie Erfahrungen eintauchen. In meinen Augen konnte ich beide Figuren sehr gut verstehen und vor allem auch emotional mit ihnen mitfühlen. Mir gefiel es dabei, dass erst nach und nach aufgedeckt wurde, was mit beispielsweise Gideon los ist. So wurde ich nicht nur dazu angeregt, mit den Charakteren mitzuleiden, sondern auch die Spannung wurde aufrechterhalten.

Etwas schade fand ich, dass Avas beste Freundin ein wenig auf bestimmte Erlebnisse reduziert wurde und ich sie als Leser nicht so wirklich kennen lernen konnte. Darum fiel es mir auch etwas schwer, Avas Gefühle in Bezug auf ihre beste Freundin komplett nachempfinden zu können, denn ich denke, hier wäre ich viel involvierter gewesen, wenn ich Kelly (die beste Freundin) zuvor kennen gelernt hätte oder genaueres über sie gewusst hätte. Auch die anderen Nebencharaktere blieben für meinen Geschmack etwas zu blass.

Die Handlung ist eine emotionale Achterbahnfahrt, wobei sie in meinen Augen nicht zu dramatisch oder bedrückend wird. Durch die zarte Liebesbeziehung gibt es hoffnungsvolle Momente, die das Herz erwärmen. Solche Szenen sind in dem Buch aber auch nötig, denn sie schaffen die notwendige Balance zu den schwierigen Themen, die „Du bringst mein Leben so schön durcheinander“ anspricht. Von Trauer über Unsicherheiten bis hin zu Depression ist hier vieles dabei, was für eine ernsthafte Lektüre sorgt.

Fazit
Ich finde, dass „Du bringst mein Leben so schön durcheinander“ es geschafft hat, eine ausgewogene Balance zwischen ernsthaften und hoffnungsvolleren Momenten zu schaffen. Die Geschichte empfand ich als authentisch, wobei mir vor allem Gideon gut gefallen hat, da er mich sehr berührt hat. Bei Ava fiel es mir etwas schwerer, mich in sie hineinzufühlen, da ihre beste Freundin (und auch andere Nebencharaktere) für mich zu blass blieben und ich so die Beziehung der beiden Mädchen nicht ganz nachempfinden konnte.
4 von 5 Sternen!

Reihen-Infos
Einzelband

Veröffentlicht am 04.06.2019

"Du bringst mein Leben so schön durcheinander"

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„Weißt du, was die Japaner mit zerbrochenen Dingen machen? Sie setzen sie wieder zusammen. Aber die Lücken füllen sie mit Gold. Sie gehen davon aus, dass diese Risse eine Sache nur noch schöner und wertvoller ...

„Weißt du, was die Japaner mit zerbrochenen Dingen machen? Sie setzen sie wieder zusammen. Aber die Lücken füllen sie mit Gold. Sie gehen davon aus, dass diese Risse eine Sache nur noch schöner und wertvoller machen, weil sie ein Teil ihrer Geschichte sind.“

Das Buch “Du bringst mein Leben so schön durcheinander” ist definitiv was für Fans von John Green.
Es geht hier um Ava und Gideon, beides Menschen die schon schwere Schicksalsschläge hinter sich haben, welche sich bei ihrem Job in einem Fast-Food Restaurant kennen lernen.
Zwischen den Beiden entwickelt sich eine starke Freundschaft, in der sie sich Beide gegenseitig Halt und Kraft geben.

Dieses Buch ist in abwechselnder Sicht von unseren beiden Protagonisten geschrieben und bietet so Einblick in beide Köpfe.
Das Ende ist offen – so viel kann ich verraten – was mich ein wenig frustriert zurückgelassen hat, aber das ist bei solchen Enden bei mir immer der Fall.

Die Themen, die in diesem Buch angeschnitten werden, sind wichtig und auch alltäglich. Nur oft sehen wir das nicht. Wie auch? Wir können ja nicht jeden Menschen in den Kopf schauen.

Mehr möchte ich gar nicht verraten, lasst euch einfach in die Geschichte fallen. Ich kann sie nur empfehlen!

Veröffentlicht am 03.06.2019

Wow. Das beschreibt es – glaub ich – am Besten. Meine Gefühle sind mega Achterbahn gefahren – positiv versteht sich!

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Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Nach Wochen voller Krimis und Dystopien und Fantasyromanen, dürstete es mir nach einer stink-normalen Liebesgeschichte. Jedoch nichts, wo man von vorneherein weiß, ...

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Nach Wochen voller Krimis und Dystopien und Fantasyromanen, dürstete es mir nach einer stink-normalen Liebesgeschichte. Jedoch nichts, wo man von vorneherein weiß, dass das arme Mauerblümchen den reichen Superstar abbekommt. Das Buch über Gideon und Ava versprach tiefgründiger zu sein…

Mein Fazit:

Gideon und Ava könnten unterschiedlicher nicht sein. Leise, verträumt, Gedichte schreibend – wild, rebellisch, verletzt. Doch irgendwie treffen diese beiden Welten aufeinander. In einem Durcheinander aus positiver und negativer Nähe, bermeken beide, dass der jeweils andere ihnen gut tut. Die Freundschaft entwickelt sich weiter. Immer weiter. Die Gefühle werden unaufhaltsam, doch auch das Leben läuft einfach weiter und wartet nicht darauf, beide an ihren Punkten abzuholen.

Die Geschichte beschreibt das Leben zweier Jugendlicher, welche durch Schicksalsschläge durch gute und auch durch weniger gute Tage gehen müssen. Es beschreibt, wie das Leben einfach weiterläuft, nur weil man selbst die Zeit anhalten oder sogar zurückdrehen will. Claire Christian nimmt den Leser mit in ein Gefühlsbad. Die Sichtweise variiert zwischen Ava und Gideon, man hüpft kapitelweise hin und her. So merkt man jedoch schnell, was und wie die beiden über den jeweils anderen denken und vor Allem fühlen.

Beide sind sehr starke Charaktere, die mit einigen Schatten zu kämpfen haben. Das sollte man – finde ich – wissen. Doch man merkt auch, dass es sich (zumindest in der Geschichte) lohnt, diese Schatten zu bekämpfen…

Ein sehr emotionales und mitnehmendes Buch, was trotz den Tränen, die ich vergossen habe, definitiv fünf Sterne verdient hat.