Cover-Bild All in - Zwei Versprechen

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12,90
inkl. MwSt
  • Verlag: LYX
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 416
  • Ersterscheinung: 31.01.2019
  • ISBN: 9783736308350
Emma Scott

All in - Zwei Versprechen

Inka Marter (Übersetzer)

Zu lieben ist das größte Wagnis, das Einzige, was zählt ...

Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem einen Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird und Kacey den Halt zu verlieren droht, ist er es, der sie vor dem Schlimmsten bewahrt. Vereint in ihrem Schmerz entwickelt sich eine tiefe Verbundenheit zwischen ihnen, die beiden den Mut gibt, wieder an ihre Träume zu glauben. Doch als klar wird, dass ihre Gefühle weit über Freundschaft hinausgehen, stehen sie vor der größten Herausforderung: ihre Versprechen einzulösen und der Liebe eine Chance zu geben.

"Danke Emma Scott für diese wundervollen Worte. Danke für all den Schmerz und jede einzelne Träne. Danke für all das "Fühlen" und all die Liebe." Bookaholic


Band 2 des All-In-Duetts

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.02.2019

Kommt leider nicht an den ersten Teil heran

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All in - Zwei Versprechen (All-In-Duett 2) von Emma Scott

**Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Dilogie. Spoiler sind nicht zu vermeiden.**

Kurz zum Cover des Buches:
Das Cover passt wunderbar ...

All in - Zwei Versprechen (All-In-Duett 2) von Emma Scott

**Es handelt sich hierbei um den zweiten Teil einer Dilogie. Spoiler sind nicht zu vermeiden.**

Kurz zum Cover des Buches:
Das Cover passt wunderbar zum ersten Band. Auch hier sehen wir ein brennendes Streichholz. Im Hintergrund sind wieder Punkte, wie Momente oder Lichter. Nur die Farben haben von rot und gelb Tönen zu warmen Blautönen gewechselt.

Kurz zum Inhalt des Buches:
Die dramatischen Ereignisse aus Band 1 haben Kaceys und Theos Leben auf den Kopf gestellt. Beide geben einander Kraft und Halt. Doch auf einmal wird es Kacey zu viel und sie haut ab. Theo weiß monatelang nicht, wo sie ist, bis ein Anruf kommt. Kacey ist dabei sich zu Grunde zu richten und Theo ist ihre letzte Chance…

Meine Meinung zu dem Buch:

Gleich zu Beginn muss ich sagen, dass ich zu denjenigen gehöre, die total geflasht vom ersten Band waren. Er hat mich tief berührt. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den zweiten Teil. Ich hatte aber auch Angst, dass die Erwartungen nicht erfüllt werden können.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. Das Buch lässt uns noch einmal die letzten Momente des ersten Bandes miterleben. Wir lesen also diesen sehr emotionalen Moment noch einmal. Ich hatte sofort wieder Tränen in den Augen und war sehr ergriffen.
Die nächsten Seiten konnten mich auch noch fesseln. Kacey ist stärker als sie denkt und lebt weiter. Und auch Theo wird voll von seiner Arbeit im Tattoostudio und von der Uni eingespannt. Doch meiner Meinung nach hat Kacey ihren Anker verloren und bricht aus. Sie zieht meilenweit um. Nicht nur das. Sie fängt auch wieder an zu trinken und richtet sich damit fast zu Grunde. Ein guter Freund von ihr ruft schließlich Theo an, der der einzige ist, der sie retten kann.
Die Songs, die Kacey dort schreibt sind wunderschön und handeln von ihrem Schmerz und ihrer Trauer. Sie konnten mich wiederum berühren. Doch leider muss ich sagen, dass das ganze drum herum einfach nur dahingeplätschert ist.
Theo liebt Kacey seit ihrem Urlaub. Doch da sie die Freundin von Jonah war, kann er einfach nicht dazu stehen. Kacey ist sich nicht sicher was sie empfindet. Das alles, war für mich gut nachvollziehbar, es hat sich jedoch leider gezogen wie Kaugummi.
Die Story beginnt erst Fahrt aufzunehmen als beide endlich einen Schritt aufeinander zugehen. Doch so viele Hindernisse warten auf die beiden und die Ereignisse überschlagen sich. Ich muss sagen, dass die Story mich erst ab diesem Moment für sich einnehmen konnte. Endlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Ereignisse haben sich überschlagen und es wartet so viel auf die beiden. Und genau dort wartet mein nächster Kritikpunkt. Das, was ich im ersten Teil des Buches so schmerzlich vermisst habe, wurde innerhalb der nächsten Seiten nachgeholt und nicht nur das. Es wartet eine Fülle von Dingen, wo ich mich fragte, ob das nun schon kommen musste.
Das Buch bildet einen schönen Abschluss zu der Dilogie. Alles was in Band 1 offen war oder ausgesprochen wurde wird erfüllt. Doch leider reicht er nicht an den ersten Band heran.

Fazit:
Ein schöner Abschluss der Dilogie, der leider meine großen Erwartungen nach dem ersten Band nicht ganz zufriedenstellen konnte. Der zweite Teil des Buches hat all das nachgeholt, was ich im ersten Teil vermisst habe. Ich vergebe 3 von 5 Schildkröten und eine Leseempfehlung!



Veröffentlicht am 04.02.2019

Von Vielem zu viel und von einem bisschen zu wenig

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Wie soll man weiterleben, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat? Diesen einen Menschen, der unser Alles war, der unsere Welt stillstehen ließ und durch seinen Verlust so ein riesengroßes Loch ...

Wie soll man weiterleben, wenn man einen geliebten Menschen verloren hat? Diesen einen Menschen, der unser Alles war, der unsere Welt stillstehen ließ und durch seinen Verlust so ein riesengroßes Loch in unserem Innern hinterlässt, dass Nichts und Niemand dieses Loch je wieder nur ansatzweise ausfüllen könnte? Aber genau das ist es, was man diesem Menschen in den letzten Minuten seines Lebens versprochen hat. Wie war es, wenn man sein Universum verlor und versprochen hatte wieder zu lieben?

„Am meisten Angst hatte ich davor den Schmerz reinzulassen. Oder rauszulassen. Er war ja schon in mir. Er wohnte in mir.“ (Kacey)

Nach Jonahs Tod bleibt Kaceys Welt stehen. Fluchtartig verlässt sie Las Vegas. Weg von den Erinnerungen, die an jeder Ecke warten. Weg von seiner Familie, seinen Freunden und von Theo. Neustart in New Orleans. Alleine, einsam und voller Trauer.

In Las Vegas gerät Theo’s Welt aus den Fugen. Jonah war der Kitt, der die Familie Fletcher zusammenhielt. Nun ist es seine schwierige Aufgabe stark zu sein. Keine Trauer zu zeigen und als guter Sohn in Jonahs Fußstapfen zu treten. Jonah ist fort und seine Fußstapfen sind groß. Jonah ließ es sich nicht nehmen, sich auch von Theo ein Versprechen geben zu lassen. Ein Versprechen dem sich Theo nicht gewachsen fühlt, das die Liebe zwischen Jonah und Kacey verraten würde und das er niemals würde einhalten können.

„Ein Teil von mir fühlte sich wie ein Betrüger. Ein Schwindler. Ein Trostpreis“ (Theo)

Doch können zwei verlorene Seelen einander Halt geben, wo nichts anderes noch Halt bieten kann? Können Freundschaft, Zuneigung und Liebe die Trauer besiegen? Können Träume wahr werden und kann man irgendwann wieder glücklich sein, wenn man einen solchen Verlust miterleben musste?


All In – Zwei Versprechen verlangt dem Leser viel ab. Verständnis, Einfühlungsvermögen, Empathie und Durchhaltevermögen. Aufgrund des ersten Bandes der Dilogie, waren meine Erwartungen an dieses Buch extrem hoch. Ich konnte mir schwer vorstellen, wie man an so ein emotionales Buch anknüpfen und was ich von der Geschichte mit Kacey und Theo halten sollte.

Doch Emma Scott schaffte es auch in der Fortsetzung mit ihrem Schreibstil, der liebevollen und realistischen Beschreibung von Orten und Charakteren und vor allem mit greifbaren und nachvollziehbaren Problemen dem Leser das Gefühl zu geben mittendrin zu sein und der Geschichte immer weiter folgen zu wollen. Das Buch enthält so viele schöne Zitate, die man sich selbst auch zu Herzen nehmen sollte.

Mit Dena hat die Autorin eine meiner Lieblingsfiguren geschaffen. Authentisch wie schon im ersten Band, wirkte sie auch im zweiten Teil sehr weise, geerdet und tolerant. So eine Figur brauchte dieses Buch auch unbedingt. Toll umgesetzt.

Leider muss ich sagen, dass meine Erwartungen, was den Verlauf der Story anging, etwas enttäuscht wurden. Gerade zum Ende hin, passierte viel zu viel in viel zu kurzer Zeit. Ein Ereignis folgte auf das nächste und es wirkte, als ob alles, was nur irgendwie noch passieren konnte ins letzte Drittel des Buches gequetscht wurde.

Für mich blieben die ganz großen Emotionen an vielen Stellen auf der Strecke. Da die Beziehung zwischen Theo und Kacey auf einer völlig anderen Ebene als die zwischen Kacey und Jonah stattfand. Zu detaillierte Beschreibungen erotischer Szenen, machten mir das Lesevergnügen teilweise echt schwer, sodass ich das ein oder andere Mal sogar die Augen verdrehen musste. Diese Szenen passten nicht zum Rest des Buches und stachen für mich irgendwie negativ hervor. Auch wenn ich mich mit vielen Abschnitten im Buch relativ schwergetan habe, gab es natürlich auch Kapitel die mich gepackt und ergriffen haben und ich muss zugeben, dass ich an drei Stellen ein paar kleine Tränchen verdrücken musste.
Schade nur, dass das nicht öfter der Fall war, denn das war es, was ich mir für die Fortsetzung gewünscht hätte. Tiefe, Emotionen und Tränen.
Auch mit dem Ende konnte leider so gar nicht anfreunden, da es für mich einfach too much und zu perfekt war. Nach dem ersten Epilog hätte Schluss sein müssen.

„Wenn etwas Gutes und Wahrhaftiges hinter der nächsten Ecke auf dich wartet, dann ist es auch noch da, wenn du dafür bereit bist.“ (Yvonne)

Dennoch bin ich froh, die Fortsetzung gelesen zu haben um zu erfahren, wie es nach Jonahs Tod weitergeht, um mich von den Charakteren zu verabschieden und das Ende von Kaceys und Jonahs und Theos Geschichte mitzuerleben.
Das Buch war auf jeden Fall lesenswert und da ich es in einer Leserunde gelesen und diskutiert habe, weiß ich, dass die Meinungen zum Inhalt stark auseinander gehen werden.
Für mich war in All In – Zwei Versprechen von Vielem zu viel und von einem bisschen zu wenig.

„Liebe kennt keine Schranken, keine Regeln, sie zieht niemanden vor. Und sie hat keine Grenzen“

Veröffentlicht am 31.01.2019

Ein absolutes Jahreshighlight!

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Achtung - die Rezension enthält Spoiler zum ersten Band!


Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil ich immer noch total emotional und überwältigt bin. Ich habe so sehr auf den zweiten Band hingefiebert ...

Achtung - die Rezension enthält Spoiler zum ersten Band!


Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll, weil ich immer noch total emotional und überwältigt bin. Ich habe so sehr auf den zweiten Band hingefiebert und habe ihn direkt, als er bei mir angekommen ist, angefangen zu lesen. Und jetzt, einen Tag später, habe ich das Buch auch schon beendet, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte.

Wenn ihr meine Rezension zum ersten Band gelesen habt, dann wisst ihr, wie sehr ich mich in den gefühlvollen und tiefgründigen Schreibstil von Emma Scott verliebt habe und dass "All In - Tausend Augenblicke" eines meiner Jahreshighlights 2018 war. Nachdem mir das Buch am Ende wirklich mein Herz gebrochen ( und nicht wieder zusammengesetzt ) hat, war ich SO gespannt auf die Fortsetzung, habe mir allerdings aber auch meine Gedanken gemacht.
Nachdem Jonah nämlich am Ende des ersten Bands gestorben ist und ich mir den Klappentext von diesem Buch hier durchgelesen hatte, sind Zweifel und Fragen in mir aufgekommen.
Wie will Emma Scott es schaffen, dass man sich als Leser / Leserin emotional soweit von der Liebe zwischen Kacey und Jonah lösen kann, dass man bereit für eine neue Liebe ist? In welche Richtung und in welchem Tempo wird sie das Ganze lenken, sodass sich eine neue Liebesgeschichte nicht unecht oder falsch anfühlt? Und werde ich bereit dazu sein, mich auf etwas Neues einlassen zu können? Werde ich die Liebe in diesem Band genauso spüren können wie im Ersten? Mit genau diesen Gedanken bin ich an dieses Buch herangegangen und soll ich euch was sagen? Emma Scott weiß, was sie tut und wie sie es tut! Ich habe es von der ersten bis zur letzten Seite geliebt! Ich habe es gespürt - die Echtheit, die Liebe, die ganzen Emotionen - einfach alles!

»Das Gefühl, das man direkt nach dem Aufwachen hat, bevor das Gehirn alles mit Gedanken und Worten durcheinanderbringt? In diesem ersten Gedanken liegt die Wahrheit.«

Der Anfang war für mich wirklich das Härteste. Man begleitet Theo und vor allem Kacey auf ihrem Weg der Trauer und dabei, wie sie mit dieser umzugehen versuchen. Diese Zeit ist hart, unschön und hat mir beim Lesen das Herz zerrissen. Ich habe alleine auf den ersten 100 Seiten so viele Tränen vergossen, dass es wahrscheinlich für beide Bände zusammen gereicht hätte. Während des gesamtes Buches versuchen Kacey und Theo den Tod von Jonah zu verarbeiten. Als Leser / Leserin erfährt man alles über die Gedanken und Gefühle beider und ist deshalb hautnah mit dabei, wie sie mit der ganzen Situation, teilweise mit ihrem ganzen Leben, zu kämpfen haben. Trauer und Schmerz sind fester Bestandteil dieses Buches, aber genau das hat dem Ganzen seine Echtheit verliehen und dafür gesorgt, dass es authentisch gewirkt hat, mich überzeugen und vor allem berühren konnte. Dieses Buch ist Gefühl pur. Ich habe während des Lesens so unglaublich viel gefühlt - so viel, dass ich diese Gefühle gar nicht in Worte fassen kann.

»Wo Ruinen sind, gibt es Hoffnung auf einen Schatz.«

In diesem Band konnte man Theo endlich richtig kennenlernen und er ist im Laufe der Geschichte zu einem meiner männlichen Lieblingsprotagonisten geworden! Er ist zu Beginn ziemlich verschlossen, strahlt dabei aber eine total angenehme Ruhe aus, die ihn trotzdem sympathisch wirken lässt. Nach und nach öffnet er sich und man lernt ihn kennen und vor allem lieben. Was mein Herz immer wieder zu Schmelzen gebracht hat, war seine bedingungslose Liebe und die damit verbundene Selbstlosigkeit. Er kämpft und arbeitet für seinen Traum, sein Ziel, aber trotzdem stehen die Menschen, die er liebt, für ihn immer an erster Stelle und er würde alles für sie tun. Es war nicht schwer für mich, ihn in mein Herz zu schließen und sein Denken und Handeln - auch seine Gefühle - haben ganz viel dazu beigetragen, dass ich die sich dort entwickelnde Liebe als absolut echt empfunden habe.

»Immer, wenn ich glaube zu zerbrechen, hältst du mich zusammen.«

Viel mehr als das möchte ich euch eigentlich gar nicht verraten. Ihr müsst dieses Buch wirklich selber lesen - es selber fühlen - um nachempfinden zu können, was ich euch hier zu beschreiben versuche. Für mich war dieses Buch auf jeden Fall noch intensiver und emotionaler als der erste Band und ich bin überwältigt von dieser wunderschön traurigen und berührenden Geschichte. Emma Scott weiß, wie sie Worte einzusetzen hat, um die Herzen der Menschen zu berühren und ganz tief in ihnen etwas zu bewegen. Legt euch Taschentücher bereit, wenn ihr dieses Buch lest und stellt euch darauf ein, zwischendrin immer mal wieder Pausen einzulegen, um tief durchzuatmen. Für mich ist dieses Buch definitiv ein Jahreshighlight und ich freue mich riesig darauf, bald mehr von Emma Scott zu lesen!

Veröffentlicht am 15.03.2019

Ein perfektes Ganzes

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Was sage ich zu einer Fortsetzung der emotionalsten Geschichte, die ich seit langem gelesen habe? Ja! Ja, sage ich, denn warum muss das Ende immer entweder Happy oder nicht sein? Warum darf es nicht weitergehen? ...

Was sage ich zu einer Fortsetzung der emotionalsten Geschichte, die ich seit langem gelesen habe? Ja! Ja, sage ich, denn warum muss das Ende immer entweder Happy oder nicht sein? Warum darf es nicht weitergehen?
Gerade nach einer Geschichte, wie der von Jonah und Kacey, fand ich es, dass Kacey eine Fortsetzung verdient hat und bin sehr froh, dass sich die Autorin dafür entschieden hat.

Für alle, die den ersten Band noch nicht gelesen haben: Diese Rezension wird spoilern. Also lieber vorne anfangen:) Eine Rezi zum Vorgängerband findet ihr hier.

Klappentext:
Vom ersten Moment an wusste Theo, dass Kacey die Eine für ihn war. Doch sie gehörte zu dem Menschen, für den er alles tun, alles aufgeben würde. Theo war für Kacey bestimmt, doch sie nicht für ihn. Als ihrer beider Leben entzweigerissen wird, weiß Theo, dass nur er Kacey vor dem Ertrinken retten kann und dass nur sie die Scherben seines Selbst wieder zusammensetzen könnte. Doch darum zu wissen, ist eine Sache – das Glück anzunehmen eine ganz andere.

Der Schreibstil:
Wieder war ich von der ersten bis zur letzten Seite komplett gefangen. Durch die Verknüpfung an den ersten Band, war alles wieder da und trotzdem begann hier etwas ganz Neues. Durch den emotionalen und fesselnden Schreibstil wurde diese Geschichte wieder zu etwas ganz besonderem. Die Autorin weiß einfach, wie man Situationen und Gefühle darstellt, ohne diese erschaffen klingen zu lassen. Stattdessen fühlt sich alles echt und richtig an. Genau an den richtigen Stellen stellt sie das Wichtigste heraus und zaubert eine einzigartige Liebesgeschichte.

Die Charaktere:
Theo Schon im ersten Teil ist er mir gleich aufgefallen. Ein Bad-Boy mit Tattoos und einer tiefen, guten Seele? Immer her damit! In diesem Buch hat man aber gemerkt, dass noch viel mehr in ihm schlummert und so passte er perfekt für mich als Gegenpart zu Kacey. Die Autorin hat es geschafft, ihn dem Leser akzeptieren zu lassen, hat es möglich gemacht, dass man sich in ihn genauso verlieben konnte, wie zuvor in Jonah. Obwohl beide sehr verschieden sind, eint sie Kacey und auch ihre Art zu lieben. Er erschien mir niemals als Ersatz, eher als neue Chance und ich denke, dass die Autorin genau das durch ihn bewirken wollte. Jonah ist nicht vergessen, Theo aber gleichzeitig voll präsent.
Kacey Das in ihrem Herz ein tiefes Loch zurückbleiben würde, war jedem nach Ende des ersten Bandes wohl klar. So gestaltet die Autorin sie sehr realistisch und macht sie anfangs zu einer Frau, die viel verloren hat und nicht mehr weiß wohin mit sich. Es wurde nichts zurückgehalten und dem Leser mag sie vielleicht zunächst schwach erscheinen, aber nur so wirkte es auf mich echt. Man sah an ihr, wie einen das Leben zeichnen kann. Wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft sich gegenseitig bedingen. Durch Theo hat sie wieder Halt gefunden. Die Art und Weise, wie die beiden sich dabei näher gekommen sind, fand ich außerordentlich schön.

Zur Geschichte allgemein:
Was tut man, wenn der verstorbene Bruder einen bittet, seine Freundin zu lieben, der Geliebte einen bittet, jemand anderen zu lieben? Ich hatte zuerst ein wenig Angst, dass die beiden es versauen würden. Gerade Theo, der ja so eine genaue Anweisung bekommen hat. Werden die Gefühle echt sein? Wird es sich echt anfühlen? Zwei Sätze später ungefähr war klar: Die Autorin spielt nicht mit dem Leser, sondern zeigt alle Emotionen ihrer Protagonisten. So konnte man miterleben, wie Kacey und Theo sich ineinander verlieben und das ohne den Hintergedanken zu haben: Es ist nur die Trauer die sie verbinden, der Trost, der sie eint.
Nein, das zwischen den beiden ist echt. Wieder hat die Autorin es geschafft dies sehr emotional, tiefsinnig, spannend und realistisch darzustellen und dafür danke ich ihr, denn sonst wäre es dem ersten Band nicht gerecht geworden.

Fazit:
Ein wunderbares Buch über eine so tiefe Liebe, die auch die Toten mit einschließt. Ich warne jeden vor dem Suchtfaktor, den diese Geschichte hat, sowie davor, dass Wimperntusche verlaufen könnte.
Ich könnte nicht sagen, welcher Band mir nun besser gefallen hat. Beide haben etwas eigenes und schließen gleichzeitig so aneinander an, lassen nichts vergessen, dass sie nur als Ganzes zu sehen sind. Ich habe diese Geschichte geliebt und kann sie euch nur wärmstens empfehlen!

5 von 5 Sterne gibt es von mir:)

Veröffentlicht am 15.03.2019

Ein Jahreshighlight mit sehr vielen Emotionen!

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Meine Meinung:

Das Cover und der Schreibstil waren wie auch schon im ersten Band der Wahnsinn. Das Cover lädt einen förmlich ein und der Schreibstil lässt einen flüssig durch die Geschichte fliegen.

Zu ...

Meine Meinung:

Das Cover und der Schreibstil waren wie auch schon im ersten Band der Wahnsinn. Das Cover lädt einen förmlich ein und der Schreibstil lässt einen flüssig durch die Geschichte fliegen.

Zu Beginn des Buches hatte ich Angst, der erste Band hat mich so mitgenommen, dass ich Angst hatte, dass ich enttäuscht bon dem zweiten Band werde. Am Ende des ersten Bandes hat sich was ergeben, was mir die Geschichte schon quasi weiterverraten hatte. Auch wenn es stimmte, was sich mir da ergeben hatte, bin ich einfach mehr als begeistert gewesen. Emma Scott hat noch so viel aus der Geschichte herausgeholt! Besser hätte man es nicht machen können.

In dem Buch hat Emma Scott es geschafft wieder die verschiedensten interessantesten Themen anzusprechen. Man konnte sich so gut in die Gefühle von Kacey und Theo reinversetzen, dass man dachte man erlebt das gerade alles selbst. Ich kam direkt wieder gut in die Geschichte rein und konnte nicht mehr aufhören, sodass ich das Buch in einem Stück ohne Pause durchgelesen habe.

Es war spannend zu lesen, wie alle einzelnen Charaktere lernen, mit sich und ihren Gefühlen klar zu kommen, auf die verschiedenste Art und Weisen.

Theo hat man in dem zweiten Band auch einfach von einer ganz anderen und viel besseren Seite kennen gelernt, ich habe ihn wirklich in mein Herz geschlossen.
Kacey und Theo haben mir aber auch oft die Nerven geraubt, wenn sie versucht haben Gefühle zu unterdrücken und nicht mit dem anderen persönlich zu sprechen.
Ich empfand Kacey im ersten Band schon als sehr stark, aber Laufe des zweiten Bandes wird sie noch stärker und auch ehrlicher.
Das Buch hat mir mein Herz ganz oft zerissen und dann wieder zusammengeflickt.

Fazit:

Das Buch hat mich vollkommen überzeugt, ich kann mich nicht entscheiden ob Band ein oder zwei besser war! Für mich gehört es auch zu meinen Jahreshighlights. Eine absolute Leseempfehlung!