Cover-Bild Der Klang der Täuschung

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18,00
inkl. MwSt
  • Verlag: ONE
  • Genre: Kinder & Jugend / Jugendbücher
  • Seitenzahl: 640
  • Ersterscheinung: 31.01.2019
  • ISBN: 9783846600771
Mary E. Pearson

Der Klang der Täuschung

Die Chroniken der Hoffnung. Buch 1
Ulrike Raimer-Nolte (Übersetzer)

Kazi ist auf den Straßen Vendas großgeworden und schlägt sich als Taschendiebin durch. Doch als eines Tages Königin Lia persönlich auf sie aufmerksam wird, ändert sich ihr Leben schlagartig. Von nun an ist Kazi eine Rahtan und gehört der königlichen Leibgarde an. Sie erhält den Auftrag, die Verräter ausfindig zu machen, die für den Großen Krieg verantwortlich sind. Vermutlich haben sie bei einem feindlichen Rebellenvolk an der Landesgrenze Zuflucht gefunden. Doch als Kazi dort eintrifft und den jungen Anführer Jase kennenlernt, bringen Gefühle ihre Pläne durcheinander. Denn auch wenn ihr Kopf weiß, dass der Mann ihr Feind ist, so kann sich ihr Herz nicht gegen ihn wehren ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.02.2019

Ein überzeugender Genre-Mix mit interessantem Charakterspiel und einer dichten Atmosphäre

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„Ich befand mich im schwerelosen Fall zwischen den Welten, zwischen Eidesschwüren und blinder Furcht, zwischen Treue und Gerechtigkeit – zwischen Liebe und Verachtung.“ (S. 478)

Meine Meinung:
„Der Klang ...

„Ich befand mich im schwerelosen Fall zwischen den Welten, zwischen Eidesschwüren und blinder Furcht, zwischen Treue und Gerechtigkeit – zwischen Liebe und Verachtung.“ (S. 478)

Meine Meinung:
„Der Klang der Täuschung“ ist der erste Band einer neuen Dilogie von Bestsellerautorin Mary E. Pearson, der in der gleichen Welt wie „Die Chroniken der Verbliebenen“ spielt. Ein paar Jahre sind seitdem vergangen und einige Protagonisten von damals tauchen auch hier am Rande wieder auf. Dennoch ist „Der Klang der Täuschung“ ein eigenständiges Werk, dass man auch sehr gut lesen, verstehen und genießen kann, wenn man die „Verbliebenen“ nicht kennt – so wie ich.

Für mich war es also ein unvoreingenommener Start in diese versehrte Welt, die noch immer von dem verheerenden Krieg gezeichnet ist, der auch bei den Menschen seine Spuren hinterlassen hat. Eine kleine Gruppe von Rahtan („versage niemals!“), Leibgarde der Königin aus Venda, wird in einer geheimen Mission ausgesandt, um den Kriegstreiber Illarion aufzuspüren und der Gerichtsbarkeit zuzuführen. Die Führung übernimmt hierbei die Soldatin Kazimyrah („Kazi“), die in ihren 17 Lebensjahren schon sehr viel Leid und Ungerechtigkeit ertragen musste. „Vollwaise, Straßengöre, Herausforderin einer Königin, Rahtan“ – so beschreibt Kazi sich selbst, „Schattenmädchen“ riefen sie Viele, „Zehn“ lautete ihr hart erkämpfter Spitzname. Kazi ist eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack: absolut tough, straight und doch mit einem großen Herzen für die Armen und Schwachen. Durch einen Erzählstrang aus Kazis Sicht lässt uns die Autorin schon früh sehr tief in Kazis Seele blicken, was sie als Figur unglaublich plastisch und authentisch macht. Kazi mochte ich vom Start weg.

Anders erging es mir mit dem zweiten Protagonisten, Jase Ballenger, dem Partrei von Torsfeste. Ähnlich wie Kazi fand ich ihn zu Beginn eher unsympathisch, doch genau wie Kazi lernte auch ich als Leser im Verlauf der Geschichte, sein Handeln und seine Beweggründe besser zu verstehen, so dass auch er mir über die Zeit wirklich sympathisch wurde. Und hier liegt auch bereits eine der ganz großen Stärken dieses Romans – im Zusammenspiel und in der Entwicklung der beiden sehr heterogenen Hauptcharaktere. Jase hat starke Wurzeln, auf die er sich stets verlassen kann, während Kazi nahezu wurzellos ist und ihr damit der Halt fehlt, anderen Menschen wirklich vertrauen zu können. Dies ist Mary E. Pearson in Summe für meinen Geschmack hervorragend gelungen. Die Wechselwirkung zwischen beiden lässt sich mit folgendem Zitat wunderbar beschreiben:

„Wir tänzelten umeinander herum, einen Schritt vorwärts, einen zurück, umkreisten uns, übernahmen abwechselnd die Führung und versuchten zu erraten, wie die nächste Bewegung aussehen würde. Er traute mir genauso wenig wie ich ihm.“ (S. 88)

Die Geschichte selbst hatte mich schnell gepackt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen, auf der die Autorin noch einen „gemeinen“ Cliff-Hanger parat hält. Auch wenn die Grundidee und das Leitmotiv dieser Geschichte nicht außergewöhnlich sind, fand ich doch die Welt und ihre Beschreibung, sowie die Geschichte, die hinter allem zu stehen scheint, sehr faszinierend, fesselnd und extrem atmosphärisch. Zwischen Fantasy und Romantasy schimmert immer wieder ein anderes Genre durch, das ich hier noch nicht verraten möchte. Ich denke mal, dass die Autorin in folgenden Bänden hier noch mehr Hinweise streuen wird…

Alles in allem eine wunderbar unterhaltsame und fesselnde Lektüre, von der ich noch folgendes Zitat gerne nachwirken lassen möchte:

„Wir können nicht immer unsere eigenen Maßstäbe anlegen, wenn wir die Welt von anderen betrachten.“ (S. 349)

FAZIT:
Für alle Fans der „Verbliebenen“ ein absolutes Muss! Für Neueinsteiger eine fesselnde und extrem atmosphärische Fantasy-Lektüre.

Veröffentlicht am 03.02.2019

Gelungen!

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Meinung

Ich wollte das neue Buch "Der Klang der Täuschung - Die Chroniken der Hoffnung" von der Autorin Mary E. Pearson unbedingt lesen, da ich schon so viel über ihre anderen Bücher gehört habe. Auch ...

Meinung

Ich wollte das neue Buch "Der Klang der Täuschung - Die Chroniken der Hoffnung" von der Autorin Mary E. Pearson unbedingt lesen, da ich schon so viel über ihre anderen Bücher gehört habe. Auch spielt diese Geschichte in der selben Welt, wie die Reihe von der Autorin "Die Chroniken der Verbliebenen", nur mit einer neuen Protagonistin.

Das Cover hatte mir auf Anhieb gefallen, der Klappentext klang wirklich vielversprechend und von der Autorin habe ich schon einiges gehört, weshalb ich dieses Buch einfach lesen wollte. Es hat mich definitiv nicht enttäuscht, auch wenn ich ein paar kleine Kritikpunkte habe.

Denn der Einstieg in die Geschichte viel mir nicht ganz so leicht. Vielleicht lag dies auch daran, dass ich die Bücher von der Autorin Mary E. Pearson noch nicht kannte. Insbesondere eben die Reihe "Die Chroniken der Verbliebenen". Jedoch kann dieses Buch unabhängig von den anderen gelesen werden. Nach den ersten Seiten kam ich dann mehr und mehr in diese hinein und bin in die fremde und magische Welt der Geschichte eingetaucht.

Obwohl die Welt keine andere ist, als bei der Reihe "Die Chroniken der Verbliebenen", wurde sie hier detailreich und bildgewaltig beschrieben. Ich konnte sie mir genau vorstellen und nicht erahnen, wohin die Reise gehen würde. Auch die Spannung hielt sich immer ziemlich weit oben, sodass mir beim Lesen definitiv nicht langweilig geworden ist und mir das buch einige schöne Lesestunden bereitet hat.

Das Setting, die Charaktere, die Welt und all die noch so kleinen Details haben mich neugierig auf mehr gemacht. Eine Überraschung wartet auf die andere und eine Wendung verfolgt die nächste. An Spannung mangelte es dieser Geschichte ganz bestimmt nicht.

Auch der Schreibstil sowie die sprachlichen Details haben mir sehr zugesagt, da diese so fantastisch waren, dass sich das Buch in einem angenehmen Tempo lesen ließ. Die Autorin hat ziemlich viele Details eingebracht und viel Spannung erzeugt. So war es mir auch nicht sonderlich schwer gefallen, die knapp über 600 Seiten in einer guten Geschwindigkeit zu lesen, der Geschichte dabei vollkommen folgen zu können und kein Detail zu übersehen.

Den fantastisch ausgestalteten Charakteren hat die Autorin wirklich Leben eingehaucht und viele spezifische Eigenschaften, Stärken und Schwächen gegeben. Ich konnte der Protagonistin Kazi wirklich folgen, konnte ihre Taten, Ängste und Gedanken verstehen. Sie ist, genau wie einige andere Charaktere in dem Buch, wahnsinnig mutig, stark und gerissen. Kazi war mir definitiv auf Anhieb sympathisch und ich habe sie gern auf ihrer Reise begleitet.

Das Ende hat mich dann total neugierig auf den nächsten Band gemacht, der hoffentlich nicht so lange auf sich waren lässt.

Fazit

Trotz der Einstiegsschwierigkeiten konnte mich sowohl das Buch als auch die Autorin überzeugen, weshalb ich dranbleiben und weitere Bücher von ihr lesen möchte. Für die Leser, die ihre Reihe "Die Chroniken der Verbliebenen" schon gelesen haben, ist diese Geschichte sicher ein Muss. Doch auch für Neueinsteiger wie mich, kann ich das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 02.02.2019

Voller Liebe, Intrigen und Lügen - Ein würdiger Spin-off!

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Kazi ist eine Rahtan und gehört somit zur Leibgarde der Königin. Sie soll Wachhauptmann Illarion ausfindig machen, den Verräter, der für den Großen Krieg verantwortlich war. Sie ist fest entschlossen den ...

Kazi ist eine Rahtan und gehört somit zur Leibgarde der Königin. Sie soll Wachhauptmann Illarion ausfindig machen, den Verräter, der für den Großen Krieg verantwortlich war. Sie ist fest entschlossen den Auftrag auszuführen und doch bringen ihre Gefühle für Jase, dem Anführer des Landes Höllenrachen ihre Pläne durcheinander...

Nachdem ich die Reihe „Die Chroniken der Verbliebenen“ geliebt habe, musste ich natürlich auch direkt „Die Chroniken der Hoffnung“ eine Chance geben. Von Mary E. Pearson bin ich bislang sehr begeistert.
Bevor man diese Reihe liest, sollte man wissen, dass man definitiv gespoilert wird, was „Die Chroniken der Verbliebenen“ angeht. Die Hauptprotagonistin Lia hat hier auch den ein oder anderen Auftritt und ich kann nur empfehlen die Reihe vorher zu lesen!

Das Cover hat mich wieder einmal verzaubert. Ich stelle mir Kazi zwar nicht so wie das Mädchen auf dem Cover vor, aber trotzdem liebe ich es. Die Gestaltung des Buches unterscheidet sich außerdem auch noch in anderen Punkten. Das Buch besitzt keinen Schutzumschlag und auch die Seiten sind unglaublich dünn. Vorne im Buch gibt es eine Karte von den Königreichen Morrighan, Dalbreck und Venda. Hinten im Buch wurde eine neue Karte eingefügt, in dem man Höllendrachen sieht und auch zwischen den Kapiteln wurden wieder kleine Texte, in der Zeit, als die Königreiche entstanden, eingefügt.

Kazis Auftrag ist es den Verräter ausfindig zu machen, der für den Großen Krieg verantwortlich war: Wachhauptmann Illarion. Diesen kennen wir schon von „Die Chroniken der Verbliebenen“ und somit hatte ich schon einen Eindruck von ihm, der keineswegs positiv war. Um ihren Auftrag zu erfüllen muss sie ins Land Höllenrachen reisen und lernt den Patrei, also den Anführer des Landes, Jase kennen.
Dabei ist natürlich eine Liebesgeschichte vorprogrammiert, welche sich schnell entwickelt hat. Beide schienen sich ihre Gefühle einzugestehen, was ich überraschend und außergewöhnlich, aber auch sehr erfrischend fand. In diesem Buch steht die Liebesgeschichte sehr im Vordergrund, was ich aber keineswegs
schlimm finde, denn es gab mehrere Nebenhandlungen, die Abwechslung ermöglichen.

Kazi – der volle Name lautet Kazimyrah aus Hellnebel – ist eine sympathische und humorvolle Protagonistin, die zu jedem Satz einen passenden Kommentar loslassen kann. Da musste ich oft lachen, denn sie provoziert und verteidigt sich, was das Zeug hält. Ein Merkmal von ihr ist außerdem auch ihre Vorliebe für Rätsel, welche sie sich geschickt ausdenkt. Als Rahtan der Königin von Morrighan ist sie ihrem Land verpflichtet und zeigt dies auch sehr eindrucksvoll. Ich konnte ihre Handlungen größtenteils nachvollziehen und auch ihre Vergangenheit hat mich sehr berührt.

Als Anführer hat Jase ein großes Pflichtbewusstsein, was besonders das Beschützen seiner Familie betrifft. Dies hing auch mit der Vergangenheit zusammen, die genaustens beschrieben wurde und mich auch interessiert hat. Es ist zwar ein gutes Motiv, warum er so handelt, jedoch konnte mich das nicht ganz überzeugen. Denn diese Vergangenheit liegt Jahrhunderte zurück und ich finde, man sollte zwar daraus lernen, aber nicht zu sehr daran hängen. Somit konnte ich manche Handlungen (besonders am Ende) nicht immer nachvollziehen. Jase war mir am Anfang sehr unsympathisch, was sich bis auf ein paar Momente auch das ganze Buch durchzog. Sein Charakter, wurde genauso wie Kazis aber sehr gut ausgearbeitet.

Mit ihrem Schreibstil und dem Worldbuilding konnte mich die Autorin sofort begeistern. Die Landschaft und auch das Land Höllenrachen wurde anschaulich dargestellt und ich konnte es mir lebhaft vorstellen.
Spannung war definitiv vorhanden, wobei diese besonders am Ende ausgeprägt war. In der Mitte gab es leider ein paar Längen, in denen die Liebesgeschichte sehr prägnant war. Es waren insgesamt zwar ein paar Überraschungen vorhanden, es hätten für meinen Geschmack ruhig noch mehr eingestreut werden können. Besonders das Ende konnte mich sehr packen und Lias Auftritte haben mein Herz sehr erwärmt. Mary E. Pearson hat sich mit den Charakteren echt selbst übertroffen. Auf den letzten Seiten hab es einen Cliffhanger, der mich unglaublich neugierig auf den zweiten Teil macht.
Obwohl es viele spannende und aktionreiche Momente gab, reicht es doch nicht ganz an „Die Chroniken der Verbliebenen“ ran.

Fazit: Leser, welche „Die Chroniken der Verliebenen“ gemocht haben, werden dieses Buch lieben! Kazi war eine sympathische Protagonistin und durch den Schreibstil der Autorn hat die Spannung nicht gefehlt. Die Charaktere wurden detailliert ausgearbeitet und der Weltenaufbau konnte mich wieder begeistern. Ich finde jedoch, es gibt noch Luft nach oben und ich freue mich sehr auf den zweiten Band!

Veröffentlicht am 31.01.2019

Zurück in die Welt der 'Chroniken der Verbliebenen'

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Worum geht's?

"Kazi ist auf den Straßen Vendas großgeworden und schlägt sich als Taschendiebin durch. Doch als eines Tages Königin Lia persönlich auf sie aufmerksam wird, ändert sich ihr Leben schlagartig. ...

Worum geht's?

"Kazi ist auf den Straßen Vendas großgeworden und schlägt sich als Taschendiebin durch. Doch als eines Tages Königin Lia persönlich auf sie aufmerksam wird, ändert sich ihr Leben schlagartig. Von nun an ist Kazi eine Rahtan und gehört der königlichen Leibgarde an. Sie erhält den Auftrag, die Verräter ausfindig zu machen, die für den Großen Krieg verantwortlich sind. Vermutlich haben sie bei einem feindlichen Rebellenvolk an der Landesgrenze Zuflucht gefunden. Doch als Kazi dort eintrifft und den jungen Anführer Jase kennenlernt, bringen Gefühle ihre Pläne durcheinander. Denn auch wenn ihr Kopf weiß, dass der Mann ihr Feind ist, so kann sich ihr Herz nicht gegen ihn wehren."



Warum hab ich es gelesen?

Die vierbändige Reihe der Chroniken der Verbliebenen hat mich wahnsinnig begeistert und ich habe mich unglaublich darauf gefreut, in diese Welt zurück zu kehren.


Wie war's?

Die Geschichte setzt vier Jahre nach dem Ende der Chroniken der Verbliebenen an. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass bei einer Fortsetzung wie dieser natürlich einige Spoiler enthalten sind - wenn man also die Vorgänger noch lesen möchte würde ich definitiv empfehlen, dies vorher zu tun. Wenn nicht, kann man die Geschichte allerdings auch gut ohne Vorkenntnisse genießen.

Kazi, eine Rahtan der Königin, ist im wahrsten Sinne eine Protagonistin, mit der man Pferde stehlen kann. Von klein auf auf sich allein gestellt, hat sie sich in den gefährlichsten Vierteln Vendas als Diebin durchgeschlagen. Nun, als Rahtan, genießt sie das Vertrauen der Königin und ist ihr treu ergeben. Kazi bezauberte mich schnell durch ihre Stärke, ihren Mut und ihre Schlagfertigkeit, aber auch durch ihr Temperament und ihre Zuversicht. Jedoch ist sie keineswegs perfekt - die schweren Zeiten und Umstände, in denen sie aufwachsen musste, hat Kazi noch lange nicht verarbeitet und muss sich ihren Ängsten jeden Tag aufs Neue stellen.

Das Schicksal führt sie mit Jase Ballenger zusammen - dem Patrei, quasi eine Art Herrscher seiner Stadt, welcher zu Beginn nicht wirklich weiß, was er mit dieser Rahtan anfangen soll. Jase ist einfach ein Guter, der aber manchmal etwas über die Stränge schlägt. Ich mochte ihn sofort.

Bei den beiden kommt nun natürlich einiges an Hitzköpfigkeit, Loyalität auf verschiedenen Seiten, Stolz und Temperament zusammen, was gerade zu Beginn ziemlich die Funken sprühen lässt. Da die beiden völlig unterschiedliche Interessen verfolgen und somit quasi verfeindet sind, lässt sich nie so ganz sagen, wie es um ein Happy End steht.

Zudem geht es in diesem Buch natürlich auch nicht nur um die Liebesgeschichte. Die Geschichte rund um die Ursprünge der Ballengers, die neuen, bisher völlig unbekannten Orte und natürlich die Entwicklungen, die sich seit dem Ende der Vorgänger zugetragen haben, fand ich sehr interessant und spannend. Auch die neuen Nebencharaktere, wie Wren oder Jases Familie, konnte ich mir gleich vorstellen.

Das Buch hatte bei seinen weit über 600 Seiten zwischenzeitlich nicht so eine Sogwirkung, wie ich es von den Chroniken der Verbliebenen gewohnt war, aber das lag z. T. auch schlichtweg an dem ungewöhnlichen Verlauf, den die Autorin für die Beziehung ihrer Protagonisten gewählt hat. Der Schreibstil ist wie gewohnt äußerst angenehm zu lesen. Sprachlich besonders spannend waren dieses Mal, neben den kurzen Einblendungen aus Jezelias Lied und den Erinnerungen der Ballengers, die manche Kapitel einläuten, die Rätsel, mit denen sich Kazi und Jase unterhalten.

Das Ende ist an sich zufriedenstellend, aber natürlich nicht ganz abgeschlossen - schließlich ist noch ein weiterer Band für 2020 angekündigt. Nun heißt es warten, warten, warten...



Was war besonders?

Fans der Reihe dürfen sich auf ein Wiedersehen mit vielen liebgewonnenen Charakteren freuen - ich fand es so schön zu erfahren, wie es allen ergangen ist.



Reading Der Klang der Täuschung: Die Chroniken der Hoffnung makes me feel like...

...sowohl für eingefleischte Fans der Vorgänger-Reihe als auch für Neuentdecker zu empfehlen!



Vielen Dank an den Verlag für das bereitgestelle Exemplar